Hemeln in der Presse

Pressebericht HNA 08.10.2020

Donnerstag, 08. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Topmodels“ hoat oak kaane Hoare

GESCHICHTEN AUF PLATT – Der Kopfschmuck

Irmtraut Gralla aus Hemeln – Foto: Andreas Noll/nh

De schwoare Teidt mie wiekenslangen Behandlungen in Krankenhiuse lagg hinder meck. Niu was eck wier truhiuse – oaver kaane Hoare mer up’n Kopp. Eck kamm domie kloar.

Et chaff doch moderne Koppdäukere un Mützen, womie eck meck jieden Dagg upehübschet hoa. Meine Enkeldöchtere hoat den Koppschmuck ümmer bechutachtet: „Oma, huite ssuihst du wier “cool“ uit“ oder „Wat is dat denn, ssuiht joa uit wie ‘ne Picknickdecke“. „Du kannst doch choat als “Topmodel“ choan, “Topmodels“ hoat oak kaane Hoare up’n Kopp“ ssecht meine feifjärije Enkeldochter. Niu was Inschoalunge (Einschulung) un eck konne doabeii ssein! Oaver als “Topmodel“ woll eck niu doch nich doahenne choan. An duisen bessonderen Dagg settede eck meine faane Perücke up.

De Inschoalungs-Chottesdienst was vorbeii un eck ssatt noch in de Kerkenbank. Doa kümmet meine Enkeldochter chanz upjerejet aneloapen: „Oma, et stürmet biuten, pass bloat up, dat deine Hoare nich wechfleijet!“ Un sso chaff et ümmer wat toa lachen un dat was choat fur meck.

Dat is twa Joahre her. Huite künt meine Hoare nich mer wechfleijen!

Info: Haben auch Sie eine amüsante Situation erlebt, die sie auf Platt erzählen möchten? Dann schicken Sie sie an hann.muenden@hna.de oder per Post an Mündener Allgemeine, Kirchstraße 3, 34346 Hann. Münden.

Pressebericht HNA 07.10.2020

Mittwoch, 07. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Volker Meng ist neuer Ortsheimatpfleger

Ehrenamt bis 2025

Hemeln – Nach dem Tod des bisherigen Ortsheimatpflegers hat Hemeln mit Volker Meng nun einen Nachfolger für das Ehrenamt. Ab 1971 war Walter Henckel Ortsheimatpfleger und hat in dieser Zeit einen reichen Fundus angesammelt, heißt es in einer Pressemitteilung. Um den wird sich nun sein Nachfolger Meng kümmern.

Volker Meng Ortsheimatpfleger Hemeln (Archiv, Foto: Theresa Lippe)

Bürgermeister Harald Wegener hat Meng auf Empfehlung des Ortsrates Hemeln zum Ortsheimatpfleger bestellt. Meng wird das Ehrenamt vorerst bis zum 30. September 2025 bekleiden. Neben Exponaten, Landkarten und Schriften, die sich im Gemeindebüro befinden, überlässt die Familie von Walter Henckel dem Nachfolger Meng auch das private Mobiliar. Zu Mengs Tätigkeiten zählt neben der Ortsheimatpflege auch der Austausch mit den Bewohnern und dem Ortsrat von Hemeln, heißt es in der Mitteilung weiter.

Einmal jährlich soll es außerdem eine Ortsrats- und Arbeitssitzung geben, auf der Volker Meng über seine Arbeit als Ortsheimatpfleger berichtet. sdr

Pressebericht HNA 06.10.2020

Dienstag, 06. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Der Wahnsinn des Alltäglichen

Lesung mit Daniel von Trausnitz am Sonntag im Liederhof

Hemeln – „Alles bleibt anders…“ heißt das aktuelle Programm von Daniel von Trausnitz, mit dem er am Sonntag, 11. Oktober, ab 17 Uhr in Hemeln gastiert.

Daniel von Trausnitz liest in Hemeln. Foto: Miriam Merke/nh

Der Schauspieler, Sprecher, Autor und Sänger kommt auf Einladung des Vereins Kul-Türchen im Liederhof nach Hemeln, Trift 24, teilt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins mit.

Mit seinem neuen Programm beweist Daniel von Trausnitz einmal mehr, dass der Wahnsinn des Alltäglichen mitunter auch recht amüsant sein kann. Ironisch, intelligent, aber immer auf seine Art charmant, erzählt er unter anderem von seiner Vorliebe für Strickstrümpfe. Trausnitz fragt nach den guten alten Vorsätzen und bekommt die Antwort, die Kirche mal lieber im Dorf zu lassen! „Wenn Sie das Loch aufhalten, drücke ich das Ding kräftig rein, und bums isser drin”, mag grenzüberschreitend sein, aber das ist auch gut so. Der nahtlose Wechsel von Problemen ins latent Erotische gelingt ihm ebenso, wie die Kunst, die Welt nicht immer nur aus einer Perspektive zu sehen, so heißt es in der Ankündigung. Das Programm dauert etwa eine Stunde. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um Spenden für den Künstler gebeten. Die Veranstaltung richtet sich nach den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen: also Mund-Nase-Schutz, Hygieneauflagen und Mindestabstand. Sie findet im Freien (überdacht) statt und nur bei halbwegs trockenem Wetter. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 9. Oktober, unter Tel. 0 55 44/2 67 98 35, per E-Mail an gabrieleppin@gmx.de, erforderlich.

Pressebericht HNA 02.10.2020

Freitag, 02. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Viel Platz für Familien

MEHR ZUM THEMA – Neues Baugebiet in Hemeln geplant

VON THOMAS SCHLENZ

Blick zum Sandweg in Hemeln: Neue Einfamilienhäuser könnten bald hier am Ortsrand entstehen. Foto: Petra Siebert

Hann. Münden – „Die Anhörung wurde einstimmig befürwortet“, sagt Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn zufrieden mit Blick auf den Bebauungsplan „Sandweg“ im Mündener Ortsteil Hemeln.

Die Bauplätze seien wichtig für die Entwicklung des Dorfes und auch ein gewichtiges Argument für den Erhalt der Grundschule im Ort. Vor 15 Jahren habe es zuletzt eine Baulückenerhebung in Hemeln gegeben, seitdem seien nur elf neue Häuser entstanden. Der Grund: Die Verkaufsbereitschaft der Flächeneigentümer hatte lange Zeit gefehlt.

Das hat sich nach langer Vorbereitungszeit in diesem geändert. Im Juni hätten alle 32* Eigentümer der Fläche, die bebaut werden soll, Verkaufsbereitschaft zugesichert. Zu den etwa neun Häusern, die der neue Bebauungsplan nun vorsehe, kämen nochmals vier weitere Baulücken im Ort, so Urhahn.

Die Bauplätze seien bereits jetzt sehr begehrt, vor allem bei jungen Einheimischen: „Drei Viertel der Interessenten sind junge Paare aus Hemeln“, betont Urhahn. „Es ist toll, wenn junge Leute sich entscheiden, hier zu bleiben oder wieder zurückzukommen“, freut sich Alfred Urhahn. Hemeln sei ein beliebter Wohnort: Es gebe praktisch keinen Leerstand. Im Gegenteil: Auf einem Schwarzen Brett im Ort fänden sich viele Gesuche.

Das Gelände am Sandweg sei auch deswegen gut für Wohnbebauung geeignet, weil die notwendigen Versorgungsleitungen bereits existierten. Eine Freileitung, die oberhalb von einigen der geplanten Grundstücke verlaufe, könne möglicherweise versetzt werden. Der Bedarf sei abgefragt worden: Das Gros der Interessenten habe vor, ein Einfamilienhaus zu errichten. Dafür seien Grundstücksgrößen zwischen 600 und 1000 Quadratmeter besonders gefragt, so Urhahn. Er hoffe nun, dass alles seinen Gang gehe und der Mündener Rat dem Bebauungsplan zustimme. Dann könnten ab dem Frühjahr 2021 die Bagger rollen und die ersten Baugruben ausgehoben werden. Im Zusammenhang mit den Bauplänen hofft Urhahn auch auf einen Ausbau der Kinderbetreuung: „Viele Eltern befürworten die Einführung eines Ganztagsschulangebotes im Ort“, betont Urhahn. Eine Erzieherin habe ihm gegenüber ausdrücklich bestätigt, dass junge Familien sich dort ansiedeln, wo es gute Betreuungsangebote gibt.

* Samstag, 03. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

KORREKTUR

Bezogen auf das geplante Baugebiet in Hemeln haben im Juni 2019 alle Eigentümer der Fläche, die bebaut werden soll, Verkaufsbereitschaft zugesichert. Wir hatten von 32 Eigentümern berichtet. Diese Zahl ist nicht korrekt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.  tsz

Pressebericht HNA 02.10.2020

Freitag, 02. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite

Pläne für neues Baugebiet

In Hemeln sollen acht bis zehn Häuser entstehen

VON THOMAS SCHLENZ

Hemeln – Ein neues Baugebiet soll in der Ortschaft Hemeln entstehen. Der Ortsrat Hemeln hat den Bebauungsplan „Sandweg“ mit großer Zustimmung zur Kenntnis genommen. Am Sandweg, der am nordöstlichen Rand des Mündener Ortsteils Hemeln liegt, soll ein kleines Wohngebiet mit acht bis zehn Baugrundstücken erschlossen werden.

Die Aufstellung des Bebauungsplanes hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Hann. Münden bereits im Dezember 2019 beschlossen. Zudem entschied sich der Ausschuss, ein sogenanntes beschleunigtes Verfahren nach dem Baugesetzbuch anzustreben. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans werde im Westen vom Sandweg begrenzt und umfasse eine Fläche von etwa 45 Metern Tiefe parallel zu diesem, heißt es in der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung.

Nördlich ende es gegenüber der Bebauung am Ginsterweg Nummer 67. Insgesamt weise der Bereich eine Fläche von 0,97 Hektar auf. Die Entwicklung des neuen Baugebiets und damit verbunden die Planung und Erschließung soll von der Firma Kirchner aus Gimte übernommen werden.

Laut Beschlussvorlage der Stadt trägt die Planungs- und Erschließungskosten der Projektentwickler.

„Die bestehenden Infrastruktureinrichtungen des Gemeinwesens und die Dorfgemeinschaft profitieren von einer Stabilisierung der Bevölkerungszahlen“, heißt es in der Vorlage der Stadt.

Noch bis zum heutigen 2. Oktober ist der Entwurf des Bebauungsplanes auf den Webseiten der Stadt Hann. Münden für die Öffentlichkeit einsehbar. Zusätzlich dazu kann er nach telefonischer Voranmeldung im Verwaltungsgebäude der Stadt eingesehen werden. Die abschließende Entscheidung über den Bebauungsplan „Sandweg“ trifft der Mündener Rat.

Hemelns Ortsbürgermeister zeigte sich nach der Sitzung des Hemelner Ortsrates zufrieden über das Projekt.
➔ siehe auch folgender Artikel

Pressebericht HNA 26.09.2020

Samstag, 26. September 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

195 Jahre aktiver Chorgesang

Mitglieder von Concordia Hemeln werden geehrt

Hemeln – Der Männergesangverein „Concordia“ Hemeln von 1860 hat sich zu einem Grillabend getroffen. Dabei wurden drei der anwesenden Sänger, Hans-Werner Dell, Gerhard Voß und Karl-Heinz Peters für viele Jahrzehnte aktiven Chorgesanges geehrt, teilt Thomas Baake, stellvertretender Referent für Öffentlichkeitsarbeit, mit. Bei Hans-Werner Dell sind es 60 Jahre, bei Gerhard Voß 65 Jahre und bei Karl-Heinz Peters 70 Jahre. Die Ehrung nahm Dieter Mergard, Kreisvorsitzende des Sängerkreises Fulda-Werra-Weser (SK FFW) und Beisitzer im Vorstand des Mitteldeutschen Sängerbundes (MSB), vor.

Im Auftrag des Sängerbundes überreichte er Urkunden an die drei Sänger und jeweils eine Ehrennadel.

Pressebericht HNA 25.09.2020

Freitag, 25. September 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Lesung mit Harfenmusik

Anmeldung bis 26. September

Marie Anne Langefeld liest in Hemeln. (Archiv) Foto: Hans-Peter Niesen

Hemeln – Der Verein Kul-Türchen auf dem Liederhof, Trift 24, lädt für Sonntag, 27. September, ab 17 Uhr zu einer Lesung mit Marie Anne Langefeld ein. Sie liest aus dem Buch „Wenn Du geredet hättest“ von Christine Brückner In historischer Gewandung wird sie mal amüsant und frivol, mal nachhaltig und beschwörend Katharina Luther, die Hetäre Megara und Christiane von Goethe zu Worte kommen lassen. Bettina Kallausch spielt dazu zeitgenössische Musik auf der Harfe, teilt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins mit.

