Pressebericht HNA 16.07.2024

Dienstag, 16. Juli 2024, Mündener Allgemeine / Titelseite und Lokales

Hemelner feierten tierisch gute Kirmes am Wochenende

Foto: Petra Siebert

Höhepunkt der Hemelner Kirmes, die am Freitag begonnen hatte und am Montag zu Ende ging, war der Festumzug durch den Weserort am Sonntagnachmittag. Unter dem Motto „Hemeln tierisch gut“ hatten Vereine und Gruppen viel Kreativität einfließen lassen. Tiere aus dem Wasser, von der Wiese, aus dem Dschungel und aus der Vergangenheit waren vertreten. Als Thema hatten die Kinder-, Jugend- und die aktive Feuerwehr den kleinen Drachen Grisu gewählt. Hier im Bild: Die Kinderfeuerwehr: „Grad geschlüpft aus einem Ei, sind die kleinen Feuerfunken schon dabei“. Der Umzug fand bei den Hemelnern und Gästen großen Anklang. zpy

KIRMESUMZUG Vereine und Verbände waren am Wochenende auf den Beinen
Tierisch gut in Hemeln unterwegs

VON PETRA SIEBERT

Sommerzeit ist Kirmeszeit. In zahlreichen Orten im Altkreis Münden werden die Dorffeste gefeiert. In Hemeln lockte der Kirmesumzug am Sonntag zahlreiche Besucher in den Weserort.

Die Frauen der Gruppe „Fit For Fun“ waren ein echter Hingucker. Quallen hatten sie als Thema gewählt und dabei gleichzeitig auf die Klimaveränderung aufmerksam gemacht. Fotos: petra siebert
„Sport macht fit und flink, wie ein bunter Schmetterling“, war das Motto der Gymnastikfrauen beim Hemelner Festumzug.
Aus dem Meer grüßte der Männergesangverein und machte gleichzeitig darauf aufmerksam, dass es mit dem Verein seit dem Chor-Projekt wieder bergauf geht.
Als Gastgeber haben die Lindenbrüder auf ihre Tradition, das Pferderouladenessen, hingewiesen.
Die Husaren aus Bodenfelde waren mit einer Abordnung beim Umzug dabei.
Der Schützenverein Hemeln hatte sich mir den Themen Biotop und Weide auseinandergesetzt.

Hemeln – Bei Sonnenschein und Wolken im Wechsel zogen die Teilnehmer des Kirmesumzugs am Sonntagnachmittag durch den Ort. Viele Hemelner säumten die Straßenränder, verfolgten den Umzug aus ihren Gärten und Höfen.

Unter dem Motto „Hemeln Tierisch gut“ hatten Vereine und Gruppen viel Kreativität und ausgefallene Ideen einfließen lassen. Tiere aus dem Wasser, von der Wiese, aus dem Dschungel und aus der Vergangenheit waren vertreten.

Als Thema hatten die Kinder-, Jugend- und aktive Feuerwehr den kleinen Drachen Grisu gewählt. In grünen Drachenanzügen und mit grünen Gesichtern hatten alle drei Gruppen das gleiche Outfit. „Tierisch gut und drachenstark geht die JF Hemeln an den Start“, meinten die Jugendlichen Feuerwehrleute.

„Grad geschlüpft aus einem Ei, sind die kleinen Feuerfunken schon dabei“, war am Wagen der Kinderfeuerwehr zu lesen. „Retten, bergen, löschen, schützen – die alten Drachen können immer noch spritzen“, so präsentierte sich die aktive Feuerwehr.

Auch der TSV Hemeln war mit mehreren Sparten stark vertreten. Besonders niedlich waren die TSV Turntiger anzuschauen. Die Kleinsten des Sportvereins hatten sich zusammen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern als Tiger verkleidet und geschminkt.

„Das Klima ist hier viel zu warm, in der Weser lebt sogar ein Quallenschwarm“. Und als bunte Quallen verkleidet unterstrichen die Mitglieder der Sparte „Fit for Fun“ die Klimaveränderung.

Als Teilnehmer vom Meeresgrund unter der Herrschaft von Poseidon, dem Gott der Meere und Herrscher von Atlantis war der Männergesangverein dabei. „Springende Fische, jolende Wale und etwas Hopfenkaltschale. Es schallt vom Weserbergland bis zum Meeresrand“.

