Grundschule Hemeln sucht nach Ehrenamtlichen für das neue Schuljahr

Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab September gesucht!

Die Kinder der Grundschule Hemeln hoffen auf weitere spannende Angebote in ihrer Ganztagsschule!

Wo: Grundschule Hemeln

Wann: Montags, dienstags, (vielleicht auch mittwochs) und/oder donnerstags von 14.00 – 15.15 Uhr

Biete uns als Ag an, was du selber gerne machst: Werken, Basteln, Musizieren, Sport, Kunst, Kochen, Backen, Informatik, Naturwissenschaft, Technik, Versuche, Modellbau, Tierpflege, Gartenbau, Theater, Sprachen, Volkstanz, Nachbarschaftshilfe, Geocaching, Literatur und vieles mehr wäre möglich.

Was bekommst du dafür? Jede Menge Spaß, viel Dankbarkeit und eine Aufwandsentschädigung von 16 Euro pro Ag-Tag.

Melde dich im Büro der Grundschule Hemeln unter: 05544/1800 oder per Mail: gs-hemeln@t-online.de
Wir freuen uns auf dein Angebot!

(Foto: A. Noll)

Ausschreibung Schwimmkurs für Fortgeschrittene

Der TSV Jahn Hemeln bietet im Rahmen des Aktionsprogramms „Startklar in die Zukunft“ einen kostenlosen Schwimmkurs für Kinder an, die noch unsicher schwimmen. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.
Veranstalter: TSV Jahn Hemeln
Datum: 20.06. – 01.08.2022
Jeweils Montag von 17:00 – 18:00 Uhr und Freitag von 18:00 – 19:00 Uhr
Wo: Montags im Hochbad Hann. Münden, Freitags im Freibad Veckerhagen
Kein Kurs am 01.07.2022


Voraussetzung: Erste Schwimmfähigkeiten müssen vorhanden sein; „Seepferdchen“ wäre wünschenswert. Die Teilnehmer müssen in Niedersachsen wohnen.
Teilnehmer-Zahl: Maximal 10 Teilnehmer pro Kurs
Inhalt: Aufbauend auf den bereits erlernten Fähigkeiten verfeinern die Teilnehmer ihre Schwimmtechnik und arbeiten an ihrer Ausdauer beim Schwimmen. Neben dem Brustschwimmen werden auch Grundfähigkeiten im Rückenschwimmen und Kraulschwimmen erlernt. Tauchen sowie das Erlernen des Kopfsprungs sind auch Bestandteil des Kurses. Am Ende des Kurses besteht die Möglichkeit das Schwimmabzeichen „Bronze“ abzulegen.
Mitzubringen: Badesachen (Badehose / -anzug, Handtuch, Badelatschen, Schwimmbrille (falls vorhanden; keine Taucherbrille), bei längeren Haaren Haargummi oder Badekappe (falls vorhanden), Duschutensilien, Trinken in Plastikflasche
Sonstiges: Die Teilnehmer sollten regelmäßig teilnehmen. Bitte 10 Minuten vor Kursbeginn vor dem Eingang des Bades einfinden. Eltern dürfen auf eigene Kosten mit ins Bad, sollten sich aber nicht im direkten Sichtbereich der Teilnehmer aufhalten. Der Transport der Teilnehmer muss selber organisiert werden. Eine Bildung von Fahrgemeinschaften ist wünschenswert. Für die Teilnehmer wurde bei der ARAG eine Unfall- und
Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Die Aufsichtspflicht des Kursleiters beginnt und endet am Beckenrand.

