Samstag, 14. Oktober 2023, Mündener Allgemeine / Lokales
Alles rund um den Fuhrpark
Hemelner Landwirt Thomas Koch öffnete seinen Hof
Hoffest in Hemeln: Thomas Koch öffnete seinen Hof für Besucher und präsentierte seinen Fuhrpark. Foto: Thomas Koch/nh
Hemeln – Im Rahmen der Hemelner Naturwoche öffnete Thomas Koch kürzlich bei sonnigem Herbstwetter pünktlich um 11 Uhr die Hoftore und lud Interessierte zur Besichtigung des Betriebes ein. Ehefrau Nadine hatte die umfangreiche Organisation in den Händen und Thomas erläuterte den Betrieb.
Eine Planwagenfahrt zu den Tieren, die sich zurzeit noch im Freien befinden, wurde mit humorvollen Erläuterungen von Martin Koch begleitet.
Im Stall waren neben Ferkeln auch drei Kühe mit Kälbern, wovon Felix (Bullenkalb) termingerecht am Tag zuvor geboren war. Im Außenbereich konnten weitere Tiere wie Alpakas, Schafe und Katzen begutachtet werden. Für Maschineninteressierte hatte die Familie die landwirtschaftlichen Geräte, Traktoren und Maschinen ausgestellt. Für die jüngsten Besucher wurden eine Hüpfburg, eine Strohhüpfburg, sowie Kinderschminken angeboten. Zu Getränken gab es herzhafte Speisen, sowie Kaffee und Kuchen, welche von Freunden der Familie ausgeteilt wurden. Die Kinderfeuerwehr Hemeln bot zusätzlich noch selbst gebackene Waffeln an. Dabei war noch ein Info-Stand des Landvolkes, die Rehkitzrettung, ein Hemelner Imker und ein Geflügelhof. Die Gastgeber und Helfer freuten sich über die vielen positiven Reaktionen der jüngeren und älteren Besucher. zpy
Samstag, 14. Oktober 2023, Mündener Allgemeine / Lokales
Erntedank in Hemelner Mundart
Gottesdienst wurde gut besucht
Hemeln – „Wei pleujet un wei strahet“ – „Wir pflügen und wir streuen“ so klang es am Sonntagmorgen durch das voll besetzte Gotteshaus in Hemeln. Die Texte der auf Hemelner Platt übersetzten Kirchenlieder lagen für die Gottesdienst-Besucher bereit, so, dass kräftig mitgesungen wurde, teilt Irmtraut Gralla von der Plattdeutschgruppe des Kultur- und Natur-Fördervereins Hemeln mit. Der Einladung zum Erntedank-Gottesdienst auf Platt seien viele Hemelner und zahlreiche Besucher aus den Nachbargemeinden gefolgt.
Zum Abschluss der Naturwoche gestaltete die Plattdeutsch-Gruppe des Kultur- und Natur-Fördervereins, die auch zum Team „Plattduitsche Kerke underwejens“ gehört, den Gottesdienst in südniedersächsischen Plattdeutsch, in Hemelner Mundart. In der reich mit Erntegaben gefüllten Kirche stellte die Plattdeutschgruppe zum Thema „Ernte und Dank“ anhand eines Dialogs die Vielfältigkeit von Erntegaben über den Jahresverlauf heraus. Diese reichten von Radieschen bis zur Baumwolle für Kleidung.
Um den nicht plattdeutsch sprechenden Gottesdienst-Besuchern das Verstehen zu erleichtern, wurde der Gottesdienst angereichert durch das Präsentieren von mitgebrachten Erntegaben und Bildern. Nach der guten Resonanz plant die Plattdeutsch-Gruppe einen weiteren Gottesdienst im Sommer 2024 in der Marienkirche, teilt Gralla mit. pgl
Dienstag, 10. Oktober 2023, Mündener Allgemeine / Lokales
Neubau nach Dreißigjährigem Krieg
UNSERE KIRCHEN – Das Kirchenschiff der Marienkirche in Hemeln stammt aus 1681
VON PETRA SIEBERT
Viele spannende Geschichten haben die Gotteshäuser in Hann. Münden, Staufenberg und in der Samtgemeinde Dransfeld zu erzählen. Heute stellen wir die Marienkirche in Hemeln vor.