Durch Corona-Auflagen bedingt ist eine Reservierung unter Tel. 0 55 44/2 67 98 35 bis Samstag, 26. September (bis 16 Uhr), erforderlich. Die Anzahl der Plätze sind beschränkt. Die Hygieneregeln und auch der Mindestabstand werden eingehalten. Die Veranstaltung findet nur bei trockener Witterung und im Freien statt. Es wird darum gebeten, das bei der Kleidung zu beachten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.  sta

Pressebericht HNA 25.09.2020

Freitag, 25. September 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite

Weserfähre stellt wegen Trockenheit den Betrieb ein

Foto: Bärbel Bobrink/nh

Die Weserfähre steht still. Grund ist die Trockenheit, die den Wasserstand der Weser hat abflachen lassen. Wegen des Niedrigwassers kann sie nicht fahren, das wird auf der Internetseite des Fährbetreibers vermeldet. Von Hemeln nach Veckerhagen im Landkreis Kassel fährt sie normalerweise jeden Tag. Nicht nur Ausflügler, auch Berufspendler frequentieren sie. Der niedrige Wasserstand behindert den Schiffsverkehr über die Weser. Auch das Münder Ausflugsschiff „Weserstein“ kann die Weser momentan nicht befahren. jed

Pressebericht HNA 23.09.2020

Mittwoch, 23. September 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

De Ümmedrunk in Roathiuse

GESCHICHTEN AUF PLATT – Die Hochzeit

Wat was eck upjerejet- weii wolln an duisen Wiekenenne freijen. Niu was et sso weiit. Weii wolln ösek sso langsam mie uisen Truituijen – mein Broaer un mein Schwoger – up’n Wech moaken, domie weii bloat nich toa loate in Roathiuse ankumet.“Nix verchetten?“ froge eck meinen Mann, befur weii ösek in den chlänzenden Hochteidtswogen settet. „Nee,weii hoat alles. De Ringe sind doa un de Koarf fur’n Ümmedrunk stunt oak all in Kofferruume“ ssecht ha. Weii ssind denn oak pünktlich in Roathiuse anekum un de Standesbeamte hett ösek fründlich jechrüsset.

Niu was de Truizermonie vorbeii und weii würn jesetzlich Mann un Frue. Als de Standesbeamte un de Truituijen ösek alles Choate jewünschet harn, hett mein Mann de Inloadunge toam Ümmedrunk uitespruken. De Koarf stunt all doa, faan avjedecket mie en witten Dammastdooke. Mein Mann nümmt den Koarf, packet de Chläsere uit, gucket meck an un denn gucket ha toa mein Broaer.

Mein Broaer springet up un fix was ha wech dur de Dür. „Dat kann nich woar ssein, de Ssekt is nich in Koarf.. Dat fänget joa choat an“ denke eck. De Standesbeamte hett seck villichte jewundert, denn de Chläsere stun’n joa all up’n Dische. Ümme Teidt toa jewinn’n, hett mein Mann sseck wat mie üne ouver de choate Reede un dat historische Truizimmer in Roathiuse vertellt. Et würn kaane taan minuten verchoan, doa kamm mein Broaer mie de Ssektflaschen wier toar Dür rin. Man choat, datt me de Weinhandlunge in de Teigelstrooten kennt! Niu kunn’n weii up uise Ehechlücke drinken, de Ssekt was choat jekeult und schmeckede wunderboar.

Un als weii wier truhiuse in Hemmeln anekum ssind, stunt de Ssekt fur uise Truiunge noch in Keulschranke. Sso chaff et chleick noch en Ümmedrunk. Denn was joa oak boale Polteroabend un an nächsten Doge de kerkliche Truiunge un ne schöne Feijer mie achzich Chästen.

Joahre löter wurd eck öfter moal toam Ümmedrunk in dat Roathiuse inneloaen, ouver en Ümmedrunk in Standesamt chaff et nur aanmoal fur meck – dat was fur ouver virrzich Joahren!!

Irmtraut Gralla aus Hemeln – Foto: Andreas Noll/nh

Info: Haben auch Sie eine amüsante Situation erlebt, die sie auf Platt erzählen möchten? Dann schicken Sie sie an hann.muenden@hna.de oder per Post an Mündener Allgemeine, Kirchstraße 3, 34346 Hann. Münden.

Pressebericht HNA 07.09.2020

Montag, 7. September 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

“Mit Engagement und Fleiß”

NACHRUF – Feuerwehr trauert um Hemelner Heinrich Peters

Hemeln – Trauer herrscht bei der Feuerwehr und den Hemelner Vereinen, denn am 20. August verstarb überraschend Heinrich Peters, der in Feuerwehrkreisen auch weit über die Grenzen der Stadt und des Landkreises bekannt war.

Heinrich Peters ist am 20. August 2020 gestorben. Foto: Norbert Burkhardt/nh

1963 trat Heinrich Peters in die Freiwillige Feuerwehr Hemeln, zunächst als Zeugwart ein. Auf seine Mit-Initiative wurde im Oktober 1971 die Jugendfeuerwehr Hemeln gegründet. Peters übernahm das Amt des Jugendfeuerwehrwartes und übte dieses auf Ortsebene bis ins Jahr 1986 mit viel Engagement und Leidenschaft aus. Die Feuerwehrkameraden machen deutlich, dass Heinrich Peters die Jugendfeuerwehr und Feuerwehr Hemeln in besonderem Maße geprägt hat. Ohne sein Engagement und Fleiß, wäre diese nicht in diesem Maße gewachsen.

Zeitgleich zu den örtlichen Belangen hatte er die Aufgaben als Stadtjugendfeuerwehrwart übernommen, bis er 1987 die Geschicke der Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Göttingen für 16 Jahre leitete. Im Kreisfeuerwehrverband war Heinrich Peters ebenfalls 16 Jahre lang im Vorstand tätig. Hier wurde er im Jahre 2003 aus diesem Grunde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In Hemeln war er von 1983 bis 2001 als stellvertretender Ortsbrandmeister ehrenamtlich tätig.

Zusammen mit Erich Koch organisierte über viele Jahre hinweg den beliebten Volkslauf „Fest der Füße“. Weiterhin war Heinrich Peters im Freundschaftsclub Lindenbrüder aktiv. Hier war er Gründungsmitglied und Träger der „Diamantenen Vereinsnadel“. Im Jahr 2014 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Heinrich Peters stand bis zu seinem unerwarteten Tode immer als Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite, der gerne sein über die vielen Jahrzehnte gesammeltes Wissen preisgab und immer im Sinne der Feuerwehr gehandelt hat.  zpy

Pressebericht HNA 22.08.2020

Samstag, 22. August 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Hemeln: Pläne für Wohngebiet liegen aus

Hemeln – Am Sandweg in Hemeln sollen laut Informationen der Stadt Hann. Münden acht bis zehn Baugrundstücke entstehen. Der Bebauungsplan Nummer 076 „Sandweg“ wird vom 31. August bis 2. Oktober im Verwaltungsgebäude, Böttcherstraße 2, und auf der Homepage der Stadt einsehbar sein, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.

Das Neubaugebiet entsteht demnach an der Straße Sandweg am nordöstlichen Rand des Mündener Ortsteils. Im Westen wird das Gebiet vom Sandweg begrenzt, im Norden grenzt es an den Ginsterweg Nummer 67.

Das Gebiet umfasst eine Größe von etwa 0,97 Hektar. Insbesondere jungen Familien wolle man mit dem Wohnangebot das Bleiben ermöglichen, so die Stadt.

Die Unterlagen können auch während der Dienststunden im Verwaltungsgebäude, Böttcherstraße 3, 2. Stock, Zimmer 208/209, Fachdienst Stadtplanung und Fachdienst Umwelt, nach telefonischer Vereinbarung eingesehen werden.

Der Fachdienst Stadtplanung gibt die Möglichkeit, sich unabhängig von der Frist über das Vorhaben zu informieren. Stellungnahmen können während der Auslegungszeit schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen werden bei der Beschlussfassung nicht berücksichtigt.  kim

hann.muenden.de

Pressebericht HNA 22.08.2020

Samstag, 22. August 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite & Lokales

Nach Rettungsaktion: Minischwein Moses hat ein neues Zuhause gefunden

Foto: Theresa Lippe

Das etwa zwölf Wochen alte, rosafarbene Minischwein Moses wurde vergangene Woche von seinen Besitzern im Schedetal in einem Karton ausgesetzt. Der Tierschutzverein Hann. Münden hat das kleine Ferkel in einer knapp 90-minütigen Rettungsaktion nahe der Bundesstraße 3 auf Höhe der Klusteichen eingefangen. Das Ferkel ist kastriert, trägt keine Ohrmarke und hat keine Angst vor Menschen. Die neue Besitzerin geht deshalb davon aus, dass das Tier von einem Züchter stammt und seine Vorbesitzer ihn wie einen Hund im Haus halten wollten. Im Garten eines Bauernhofs in Hemeln hat Moses nun ein neues, artgerechtes Zuhause gefunden. tli

Minischwein Moses hat ein neues Zuhause

Zwölf Wochen altes Ferkel wurde im Schedetal ausgesetzt und vom Tierschutzverein gerettet

VON THERESA LIPPE

Happy End in Hemeln: Minischwein Moses hat auf dem Bauernhof bei Sarah Osenbrück in Hemeln ein neues, artgerechtes Zuhause gefunden. Foto: Theresa Lippe

Hemeln/Schedetal – „Ein Schwein allein im Wald“. So beschreibt Nicole Herthum vom Tierschutzverein Hann. Münden die prekäre Situation, in der sich ein Minischwein vorige Woche im Schedetal befand.

Moses, so wurde das kleine, etwa zwölf Wochen alte Ferkel inzwischen getauft, wurde von seinen Besitzern in einem Karton im Schedetal ausgesetzt. Donnerstag vor einer Woche wurde es nahe der Klusteiche gesichtet. Durch eine Meldung im sozialen Netzwerk Facebook wurde der Tierschutzverein Hann. Münden auf das Minischwein aufmerksam und rückte gegen 17 Uhr zur „schwierigen Einfangaktion“ aus, berichtet Herthum.

Nicole Herthum, Vorsitzende des Tierschutzvereins Münden, beschreibt die Rettungsaktion im Schedetal: Rund anderthalb Stunden habe es gedauert, das Tier einzufangen. „Zu unserem Entsetzen lief das Ferkel bereits an der verkehrsreichen B 3 herum.“

Mit vereinten Kräften, drei Bananen und einer Handvoll gespendeter Johannisbeeren eines Radfahrers ließ sich Moses schlussendlich unter lautem Quieken einfangen. „Kaum saß er in der Box, mampfte er glücklich weiter seine Bananen“, so Herthum.

Zunächst herrschte Unklarheit, ob das Schweinchen entlaufen war oder ausgesetzt worden sei, erklärt sie. „Aber es trägt keine Ohrmarke. Und nach zahlreichen Telefonaten war klar, dass jemand das Tier ausgesetzt haben muss.“

Bereits Donnerstagabend fand Moses sein neues Zuhause: Sarah Osenbrück nahm das kleine Ferkel auf. Sie und ihr Mann betreiben einen Bauernhof in Hemeln. „Wir haben den Kleinen Moses getauft, der wurde schließlich auch ausgesetzt“, erklärt Sarah Osenbrück die Namensgebung. Es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Direkt hätte sie gewusst, dass sie das Minischwein nicht nur übergangsweise zur Pflege aufnehmen würde, sondern ihm ein dauerhaftes Zuhause geben wollte.

„Das Tier ist kastriert und hat keine Angst vor Menschen, ich gehe davon aus, dass es von einem Züchter stammt und die Besitzer ihn als Haustier halten wollten“, sagt sie. Doch ein Schwein sei eben kein Hund. „Vermutlich haben sie das schnell gemerkt und ihn dann einfach ausgesetzt.“ Moses hatte Sonnenbrand, ein paar Kratzer an seinem Bauch und etwa 40 Zecken, die Sarah Osenbrück alle entfernt hat: „Ansonsten ging es ihm aber gut, er war nicht abgemagert“, sagt sie.

Die Frau aus Hemeln hat Erfahrung in der Haltung von Minischweinen. In ihrem Garten leben bereits die Schweine-Schwestern Elli und Ulla. Die beiden sind bereits vier Jahre alt und ausgewachsen: „Moses ist noch zu klein, um im selben Gehege zu wohnen“, erklärt sie die abgetrennten Bereiche. Häuschen, Planschbecken, Sonnensegel und eine Matschecke zum Suhlen hat das Ferkel jetzt zur freien Verfügung – Moses geht es bei Sarah Osenbrück sau gut.

Für Minischwein Moses gab es also ein Happy End: Er darf für den Rest seines Lebens auf dem Bauernhof der Familie Osenbrück leben. Zwar sei relativ eindeutig, dass Moses ein Minischwein sei, aber selbst wenn er sich irgendwann als Mastschwein entpuppen sollte, „geschlachtet wird Moses auf keinen Fall“, versichert Sarah Osenbrück.

Minischwein Moses freut sich über seine Leibspeise Weintrauben. Dafür klettert er sogar der Volontärin aufs Knie. Foto: Theresa Lippe

Pressebericht HNA 20.08.2020

Donnerstag, 20. August 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Musik vom Kollektiv

Anmeldung bis 22. August: Konzert am Sonntag im Liederhof

Duo Klas­sick mit Mal­te Me­kif­fer (Kla­vier) und Na­than Lan­ge (Flö­te) spielt in Hemeln. Fo­to: Wolf­ram Frei­ling/nh

Hemeln – Das Haus am Walde Kollektiv (HAWK) aus Bad Arolsen gastiert am Sonntag, 23. August, ab 17 Uhr im Liederhof in Hemeln, Trift 24.