Anmeldung: per Mail an katharina.schucht@hotmail.de
mit folgenden Infos: Name, Geburtsdatum des Teilnehmers, Anschrift des Teilnehmers, Kontaktdaten des Teilnehmers / der Erziehungsberechtigten
Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Eingang der Anmeldung.
Kursleitung: Oliver Dietze

Pressebericht HNA 30.05.2022

Montag, 30. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Sie besingen den Abend

Weserfestspiele machten Station in Hemeln

Die Besucher hatten viel Freude am gemeinsamen Abendliedersingen in Hemeln. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Unter freiem Himmel wäre die Atmosphäre des „Abendliedersingens an der Weser“, im Rahmen der Weserfestspiele, vermutlich ziemlich kühl gewesen. So wurde der Veranstaltungsort am Samstagabend von der Wiese hinter der Hemelner Marienkirche kurzfristig in den Dreschschuppen verlegt.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die älteren Besucher hätten im Freien gefroren“, sagte Kreiskantorin Gabriele Renneberg, in deren Händen die Leitung des Abendliedersingens lag. Im Dreschschuppen begrüßte sie über 200 Besucher.

Auch wenn die Abendsonne noch durch die Fenster im Dreschschuppen schien, bildete das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ den Auftakt. Bei den meisten Liedern wurden die Gäste zum Mitsingen aufgefordert. Nach einem jeweiligen Vorspiel und der musikalischen Begleitung im Wechsel eines Posaunenchores, eines Flötenkreises und eines kleinen Ensembles, bestehend aus einer Querflöte und zwei Klarinetten (die 3 Cs), sangen die Besucher mit Freuden mit.

Einige Stücke wurden von den einzelnen Instrumentalgruppen ohne Gesang präsentiert, wofür sie Applaus erhielten. Auch zwei Vokalchöre sorgten für ein gutes Stimmenvolumen im Dreschschuppen. Man merkte den Gästen die Freude am gemeinsamen Singen an. Es waren überwiegend bekannte Lieder wie unter anderem „Abend wird es wieder“, „kein schöner Land“, „Lalelu, nur der Mond schaut zu“, „Abend ward, bald kommt die Nacht“. Jedes Stück kündigte Gabriele Renneberg an und erzählte dazu in lockerer Weise Interessantes zu den Komponisten, zu den Melodien oder zu den Inhalten. Zu dem Lied „weißt du wie viel Sternlein stehen“ fragte sie, ob denn jemand wisse, wie viele Sterne denn am Himmel zu sehen sind. Sie habe recherchiert, es sind bei klarer Sicht 6500 Sterne.

„Wer weiß denn was Näglein sind“, fragte sie vor dem Gesangsstück „Guten Abend, gute Nacht“. Denn der Beginn „mit Rosen bedacht, mit Näglein besteckt“ schien erklärungsbedürftig. Auch da habe sie nachgelesen, dass dies Nelken bedeutet, in dem Fall Gewürznelken, die gegen Ungeziefer und Krankheiten wirken sollen. Die sprachlich veraltete Bezeichnung für Gewürznelken, ist aus dem modernen Sprachgebrauch fast vollständig verschwunden und findet sich nur noch vereinzelt in einigen Dialekten.

Diese gelungene Art der Moderation gemischt mit den bekannten und beliebten Liedern machte den Besuchern Spaß, sodass es für alle ein entspannter und kurzweiliger Abend war.  zpy

Pressebericht HNA 28.05.2022

Samstag, 28. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Wieder Auftritt nach langer Pause

Der Musikexpress Hemeln spielt am 4. Juni im Dreschschuppen

Der Musikexpress Hemeln freut sich auf viele Gäste aus Hemeln und der Umgebung. Foto Folke Isenberg/nh

Hemeln – „Nach all den Absagen und Ausfällen im Herbst und im Winter ist ein Auftritt vor Publikum für alle Musikerinnen und Musiker des Musikexpress Hemeln ein Herzenswunsch“. Das sagte Folke Isenberg, der musikalische Leiter und lädt damit für Samstag, 4. Juni, 15.30 Uhr, zu einem Sommerkonzert in den Dreschschuppen ein. Der Eintritt ist frei, wem es gefallen hat, der kann am Ende einen Obolus spenden. „Bereits das Sommerkonzert im vergangenen Jahr hat allen Gästen und uns viel Spaß gemacht und daran wollen wir anknüpfen“. Auch der Frauenchor Hemeln ist wieder mit einigen Liedbeiträgen dabei. Seit einigen Wochen wird beim Musikexpress intensiv geprobt, um die Stücke aus dem reichhaltigen Repertoire nach der langen Zwangspause wieder einwandfrei präsentieren zu können. Das sei laut Isenberg nicht ganz so einfach, wenn man mehrere Monate nicht zusammen proben konnte. Geboten wird ein vielfältiges Programm mit bekannten und beliebten Melodien, sodass für jeden Musikgeschmack etwas dabei ist. Für den kulinarischen Geschmack gibt es zuvor, ab 14.30 Uhr, Kaffee und Kuchen sowie Getränke. zpy