Die Deckenuntersicht besteht aus breiten gesägten Dielen, wie sie im Bramwald hergestellt wurden. Zu sehen auch der Taufbaum, den es seit 2010 gibt. Eltern der Täuflinge können Holzherzen selbst gestalten und an den Taufbaum hängen. Fotos: petra siebert
Hemeln – Klein aber fein, einladend, fast gemütlich lässt sich die Marienkirche in Hemeln in Kürze beschreiben. Sie hat eine lange Geschichte, denn der Vorläuferbau ist um 1175 entstanden. Die damals viel kleinere Kirche reichte für Hemeln aus, da der Ort damals nur 50 Einwohner hatte.
Der Standort befindet sich neben einer ehemaligen Furt und dem damaligen Einfluss des Hellegrabens in die Weser.
Das heutige Kirchenschiff ist im Vergleich zu seinem Vorläuferbau viel größer und stammt aus dem Jahr 1681. Der Grund für den Neubau lag darin, dass nach dem Dreißigjährigen Krieg nicht nur das Dorf ausgeplündert und zwölf Häuser restlos abgebrannt waren, sondern auch der damalige Hemelner Pfarrer erschlagen wurde und man versucht hatte, das Dach des Kirchturmes und des Kirchenschiffes anzuzünden.
Die Glocken geraubt, die Fenster und Tür eingeschlagen. Eindringender Regen und Frost führten in der Folgezeit dazu, dass das Kirchengebäude baufällig wurde. Ein Gesuch des damaligen Superintendenten an den König von Hannover auf eine Sammlung zugunsten der Kirchenreparatur wurde genauso wenig genehmigt wie eine Bitte um Erlass der Steuern für das hoch verschuldete Dorf.
Denn die Hemelner hatten schon 1664 ihr Pfarrhaus und 1670 ihr Schulhaus wieder neu aufgebaut.
Daher war es erst 1681 so weit, dass die Hemelner Bürger und Gemeindemitglieder unter großen persönlichen Opfern das neue, nun der größeren Gemeinde entsprechende neue Kirchenschiff aufbauten. Das Baumaterial stammt aus dem Abbruch des alten Kirchenschiffes, der alten Friedhofsmauer und aus der Ruine der Bramburg. Das Datum des Neubaus ist über dem Eingang zum neuen Kirchenschiff zu lesen „- Gott allein die Ehre – Dies Gotteshaus ist erbaut Anno 1681“. Die Hemelner nutzen ihre Kirche nicht nur für Gottesdienste. Es herrscht ein reges Gemeindeleben. Konzerte der örtlichen Chöre, des Musikexpress und Lesungen finden dort statt. Die Plattdeutschgruppe des Ortes gestaltet Gottesdienste in Plattdeutsch.
Kuhlmann-Orgel
Eine erste Orgel in der Marienkirche wird in den Kirchenbüchern 1743 erwähnt. Die heutige denkmalgeschützte Orgel wurde wohl vor 1820 gebaut und stammt wohl aus der Orgelbauerdynastie Kuhlmann/Eder aus Gottsbühren im Reinhardswald.
Nach einigen kleineren und größeren Um- und Anbauten erfolgte 1993 eine denkmalsmäßige Restaurierung, bei der die Orgel wieder in ihren ursprünglichen Zustand von vor 1820 rekonstruiert wurde. Die Kosten betrugen 177 000 D-Mark. Sie wurden zur Hälfte von der Gemeinde aufgebracht.
Die Orgel wurde 1993 bei einer Restaurierung wieder zurück in ihren ursprünglichen Zustand von vor 1820 gebracht.