Als „Duo Klassick“ präsentieren sie am Sonntag auf Einladung des Vereins Kul-Türchen im Liederhof ein Cross-over-Programm, mit eigenwilligen Interpretationen von Komponisten wie Fréderic Chopin, Sergej Prokofiev, und Johann Nepomuk Hummel, so heißt es in der Einladung. Die Veranstalter versprechen ein musikalisch-aufregendes Erlebnis. Das Programm dauert eine gute Stunde, teilt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins mit.

Zu dem Kollektiv HAWK heißt es vom Verein, dass die jungen Musiker zusammen unter einem Dach in den Wäldern Nordhessens wohnen würden. Zu ihrer musikalischen Bandbreite zählten Barock und Klassik. Dazu kommen Klezmer und Hip-Hop bis hin zu Ragtimes.

Beim Konzert werden die aktuellen Corona-Regeln geachtet und es findet im Freien und nur bei trockenem Wetter statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Künstler wird gebeten. Ein Besuch ist nur mit Anmeldung möglich, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen. Anmeldungen werden bis Samstag, 22. August, 14 Uhr, erbeten unter Tel. 0 55 44/2 67 98 35.  sta

Pressebericht HNA 13.08.2020

Donnerstag, 13. August 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Ein klarer Wettbewerbsnachteil“

Der Fußballförderverein Hemeln fordert den Bau eines Kunstrasenplatzes

Der Fußballförderverein Hemeln fordert den Bau eines Kunstrasenplatzes
Wünschen sich einen Kunstrasenplatz: Heiko Beuermann (von links), Nikolas Grimme (Kassenwart), Peter Schucht, Thomas Baake (erster Vorsitzender), Sebastian Kühne, Helmut Brossok, Michael Rudolph (Schriftführer), Philipp Pape (Beisitzer), Günter Schäfer (Ehrenmitglied), Monika Gronemann, Tobias Kühne (Spartenleiter Fußball des TSV „Jahn“ Hemeln) und Arnd Rode. Nicht auf dem Foto befindet sich Martin Neumann (Beisitzer). Foto: Martin Neumann/NH

Hemeln – „Braucht Hann. Münden einen Kunstrasenplatz?“ – diese Fragen stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Fußballfördervereins Hemeln (FFVH), zu der vor Kurzem auf dem Sportplatz eingeladen wurde.

Die 13 anwesenden Vereinsmitglieder waren sich einig, dass das Fehlen eines Kunstrasenplatzes ein klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mannschaften aus Göttingen und dem Umland sowie aus dem Eichsfelder und Harzer Bereich sei, da diese so einen Untergrund bereits nutzen könnten. Der Grund: Auf solch einem Platz könne ganzjährig und witterungsunabhängig dem Trainings- sowie Punktspielbetrieb nachgegangen werden. Es gebe damit eine Schieflage in Bezug auf die vorhandenen Kunstrasenplätze zu Ungunsten des südlichen Kreisgebietes.

So sehe der Förderverein laut Mitteilung dringenden Handlungsbedarf und fordert, die Stadt Hann. Münden dazu auf, einen Kunstrasenplatz in zentraler Lage – wie zum Beispiel auf dem Rattwerder – zu planen, es werde vom Verein als eins der wichtigsten zukünftigen sportpolitischen Ziele der Kommune angesehen. Der Platz solle dann allen in fußballspielenden Sportvereinen aus der Kernstadt und den Ortsteilen zur Verfügung stehen. Die Mitglieder des Fußballfördervereins schlagen den Entscheidungsträgern vor, mögliche Fördertöpfe auf Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebenen zu prüfen, sowie zu privaten Spenden aufzurufen, damit trotz „vorhandener kommunaler Verschuldung ein Kunstrasenplatz in Hann. Münden dennoch realisiert werden kann.“

Vorstandsmitglied Michael Rudolph stellte dazu fest, dass ein „Hand in Hand“ im Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Rat und den fußballspielenden Vereinen nötig sei. Im Verlauf der Jahreshauptversammlung bedankte sich Vorsitzender Thomas Baake bei seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit, die aufgrund der aktuellen Situation im vergangenen halben Jahr hauptsächlich über das Telefon und die Sozialen Medien ablief.

Darüber hinaus ging sein Dank an die Vereinsmitglieder die durch ihre Mitgliedschaft und den damit verbundenen Beiträgen dabei helfen, den Fußballsport in Hemeln zu unterstützen. Ein besondereres Lob ging dabei an Philipp Pape, der die vereinseigene Kleinfeldbande bei sich zu Hause eingelagert hat. Er wurde zudem für den kurzfristig aus dem Vorstand ausgeschiedenen Beisitzer Matthes Wolff einstimmig als neuer Beisitzer bis zu den satzungsgemäß anstehenden Neuwahlen nachgewählt. meb

Pressebericht HNA 10.08.2020

Montag, 10. August 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Einkehr am Weser-Radweg

GESCHICHTEN AUS DEM GASTHAUS – Die Klostermühle Bursfelde zieht Ausflügler an

VON PER SCHRÖTER

Inhaber Thomas Elmers hat dem Gasthaus Zur Klostermühle in den vergangenen 20 Jahren seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Fotos: Per Schröter

Bursfelde – Wer im Niemetal unterwegs ist und richtig gut essen gehen will, der kommt am Gasthaus „Zur Klostermühle“ in Bursfelde nicht vorbei. Dabei ist es nicht nur die exzellente Küche, die Einheimische und Ausflügler gleichermaßen anlockt, sondern auch die exponierte Lage direkt an der Weser.

Bereits 1899 erbaut, diente das rote Backsteingebäude zunächst dem gegenüberliegenden Klostergut als Kornmühle. Das Mühlrad, mit dem das in der Klosterbachstube verwendete Korn gemahlen wurde und von dem heute nichts mehr zu sehen ist, wurde von einem Nebenarm der Nieme angetrieben.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Mühle nicht mehr gebraucht und ab etwa 1920 hielt die Gastronomie Einzug in das Gebäude, das dann viele Jahrzehnte auch als Poststelle für das heute gerade einmal 40 Einwohner zählende Dörfchen diente.

1997 übernahm Thomas Elmers die Regie in der Klostermühle. „Damals habe ich noch studiert, war nebenbei in der Gastronomie tätig und in Göttingen Geschäftsführer eines Restaurants, das vor allem im Winter gut lief“, erzählt er. Auf der Suche nach einem zweiten Objekt, mit dem man in den Sommermonaten Geld verdienen konnte, seien er und sein damaliger Geschäftspartner auf die zuvor seit einem Dreivierteljahr leer stehende Klostermühle gestoßen.

Sie schlugen zu, zerstritten sich aber wenig später und gingen fortan getrennte Wege. Elmers blieb in Bursfelde und machte die Klostermühle alleine zu dem, was sie heute ist.

„Auch wenn wir ziemlich weit ab vom Schuss liegen, war mir eines von vornherein klar: Hier direkt an der Weser und am Weser-Radweg im Sommer die Terrasse voll zu bekommen, ist kein Kunststück“, sagt Thomas Elmers. Dafür würde es allein schon reichen, Kaffee, Kuchen und eine gute Currywurst mit Pommes anzubieten. Kopfzerbrechen habe ihm jedoch die kalte Jahreszeit bereitet. „Wenn man sich da nichts einfallen lässt, würde man hier stehen und nichts würde sich bewegen“, sagt er. Also musste die Speisekarte anders sein als in einem gewöhnlichen Landgasthaus. „In der ersten Zeit haben wir mit Spezialitätenwochen gearbeitet und in der Vorweihnachtszeit unsere inzwischen weithin bekannte halbe Ente angeboten“, erzählt der 52-Jährige.

Das rote Backsteingebäude war einst als Kornmühle für das gegenüberliegende Klostergut Bursfelde gebaut worden. Es liegt zwischen Glashütte und Oedelsheim.

Sei die Speisekarte anfangs noch „eher rustikal“ ausgerichtet gewesen, mutet sie inzwischen beinahe schon exotisch an. Von der asiatischen Currysuppe über gebackene Schafskäseröllchen und gefüllte Reispapiertaschen bis zum vegetarischen Tempeh-Burger ist hier für Freunde der ausgefallenen Küche alles dabei.

Currywurst, Holzfällersteak, Wildschweinbraten, diverse Schnitzelgerichte und andere Klassiker sorgen dafür, dass wirklich für jeden Gaumen etwas dabei ist. Und dabei versuche man, „wo immer es geht“ regionale und sogar bio-zertifizierte Produkte zu verwenden.

Damit es im Service rund läuft und die Gäste nicht allzu lange auf ihr Essen warten müssen (immerhin bietet die Klostermühle drinnen wie draußen jeweils rund 100 Plätze), beschäftigt Thomas Elmers ein ungewöhnlich großes Team von vier festangestellten Köchen, zwei festangestellten Servicekräften und zahlreichen Aushilfen. „Ich habe festgestellt, dass es einfach viel besser funktioniert, je mehr Menschen arbeiten“, sagt er.

Elmers selbst ist in der Klostermühle der „Hansdampf in allen Gassen“. Neben seiner Haupttätigkeit als Geschäftsführer mit den damit verbundenen Büroarbeiten ist er auch Hausmeister und hilft bei Bedarf in der Küche, hinter der Theke und auch im Service aus.

„Ich habe vor, das so lange zu machen, wie es mir noch Spaß macht“, sagt Elmers. Und dass er den hat, merkt man dem Klostermühlen-Chef deutlich an.

klostermuehle-bursfelde.de

Pressebericht HNA 25.07.2020

Samstag, 25. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite

Neue Serie: Gasthäuser im Altkreis Münden

Foto: Thomas Schlenz

Wenn draußen die Sonne scheint, ist es eines der Top-Ausflugsziele im Altkreis: das Gasthaus „Zur Fähre“ im Mündener Ortsteil Hemeln. Rad- und Motorradfahrer aus nah und fern geben sich auf der von alten Bäumen geschützten Terrasse mit Blick auf die Weserfähre nach Veckerhagen ein Stelldichein. Obwohl immer mehr Dorfgaststätten in Deutschland aufgeben, gehört ein Gasthaus nach wie vor fest zum Ortsbild vieler Dörfer in der Region. Aus diesem Grund haben wir einige der Gasthäuser im Altkreis besucht und stellen sie in loser Folge vor. Den Auftakt macht das Gasthaus „Zur Fähre“ in Hemeln (hinten rechts im Bild). tsz

Samstag, 25. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Das lauschige Plätzchen am Fluss

GESCHICHTEN AUS DEM GASTHAUS – Zur Fähre in Hemeln

VON THOMAS SCHLENZ

Führt den Betrieb in dritter Generation: Andreas Bohle vor dem Eingang des Gasthauses „Zur Fähre“ in Hemeln. Foto: Thomas Schlenz

Gasthäuser gehören zum Bild eines Dorfes dazu. Und doch sinkt die Zahl der Gaststätten im Land. In loser Folge stellen wir Gasthäuser aus dem Altkreis Münden vor. Heute: Zur Fähre in Hemeln.

Hemeln – An der schmalen Straße zur Weserfähre nach Veckerhagen steht ein altes Fachwerkhaus. „Zur Fähre“ heißt es dort schlicht in Frakturschrift über dem Eingang. Durch eine wuchtige Tür geht es hinein. Rechter Hand öffnet sich die Gaststube.

Mit den dunklen Holzmöbeln wirkt es fast, als sei hier die Zeit stehen geblieben. Gedanken an lange Kneipenabende, an lustige Gespräche und Geselligkeit werden wach. „Was darf es sein?“, fragt Andreas Bohle hinter dem Tresen.

Der 51-Jährige führt die Gaststätte bereits in dritter Generation. „Der Großvater hat das Haus 1933 gekauft“, erzählt Bohle stolz. Eigentlich habe er selbst gar nicht Gastwirt werden wollen, gesteht Bohle. „Ich bin als Kind da reingewachsen, habe Eis verkauft, das es damals nur in den Gasthäusern gab, Geschirr gespült.“ Später, als Jugendlicher, kam die Zubereitung von Eierspeisen und des Strammen Max, eine Spezialität des Hauses, hinzu.

Wer in dieser Gaststätte einkehrt, erwartet keinen Schnickschnack. „Bei uns finden alle etwas, auch Menschen, die nicht so viel Geld haben“, betont Bohle. Getränke und Essen in einer urigen Kulisse zu bezahlbaren Preisen: Gäbe es das Idealbild eines typischen Gasthauses nicht, dann würde man hier fündig werden. Und das kommt an: An schönen Sommertagen ist die Terrasse unter dem alten Baumbestand mit Blick auf die Weserfähre voll besetzt. „Viele Motorradfahrer, aber auch immer mehr Radfahrer, die auf dem Weserradweg unterwegs sind, kehren bei uns ein“, sagt Andreas Bohle. Aktuell helfen ihm zwei Festangestellte und sechs bis sieben Aushilfskräfte.