„Tischtennis ist unser Elixier, da wird so mancher auch zum Tier“ und „beim Ping-Pong schmettert auch der King Kong.“ Als wilde Tiere waren die Mitglieder der TSV Tischtennissparte dabei.

Diese und noch viel mehr Gruppen haben mit schönsten Kostümierungen, frechen und witzigen Sprüchen den Kirmesumzug belebt. Musikalische Unterstützung leisteten die Red Stars aus Münden und der Musikzug Großalmerode. Vier Tage lang feierten die Hemelner ihre Kirmes, Gastgeber waren die Lindenbrüder. Angefangen von der Disco am Freitag, über Abholen der Majestäten, einer Andacht auf dem Anger, Proklamation und Tanz am Samstag, bis hin zu den Gesundheitenspielen mit dem Musikexpress, dem Festumzug, Kaffee und Kuchen unter dem Dreschschuppen sowie Tanz am Sonntag.

Am Montag endete die Kirmes mit Tanz im Dreschschuppen, am Vormittag hatten die Lindenbrüder zum Frühschoppen eingeladen.

Pressebericht HNA 12.07.2024

Freitag, 12. Juli 2024, Mündener Allgemeine / Lokales

Wechsel beim Trägerverein

Jahreshauptversammlung in Hemeln mit Neuwahlen

Der alte und neue Vorstand (von links): Thomas Baake Ortsbürgermeister, Udo Isenberg Schatzmeister, Frank Wisgott Beisitzer, Jan Mika Wisgott neuer 1. Vors., Boris Behrend als Beisitzer, Sylvia Flor Gerth und Dirk Wedekind alter erster Vorsitzender und neuer zweiter Vorsitzender. Foto: privat

Hemeln – In Hemeln hat vor Kurzem die Jahreshauptversammlung des Trägervereins der Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen stattgefunden. In diesem Verein sind alle Vereine, Verbände und Organisationen und Dorfaktivisten aus Hemeln organisiert. Gemeinsam wird der Ort Hemeln durch den Zusammenschluss aller Ehrenamtlichen nach außen vertreten, heißt es von Dirk Wedekind, ehemaliger erster und nun zweiter Vorsitzender des Vereins.

Die primäre Aufgabe bei der Gründung, die Vermietung der öffentlichen Einrichtungen und die Hausmeistertätigkeit im Dreschschuppen, habe sich nach und nach erweitert. Der Kulturausschuss ist direkt in dem Trägerverein integriert worden. Es wurde die Trägerschaft oder Mitarbeit bei einigen Großveranstaltungen übernommen, wie Kulturwoche, Dorfflohmarkt, Kinderflohmarkt, dem lebendigen Adventskalender und vielem mehr.

Der Vorsitzende berichtete auf der Jahreshauptversammlung von den vielen Aktivitäten und Unterstützungen. Es sind mehr als 400 Arbeitsstunden in 2024 aufgekommen.

Im Zuge der Versammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dieser besteht nun aus: Erster Vorsitzender: Jan Mika Wisgott; Zweiter Vorsitzender: Dirk Wedekind; Schatzmeister: Udo Isenberg; Schriftwartin: Sylvia Flor Gerth; Beisitzer; Frank Wisgott und Boris Behrend

Der Ortsbürgermeister Thomas Baake ist kraft Amtes im Vorstand.

Bereits vor mehreren Jahren hatten der erste und zweite Vorsitzende, Dirk Wedekind und Alfred Urhahn, angekündigt, dass sie nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach einer längeren Suche nach Vorstandsmitgliedern wurden drei Personen gefunden, die bereits aktiv im Hemelner Vereinswesen unterwegs sind.

Um einen sukzessiven Übergang hinzubekommen, wurde alle drei in den Vorstand gewählt.

Diese Besetzung zeige beim ersten Vorsitzenden einen eineinhalbfachen Generationswechsel. Durch die neuen jüngeren Vorstandsmitglieder und das sukzessive Ausschleichen der erfahreneren Vorstandsmitglieder sei gewährleistet, dass die Vereinsarbeit mit neuen Ideen weitergeführt werde, aber auch die „Neuen“ mit der Erfahrung der verbliebenen Vorstandsmitglieder „ein arbeitsfähiges Team bilden können. Bei einigen Projekten in Hemeln haben die Akteure bereits erfolgreich zusammengearbeitet. Somit ist die Grundlage gute und solide Vereinsführung in Aussicht gestellt.“ Es werden durch den Verein jedes Jahr 350 bis 450 Stunden an ehrenamtlicher Tätigkeit ausgeübt, die nötig sind, um den Betrieb des Dreschschuppens sicher zu stellen.