Der Kanzelaltar
Mit dem Neubau des Kirchenschiffes wurde zunächst ein Kanzelaltar eingebaut. Der Kanzelaltar wurde 1686 fertiggestellt und war somit einer der ältesten Kanzelaltare der Region. Er bestand zum einen aus einem schlichten steinernen Altar, der den Tisch des letzten Abendmahles Jesus mit seinen Jüngern symbolisiert.
Darüber befand sich ein dreiteiliges Altarbild, dass die Altarwand mit der Altarkanzel bildete. Die Altarwand ist wiederum auf drei Ebenen aufgebaut. Auf der untersten Ebene befindet sich eine grobe Flachschnitzerei die das Abendmahl Jesus in Anlehnung von Leonardo da Vinci’s Abendmahl als grob ausgeführte und ausgemalte Flachschnitzerei darstellt.
Die Kanzel, von der der Pastor seine Predigt führte, befand sich ursprünglich im Mittelteil des Altars. Rechts und links vom Mittelfeld des Altars stehen je zwei figürliche Darstellungen der Evangelisten also Matthäus, Marcus, Lucas und Johannis.
Im Zuge der Kirchenrenovierung 1966 wurde der ursprüngliche Kanzelaltar umgebaut. Die Kanzel wurde vom Altar entfernt und an die rechte Kirchenschiffseite gestellt.
Das durch die Entnahme der Altarkanzel entstandene Loch wurde durch eine etwas düstere Ausmahlung einer Landschaft mit großem schlichtem Holzkreuz geschlossen.
Der Kirchhof
Bis 1882 wurde der Kirchhof auch als Friedhof genutzt. 1783 stand die Pflanzung einer Linde, zum 300. Geburtstag von Martin Luther, an – sie steht aber schon lange nicht mehr.
Heute wird der Kirchhof von zwei Sommerlinden geprägt. Die Jüngere wurde 1983 vom damaligen Ortsheimatpfleger Herrn Henkel anlässlich des 500. Geburtstages von Martin Luther gespendet und von dem damaligen Konfirmandenjahrgang gepflanzt.
Die jetzige Hemelner Kirche wurde mit Materialien aus dem Abbruch des alten Kirchenschiffes, der alten Friedhofsmauer und aus der Ruine der Bramburg gebaut.
Montag, 9. Oktober 2023, Mündener Allgemeine / Lokales
Respektvoller Umgang auf dem Lehrplan
„!Respect-Sozialtraining“ an der Hemelner Grundschule
Die Kinder lernten mit Trainer Milutin Susnica Selbstbehauptung, Team- und Konfliktfähigkeit sowie einen respektvollen Umgang miteinander. Foto: Selma Teichm/nh
Hemeln – Für zwei Tage stand für alle Kinder der Grundschule Hemeln das „!Respect-Sozialtraining“ auf dem Stundenplan. Die Erstklässler waren dafür zwei Stunden täglich mit Trainer Milutin Susnica (!respect-in-school.de) in der Turnhalle, die Klassen zwei bis vier erhielten noch einmal ein Auffrischungstraining von 90 Minuten.
„!Respect fördert die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern“, erlärt dazu Schulleiterin Marie-Luise Darimond. Die Kinder lernten spielerisch und mit viel Spaß und Bewegung Selbstbehauptung, Team- und Konfliktfähigkeit sowie einen respektvollen Umgang miteinander. Ziel ist es nach Darstellung der Schulleiterin, anderen wertschätzend zu begegnen und Konflikte ohne körperliche Gewalt zu lösen. !Respect-Trainings würden den Zusammenhalt aller Kinder im Klassenverband stärken, das Schulklima und somit auch das Lernklima verbessern. Es passe also prima zu unserem Schulalltagsmotto: „Behandele alle so, wie auch du behandelt werden möchtest!“.