Früher war das Gasthaus insbesondere bei Studenten sehr beliebt, sogar Altkanzler Gerhard Schröder, bekannter Absolvent der Göttinger Universität, soll hier regelmäßig eingekehrt sein, erzählt man sich. Für die Dorfbewohner Hemelns dient das Gasthaus heute noch als beliebter Treffpunkt: Skat- und Doppelkopfspieler sind hier noch nicht ausgestorben, auch wenn die Zahl der Kartenspieler gesunken ist. Vor allem im Winter finden auch kleinere Vereinsfeiern statt: „Der Männergesangverein wurde 1860 hier gegründet, demnach muss es schon vor der Übernahme durch die Großeltern ein Gasthaus gegeben haben“, sagt Bohle, der schätzt, dass das Haus um 1750 erbaut wurde.

Da es sich um das am tiefsten gelegene Haus im Dorf handele, sei es dreimal vom Hochwasser heimgesucht worden. Wie andere Gastwirte auf dem Dorf habe die Familie früher auch von der Landwirtschaft gelebt, erzählt Bohle. Im Laufe der Jahre sei die aber immer unwichtiger geworden und zugunsten der Gastwirtschaft zurückgetreten, bis man sie ganz aufgegeben habe.

Die Corona-Pandemie ist am Gasthaus „Zur Fähre“ nicht vorübergegangen: „Wir haben am 20. März die letzten drei Stammgäste nach Hause geschickt und dann am 11. Mai wieder aufgemacht“, erklärt Andreas Bohle. Während andere Restaurants einen Lieferservice einrichteten, verzichtete Bohle darauf. „Das hätte sich nicht rentiert“, sagt er. Da seine Terrasse viel Platz bietet, hat er mit den notwendigen Abständen bisher wenig Probleme. So kann man es wieder genießen, das lauschige Plätzchen am Fluss.

Pressebericht HNA 23.07.2020

Donnerstag, 23. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Posaunentrio spielt im Liederhof

Hemeln – Zu einem Konzert mit dem Kasseler Posaunentrio „Zug um Zug“ lädt der Verein „Kul-Türchen“ im Liederhof, Trift 24, für Sonntag, 26. Juli, ein. Bereits um 12 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Trio, das schon vor zwei Jahren zu Gast beim Kul-Türchen war, teilt der Vorsitzende des Vereins Peter Leppin mit.

Seit 2014 spielen Martina, Drago Sandor und Helmut Schäfer hoch ambitioniert Bass- und Tenorposaunen, heißt es in der Ankündigung. Die Gäste erwartet ein buntes Programm mit bekannten Melodien: Evergreens, Popballaden, Volksmusik und jazziges.

In einer Pause gibt es Suppen, mit und ohne Fleisch. Durch die Coronapandemie gibt es nur eine begrenzte Anzahl Plätze. Die Hygieneregeln und auch der Mindestabstand werden eingehalten.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Eine Reservierung bis Samstag, 25. Juli, 16 Uhr, ist dringend erforderlich: Tel. 0 55 44/2 67 98 35 oder per Mail gabrieleppin@gmx.de. Das Konzert findet nur bei trockenem Wetter statt.  pgl

Pressebericht HNA 20.07.2020

Montag, 20. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Trauer um Multifunktionär

NACHRUF – Hemelner Roland Berndt war in vielen Vereinen aktiv

Roland Berndt ist am 26. Juni gestorben. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Die Hemelner Dorfgemeinschaft trauert um einen ihrer Engagiertesten. Am 26. Juni verstarb nach schwerer Krankheit der weit über die Hemelner Ortsgrenzen hinaus bekannte „Multifunktionär“ Roland Berndt im 79. Lebensjahr.

Bereits 1973 trat er in den TSV „Jahn“ Hemeln ein und wurde zwei Jahre später für zwölf Monate Sparten- und Übungsleiter Basketball. Gleichzeitig übernahm er das Amt des Vorsitzenden, 28 Jahre lang. In diese fast drei Jahrzehnte währende Amtszeit fiel unter anderem auch der Bau der neuen Hemelner Sporthalle am Sandweg, für deren Erstellung er sich stark einbrachte. Unter seiner Regie gründeten sich mehrere neue Sparten im Verein, die Mitgliederzahl stieg auf über 500 an.

Aber Berndt engagierte sich nicht nur für den Sport. So war er auch zehn Jahre Vorsitzender des Mündener Tanzclubs. Weiterhin führte er vier Jahre lang als Vorsitzender die berufliche Interessensvertretung, den Bund deutscher Forstleute im Deutschen Beamten Bund auf Landesebene. Auch dem Förderverein der heutigen Drei-Flüsse Realschule stand er als Vorsitzender zwölf Jahre lang zur Verfügung. Im DRK Ortsverein Hemeln war er aktives Mitglied und sechs Jahre lang im Vorstand. Im Sozialverband Deutschland, Ortsverband Hemeln führte er als stellvertretender Vorsitzender nach dem Tod des Vorsitzenden für eineinhalb Jahre kommissarisch den Verband und war bis zu seinem Tod zweiter Vorsitzender. Dem Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ Hemeln gehörte Roland Berndt ebenfalls als Mitglied an und war hier im Kreise seiner Clubkameraden ein immer gern gesehener Lindenbruder.

Nachdem er sich vom Vorsitz des TSV zurückgezogen hatte, wurde er beim Männergesangverein „Concordia“ Hemeln von 1860, dem er bereits 2001 beigetreten war, als Sänger aktiv. Kurze Zeit später übernahm er das Vorstandsamt des Schriftführers, 2011 wählten ihn seine Sangesbrüder dann zum Vorsitzenden. Dieses Ehrenamt bekleidete er neun Jahre lang, bis zu seinem Tod.

Er wirkte als Laienschauspieler beim Theaterverein Bühnenfreunde in einigen Theaterstücken mit. Weiterhin schloss er sich dem Kultur- und Naturförderverein Hemeln an, um dessen Vereinsziele zu unterstützen. Auch dem Trägerverein der Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen gehörte Berndt seit dessen Gründung an. Drei Jahre war er Vorsitzender des Kulturausschusses Hemeln, über 50 Jahre, bis zu seinem Tod gehörte er der SPD an, im SPD-Stadtbezirk Hemeln bekleidete er für einige Jahre die Ämter eines Beisitzers und des Kassenwartes. Als Dank für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und sein Wirken für die Allgemeinheit erhielt Roland Berndt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen: Ehrenvorsitzender und Goldene Verdienstnadel des TSV „Jahn“ Hemeln (eine der höchsten Auszeichnungen, die der Verein vergibt), Silberne Ehrennadel der Ortschaft Hemeln.

Auf Anregung des TSV wurde ihm für sein jahrzehntelanges gesellschaftliches Engagement im Oktober 2009 vom Bundespräsidenten Horst Köhler die höchste zivile Auszeichnung, die der Staat vergibt, das Bundesverdienstkreuz in der Stufe „am Bande“, verliehen.

Die Hemelner wissen, was Roland Berndt über Jahrzehnte in den Hemelner Vereinen, Verbänden und Gremien ehrenamtlich geleistet hat und sind ihm dankbar dafür. Sein Andenken wird allen Hemelnern in ehrenvoller Erinnerung bleiben.  zpy

Pressebericht HNA 16.07.2020

Donnerstag, 16. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Abschiedsfeier mit Abstand

Schulen im Altkreis Münden ziehen Schuljahres-Bilanz

Altkreis Münden – Heute beginnen für die Schüler in Niedersachsen die Sommerferien. Damit geht ein außergewöhnliches Schuljahr zu Ende. Im März suchten Schüler, Eltern und Lehrer nach Wegen, zu Hause zu lernen. Im April kehrten die ersten Klassen in die Schulen zurück. Seit Juni waren alle Schüler wieder anwesend. Nach den Ferien soll laut Kultusministerium ein weitestgehend normaler Unterricht stattfinden können. Die Schulen ziehen ein Fazit der vergangenen Monate und werfen einen Blick auf die Zeit nach den Sommerferien.

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Hemeln

In der Grundschule Hemeln werden nach den Ferien acht Erstklässler eingeschult. Wegen Corona läuft die Planung allerdings anders als gewohnt. „Der Gottesdienst wird bei gutem Wetter im Freien stattfinden“, sagt Daniela Banzhaf, Schulleiterin. Die Schüler und ihre Verwandten können so gemeinsam die Einschulung feiern.

Die Situation sei trotz Corona unproblematisch: „Wir haben große Klassenzimmer und wenige Kinder. Es können alle mit ausreichend Abstand sitzen“, sagt Banzhaf.

Insgesamt 36 fünf* Viertklässler wurden an der Grundschule Hemeln verabschiedet. Eine Abschlussfeier mit Tanz und Gesang gab es nicht. Stattdessen organisierte die Schulleiterin einen Eiswagen für die Kinder, zum Abschied wurden Luftballons steigen gelassen. „Gruppenfotos als Erinnerung konnten wir keine machen. Deshalb hat jedes Kind einen Bilderrahmen gehalten, mit dem es fotografiert wurde“, so die Schulleiterin. Daraus soll eine Collage entstehen.

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kim/til/jed

* Samstag, 18. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales
Weniger Viertklässler
KORREKTUR
Wir hatten am 16. Juli berichtet, dass in der Grundschule Hemeln 36 Kinder die vierte Klasse abgeschlossen hätten. Insgesamt bestand die vierte Klasse der Schule im jetzt abgeschlossenen Schuljahr aus fünf Kindern. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.  tli

Pressebericht HNA 16.07.2020

Donnerstag, 16. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Sein Herz schlägt für die Botanik

Volker Meng ist Hann. Mündens erster Klimaschutzbeauftragter

VON THERESA LIPPE

Im Grünen fühlt er sich am wohlsten: Mündens erster Klimaschutzbeauftragter Volker Meng im Interkultureller Garten am Tanzwerder. Foto: Theresa Lippe

Hann. Münden – Er sitzt zurückgelehnt, die Hände gefaltet und auf der Tischplatte abgelegt. Volker Meng ist Hann. Mündens erster Klimaschutzbeauftragter. An seinem rechtem Ringfinger glänzt ein schmaler goldener Ehering, am linken Ohrläppchen ein kleiner Ohrring.

Anfang Juli hat er sein Amt angetreten: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, sagt der Mann, der ein großes Herz für Botanik hat.

Seit 18 Jahren lebt Meng mit seiner Frau Reinhild in Hemeln. Die zwei erwachsenen Söhne Moritz und Constantin sind bereits ausgezogen. „Als wir damals das Haus gekauft haben, entschied sich meine Frau für das Gebäude, ich mich für den Garten“ scherzt er.

Auf 1550 Quadratmetern kann sich Meng seitdem verwirklichen. „Zu Beginn haben die Nachbarn häufig über meine blühende Wiese gescherzt und gefragt, ob mein Rasenmäher kaputt sei“, erzählt er grinsend. Aber ein perfekter Englischer Rasen sei einfach nicht nach seinem Geschmack.

Mündens Klimaschutzbeauftragter wurde in Höxter, Nordrhein-Westfahlen geboren. Seine Liebe für Grün- und Blühpflanzen begleitet ihn schon seit der Kindheit: „Ich habe mit meiner Oma Kräuter für Tee gesammelt, Wildäpfel für Gelee gepflückt und hatte meinen eigenen kleinen Gemüsegarten, in dem ich mich austoben konnte.“ Diese Erfahrungen haben ihn positiv geprägt und seinen Berufswunsch schon früh gefestigt. Und so absolvierte Meng von 1973 bis 1976 eine Gärtnerlehre.

Auf die Frage, ob er in seiner Schulzeit mal in Erwägung gezogen habe, beispielsweise Betriebswirtschaftslehre zu studieren, antwortet er lachend: „Nein, ich wusste schon als Kind, dass ich in die Botanik will. Um die BWL kümmert sich mein Sohn Constantin.“ Von 1980 bis 1984 studierte Meng Gartenbau in Weihenstephan, Oberbayern. 1993 wurde er dann Technischer Leiter vom Forstbotanischen Garten der Universität Göttingen, wo er inzwischen seit 27 Jahren tätig ist. Dort beschafft er beispielsweise Pflanzenmaterial für Lehre und Forschung, bearbeitet Anfragen zur Pflanzenbestimmung, unterrichtet auch Studenten in Pflanzenkunde.

Wenn Meng über Botanik spricht, leuchten seine Augen, man merkt ihm seine Begeisterung an. Als er nach seinen Lieblingspflanzen gefragt wird, gestikulieren die sonst ruhigen Hände: „Ich habe eine Geophyten-Macke“, sagt er und schmunzelt. Im nächsten Atemzug erklärt er im Detail, was das eigentlich ist. Die Kurzfassung: Blumen wie beispielsweise Schneeglöckchen und Krokusse. „Die liefern eine richtige Blütenshow ab“, schwärmt Meng.

