Liebe Sportlerinnen und Sportler, liebe Trainingsleiterinnen und Trainingsleiter;
bedingt durch die aktuellen und rasanten Entwicklungen zum Thema Corona-Virus hat der Vorstand des TSV Jahn Hemeln e.V. beschlossen, den Trainingsbetrieb in der Walter Kühne Sporthalle mit Wirkung vom 14. März 2020 vorerst bis zum 14. April 2020 einzustellen.
Mittwoch, 11. März 2020, Mündener Allgemeine / Lokales
Mythologie, Vampire und Dämonen
Antonia Barke alias Lexi Raven veröffentlicht erstes Buch
VON PETRA SIEBERT
Die Autorin Antonia Barke präsentiert ihr Buch, das zu Jahresbeginn erschienen ist. Foto: Petra Siebert
Hemeln – Fantasie, Spannung, und ein wenig Romantik hat Lexi Raven aus Hemeln in ihren Fantasy-Roman „Mysteria – Der Weg zur Unterwelt“ eingebracht. Lexi Raven, das ist die 18-jährige Antonia Barke, die gerne reitet, zurzeit als FsJlerin in der Kita Hemeln arbeitet, ab und zu mal in der Gaststätte am Campingplatz jobbt, gerne den Kindergottesdienst mitgestaltet und auch schon im Jugendchor mitgesungen hat. „Schon mit zwölf Jahren habe ich begonnen, Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben“, erzählt sie.
Zum Inhalt des Buchs: Obwohl in einer magischen Welt geboren, wachsen die Zwillinge Harmonia und Nathan in der Menschenwelt auf. Und da ist noch Alex, der große Bruder der Zwillinge, der von Schattendämonen gefangen genommen wurde, die ihn zum Anführer brachten. Dieser stellte ihn vor eine schwierige Wahl: Entweder er geht mit ihm oder er würde die Zwillinge holen –Alex opferte sein Wohl für seine Geschwister.
Für ihr Werk hat die Autorin viel recherchiert, aber sie ließ teilweise auch ihre Alltagsgefühle miteinfließen. Gestalten der ägyptischen Mythologie, Schattendämone und Vampire, Geheimnisse und Lügen, Leben in der Unterwelt und Leben bei den Menschen, dies alles hat Antonia Barke mit viel Herzblut liebevoll in 21 Kapitel auf 152 Seiten gepackt.
Der Traum, ein eigenes Buch zu schreiben, habe schon lange in ihr geschlummert. An dem jetzigen hat sie immer mal wieder geschrieben, dann pausiert bis sie im vergangenen Jahr ganz intensiv daran zu arbeiten anfing. „Wenn ich schreibe, ist es für mich Entspannung, wie ein Ventil kann ich alles ablassen“, so Antonia Barke.
Früher habe sie nie etwas zu Ende geschrieben. „Mein Vater hat sich schon lustig darüber gemacht“, erinnert sich Barke. Aus Trotz hat sie dann im September vorigen Jahres das fertige Buch an den Romeon-Verlag geschickt. Die haben eine positive Rückmeldung gegeben, Formalitäten wurden erledigt und einen Tag nach Heiligabend hat die Autorin per Mail die Druckfreigabe erteilt. Bereits am 3. Januar kam die Rückmeldung, dass das Buch auf dem Markt ist.
„Da war ich etwas zwiegespalten,“ erzählt sie. „Auf der einen Seite war die Freude groß, dass ich es geschafft habe, auf der anderen Seite war es mir peinlich. Der Gedanke, ich gehe durch Mündens Innenstadt und viele die mir begegnen wissen, dass ich ein Buch geschrieben habe -– irgendwie peinlich“. Sie weiß aber auch von einigen Bekannten, dass sie das Buch gekauft haben.
„Das hat mir den Mut gegeben, dass ich ein weiteres Buch begonnen habe, das erste Kapitel ist in Arbeit, zwölf Kapitel sollen es werden.“ Der rote Faden, Anfang und Ende existieren bereits. Und wenn ihr zwischendurch zum Inhalt etwas einfällt, werden Notizen gemacht, aus denen dann die Geschichte entsteht. „Allerdings baue ich mein Leben nicht darauf auf, ich möchte das Fachabitur im Bereich Wirtschaft machen“.