„Wenn wir Sponsoren finden, möchten wir dieses Sozialtraining gerne einmal im Schuljahr auffrischen“, so Marie-Luise Darimond. In diesem Jahr wurde das Projekt gemeinsam zum einen vom Förderverein der Grundschule Hemeln, zum anderen von den Familien selbst und durch eine Spende der VR-Bank Südniedersachsen finanziert.
Wer die Schule und die Projekte der Hemelner Grundschule unterstützen möchte, kann sich an den Förderverein der Grundschule Hemeln (Vorsitzender Joachim Mundt, Joachim.mundt.hemeln@t-online.de) wenden. Dort ist man für jede Spende dankbar. zpy
Freitag, 6. Oktober 2023, Mündener Allgemeine / Lokales
Pflanzenbörse und historische Spiele
Abschluss der Naturwoche in Hemeln wird am Sonntag gefeiert
VON PETRA SIEBERT
Ein Blütenmeer hat Gernot Clarenbach zur Pflanzenbörse vor dem Drehschuppen in Hemeln mitgebracht. Fotos: Petra Siebert
Hann. Münden – Reges Treiben herrschte am Tag der Deutschen Einheit in Hemeln, am zweiten Tag der Naturwoche, die noch bis Sonntag, 8. Oktober geht. Der Familientag begann mit dem Anfeuern eines Holzkohlenmeilers. Bis das Holz zu Holzkohle wird, dauert es einige Tage. Heute wird die fertige und ausgekühlte Holzkohle um 15 Uhr tütenweise verkauft.
Viele Interessierte zog es zur Pflanzenbörse vor dem Dreschschuppen. Die Anbieter tauschten Pflanzen aus dem eigenen Garten gegen einen Obolus ein. Die nötigen Tipps und Informationen zur erworbenen Flora gab es kostenlos dazu.
So erklärte Gernot Clarenbach aus Bodensee beispielsweise, dass junge Feigenbäume im Winter unbedingt frostfrei stehen sollten. Wie viel Frost Feigenbäume vertragen, ist abhängig von der gepflanzten Sorte, der Region und dem Standort im Garten. Eleonore Dehnerdt hatte bienenfreundliche Pflanzen mitgebracht. Interessierten erzählte sie einiges zur Wichtigkeit, solche Pflanzen im eigenen Garten zu beheimaten. Sie bieten Lebensraum für Bienen, Insekten und andere Tiere. Einen Vortrag zu naturnaher Gartengestaltung hielt sie am Donnerstag.
Im Dreschschuppen gab es eine Bilderausstellung, die Hemeln in verschiedenen Zeitepochen und Jahreszeiten zeigte. Sie fand großen Anklang. Die Kita- und Schulkinder hatten zu der Ausstellung Bilder gemalt, Collagen gebastelt, Fühlkisten hergestellt und Arrangements aus Naturmaterialien gefertigt. „Biuten-Spiele“ (Draußen-Spiele) von früher, wie Hinkelkasten, Knickerspiel (Murmelspiel), Reifen schlagen und „Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser“ wurden für die Kinder auf dem Dorfanger angeboten.
Für die Hemelner Kinder war es kein Problem, die Spielbeschreibungen in Platt zu lesen.
Irmtraut Gralla und Elias Urhahn gaben Hilfestellung und überreichten den Kindern Urkunden und Hemelner Äpfel. Auch die Spielbeschreibung durfte jedes Kind mitnehmen.
Einen Balanceakt musste Amelie beim Hinkelkasten hinlegen. Miriam und Lotte waren als Nächste an der Reihe. Elias Urhahn und Irmtraut Gralla gaben Hilfestellung.
Die Naturwoche, die der Kultur- und Natur-Förderverein Hemeln organisiert hat, endet am Sonntag, 8. Oktober mit einem abschließenden Plattdeutsch-Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Hemelner Marienkirche. Unter dem Motto „Ernte und Dank“ hat die Plattdeutschgruppe den Gottesdienst gestaltet.