Der neue Vorstand wird die Aufteilung der anstehenden Unterhaltungsarbeiten neu koordinieren.  jed

Kino und Weihnachtsmarkt

Mehrere Veranstaltungen und Vorhaben werden durch den Trägerverein in diesem Jahr noch unterstützt:

■   Kinowochenende im Dreschschuppen am 9. und 10. August in Kooperation mit dem Kultur- und Naturförderverein sowie dem Ortsrat Hemeln.

■  Weihnachtsmarkt am 1. Advent.

■  Der lebendige Adventskalender wird administrativ unterstützt.

■  Beleuchtung an den Giebeln wird erneuert. ■  Die über 50 Jahre alten Tassenkörbe als Lampenschirme haben ausgedient.  Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit der Ersatzbeschaffung.

■  Auswechseln der Thekenbalken und der Außenbeleuchtung durch die Stadt. jed

Pressebericht HNA 10.07.2024

Mittwoch, 10. Juli 2024, Mündener Allgemeine / Titelseite & Lokales

Ein Tag mit Benjamin Bolte: Geschichten eines Fährmanns auf der Weser

Archiv Foto: Petra Siebert

Seit fast 20 Jahren fährt Benjamin Bolte die Fähre, die zwischen Veckerhagen und Hemeln pendelt. Schon frühmorgens, wenn der Nebel über dem Wasser liegt, beginnt seine Schicht. Ohne Motor, nur mit dem Druck des Wassers, bringt er Menschen und Fahrzeuge sicher über den Fluss. Wir haben den Fährmann der Weser-Fähre „Veckerhagen“ begleitet und erfahren, wie er die Überfuhr pünktlich und verlässlich steuert, wie er mit Wetterkapriolen umgeht und warum diese Arbeit für ihn eine echte Berufung ist, die ihn Tag für Tag mit der Natur verbindet und ihm Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen ermöglicht. bru

Drei Minuten Urlaub

Fährmann Benjamin Bolte auf seiner Fähre „Veckerhagen“

VON SVENJA HECKEROTT

Benjamin Bolte auf seiner Fähre „Veckerhagen“. Fotos: Svenja Heckerott

Veckerhagen – Es ist noch nebelig, als die Schicht von Fährmann Benjamin Bolte um 6.30 Uhr losgeht. Die Fähre „Veckerhagen“, die auf der Weser zwischen Veckerhagen und Hemeln fährt, muss nur losgebunden werden und los geht es.

„Wichtig ist, dass sie immer pünktlich startet, denn die Leute wollen zur Schule oder zur Arbeit“, sagt Benjamin Bolte. Hauptberuflich fährt er seit 19 Jahren die Fähre. „Ich war aber schon von meiner Kindheit an auf Fähren, weil mein Vater auch Fährmann war“, berichtet der 40-Jährige, der seit seiner Geburt in Reinhardshagen lebt.

Bereits zur ersten Fahrt warten eine Autofahrerin und ein Fahrradfahrer am Ufer, um auf die andere Seite in Richtung Veckerhagen gebracht zu werden. Radfahrer Dirk Kühen fährt seit 37 Jahren mindestens einmal am Tag mit der Fähre. „Bei Hochwasser und mit Eisschollen habe ich hier schon Abenteuer erlebt“, erinnert er sich. Nach drei Minuten ist die Fahrt auch schon vorbei.

„Den Fehler, bei Eis zu fahren, macht man nicht zweimal“, sagt Bolte. Bei Frost würde das Wasser geleeartig werden. Die Fähre könne mitten in der Fahrt stehen bleiben. Und dann ist es die mühsame Aufgabe des Fährmanns, mittels einer Eisenstange die Fähre bis ans Ufer zu schieben. Ansonsten ist die Fähre bei jedem Wetter und jeden Tag in Betrieb. Einzig auf den Wasserstand muss Benjamin Bolte immer achten. Bei Hochwasser und einem Stand von maximal 3,20 Metern kann die Fähre nicht mehr fahren. An diesem Tag hat die Weser einen Pegel von 1,46 Metern, stellt der 40-Jährige fest.

Übrigens fährt die Fähre ohne Motor. Sie schwimmt schräg zur Strömung der Weser und wird allein durch den Druck des Wassers von einem Ufer zum anderen geschoben. Dazu ist sie mit einem Seil verbunden, das zwischen Veckerhagen und Hemeln gespannt ist.