In seiner Freizeit und für die Arbeit verreist er gerne: „Immer an verschiedene Orte, sonst wird es langweilig.“ Doch diesen Sommer fällt der Urlaub coronabedingt aus. Meng will die Zeit stattdessen in seinem Garten nutzen, um Dachbegrünung auf einem Schuppen anzubringen. „Den ein oder anderen Tagesausflug werden meine Frau und ich aber sicher trotzdem machen.“

In seiner zunächst sechsjährigen, ehrenamtlichen Position als Klimaschutzbeauftragter will der passionierte Kanufahrer seinen Fokus darauf legen, das Stadtklima zu verbessern. Er möchte dafür verschiedene Baumarten und mehr Straßenbegleitgrün pflanzen.

Pressebericht HNA 14.07.2020

Dienstag, 14. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Fei­er­stim­mung auch oh­ne Kir­mes

Musikexpress zog in Hemeln von Haus zu Haus und spielte für die Bewohner

Die Frau­en und Män­ner des Mu­sik­ex­press lie­ßen vor den Häu­sern in Hemeln Kir­mes­stim­mung auf­kom­men. Fo­to: Pe­tra Sie­bert

Hemeln – Ein wenig Feierlaune herrschte am Sonntag in Hemeln. Bereits beim Einfahren ins Dorf fielen die Ortsfahnen auf, die an vielen Häusern befestigt waren. Eigentlich hätte der Weserort an dem Wochenende Kopf gestanden, denn es wäre das traditionelle Kirmeswochenende gewesen, das coronabedingt abgesagt wurde. Doch um die Bewohner ein wenig in Stimmung zu bringen, hatten Vorstand und Mitglieder des Musikexpress Hemeln beschlossen, das Gesundheiten spielen trotzdem zu organisieren.

Unter Einhaltung der Vorgaben und Hygienevorschriften zogen die Musiker durch die Straßen, blieben an den Häusern stehen und brachten Ständchen. Anschließend ließen sie die Bewohner, die vor ihren Häusern standen, namentlich hochleben. Als Dankeschön wanderte so mancher Euro in die Spendenbox, die an einer Teleskopstange befestigt war. Und einen guten Schluck gab es außerdem an einigen Gartenzäunen. Vorher und hinterher kamen von Nachbar zu Nachbar nette Gespräche zustande und es wurden Neuigkeiten ausgetauscht. „Das ist besonders für unsere älteren Menschen eine gute Gelegenheit, mal wieder Kontakt zu finden“, sagte Ortsbürgermeister Alfred Urhahn.

Und die haben, wie alle anderen Menschen des Ortes auch, die lockere Atmosphäre, die Musik und die gute Stimmung genossen. Denn die Hemelner lassen sich nicht unterkriegen. Auch in Krisenzeiten halten die Menschen zusammen und machten das Beste draus. Einige Radler, die den Weserradweg nutzen, blieben stehen und äußerten ihre Freude über die Aktivität in Hemeln.

„Auch für die Musiker ist es wichtig, mal wieder gemeinsam zu musizieren, wenn auch unter anderen Bedingungen“, betonte Frank Baake, Vorsitzender des Musikexpress.  zpy

Pressebericht HNA 24.06.2020

Mittwoch, 24. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Hobbygärtner werden aufs Korn genommen

„Kul-Türchen“ lädt zu Gartenlesung

Hemeln – Der Verein „Kul-Türchen“ im Liederhof, Trift 24, lädt zu einer Gartenlesung für Sonntag, 28. Juni, ab 15 Uhr nach Hemeln ein, teilt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins, mit. „Hier wächst nichts“, heißt der Titel der Lesung mit Margret Jäckle und Nortrud Riemann, Die beiden Autoren Jörg Pfenningschmidt und Jonas Reif lassen kein gutes Hälmchen an den Hobby-Gärtnern und ihrem „grünen Elend“.

So ironisch, humorvoll und „böse“ wird laut Mitteilung selten diese verquere Welt aufs Korn genommen, politisch nicht immer korrekt, aber sehr unterhaltsam und anregend. Man könne gespannt sein auf „gesteinigte“ Vorgärten, „geföhnten“ Rasen und andere Kuriositäten aus der Welt der Menschen mit dem „grünen Daumen“. Der Veranstalter weist darauf hin, dass ein Besuch der Gartenlesung nur mit vorherige Anmeldung und Reservierung von Sitzplätzen möglich ist. Die Mindestabstände und Hygieneregeln müssen jederzeit eingehalten werden und nur am Platz kann auf das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes verzichtet werden. Die Lesung findet nur bei trockenem Wetter und unter freiem Himmel statt. Kaffee und Kuchen werden gegen Spende angeboten.

Der Eintritt zur Lesung ist frei, um eine Spende wird gebeten.  sta

Pressebericht HNA 22.06.2020

Montag, 22. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ziel: 1500 Kilometer mit dem Fahrrad

Frank Bade ist der Stadtradeln-Star vom Mündener Ruderverein

Hann. Münden/Hemeln – 1500 Kilometer – das ist das Ziel von Frank Bade aus Hemeln. Diese Strecke will er während der Aktion Stadtradeln mit dem Fahrrad zurücklegen. Die Hälfte hat er bereits geschafft, und für den Rest bleibt ihm noch Zeit bis zum 28 Juni.

Bei 780 Kilometern stand der Kilometerzähler an seinem E-Bike am Donnerstag. Damit ist er bei seinen Mitstreitern vom Ruderverein, insgesamt 24 Mitglieder machen mit, der Stadtradeln-Star. Bereits am 7. Juni, zum Auftakt der diesjährigen Challenge, hatte Frank Bade, der Hauswart des Rudervereins ist, seinen Autoschlüssel an den Vereinsmanager Thomas Kossert übergeben. Der 58-Jährige kündigte an, drei volle Wochen auf sein Auto verzichten zu wollen. Bereits nach der Hälfte der Zeit habe er damit mehr als 100 Kilogramm des klimaschädlichen Kohlendioxids eingespart, hat Thomas Kossert ausgerechnet. „Da ich in Hemeln und nicht direkt in der Stadt wohne, war das Auto bislang das selbstverständliche Fortbewegungsmittel für mich“, sagt Bade. Lediglich im Sommerurlaub auf Fehmarn habe der gelernte Maschinenschlosser, der gerade eine Umschulung zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr macht, immer für zwei Wochen auf sein Auto verzichtet. „Ich wollte das auch zu Hause probieren und habe mir daher ein E-Bike angeschafft. Am Anfang war es eine ziemliche Umstellung, aber mittlerweile vermisse ich das Auto gar nicht mehr“, sagt der Radfahr-Neuling.

Lässt das Auto stehen: Frank Bade aus Hemeln radelt für den Mündener Ruderverein ganz vorne mit. Foto: Mündener Ruderverein

Es sei erstaunlich, wie viele Wege man mit dem Fahrrad erledigen könne, und auch im Geldbeutel mache sich die Umstellung bereits bemerkbar: „Ich habe schon eine ganze Tankfüllung gespart“, freut sich Bade.

Da momentan das Rudertraining ausfallen müsse, sei das Radfahren ein guter Ausgleich, findet Bade. „Außerdem helfe ich mit jedem Liter Benzin, den ich spare, der Umwelt, und ich habe festgestellt, dass ich manchmal mit dem Rad sogar schneller bin als mit dem Auto.“

Seit über einer Woche radelt Bade jetzt schon an der Spitze des Rudervereins. Aber auch seine Vereinskollegen schlagen sich wacker: Mit über 5000 geradelten Kilometern liegt der Ruderverein an der Spitze der Mündener Teilnehmer, beim Landkreis-Ranking schafft es der Verein auf den zweiten Platz.

Noch bis 28. Juni wollen Frank Bade und seine Mitradler aus dem Ruderverein möglichst viele Radkilometer sammeln, um damit ein Zeichen für einen Umstieg auf das Fahrrad im Alltag zu setzen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Eine Anmeldung ist bis zum Ende des Aktionszeitraumes noch unter www.stadtradeln.de/hann-muenden möglich. Die gesamte Aktion läuft noch bis Oktober, Hann. Münden beteiligt sich vom 7. bis 27. Juni.  hbk

Pressebericht HNA 16.06.2020

Dienstag, 16. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

TSV trauert um Ehrenmitglied

NACHRUF – Heinrich Wallbach wurde 83 Jahre alt

Hemeln – Der Turn- und Sportverein Jahn Hemeln trauert um sein langjähriges Mitglied Heinrich Wallbach. Wie der zweite Vorsitzende Michael Rudolph in einem Nachruf des Vereins mitteilt, ist Wallbach am 30. Mai im Alter von 83 Jahren gestorben.

Heinrich Wallbach lebte in Hemeln. Foto: Privat/nh

Heinrich Wallbach, genannt „Henner“, wurde demnach 2019 vom Kreissportbund Göttingen mit der Goldenen Ehrennadel für seine 70-jährige Mitgliedschaft in Sportvereinen geehrt. Er war 1983 Gründungsmitglied des SPD-Stadtbezirks Hemeln und wurde 1986 in den Ortsrat Hemeln gewählt, wo er bis 1991 die Interessen der Hemelner Bürger vertrat.

„Henner Wallbach war ein Mensch, der für seine Überzeugungen und seine Ideen einstand. Er war kein angepasster Typ, der um des lieben Friedens Willen mit der jeweiligen Mehrheitsmeinung mitschwamm. War er anderer Auffassung zu einem Sachverhalt, so erhob er hier auch seine Stimme und trat mit Vehemenz für seine Meinung ein“, schreibt Rudolph für den TSV.

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1948 trat er in seinem Heimatort Vaake in den dortigen TSV ein, um Fußball zu spielen. Nach seiner Übersiedlung nach Hemeln begann er im TSV Jahn Hemeln zunächst Feldhandball zu spielen, schloss sich jedoch schon bald der Tischtennissparte an, in der er viele Jahre als Spieler, Trainer und Betreuer aktiv war.

Schon 1970 versuchte er, beim TSV eine Fußballsparte zu gründen, was jedoch am damaligen Vorstand scheiterte. Als 1977 doch eine Fußballsparte im Verein gegründet wurde, schloss sich Wallbach kurze Zeit später ebendieser an. Von 1982 bis 1990 war er an der Spitze des Hemelner Fußballs als Spartenleiter mit verantwortlich für den Aufstieg der 1. Mannschaft bis in die Kreisliga. Von 1982 bis 1988 bekleidete er auch die Funktion des Mannschaftsbetreuers.

Schon früh nach seinem Eintritt in den TSV Jahn Hemeln 1959, übernahm Henner Verantwortung. So übte er von 1962 bis 1966 vier Jahre lang das Amt des Sportwarts aus. Im Anschluss hieran wurde er sieben Jahre lang 2. Vorsitzender des Vereins. Im gleichen Zeitraum bekleidete er auch das Vorstandsamt des Schriftführers.

Der TSV Jahn Hemeln trauert mit seiner Familie um einen engagierten Sportkameraden und Mitbürger, schreibt Rudolph. Der Verein bedauere es, aufgrund der aktuellen Situation seinen Sportkameraden Heinrich Wallbach nicht auf seinem letzten Weg begleiten und ihm die letzte Ehre erweisen zu können.  kim

Pressebericht HNA 11.06.2020

Donnerstag, 11. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Stadt übernimmt Anleger in Bursfelde

Naturpark verschenkt Schwimmsteg

Hann. Münden – „Mit einem Corona bedingten Spätstart ist der Paddelbootanleger in Bursfelde jetzt startklar für die Kanuwanderer“, das teilt Julia Bytom, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Stadt Hann. Münden, mit. Denn die wird sich künftig um den Anleger kümmern, sie übernimmt die Unterhaltung und Pflege vom Naturpark Münden. Der hatte der Stadt den schwimmenden Bootanleger geschenkt. Bereits im Januar habe es dazu erste Gespräche gegeben: „Es war für uns selbstverständlich diese Schenkung anzunehmen und künftig selbst die Betreuung dieser über LEADER-Förderung angeschafften touristischen Infrastruktur für unsere Gäste aufrecht zu erhalten“, so Bürgermeister Wegener. Der Auf- und Abbau wird durch den Bereich Kommunale Dienste der Stadt Han. Münden übernommen.

Wieder einsatzbereit: Mitarbeiter des Bereichs Kommunale Dienste der Stadt Hann. Münden haben den schwimmenden Bootsanleger jetzt in Bursfelde zu Wasser gelassen. Foto: Julia Bytom

Für das diesjährige verspätete Einsetzen des Anlegers bittet Bürgermeister Wegener Kanuten und Gäste um Verständnis. „Bis Ende Oktober ist der Anleger jetzt eine bessere Möglichkeit, den touristisch besonders reizvollen Ort Bursfelde an der Weser mit seiner Klosteranlage und der dortigen Gastronomie zu Wasser und zu Land erreichbar zu machen.“ Hintergrund: Der Landkreis Göttingen hat im Rahmen eines gemeinsamen Projekts „Natur erleben – Wasserwandern als Naturerlebnis auf Werra, Weser und Fulda“ im Jahr 2007 einen schwimmenden Paddelbootanleger für den Ortsteil Bursfelde beschafft. Die Förderung des Projekts sieht eine Zweckbindung bis Ende 2021 vor. Der „Schwimmsteg“ dient seitdem als touristische Infrastruktureinrichtung zur Förderung des Kanuwanderns und Natur-Erlebens auf der Weser.