Im Anschluss bietet das Gästehaus am Weser-Radweg Getränke, Wildschweinbratwurst und Crêpes an.
Donnerstag, 5. Oktober 2023, Mündener Allgemeine / Lokales
Gottesdienst auf Platt in der Marienkirche
Hemeln – Die Plattdeutschgruppe des Kultur- und Naturfördervereins und der Kirchenvorstand laden für Sonntag, 8. Oktober, zu einem Plattdeutsch-Gottesdienst in die Marienkirche Hemeln ein.
Der Gottesdienst zum Thema „Ernte und Dank“ wird von der Plattdeutschgruppe gestaltet und beginnt um 10.30 Uhr.
Am Samstag, 7. Oktober, sammeln die Konfirmanden und einige Kinder vom Kindergottesdienst zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr Gaben für den Erntedankgottesdienst ein. Da es eine kleine Gruppe sein wird, kann gerne schon etwas vor die Haustür gestellt oder größere Mengen zur geöffneten Kirche gebracht werden, teilt Ute Schmidt-Mackenroth, Vorsitzende des Kirchenvorstandes mit. Alle Erntegaben werden nach dem Gottesdienst der Mündener Tafel gespendet. pgl
Montag, 2. Oktober 2023, Mündener Allgemeine / Lokales
Öfter mal was Plattes
Konzert mit Manfred Ludewig in Mundart
Hemeln – Der Verein „Kul-türchen im Liederhof Hemeln“, Trift 24, lädt zum letzten Open-Air-Konzert des Jahres ein. Manfred Ludewig, ursprünglich aus Hemeln, präsentiert sein herbstliches Programm „Öfter mal was Plattes“ am Sonntag, 8. Oktober ab 17 Uhr. Neben internationalen und bekannten Oldies, Folk- und Popsongs gibt es auch selbst geschriebene Lieder zu hören, etliche davon sogar in Hemelner Platt. Ludewig schreibt zu seinem Programm: „Es wird eine Reise durch die Jahreszeiten sein. Meine Lieder erzählen immer persönliche Geschichten. Begleiten werden mich meine Gitarre und vielleicht auch meine Mundharmonika“. Das Konzert dauert eine gute Stunde. Die Zuhörer werden gebeten, sich der Witterung entsprechend anzuziehen. Wie immer ist der Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten. Aus organisatorischen Gründen bitten die Gastgeber um eine Anmeldung […].
Donnerstag, 28. September 2023, Mündener Allgemeine / Lokales
Eine Woche voller Natur
Kultur- und Natur-Förderverein Hemeln lädt vom 2. bis 8. Oktober ein
VON PETRA SIEBERT
Das Orga-Team mit Volker Meng (von links), Christina Voß, Nortrud Riemann, Irmtraud Gralla, Frederick Rudolph und Alfred Urhahn sowie Dirk Wedekind mit Saftpresse. Foto: petra siebert
Hemeln – Nach der Woodstockwoche, der Kulturwoche und der Gesundheitswoche lädt der Kultur- und Natur-Förderverein Hemeln vom 2. bis 8. Oktober zu einer Naturwoche ein.
Die Idee schlummerte schon lange im Kopf der Dorfmoderatorin Nortrud Riemann. Ein siebenköpfiges Orga-Team ist seit einem halben Jahr mit den Vorbereitungen und dem Organisieren beschäftigt. „Wir versuchen, das alles mit unserem geringen Budget auf die Reihe zu bekommen“, sagte Vereinsvorsitzender Alfred Urhahn. Darum sei man sehr dankbar für die Unterstützung der Hemelner Vereine und Verbände. Zu jeder Veranstaltung werden Getränke und kleine Snacks angeboten, dabei wird Wert auf Regionalität gelegt.
