Pressebericht HNA 21.01.2021

Donnerstag, 21. Januar 2021, Mündener Allgemeine / Titelseite

Straßensperrung zwischen Hemeln und Ellershausen

Hemeln/Ellershausen – Zur Verkehrssicherung werden Bäume an der Landesstraße 560 zwischen Hemeln und Ellershausen gefällt. Dafür wird die Straße von Montag, 25. Januar, bis Freitag, 12. Februar, gesperrt, wie die Niedersächsischen Landesforsten informieren.

Die Bäume seien durch Trockenheit bereits abgestorben oder stark beschädigt. Die Vollsperrung ermögliche eine schnelle und sichere Beseitigung von der Straße aus.

Die Landesforsten bitten um Verständnis und weisen darauf hin, das Waldgebiet um die Landstraße in den drei Wochen der Arbeiten aus Sicherheitsgründen nicht zu betreten.  kim

Pressebericht HNA 13.01.2021

Mittwoch, 13. Januar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Das Schützenhaus ist endlich fertig

LESERBILDERALBUM

Foto: Ewald Lotze/nh

Das Foto unseres Lesers Ewald Lotze aus Hemeln zeigt das fertiggestellte Schützenhaus des KKSV Hemeln im Jahr 1968.

Für den Aufbau (von 1964 bis 1968) wurde für den Rohbau ausschließlich Abbruchmaterial benutzt, 1058 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. sta 

Ewald Lotze aus Hemeln

Szenen aus dem Dorfleben von einst können Sie senden an: HNA-Redaktion Hann. Münden, Tel. 0 55 41/ 98 39 15, hann.muenden@hna.de

Pressebericht HNA 11.01.2021

Montag, 11. Januar 2021, Mündener Allgemeine / Lokalsport

„Ich will die anderen mitziehen“

Spielführer – Sebastian Kühne (TSV Jahn Hemeln)

VON MANUEL BRANDENSTEIN

Hemeln – Er könnte sicherlich auch höherklassig Fußball spielen. Doch das Glück, auf sein Können bauen zu dürfen, hat mit dem TSV Jahn Hemeln ein Verein aus der 2. Kreisklasse. Im zweiten Anlauf scheint es für Mannschaftskapitän Sebastian Kühne so richtig zu funktionieren.

Einer der Hemelner Führungsspieler: Sebastian Kühne am Ball. Foto: Manuel Brandenstein

Im Sommer wählte ihn die Mannschaft zum Spielführer. Er hält zu Trainer Leonardo Marino, den älteren und auch den neuerdings vielen jungen Spielern engen Kontakt – das kommt an. Bereits sechs Tore hat der 25-Jährige in den bislang erst vier Saisonspielen in die gegnerischen Maschen gedroschen. Das ist beim TSV neben den ebenfalls sechs Treffern von Sönke Wenzel spitze.

Früher war ich der Erste, der sich über Entscheidungen des Schiedsrichters aufgeregt hat.

Sebastian Kühne

Mit seiner Verpflichtung vor zweieinhalb Jahren bescherten sich die Hemelner einen deutlichen Leistungssprung. Die Verantwortlichen waren froh, einen der talentiertesten gebürtigen Hemelner zurückgeholt zu haben. Der erste Versuch war schief gegangen: Schon vor sechseinhalb Jahren stellte ihn der Verein als Neuzugang von der SG Reinhardshagen vor. Dort hatte Kühne, dessen jüngerer Bruder Christoph ebenfalls auf dem Lohberg spielt, seine Jugendjahre verbracht. „Damals hat es aus unterschiedlichen Gründen nicht gepasst“, sagt Kühne, „aber mittlerweile haben wir hier eine gute Neustrukturierung hinbekommen.“

Und die wird seit vergangenem Sommer vom neuen Kapitän Sebastian Kühne angeführt. „Es ist für mich ein schönes Gefühl, mit der Binde am Arm aufzulaufen. Ich will die anderen Jungs mitziehen und sehe auch, dass das funktioniert“, sagt Kühne. Eine echte Veränderung hat er an sich ebenfalls festgestellt: „Früher war ich der Erste, der sich beispielsweise über Schiedsrichterentscheidungen aufgeregt und manchmal auch im Ton vergriffen hat. Das habe ich jetzt aber im Griff und versuche, mich vorbildlich zu verhalten.“ Das soll jedoch nicht bedeuten, dass er zum zahmen Lamm mutiert ist. Falls ein Gegner mal besonders aggressiv zu Werke geht, ist Sebastian Kühne einer derjenigen Hemelner, die dagegenhalten und für ihre Mannschaft ein Zeichen setzen können.

Seine kommunikative Art kommt dem TSV auch abseits des Spielfeldes zugute. Bei den Bauprojekten im Umfeld des Sportplatzes ist Kühne stets dabei. Besonders im Sommerhalbjahr ein großer Aufwand, denn dann ist Kühne beruflich als Mechatroniker für Landmaschinen besonders eingespannt. Nach 45 bis 50 Wochenstunden im Grebensteiner Betrieb kommen schließlich auch die Aufgaben in der elterlichen Landwirtschaft hinzu. Doch bislang hat es der Offensivspieler immer geschafft, alles unter einen Hut zu bekommen. Unter Volldampf soll es auch sportlich weitergehen. Und vielleicht sind Kühne und seine Hemelner ja das Team, dass selbst Meisterschaftsfavorit TSV Dramfeld mal ein Bein stellen kann.