Im Frühjahr 2017 wurde der Bootssteg umfassend saniert und bis Ende November 2019 wurde der schwimmende Paddelbootanleger vom Naturpark Münden betreut, unterhalten und jährlich zu Saisonbeginn im April ins Wasser gelassen und spätestens am 1. November wieder herausgenommen.

Die Schenkung umfasst nicht nur den Steg, sondern auch Zubehör, Zugangsbrücke inklusive Abspannseilen, sowie die dazu gehörende Infotafel des Weserberglands und eine am Ufer fest montierte Hinweistafel „Gelbe Welle“ zum Anleger Bursfelde. Die Weiternutzung soll nachhaltig und längerfristig als touristische Infrastruktur erfolgen.  hbk

Pressebericht HNA 05.06.2020

Freitag, 5. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Das Klosterleben testen

In Bursfelde gemeinsam auf der Suche nach Spiritualität

VON WIEBKE HUCK

Bursfelde – Zeit für Gott, Zeit für Gemeinschaft und Zeit, um sich selbst besser kennenzulernen. Beim Klosterprojekt in Bursfelde kommen zwölf junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren aus ganz Deutschland zusammen, um eine ökumenische Gemeinschaft zu bilden – auf Zeit. Im Juli startet die erste Runde. Innerhalb eines dreiviertel Jahres treffen sich die Teilnehmer zu vier Kurseinheiten im Kloster in Bursfelde. Aber auch darüber hinaus sollen sie Kontakt halten und sich trotz Distanz als Gruppe sehen, erklärt Projektleiter Diakon Klaas Grensemann: „Kommunikation ist beispielsweise in dieser Zeit per Videokonferenz oder Chat möglich.“

Klosterleben auf Zeit: Die graue Albe, ein schlichtes, weites Gewand, wird von den Teilnehmern zum Gebet getragen. Foto: Klaas Grensemann /nh

Anmeldungen für dieses besondere Experiment sind noch möglich. Los geht es mit einem einwöchigen Grundkurs im Juli: „Der Rhythmus der Gebetszeiten trägt uns durch den Tag“, erklärt Klaas Grensemann. „Wir beten, arbeiten und feiern miteinander“, so der Diakon weiter. Die Teilnehmer sollen sich in der Gruppe durch das klösterliche Leben der Benediktiner inspirieren lassen, aber auch genug Zeit für sich selbst haben. „Äußeres Zeichen unserer Gemeinschaft ist das Tragen einer schlichten Albe während der Gebetszeiten.“

In den Kurseinheiten soll es um verschiedene Ausdrucksformen von Spiritualität gehen, das Christsein im Alltag und die Grundzüge des benediktinischen Lebens. Die Teilnehmer werden im Kloster arbeiten und gemeinsam pilgern, Aufgaben lösen und Erfahrungen teilen. Auf den Grundkurs folgen ein verlängertes Wochenende im Oktober, ein fünftägiger Kurs über den Jahreswechsel sowie ein viertägiger Abschlusskurs im März des kommenden Jahres. Da das Projekt auf drei aufeinanderfolgende Durchgänge ausgelegt ist, werden die Teilnehmer bei dieser letzten Zusammenkunft auf die Teilnehmer der neuen Runde treffen, die sich dort zum ersten Mal begegnen.

Pro Kurseinheit beträgt die Teilnahmegebühr 25 Euro, insgesamt entstehen den Teilnehmern also Kosten in Höhe von 100 Euro inklusive Verpflegung und Unterkunft. Dies sei nur möglich dank der wesentlichen Förderung des Projekts durch die Heinrich-Dammann-Stiftung, erklärt Klaas Grensemann. Inspiriert wurde das Bursfelder Klosterprojekt durch die Londoner Community of St. Anselm, wo bereits von jungen Erwachsenen erfolgreich eine Klostergemeinschaft auf Zeit gelebt wird. Auch in Bursfelde kommen bereits seit vielen Jahren regelmäßig junge Menschen zusammen, um sich gemeinsam auf die Suche nach Spiritualität und ihrer Verbindung zu Gott zu begeben und das klösterliche Ora et labora et lege – beten und arbeiten und lesen beziehungsweise lernen zu leben.

Das Klosterprojekt soll ihnen jetzt die Möglichkeit geben, um noch tiefer einzutauchen und einen intensiveren Zugang zu den klösterlichen Themen im Sinne der Benediktiner und zu sich selbst zu finden.

Informationen zum Projekt sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter kloster-bursfelde.de/klosterprojekt

Klaas Grensemann Diakon  Foto: Privat/nh

Pressebericht HNA 25.05.2020

Montag, 25. Mai 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Kirmes in Hemeln fällt aus

Dorf sagt weitere Veranstaltungen ab

Hemeln – Nach der Absage einer Reihe von Veranstaltungen, darunter Konzerte vom Musikexpress und das Aufstellen des Maibaums, fallen in den nächsten Monaten in Hemeln weitere kulturelle Höhepunkte aus. Darauf hat jetzt Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn hingewiesen.

Dazu gehörten die vier Aufführungen „Modenschau im Ochsenstall“ des Theatervereins im Juni, für die die Schauspieler schon seit Wochen geübt hätten. „Auch die traditionelle Hemelner Kirmes am 2. Juliwochenende musste leider abgesagt werden“, so Urhahn. Das bedeute, dass in diesem Jahr erstmals seit 1975 kein Volksschützenkönig ausgeschossen werde. Die Weserbeleuchtung in Hemeln/Veckerhagen, eine der größten Freiluftveranstaltungen an der Oberweser, die für den 1. August geplant war, finde ebenfalls nicht statt. Abgesagt sei auch schon der Schützenball des KKSV am 5. September.

Darüber hinaus gebe es weitere Aktivitäten, die in Hemeln nicht stattfinden könnten. Urhahn nennt die Seniorennachmittage der Kirchengemeinde und des DRK, den Seniorentanz, die Veranstaltungen im Liederhof, das gemeinsame Essen im Pfarrhaus sowie „die zahlreichen sportlichen und musikalischen Aktivitäten und das Dorffest in Glashütte.“ Immerhin: Einen „Strammen Max“ oder eine Pizza könne man wieder in Hemeln verspeisen, so Urhahn.

Er hoffe, dass bald für alle Bereiche die Auflagen gelockert werden und alle Kinder wieder den Kindergarten und die Grundschule besuchen dürfen.  ems

Pressebericht HNA 09.05.2020

Samstag, 9. Mai 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ein kleines Stück Amerika in Hemeln

Kultur- und Naturförderverein pflanzte Baum des Jahres – Wahl der „Robinie“ ist umstritten

Hemeln – Wie in den Vorjahren wurde in Hemeln unter Federführung des Kultur- und Naturfördervereins Hemeln am Tag des Baumes wieder ein Exemplar des Baumes des Jahres gepflanzt. In diesem Jahr war es eine Robinie. Sie steht wie die Jahresbäume der Vorjahre am Dreisch, direkt am Weserradweg, unterhalb des Campingplatzes, teilte Volker Meng vom Kultur- und Naturförderverein mit. Gespendet habe den Baum Hartwig Nellissen.

Die Robinie mit dem Spender Hartwig Nellissen. Foto: Kultur- und Naturförderverein/nh

Während in den vergangenen Jahren die Baumpflanzaktion unter großer Beteiligung der Hemelner Bürger, insbesondere des Kindergartens, der Grundschule und der Jugendfeuerwehr stattgefunden habe, habe dies diesmal wegen der Corona-Schutzmaßnahmen ausfallen müssen. Nur wenige Personen hätten unter Wahrung aller Schutzmaßnahmen daran teilgenommen. Sie fand am 25. April statt. Die Pflanzung habe nicht verschoben werden können, da der Baum bereits vor langem bestellt und geliefert worden war.

Der Baum des Jahres, „Robinia pseudoacaia“, so berichtet Meng, wurde Ende Oktober vom „Kuratorium Baum des Jahres“ ausgewählt. Das Kuratorium sei ein Expertengremium in dem unter anderem auch der Deutsche Forstverein, der Nabu, der BUND und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft Mitglied seien. Die Wahl der Robinie sei ungewöhnlich, so Meng, der als Technischer Leiter des Forstbotanischen Gartens und des Arboretums der Universität Göttingen selbst ausgewiesener Baumexperte ist.

Erstmalig in der 32-jährigen Geschichte des Kuratoriums sei keine heimische, sondern mit der Robinie eine fremdländische Baumart ausgewählt worden, was zu kontroversen Diskussionen insbesondere bei Naturschützern und Forstleuten gesorgt habe. Wie Meng erläutert, stammt die Robinie aus dem nord- bis südöstlichen Raum der USA. Der Baum kann je nach Standort 15 bis 20 Meter in Ausnahmefällen auch mal 25 Meter hoch werden, und Stammumfänge können bis fünf Meter in Ausnahmefällen bis sieben Meter erreichen. „Das absolute Highlight im Jahresverlauf der Robinie ist ihre gegen Ende Mai stattfindende, mitunter spektakuläre Blüte. Die weißen Blüten hängen in reichblühenden Trauben und haben einen intensiven Duft. Da die Blüte erst nach dem Abblühen unserer letzten Obstbäume erfolgt, stellt sie für Hummeln und Bienen eine ganz wichtige Nektarquelle dar.“ Es ist aber auch Vorsicht geboten. „Die sich später entwickelnden Hülsenfrüchte sind giftig, weshalb der Baum auch nicht in die Nähe von Kindergärten und Spielplätzen gepflanzt werden sollte“, sagt Meng.

Bei der Bewertung aus ökologischer Sicht werde die Baumart sehr kritisch diskutiert. „Eine ökologische Betrachtung sollte aber den gesamten Baum einbeziehen. Das heißt, hier sind nicht nur seine negativen Auswirkungen durch Nährstoffanreicherung und sein potenziell invasives Verhalten vor allem für trockene Naturschutzgebiete zusehen. Daher darf der Baum auch auf keinen Fall in die Nähe derartiger Naturschutzräume gepflanzt werden. Positiv ist aber seine Eignung als Klimabaum, seine späte Blütetracht und die Möglichkeit zumindest teilweise Tropenholz durch Robinienholz zu ersetzen.“  ems

Pressebericht HNA 07.05.2020

Donnerstag, 7. Mai 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

90 000 Euro für die Bramburg

Förderung aus Denkmalschutzprogramm

Hann. Münden/Hemeln – 90 000 Euro fließen im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogramms IX für 2020 in die Instandsetzung des Bergfrieds Bramburg. Die Ruine steht im Oberwesertal und gehört zur Gemarkung von Hemeln sowie zur Stadt Hann. Münden.

Sie stammt wahrscheinlich bereits aus dem 11. Jahrhundert und befindet sich im Naturpark Münden, am rechten Weserufer auf einem Steilhang des Bramwalds. Insgesamt stellt das Programm in diesem Jahr 385 000 Euro für den Denkmalschutz in der Region Göttingen zur Verfügung.

Die Bramburg ist eines von vier Projekten in Südniedersachsen, dem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am gestrigen Mittwochnachmittag einen Zuschlag erteilte, wie die Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Fritz Güntzler (CDU) mitteilten. Weiterhin gehen 175 000 Euro an die Heldenburg in Einbeck. Bei der im Jahre 1320 erstmals erwähnten Burg können jetzt die wichtigen Instandhaltungsarbeiten vorgenommen werden. Der Ratskeller in Moringen wird mit 100 000 Euro gefördert, die St. Jacobi Kirche in Osterode ist mit 20 000 Euro dabei.

„Alte Bauwerke und Denkmäler sind Zeitzeugen und spiegeln die Lebensumstände und Gegebenheiten früherer Zeiten wider. Es ist wichtig, diese für weitere Generationen zu erhalten. Daher sind wir froh und glücklich, dass mit dem Geld auch der Denkmalschutz in Südniedersachsen gefördert wird und die Schätze der Geschichte so für die Nachwelt erhalten werden können“, so die Bundestagsabgeordneten.  hbk

Pressebericht HNA 07.05.2020

Donnerstag, 7. Mai 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Abstandhalten klappt bei uns gut“

Viertklässler der Grundschule Hemeln lernen wieder im Klassenraum

VON THOMAS SCHLENZ

Hann. Münden – „Das mit dem Abstandhalten klappt bei uns gut“, sagt Daniela Banzhaf, die die Grundschule Hemeln leitet. Seit einigen Tagen dürfen, wie in ganz Niedersachsen, die Viertklässler wieder in die Schule gehen. In Hemeln sind das momentan fünf Kinder. Louis, Maximilian, Leonie, Miriam und Enya freuen sich, dass sie wieder gemeinsam lernen. „Wir haben vor allem unsere Freunde vermisst“, sagen sie.

Auf dem Schulflur sind momentan Abstände mit Markierungen abgesteckt, eine Tafel mit Strichmännchen erläutert die Abstandsregel, und ein Spender mit Desinfektionsmittel steht bereit.