■ Beginn ist Montag, 2. Oktober, 14 Uhr, ab Parkplatz L560, mit einer Wanderung auf der „Langen Bahn“ zur Köhler-Liese-Hütte (geplanter Neubau) mit Revierförster Marten Eickhoff. Interessenten erfahren einiges über Dürren, Stürme und Borkenkäfer, die auf der einen Seite den Wald bedrohen, aber auch Chancen für einen Waldumbau im Bramwald bieten.
Um 18 Uhr werden im Dreschschuppen die Naturwoche und die Ausstellung Hemelner Bilder von Alfred Urhahn eröffnet. Die Schulkinder singen dazu das Hemellied auf Platt. Eine Stunde später hält Gerd Hujahn, zweiter Vorsitzender des Naturpark Münden, einen Vortrag zum Thema „Hemeln im Naturpark Münden“.
■ Am Dienstag, 3. Oktober steht ein Familientag an. Um 10 Uhr wird am Weserradweg unterhalb des Campingplatzes ein Holzkohlenmeiler angefeuert.
Eine Pflanzenbörse und verschiedene Angebote rund um den Dreschschuppen finden von 11 bis 16 Uhr statt.
Es gibt Suppe, Gegrilltes und ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Von 12 bis 15 Uhr heißt es Spiel und Spaß an verschiedenen Stationen auf dem Dorfanger mit „Biuten-Spielen“ (Draußen-Spiele) und Spiele aus nachhaltigen und recycelbaren Materialien stehen an. Unter dem Motto „Tankstelle Wald“, zum Aufladen der Körperakkus, startet um 14 Uhr ab Dorfanger ein Waldspaziergang mit Karin Jung.
Der Abschluss des Familientages ist um 18 Uhr am Holzkohlenmeiler vorgesehen.
■ Am Mittwoch, 4. Oktober, spricht Dieter Naujoks über das Bienenjahr von der Blüte bis zur Ernte im Dreschschuppen. Im Anschluss, um 19 Uhr, hält Hans-Joachim Haberstock einen Vortrag über geheimnisvolle Nachtschwärmer, 35 Jahre Fledermausschutz im Landkreis Göttingen.
■ Am Donnerstag, 5. Oktober, 17 Uhr, gibt es einen Vortrag mit Workshop im Liederhof (Trift 24) von Eleonore Dehnerdt. Thema: Naturnahe Gartengestaltung – Lebensraum für Bienen, Insekten und andere Tiere.
■ Am Freitag, 6. Oktober, können die Kindergarten- und Grundschulkinder von 14 bis 17 Uhr, auf dem Dorfanger mit einer Presse Apfelsaft herstellen. Der Verkauf der Holzkohle in Tüten ist ab 15 Uhr am Meiler am Weserradweg möglich.
Von da geht es um 17.15 Uhr los zu einem Spaziergang mit Ortsheimatpfleger Volker Meng mit zahlreichen Informationen zu den Bäumen des Jahres. Gabriele Niehaus-Uebel hält um 19 Uhr im Dreschschuppen einen Vortrag mit Film zum Naturschutzprojekt des Landkreises Göttingen. „Natur erleben, Nieme entdecken“, die renaturierte Nieme.
■ Am Samstag, 7. Oktober, lädt die Familie Koch zu einem Tag des offenen Hofes (Opferwiese 1) von 11 bis 17 Uhr ein.
Sie stellen ihre Tiere, Maschinen und Geräte aus und sorgen für Spiel und Spaß für Kinder. Außerdem präsentiert sich die Rehkitzrettung Bramwald e. V. Es gibt mit verschiedenen Speisen und Getränken Gutes aus dem Ort.
■ Den Abschluss der Naturwoche bildet am Sonntag, 8. Oktober, ein Plattdeutsch-Gottesdienst „Ernte und Dank“, gestaltet von der Plattdeutschgruppe, am Sonntag, 8. Oktober, um 10.30 Uhr, in der Hemelner Marienkirche.
Im Anschluss bietet das Gästehaus am Weser-Radweg Getränke, Wildschweinbratwurst und Crêpes an.