Doch sie würde sich freuen, wenn vom Verkauf der Bücher etwas bleibt, denn den Unterhalt für ihr Pferd muss sie selber finanzieren, deshalb arbeitet sie auch zusätzlich als Kellnerin.
Gerne würde sie auch in Schulen, bei Vereinen, Gruppen oder auch öffentlich aus ihrem Buch vorlesen.
Info: Interessierte können ihr eine E-Mail schicken: antonia.lexa07@gmail.com. Erhältlich ist das Buch „Mysteria – Der Weg zur Unterwelt“ im Handel und im Internet (ISBN: 978-3-96229-138-9).
Die geplanten Konzerte am 21.03.2020 und 28.03.2020 werden aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Situation nicht stattfinden. Die Konzerte werden verschoben.
Frank Baake, 1. Vorsitzender Musikexpress Hemeln e.V.
Liebe Freunde unserer Musik,
es ist wieder so weit, mit dem Frühjahrskonzert 2020 bringen wir Highlights aus unserem Repertoire auf die Bühne.
Mit Werken und Bearbeitungen aus dem Genre Musical, Film, Operette, Pop, Swing und traditioneller Musik möchten wir Sie für zwei Stunden unterhalten.
Getränke und kleiner Imbiss sind in der Pause erhältlich.
Lassen Sie sich überraschen. Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.
Herzliche Grüße vom Musikexpress Hemeln e.V.
Frank Baake, 1. Vorsitzender Folke Isenberg, Musikalischer Leiter
Freitag, 6. März 2020, Mündener Allgemeine / Lokales
Talkshow auf dem Sofa
Werner Baus erzählte auf dem Liederhof von seinen Begegnungen mit Stars
VON PETRA SIEBERT
Erlebte viel mit berühmten Persönlichkeiten: Unser Bild zeigt Werner Baus (links) zusammen mit Peter Leppin auf dem Hemelner Sofa. Foto: Petra Siebert
Hemeln – Zur ersten Talk-Show in Hemeln hatte der Verein Kul-Türchen kürzlich auf den Liederhof eingeladen. Das Motto: „Hemelner Sofa – Talk mit Werner Baus“. Als Moderator wirkte der Vereinsvorsitzende Peter Leppin.
Werner Baus, ein Rentner im Unruhestand, ist ein leidenschaftlicher Sammler von selbstspielenden Musikinstrumenten. Dazu gehörten auch 20 000 Schallplatten. Außerdem ist er ein Oldtimer-Fan. „In acht Scheunen hatte ich meine Sammlungen untergebracht, zu der auch Borgwards gehörten“, erzählte er. Vor einem Jahr gab er sein Privatmuseum in Helsa-Eschenstruth auf.
In einer humorvollen Art nahm Baus die Besucher mit auf eine Zeitreise und stellte nicht nur einige seiner Exponate vor, sondern sprach über interessante Begegnungen mit Prominenten aus Film und Fernsehen.
Doch zuerst erzählte er, was den Ausschlag seiner Sammelleidenschaft gab: Zu seiner Konfirmation 1957 holte er vom Dachboden des Hauses seiner Eltern eine Spieluhr aus dem Jahr 1895, die bereits seine Großeltern besessen hatten.
Den Konfirmationsgästen spielte er, genau wie den Gästen auf dem Liederhof, etwas vor. Daraus entstand zunächst eine Sammlung mit 400 Spieluhren. Auf einem Phonographen, eine Fortentwicklung von Thomas Edison, demonstrierte Baus, dass schon 1877 Sprache oder Gesang über eine Wachswalze abgespielt werden konnten.
Werner Baus gab seinen sicheren Beruf als Versicherungskaufmann und Rentenberater auf und arbeitete nach einer freiwilligen Lehre als Orchestrien-Restaurator. Mit diesem Beruf war er 1970 Gast in der Fernsehsendung „Was bin ich?“, ein heiteres Beruferaten mit Robert Lembke. „Guido der Fuchs hat mich geraten“, berichtete Baus.
Doch am liebsten schwelgt der Rentner in Erinnerungen an Begegnungen aus der Filmgeschichte Kassels. Zahlreiche bekannte deutsche Schauspieler der 50er und 60er Jahre hat er persönlich kennengelernt.
Denn eine Zeit lang half er im Ufa-Palast in Kassel aus, als Platzanweiser und später hat er den Ton gesteuert. Und zur Filmpremiere der in Kassel gedrehten Streifen, sind die Hauptdarsteller immer gekommen.