Die Viertklässler dürfen wieder in die Grundschule Hemeln. Auf dem Foto sind zu sehen: Die pädagogische Mitarbeiterin Nadine Korf. Die Kinder 1. Reihe von links nach rechts: Louis, Maximilian, Leonie, 2. Reihe: Miriam, Enya. Foto: Thomas Schlenz

Gerne wäre sie mit der gesamten Kombiklasse 3 und 4 wieder an den Start gegangen, verrät Daniela Banzhaf: „Das wären 14 Schülerinnen und Schüler gewesen, es dürfen aber laut Erlass aktuell nur die Viertklässler in die Schule kommen.“ Die Drittklässler sollen nun nach jetzigem Stand ab dem 18. Mai folgen. Durch die kleine Lerngruppe von derzeit fünf Schülern sei es aber möglich, die Viertklässler zusammen zu unterrichten, während andere Schulen Klassen teilen müssten: „Hier sind wir als kleine Schule vor Ort im Vorteil“, so Banzhaf.

Für die anderen Schüler habe die Schule Lernmappen mit Aufgaben zusammengestellt. Dazu gibt es strukturierte Wochenpläne für die Eltern mit Zeitangaben. „Wir haben zum Beispiel festgelegt, dass die Kinder zuhause an einem Tag 45 Minuten Mathe machen sollen“, erklärt Banzhaf weiter. Die Aufgaben- und Arbeitsblätter würden entweder eingescannt und zum Beispiel per Mail versendet oder die Schüler könnten diese über ein persönliches Fach an der Schule austauschen.

Der Unterricht für die Viertklässler laufe indes etwas anders als sonst: Kooperative Lernformen, wie beispielsweise Gruppenarbeitsphase seien wegen der Abstandsregeln nicht möglich. „Die Kinder sitzen einzeln auf ihren Plätzen“, so Banzhaf. Da auch der Sportunterricht derzeit nicht erlaubt sei, versuche die Schule die ungewohnte Situation mit kreativen Aufgaben und Arbeitsformen am Platz auszugleichen. Dabei sei das soziale Lernen eigentlich sehr wichtig für die Schüler: „Der Kontakt mit Gleichaltrigen ist eigentlich nicht ersetzbar“, betont Banzhaf.

Dass zuerst die älteren Schüler in die Schule zurückkehren hält Daniela Banzhaf grundsätzlich für richtig: „Für die Erstklässler wäre es sicher nicht ganz so leicht, die Abstände einzuhalten“, ist sie überzeugt. Unklar sei noch, in welcher Form genau die Einschulung im nächsten Schuljahr stattfinden könne: „Wir alle erinnern uns noch an unseren ersten Schultag. Das ist doch etwas Besonderes, das normalerweise auch mit den Familienangehörigen groß gefeiert wird“, sagt Banzhaf nachdenklich. Sie hoffe daher, dass sich die Situation bis zur Einstellung im August weiter entspanne, damit auch die neuen Erstklässler später positiv an ihren ersten Tag in ihrer Schule zurückdenken könne. Trotz der Reglen und Einschränkung lobt Banzhaf die ihrer Meinung nach gute Unterstützung des Schuldezernats in Göttingen: „Die waren sogar sonntags erreichbar, darüber war ich sehr erstaunt“, so Banzhaf.

Abstandsregeln einhalten: Diese Tafel im Flur der Grundschule Hemeln zeigt, wie das geht.

Pressebericht HNA 27.04.2020

Montag, 27. April 2020, Mündener Allgemeine / Aus der Region

TSV Jahn Hemeln nach drei Jahren wieder oben

Tischtennisspieler schaffen nach zwei vergeblichen Anläufen den Aufstieg

Das erfolgreiche Team des TSV Jahn Hemeln: Holger Wallbach (von links), Werner Fenner, Thorsten Junker, Siegfried Grünewald und Heinz Ludewig. Foto: privat

Hemeln – Zweimal hatte es für die Tischtennis-Herren des TSV Jahn Hemeln in der 2. Kreisklasse West-Südwest „nur“ zur Vizemeisterschaft gereicht. Diesmal erreichte das Team um Mannschaftsführer Siegfried Grünewald sein Ziel und sicherte sich mit nur einer Niederlage souverän den Staffelsieg.

„Wir hätten schon im vergangenen Jahr an der Aufstiegsrelegation teilnehmen können, haben aber seinerzeit darauf verzichtet“, sagt Grünewald. Grund war eine anstehende Operation von Heinz Ludewig, bei der nicht abzusehen war, wann der TSV-Spitzenspieler wieder ins Geschehen würde eingreifen können. „Hätten wir geahnt, dass Heinz schon ein Vierteljahr später wieder dabei ist, dann hätten wir sicher nicht freiwillig für die 2. Kreisklasse gemeldet“, so Grünewald.

In der Hinrunde noch mit Werner Fenner an Position eins angetreten (Ludewig spielte vorsichtshalber an Nummer zwei), sah es für die Hemelner zunächst so aus, als würden sie wie schon im Vorjahr gegenüber ihrem ärgsten Konkurrenten TSV Speele/Nienhagen II erneut das Nachsehen haben. Ausgerechnet beim direkten Aufeinandertreffen der beiden bis dahin ungeschlagenen Teams musste Werner Fenner krankheitsbedingt passen und die Partie ging klar mit 7:2 an die gastgebenden Obergerichtler. Während sich Hemeln dann aber in der Rückserie (jetzt wieder mit Heinz Ludewig an Position eins) keine Blöße mehr gab und auch das Rückspiel gegen den (diesmal allerdings personell geschwächt angetretenen) TSV Nienhagen/Speele II klar mit 7:12 für sich entschied, leisteten sich die Speeler in der Rückrunde noch zwei Unentschieden und mussten sich so am Ende mit Platz zwei begnügen.

Mit diesem verdienten Meistertitel meldet sich der TSV Jahn Hemeln nun drei Jahre nach dem Abstieg in der 1. Kreisklasse zurück. Obwohl die Spieler nicht mehr die jüngsten sind (der Altersdurchschnitt liegt bei über 60 Jahren), wollen sie dort nicht der neue Punktelieferant sein. „Wir wollen auf jeden Fall mitspielen und die Klasse halten“, sagt Siegfried Grünewald. Und das ist den Hemelnern nach dieser starken Saison auch zuzutrauen.

Die Einzelstatistik: Heinz Ludewig (23:3 Punkte), Werner Fenner (12:8), Siegfried Grünewald (17:4), Holger Wallbach (5:5), Thorsten Junker (12:3).

Doppel: Grünewald/Wallbach 10:4, Ludewig/Junker 6:2, Ludewig/Fenner 7:0, Fenner/Grünewald 1:0.  per

Pressebericht HNA 18.04.2020

Samstag, 18. April 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Hochgeschätzter Mensch und Freund“

NACHRUF – auf Hemelner Walter Henckel

VON PETRA SIEBERT

Walter Henckel starb am 7. April. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Der langjährige Hemelner Ortsheimatpfleger Walter Henckel ist im Alter von 87 Jahren am Dienstag, 7. April, gestorben. Durch seine große Fachkunde und die Liebe zu seinem Dorf hat er maßgeblich zur Entwicklung des heutigen Dorfbildes beigetragen.

Für den Erhalt und Ausbau des Dreschschuppens sowie vieler Fachwerkhäuser hat sich Henckel engagiert eingesetzt. Seine Fachwerkführungen durch das Dorf werden unvergesslich bleiben.

Er und seine Familie kauften sich 1967 im Heimatdorf seiner Vorfahren ein Grundstück an der Weser und bauten dort ein Wohnhaus. Er war in Iserlohn als Geschäftsführer eines Architekturbüros tätig. Am 4. Februar 1971 bestellte ihn die Gemeinde Hemeln zum Ortsheimatpfleger. Mit dem Renteneintritt 1997 wurde Hemeln zu seinem Lebensmittelpunkt.

Als Vorstandsmitglied des Kultur- und Naturfördervereins Hemeln brachte sich Walter Henckel mit seinem großen Fachwissen, unter anderem als geprüfter Baumschutzexperte, mit Rat und Tat ein. Für den Verein war er Autor der Bücher „Die Marienkirche Hemeln“, das „Historische Fachwerkdorf Hemeln“ und „Am Weserradweg bei Hemeln“.

Seine Beiträge in der Hemelner Chronik 1984 und der Festschrift von 2009 sind von unschätzbarem Wert. Das Dorferneuerungsprogramm und die Wettbewerbe „Unser Dorf soll schöner werden“ (Goldmedaille im Bundeswettbewerb) und „Unser Dorf hat Zukunft“ (1. Platz im Regionalwettbewerb) hat Henckel engagiert begleitet und zum Erfolg geführt.

Seine Ideen und Ratschläge waren für alle Hemelner, die Vereine, den Kulturausschuss und den Ortsrat eine Bereicherung. Beim Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden engagierte sich Henckel 43 Jahre, davon zwölf Jahre als Vorsitzender. Für den Verein schrieb er das Buch „Werkzeuge und Geräte alter Berufe im Oberwesertal“. Ihm wurde die Ehrennadel in Gold sowie die Ehrenmitgliedschaft mit Ehrenvorsitz verliehen.

In Anerkennung seiner Verdienste zeichnete der Ortsrat Hemeln Henckel 2011 mit der höchsten Ehrung des Dorfes, der „Goldenen Ehrennadel der Ortschaft Hemeln“ aus. Als größte Auszeichnung wurde ihm das „Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland“ verliehen. „Wir haben mit Walter Henckel einen hochgeschätzten Menschen und Freund verloren“, sagt Ortsbürgermeister Alfred Urhahn.

Pressebericht HNA 27.03.2020

Freitag, 27. März 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Baake seit 40 Jahren mit dabei

Jahreshauptversammlung der Sozialdemokraten aus Hemeln

Ehrensache: SPD-Vorsitzender Frederick Rudolph, Kassenwart Rolf Klinner, Schriftführer und Geehrter Thomas Baake sowie der stellvertretende Vorsitzende Dirk Wedekind (von links). Das Bild entstand, bevor die Abstandsregel in Kraft trat. Foto: SPD-Stadtbezirk/nh

Hemeln – Besondere Ehre für Thomas Baake vom SPD-Stadtbezirk Hemeln. Der Sozialodemokrat wurde jetzt von Frederick Rudolph, Vorsitzender des SPD-Stadtbezirks, für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. In einer kurzen Laudation berichtete Rudolph über parteipolitische sowie kommunalpolitische Aktivitäten des Jubilars.

So war Thomas Baake nach seinem Eintritt in die Partei bereits 1983 Gründungsmitglied des SPD-Stadtbezirks Hemeln, wo er vier Jahre als Beisitzer agierte, ehe er 2001 die Funktion des Schriftführers und Pressewartes übernahm. Weiterhin fungierte er einige Jahre als Beisitzer im Unterbezirks-Vorstand Göttingen und somit auch stimmberechtigtes Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion. Seit 2016 ist er Beisitzer im Vorstand des SPD-Ortsvereins Hann. Münden und Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion. Kommunalpolitisch engagiert er sich für die SPD seit 1983, fast 34 Jahre, als Mitglied des Ortsrats Hemeln und ist hier seit 2001 Stellvertretender Ortsbürgermeister. Ab 1996 war er acht Jahre Kreistagsabgeordneter des Landkreises Göttingen. Der Zweckverbandsversammlung der Kreis- und Stadtsparkasse Münden, der er von 2011 bis 2014 als Vorsitzender vorstand, gehört er ebenfalls seit 1996 an.

Als kleine Anerkennung und Dank überreichte Rudolph Baake eine „Dankes-Urkunde“ des SPD-Stadtbezirks Hemeln sowie ein kleines Präsent. Die Ehrennadel mit Urkunde der Partei hatte er bereits auf dem Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Hann. Münden überreicht bekommen. Stadtratsmitglied Dirk Wedekind berichtete der Versammlung unter anderem über folgende aktuelle Themen: Das Haushaltsdefizit 2020 beträgt trotz Neuberechnung der Verwaltung aktuell immer noch 1,67 Millionen Euro.

Sollte der Verwaltung kein schuldenfreier Haushaltsentwurf gelingen, müsste erneut ein Haushaltssicherungskonzept aufgestellt werden. Weiterhin sprach er kurz das Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Hemeln und Reinhardshagen an.

Die Ortsvereins-Vorsitzende Gudrun Surup berichtete über die Vorbereitungen zu den im Jahr 2021 anstehenden Wahlen auf kommunaler und Bundesebene. Weiterhin berichtete sie als Kreistagsabgeordnete unter anderem über den Sachstand der Erstellung des neuen Regionalen Raumordnungsprogramms und über finanzielle Zuweisungen an die Stadt.

Zum Thema Bürgermeisterwahl in Hann. Münden betonte Ortsratsmitglied Thomas Baake, dass es ihm äußerst wichtig sei, dass eine Kandidatin oder ein Kandidat gefunden wird, der oder die „über eine ausreichende fachliche Kompetenz für dieses Amt verfügt“.  kmn

Pressebericht HNA 11.03.2020

Mittwoch, 11. März 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Mythologie, Vampire und Dämonen

Antonia Barke alias Lexi Raven veröffentlicht erstes Buch

VON PETRA SIEBERT

Die Autorin Antonia Barke präsentiert ihr Buch, das zu Jahresbeginn erschienen ist. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Fantasie, Spannung, und ein wenig Romantik hat Lexi Raven aus Hemeln in ihren Fantasy-Roman „Mysteria – Der Weg zur Unterwelt“ eingebracht. Lexi Raven, das ist die 18-jährige Antonia Barke, die gerne reitet, zurzeit als FsJlerin in der Kita Hemeln arbeitet, ab und zu mal in der Gaststätte am Campingplatz jobbt, gerne den Kindergottesdienst mitgestaltet und auch schon im Jugendchor mitgesungen hat. „Schon mit zwölf Jahren habe ich begonnen, Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben“, erzählt sie.