Pressebericht HNA 28.05.2022

Samstag, 28. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Singen unter freiem Himmel

Weserfestspiele machen in Hemeln Station

Hemeln – Das „Abendliedersingen an der Weser“, eine Veranstaltung im Programm der Weserfestspiele, erklingt am heutigen Samstag, 28. Mai, ab 20 Uhr auf der Wiese hinter der Marienkirche in Hemeln. Unter freiem Himmel können hier laut Mitteilung Jung und Alt mitmachen. Unterstützt werden die singenden Besucher dabei von Blechbläsern, einem Flötenkreis, zwei Vokalchören und einem kleinen Ensemble bestehend aus einer Querflöte und zwei Klarinetten (die 3 Cs). Kreiskantorin Gabriele Renneberg singt mit dem Publikum Lieder von „Der Mond ist aufgegangen“ über den Abendsegen aus „Hänsel und Gretel“ bis zum „La, le, lu“ aus einem bekannten Heinz-Rühmann-Film. Falls es regnen sollte, findet die Veranstaltung im Dreschschuppen, Unterdorf 2, statt. Es gilt die 2G-Regel. Der Eintritt ist frei.

Sachspenden-Aktion für die Ukraine

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Frau Rathgeber aus Speele hat die Landfrauen gebeten, eine Sachspendenaktion für die Ukraine auch in Hemeln durchzuführen. Frau Rathgeber ist die Initiatorin der Tschernobyl Kinderhilfe. Sie benötigt gebrauchsfähige Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Decken, ….. nicht nur für Kinder. Es soll möglichst alles in Kartons, vorzugsweise in stapelbaren Gemüse- oder Bananenkartons abgegeben werden.

Damit können wir ein wenig die unfassbare Not lindern, die dort vor Ort herrscht. Es ist fast landesweit die Infrastruktur nicht mehr ausreichend verfügbar. Es leben dort viele Millionen Menschen in einem unglaublichen Elend. Denen gilt es zu helfen. Diese Menschen leiden nur unter dem unsäglichen Krieg und benötigen unsere Hilfe.

Abgabeorte:

Ab sofort bei Marika Wedekind, Trift 16
Ab Montag, den 30.05.2022 zusätzlich bei Karin Berndt, Schlehenweg 16

Nach Pfingsten organisiert der Trägerverein den Transport zu Frau Rathgeber, die dann alles per LKW an Ihre Ansprechpartner in der Ukraine weiterleitet.

Liebe Grüße
Karin Berndt / Landfrauen Oberweser
Marika Wedekind / Landfrauen AK
Dirk Wedekind / Trägerverein der Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen e.V.

Pressebericht HNA 23.05.2022

Montag, 23. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Sanierungen am Turm abgeschlossen

Nach 15 Jahren sind die Bauarbeiten an der Bramburg beendet

VON KIRA MÜLLER

22 Meter ist der Rundturm hoch, der in 15 Jahren vollständig saniert wurde. Auf dem Bild ist der ehemalige Eingang zum Turm zu sehen, wo einmal eine Hängebrücke hing. Foto: Kira Müller

Hemeln – Ein bröckelndes Dach, aus der Mauer fallende Steine und Bäume, die die Turmwand durchbrechen – das ist Geschichte.

Die Sanierung der Ruine der Bramburg bei Hemeln, am Rande des Wesertals nördlich von Hann. Münden, ist nach 15 Jahren nun abgeschlossen. Der Rundturm der früheren Burg steht wieder fest und sicher.