Ob Autos, Motorräder, Lkws, Fahrräder oder Menschen: Insgesamt 16 Tonnen oder 45 Personen haben Platz.

Bei jedem Wetter

„Es gibt kein schlechtes Wetter“, findet der Fährmann. Bei Regen oder Kälte könne die richtige Kleidung alles ausgleichen. Nur bei Hitze sei es schwierig, wobei Bolte und seine Haut gegen die Sonne und ihre Auswirkungen schon abgehärtet sind.

Wie oft die Fähre an einem Tag fährt, ist wetterabhängig. Wenn es regnet, gibt es oft weniger Fahrgäste. „Bei schlechtem Wetter muss man beim Warten auch mal Zeitung lesen“, erzählt Bolte.

In den ersten Stunden kommen immer wieder Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer zu ihm auf die „Veckerhagen“. Ansonsten nimmt er auch Motorradfahrer, Tiere und sogar Lastwagen mit. Insgesamt dürfen mit der Fähre 16 Tonnen oder 45 Personen transportiert werden. Auch wenn die Fahrten immer nur kurz sind, haben sie auf die meisten Gäste eine entspannende Wirkung. „Das sind drei Minuten Urlaub“, findet Bolte. Für ihn hat sein Beruf viele Vorteile: „Man ist immer an der frischen Luft, sein eigener Herr und kommt mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt.“ Nachteilig sei für manche, dass auch an den Wochenenden und Feiertagen gearbeitet werden muss. „Ich sehe allerdings keinen Nachteil darin. Wenn man mich ins Büro stecken würde, wäre das nicht meine Welt.“ Seine Familie könne ebenfalls mit dem Job umgehen. Bolte ist verheiratet und hat eine Tochter im Schulalter.

Nur mit Patent

Mit ausgeklappten Rampen misst die Fähre 24 Meter und ist 6,50 Meter breit. Es gibt eine Toilette für den Fährmann und das Fährenhäuschen verfügt über eine Heizung. Die Fähre selbst hat der Fährmann gepachtet. Sie ist Eigentum des Landes Hessen. Damit der Betrieb immer läuft, beschäftigt Bolte einen Festangestellten und einen Minijobber. Im Sommer wird in zwei Schichten bis um 19.30 Uhr gearbeitet. Um die Fähre fahren zu dürfen, benötigt Bolte das Binnenschifffahrtspatent F. Außerdem musste er im Rahmen einer Ausbildung nachweisen, dass er bereits mehrere Stunden eine Fähre gefahren ist. Auch musste Bolte eine schriftliche und eine praktische Prüfung absolvieren. Während bei Erwachsenen eine Fahrt wie im Flug vorbeigeht, bleibt die Zeit fast stehen, als eine Gruppe Kindergartenkinder die Fähre betritt. Alles wird inspiziert. Auch damit hat Bolte Erfahrung und wacht stets mit beiden Augen über seine Gäste. Bis zum Ende seiner Schicht ist es nicht mehr weit.

Die Fähre „Veckerhagen“ hat mit den ausgeklappten Rampen eine Länge von 24 Metern.

Infos zu sämtlichen Fahrtzeiten gibt es unter fähre-veckerhagen.de

Pressebericht HNA 20.06.2024

Donnerstag, 20. Juni 2024, Mündener Allgemeine / Lokales

Eine musikalische Reise nach Brasilien

Das Duo Variabolo spielte im Liederhof Hemeln südamerikanische Klänge

VON HARALD SCHMIDT

Petra Koch und Jörg Schmidt brachten bei einer musikalischen Reise brasilianisches Flair in den Liederhof Hemeln. Foto: Harald Schmidt

Hemeln – Brasilianisch flott begann das mit etwa 50 Zuhörern gut besuchten ersten Konzert in diesem Jahr im Liederhof Hemeln.

Das „Duo Variabolo“, bestehend aus Petra Koch als vielseitiger Flötistin, Akkordeon- und Melodica-Spielerin und Gitarrist Jörg Schmidt (beide kommen aus Kassel) konnten die Zuhörer von Anfang an für ihre Liebe zu brasilianischer Musik und dem Land begeistern.

Auch der ländliche Charme des ehemals bäuerlichen Anwesens der Leppins in Hemeln trug dazu bei. Für Essen und Trinken hatte das Ehepaar wie immer gut vorgesorgt.