Er kannte Geschichten über die Filmstars, die nie an die Öffentlichkeit gelangt sind. So erzählte er, dass Dieter Thomas Heck Autoverkäufer war und sich sehr für die Borgward-Sammlung von Baus interessierte. Zur Premiere des Films „Ein Thron für Christine“ mit Christine Kaufmann in der Hauptrolle konnte er sich erinnern, dass die damals 16-Jährige schrecklichen Hunger hatte, aber nichts essen durfte, weil sonst ihr Kleid zu eng gewesen wäre.
„Meine Mutter, damals auch im Ufa-Palast beschäftigt, zog sie mit auf die Damentoilette und gab der Kaufmann ihr Pausenbrot, was diese gerne annahm“. Marika Rökk, Hauptdarstellerin im Revuefilm „Nachts im grünen Kakadu“, habe sich ihren eigenen Schnaps mitgebracht. Als Dieter Borsche ihr diesen weggetrunken habe, sei für die Rökk eine Welt zusammengebrochen, und es habe eine Zeit gedauert, bis sie sich beruhigt habe. „Willy Millowitsch und sein Sohn Peter klingelten eines Tages unangemeldet bei mir und wollten mein Museum besichtigen, von dem ich ihnen bei einer Begegnung erzählt habe“, schilderte Baus. „Und ich war noch im Schlafanzug als ich ihnen die Tür öffnete“.
Baus legte bei seinen Erzählungen eine Pause ein und um eine echte Kinoatmosphäre zu schaffen, ging Gabriele Leppin durch die Besucherreihen und bot Eiskonfekt, Nüsse und Chips an.
Danach erzählte Baus weiter von Begegnungen mit Peter Kraus, Marlene Dietrich, Heinz Ehrhardt, Peter Frankenfeld und Lonni Heuser, Gunther Emmerlich und Claus Biederstaedt.
Die Hemelner Ortsbücherei im Gemeindebüro, Hauptstraße 49 öffnet ab dem 2. März 2020 jeden 2. Montag von 17.00 – 18.00 Uhr ihre Pforte für alle großen und kleinen Leseratten. In den niedersächsischen Schulferien bleibt die Ortsbücherei geschlossen.
An folgenden Terminen ist die Hemelner Ortsbücherei in 2020 geöffnet:
2. März 16. März 30. März – geschlossen 31. März – 14. April Osterferien – geschlossen 27. April 11. Mai – Termin entfällt 25. Mai – Termin entfällt 8. Juni – Termin entfällt 22. Juni 6. Juli 16. Juli – 26. August Sommerferien– geschlossen 31. August 14. September 28. September 12. – 23. Oktober Herbstferien – geschlossen 26. Oktober 9. November 23. November 7. Dezember 21. Dezember
Petra Osenbrück freut sich auf Ihren/Euren Besuch!
Mittwoch, 25. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales
Nachwuchsnarren sorgen für gute Laune in den Dörfern
Die Arge Karneval Gimter Vereine und der TSV Jahn Hemeln luden Kinder zu Tänzen und Spielen ein
Auch in Hann. Münden wurde den Kindern ein abwechslungsreiches Programm geboten:
Gimte
[…]
Hemeln
Tanz mit Luftballons: Die Kinder in Hemeln waren bei den Spielen Feuer und Flamme (Foto: Petra Siebert)
Tanzen, spielen und toben stand am Samstagnachmittag beim Kinderkarneval in Hemeln an. Gastgeber war der TSV Jahn Hemeln. Für die 40 jüngeren Kinder des Ortes startete die Party bereits am Nachmittag, die 25 Älteren feierten am frühen Abend. Die Kinder waren in bunten Kostümen erschienen. Ob Pirat oder Schmetterling, Spider-Man oder Marienkäfer, Polizistinnen oder Ninja Kämpfer, der Fantasie bei der Kostümwahl waren keine Grenzen gesetzt. Die Mitglieder des Sportvereins sorgten für Kaffee und Kuchen, Musik und für die Unterhaltungsspiele. Nur gute Laune mussten die Kinder liefern. Luftballontanz, Bobbycar-Rennen, Stopptanz und ein Hutspiel kamen bei den jüngsten Narren gut an. Die Älteren zogen Discotanz vor, hatten aber auch Freude an einem Schätzspiel. zpy