Bereits 2007 ist ein Dokumentations- und Erhaltungsprojekt entstanden, um die Bramburg fachgerecht zu sanieren. „Seit 200 Jahren wurde baulich an der Bramburg wahrscheinlich nichts mehr geändert und saniert“, sagt Günter Jung, ehemaliger Denkmalpfleger. Somit wurden die ersten Schritte für die dauerhafte Sicherung und die Erhaltung des Turms eingeleitet, und noch im selben Jahr begannen die Vorarbeiten: Studierende der Leibniz-Universität Hannover vermaßen die Bramburg-Ruine, Mörtelproben wurden genommen und der Boden untersucht. Zusätzlich entstanden im März 2008 viele Fotos und genaue Beschreibungen.

„Im Vorfeld wurde viel untersucht, um noch mehr über die Burg zu erfahren“, erklärt Renate von Stockhausen, Inhaberin der Bramburg. Aufgestellt wurden die Dokumentationen hauptsächlich vom Institut für Bauforschung und Denkmalpflege. „Die ausgiebigen Vorbereitungen haben das Ergebnis positiv beeinflusst“, ist sich von Stockhausen sicher. „Es war ein Herantasten an einen sichtbar guten Erfolg, sodass es sich hoffentlich lang nachhaltig hält.“

Ohne ihr Wirken wäre die Sanierung nicht möglich gewesen: Unser Bild (links) zeigt Experten im Bereich Denkmalschutz und -pflege und die Eigentümer: Renate von Stockhausen (dritte v.l.) und ihr Sohn Ernst von Stockhausen (vierter v.l.). Das Foto rechts zeigt den weitreichenden Blick auf die Weser vom Turm aus. Es entstand während der Sanierungsarbeiten, als ein Holzdach auf dem Turm lag. Fotos: Ernst von Stockhausen/privat, Kira Müller

Bauabschnitte

Die Sanierung wurde in drei Bauabschnitte aufgeteilt: Beim ersten Bauabschnitt (2007-2014) wurde die Turmkrone saniert. Weil das Geld fehlte, wurde übergangsweise ein Notdach von einem Zimmerer aus Hemeln gebaut. „Wegen des grellen Grüns gab es viele, die sich beschwert haben“, sagt von Stockhausen, doch blieb dieses Dach nicht lange, sondern wurde durch ein weniger auffälliges ersetzt.

Der zweite Bauabschnitt (2014-2020) beschäftigte sich mit der Reparatur von zwei Dritteln der Außenfassade (Richtung Süden). Steine und Fugen wurden dabei ausgebessert. Dem letzten Teil der Außenfassade widmete sich der dritte und somit letzte Bauabschnitt (2020-2021). Dabei wurde auch die Turmkrone vollständig restauriert und abgedichtet. „Wasser ist der natürliche Gegenspieler von Bauwerken“, heißt es vonseiten der Experten. Deswegen sei es besonders wichtig gewesen, das Dach auszubessern, damit möglichst wenig Feuchtigkeit von oben in die Steine der Mauer zieht.

Denkmal

Die Erhaltung des Turms war der Familie von Stockhausen besonders wichtig. Der Turm sei in der Gegend sehr bekannt und beliebt. Besonders Wanderungen von Schulklassen führten häufig zu der Ruine. „Es ist ein beliebter Anlaufpunkt“, so Renate von Stockhausen.

Zusätzlich lockt der Standort Besucher in den Bramwald. Als Drei-Länder-Eck zwischen Niedersachsen, Hessen und Thüringen kommen auch Menschen von weiter her, um sich die Ruine anzuschauen. Eine Turmbesteigung ist aber leider nicht möglich.

Förderung

Die Vermessung 2007 wurde von der Stadt Hann. Münden als Untere Denkmalschutzbehörde, dem Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e.V., der Sparkasse Münden, dem Ortsrat Hemeln und der Familie von Stockhausen unterstützt. Ernst von Stockhausen bedankte sich bei allen Förderern, die die Sanierung „großzügig mit getragen“ haben. Eine Zahl, wie hoch die Kosten letzten Endes waren, wollten die Eigentümer nicht nennen.