Die Bühne hatten die Musiker mit gelb-grünen Tüchern, auf die buntes Obst drapiert war, dekoriert. Gitarrist Schmidt plauderte unterhaltsam zwischen den brasilianischen Musikstücken, die er vorstellte, von seinen Eindrücken in Rio de Janeiro. Auch die extremen Gegensätze von Luxus und Armut gehörten dazu. Die Zuhörer erhielten dabei interessante Eindrücke in die exotische Welt. Schmidt hatte Fotos seiner Reisen dorthin mitgebracht und ließ sie herumreichen.

Die gespielten Stücke spiegelten das brasilianische Leben wieder. Ein Solospiel war dem berühmten Pianisten im Kino Odeon gewidmet. Andere handelten vom „Tanz für zwei Freunde“, „Delicioso“ (entzückend, köstlich), dem Lieblingsnachtisch, hergestellt aus Kokosmark oder brasilianischem Espresso. Schmidt überlegte ob mit dem Titel „Ondulado“ (portugiesisch: gewellt) eher lange gewellte Haare gemeint waren oder das schöne Strandmosaik in Rio an der Copacabana in Wellenform.

Gitarrist Schmidt trug beim Konzert aus Rio mitgebrachte Strandschuhe in den brasilianischen Landesfarben. Bei einem Aufenthalt dort hatte er einen Gitarristen kennengelernt, der auf Flip-Flops beim Spielen schwörte. „Liegt es an diesen Schlappen, dass es doppelt so gut klappt?“, war dessen augenzwinkernde Überzeugung, die Schmidt gekonnt umzusetzen wusste.

Er spielte Stücke eines brasilianischen Gitarristen, der täglich ein neues Stück komponiert. Oder von einem anderen, dessen Kompositionen er in Rio zum Spielen erhielt.

Zwischendurch wechselte er von seiner ungewöhnlichen Gitarre mit sieben Saiten zur Mandoline. So erhielt sein Spiel mehr Vielseitigkeit.

Mit Musikerin Petra Koch, die passend zu den Stücken verschiedene Flöten, eine Melodica oder Akkordeon spielte, ergänzten sich beide Musiker hervorragend. Als Zugabe gab es das „Kleine Teufelchen“.

Pressebericht HNA 19.06.2024

Mittwoch, 19. Juni 2024, Mündener Allgemeine / Titelseite

Freie Fahrt zwischen Gimte und Hemeln

Hann. Münden – Auf der Landesstraße zwischen Gimte und Hemeln haben die Autofahrer wieder freie Fahrt. Dort, wo es im Februar zu einem Hangrutsch kam und die Straße deswegen halbseitig gesperrt war, hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr den Hang nun mit einer Betonleitwand gesichert. Das teilte die Stadt Hann. Münden gestern mit. Die halbseitige Verkehrsführung mit einer Ampel wurde aufgehoben.

„Die Betonelemente sollen bis auf Weiteres die Straße vor weiterem herabstürzenden Geröll schützen“, so die Stadt. Laut Landesbehörde sei in dem Streckenabschnitt zeitnah mit einer Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 70 zu rechnen. Der Hang war nach starken Regenfällen am 9. Februar hinter dem Parkplatz Lumbach abgerutscht. Verletzt wurde niemand.  ems

Kirmes in Hemeln vom 12.-15. Juli 2024

Freitag,  12. Juli
21.00 Uhr            Disco im Dreschschuppen mit „DJ SevenT“ bekannt aus von „Alpenmax on Tour“

Samstag,  13. Juli
18.00 Uhr            Abholen der Majestäten
19.30 Uhr            Andacht auf dem Anger (Marienkirche ist gesperrt)
20.00 Uhr            Begrüßung und Proklamation der Volksschützenkönige und -königinnen
21.00 Uhr            Tanz im Dreschschuppen mit „On Point“

Sonntag,  14. Juli
08.45 Uhr            Gesundheitenspielen mit dem Musikexpress
14.30 Uhr            Großer Festumzug unter dem Motto „HEMELN – Tierisch gut!“
15.30 Uhr Kaffee & Kuchen unter dem Dreschschuppen
16.00 Uhr            Tanz im Dreschschuppen mit den „Bluebirds“

Montag,  15. Juli
10.00 Uhr            Frühschoppen im Dreschschuppen mit den „Blechbuben“
21.00 Uhr            Tanz im Dreschschuppen mit den „Bluebirds“

Es laden ein die Lindenbrüder