Zum Inhalt des Buchs: Obwohl in einer magischen Welt geboren, wachsen die Zwillinge Harmonia und Nathan in der Menschenwelt auf. Und da ist noch Alex, der große Bruder der Zwillinge, der von Schattendämonen gefangen genommen wurde, die ihn zum Anführer brachten. Dieser stellte ihn vor eine schwierige Wahl: Entweder er geht mit ihm oder er würde die Zwillinge holen –Alex opferte sein Wohl für seine Geschwister.

Für ihr Werk hat die Autorin viel recherchiert, aber sie ließ teilweise auch ihre Alltagsgefühle miteinfließen. Gestalten der ägyptischen Mythologie, Schattendämone und Vampire, Geheimnisse und Lügen, Leben in der Unterwelt und Leben bei den Menschen, dies alles hat Antonia Barke mit viel Herzblut liebevoll in 21 Kapitel auf 152 Seiten gepackt.

Der Traum, ein eigenes Buch zu schreiben, habe schon lange in ihr geschlummert. An dem jetzigen hat sie immer mal wieder geschrieben, dann pausiert bis sie im vergangenen Jahr ganz intensiv daran zu arbeiten anfing. „Wenn ich schreibe, ist es für mich Entspannung, wie ein Ventil kann ich alles ablassen“, so Antonia Barke.

Früher habe sie nie etwas zu Ende geschrieben. „Mein Vater hat sich schon lustig darüber gemacht“, erinnert sich Barke. Aus Trotz hat sie dann im September vorigen Jahres das fertige Buch an den Romeon-Verlag geschickt. Die haben eine positive Rückmeldung gegeben, Formalitäten wurden erledigt und einen Tag nach Heiligabend hat die Autorin per Mail die Druckfreigabe erteilt. Bereits am 3. Januar kam die Rückmeldung, dass das Buch auf dem Markt ist.

„Da war ich etwas zwiegespalten,“ erzählt sie. „Auf der einen Seite war die Freude groß, dass ich es geschafft habe, auf der anderen Seite war es mir peinlich. Der Gedanke, ich gehe durch Mündens Innenstadt und viele die mir begegnen wissen, dass ich ein Buch geschrieben habe -– irgendwie peinlich“. Sie weiß aber auch von einigen Bekannten, dass sie das Buch gekauft haben.

„Das hat mir den Mut gegeben, dass ich ein weiteres Buch begonnen habe, das erste Kapitel ist in Arbeit, zwölf Kapitel sollen es werden.“ Der rote Faden, Anfang und Ende existieren bereits. Und wenn ihr zwischendurch zum Inhalt etwas einfällt, werden Notizen gemacht, aus denen dann die Geschichte entsteht. „Allerdings baue ich mein Leben nicht darauf auf, ich möchte das Fachabitur im Bereich Wirtschaft machen“.

Doch sie würde sich freuen, wenn vom Verkauf der Bücher etwas bleibt, denn den Unterhalt für ihr Pferd muss sie selber finanzieren, deshalb arbeitet sie auch zusätzlich als Kellnerin.

Gerne würde sie auch in Schulen, bei Vereinen, Gruppen oder auch öffentlich aus ihrem Buch vorlesen.

Info: Interessierte können ihr eine E-Mail schicken: antonia.lexa07@gmail.com. Erhältlich ist das Buch „Mysteria – Der Weg zur Unterwelt“ im Handel und im Internet (ISBN: 978-3-96229-138-9).

Pressebericht HNA 06.03.2020

Freitag, 6. März 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Talkshow auf dem Sofa

Werner Baus erzählte auf dem Liederhof von seinen Begegnungen mit Stars

VON PETRA SIEBERT

Erlebte viel mit berühmten Persönlichkeiten: Unser Bild zeigt Werner Baus (links) zusammen mit Peter Leppin auf dem Hemelner Sofa. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Zur ersten Talk-Show in Hemeln hatte der Verein Kul-Türchen kürzlich auf den Liederhof eingeladen. Das Motto: „Hemelner Sofa – Talk mit Werner Baus“. Als Moderator wirkte der Vereinsvorsitzende Peter Leppin.

Werner Baus, ein Rentner im Unruhestand, ist ein leidenschaftlicher Sammler von selbstspielenden Musikinstrumenten. Dazu gehörten auch 20 000 Schallplatten. Außerdem ist er ein Oldtimer-Fan. „In acht Scheunen hatte ich meine Sammlungen untergebracht, zu der auch Borgwards gehörten“, erzählte er. Vor einem Jahr gab er sein Privatmuseum in Helsa-Eschenstruth auf.

In einer humorvollen Art nahm Baus die Besucher mit auf eine Zeitreise und stellte nicht nur einige seiner Exponate vor, sondern sprach über interessante Begegnungen mit Prominenten aus Film und Fernsehen.

Doch zuerst erzählte er, was den Ausschlag seiner Sammelleidenschaft gab: Zu seiner Konfirmation 1957 holte er vom Dachboden des Hauses seiner Eltern eine Spieluhr aus dem Jahr 1895, die bereits seine Großeltern besessen hatten.

Den Konfirmationsgästen spielte er, genau wie den Gästen auf dem Liederhof, etwas vor. Daraus entstand zunächst eine Sammlung mit 400 Spieluhren. Auf einem Phonographen, eine Fortentwicklung von Thomas Edison, demonstrierte Baus, dass schon 1877 Sprache oder Gesang über eine Wachswalze abgespielt werden konnten.

Werner Baus gab seinen sicheren Beruf als Versicherungskaufmann und Rentenberater auf und arbeitete nach einer freiwilligen Lehre als Orchestrien-Restaurator. Mit diesem Beruf war er 1970 Gast in der Fernsehsendung „Was bin ich?“, ein heiteres Beruferaten mit Robert Lembke. „Guido der Fuchs hat mich geraten“, berichtete Baus.

Doch am liebsten schwelgt der Rentner in Erinnerungen an Begegnungen aus der Filmgeschichte Kassels. Zahlreiche bekannte deutsche Schauspieler der 50er und 60er Jahre hat er persönlich kennengelernt.

Denn eine Zeit lang half er im Ufa-Palast in Kassel aus, als Platzanweiser und später hat er den Ton gesteuert. Und zur Filmpremiere der in Kassel gedrehten Streifen, sind die Hauptdarsteller immer gekommen.

Er kannte Geschichten über die Filmstars, die nie an die Öffentlichkeit gelangt sind. So erzählte er, dass Dieter Thomas Heck Autoverkäufer war und sich sehr für die Borgward-Sammlung von Baus interessierte. Zur Premiere des Films „Ein Thron für Christine“ mit Christine Kaufmann in der Hauptrolle konnte er sich erinnern, dass die damals 16-Jährige schrecklichen Hunger hatte, aber nichts essen durfte, weil sonst ihr Kleid zu eng gewesen wäre.

„Meine Mutter, damals auch im Ufa-Palast beschäftigt, zog sie mit auf die Damentoilette und gab der Kaufmann ihr Pausenbrot, was diese gerne annahm“. Marika Rökk, Hauptdarstellerin im Revuefilm „Nachts im grünen Kakadu“, habe sich ihren eigenen Schnaps mitgebracht. Als Dieter Borsche ihr diesen weggetrunken habe, sei für die Rökk eine Welt zusammengebrochen, und es habe eine Zeit gedauert, bis sie sich beruhigt habe. „Willy Millowitsch und sein Sohn Peter klingelten eines Tages unangemeldet bei mir und wollten mein Museum besichtigen, von dem ich ihnen bei einer Begegnung erzählt habe“, schilderte Baus. „Und ich war noch im Schlafanzug als ich ihnen die Tür öffnete“.

Baus legte bei seinen Erzählungen eine Pause ein und um eine echte Kinoatmosphäre zu schaffen, ging Gabriele Leppin durch die Besucherreihen und bot Eiskonfekt, Nüsse und Chips an.

Danach erzählte Baus weiter von Begegnungen mit Peter Kraus, Marlene Dietrich, Heinz Ehrhardt, Peter Frankenfeld und Lonni Heuser, Gunther Emmerlich und Claus Biederstaedt.  

Pressebericht HNA 25.02.2020

Mittwoch, 25. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Nachwuchsnarren sorgen für gute Laune in den Dörfern

Die Arge Karneval Gimter Vereine und der TSV Jahn Hemeln luden Kinder zu Tänzen und Spielen ein

Auch in Hann. Münden wurde den Kindern ein abwechslungsreiches Programm geboten:

Gimte

[…]

Hemeln

Tanz mit Luftballons: Die Kinder in Hemeln waren bei den Spielen Feuer und Flamme (Foto: Petra Siebert)

Tanzen, spielen und toben stand am Samstagnachmittag beim Kinderkarneval in Hemeln an. Gastgeber war der TSV Jahn Hemeln. Für die 40 jüngeren Kinder des Ortes startete die Party bereits am Nachmittag, die 25 Älteren feierten am frühen Abend. Die Kinder waren in bunten Kostümen erschienen. Ob Pirat oder Schmetterling, Spider-Man oder Marienkäfer, Polizistinnen oder Ninja Kämpfer, der Fantasie bei der Kostümwahl waren keine Grenzen gesetzt. Die Mitglieder des Sportvereins sorgten für Kaffee und Kuchen, Musik und für die Unterhaltungsspiele. Nur gute Laune mussten die Kinder liefern. Luftballontanz, Bobbycar-Rennen, Stopptanz und ein Hutspiel kamen bei den jüngsten Narren gut an. Die Älteren zogen Discotanz vor, hatten aber auch Freude an einem Schätzspiel.  zpy

Pressebericht HNA 20.02.2020

Mittwoch, 20. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Mein Freiheitsdrang war zu groß“

GESCHICHTEN AUF PLATT – De Kinderchorn

Ewald Lotze Erinnert sich an seine Kindheit (Foto: KKS Hemeln/privat)

Hemeln – Eck was chaut dra Joahre oalt, do mande meine Mutter eck mößte so langsom in nen Kinderchorn chron. Denn se harre mit meiner klanen Schwestere chenauch to daun, un eck würe nen halven Dach undern Feuten weg.

De Hemmelsche Kinderchorn was uwern Anger wu jez de Schoale staat. Dat Huus is in den dertiger Joahren als Fachwerkhuus chebuet un was nich chroade chroat. Meine Mutter hät meck an de Hand num und to den Tanten hennebroacht. Wat da alles kommandiert hout, was nich so no meiner Mütze.

En poar Doche hou eck meck dat annekucket. Wie meine Mutter meck an ennen Morchen wir hennebrochte, hou eck meck rasch wir na Hous emoket. Do se irst noch bei Kocks innekoft hät, was eck eher Tahus wei meine Mutter. Dat chaf an Theater. Auk chauet Tourieden het nix chebrocht. Se het et noch en poarmal probiert. Mein Freiheitsdrang woas to chroat. Eck bin immerwür outerieten. Domi harre seck de Kinderchorn erledichet. Bei Chrußvoder upn Timmerplatz konne me seck viel better beschäftigen.

Ewald Lotze, Hemeln

Pressebericht HNA 19.02.2020

Mittwoch, 19. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Auszeichnung für Wolfgang Bury

DRK-Ausbilder erhält Henry-Dunant-Medaille

VON PETRA SIEBERT

Wolfgang Bury war 40 Jahre lang Ausbilder für die Erste-Hilfe-Ausbildung beim DRK und erhielt dafür kürzlich die Henry-Dunant-Medaille. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Wenn jemandem durch den DRK Landesverband Niedersachsen die Henry-Dunant-Medaille verliehen wird, dann muss er etwas Besonderes geleistet haben. Denn diese Auszeichnung wird selten vergeben. Wolfgang Bury aus Hemeln ist einer, der mit der Medaille ausgezeichnet wurde, für besondere Dienste im Roten Kreuz.

Seit September 1980 ist er als Ausbilder für die Erste-Hilfe-Ausbildung beim DRK, damals noch Kreisverband Münden, tätig. Allerdings wird er nur noch bis Ende März diese Aufgaben wahrnehmen, dann möchte er sich zurückziehen „Ich denke, mit 70 Jahren kann ich das mit ruhigem Gewissen tun“, sagt er.

In den 40 Jahren hat er pro Monat zwischen zwei und drei Lehrgänge mit durchschnittlich 10 bis 15 Teilnehmern geleitet.

Das sind insgesamt 1200 Lehrgänge mit 15000 Absolventen. Das waren nicht nur offene Lehrgänge in den Räumen des DRK, sondern bei Feuerwehren und in vielen Betrieben unterschiedlicher Größe hat Wolfgang Bury Erste Hilfe gelehrt und das nicht nur in Münden, sondern auch Hofgeismar, Witzenhausen und Göttingen.

„Es waren immer sehr interessierte Teilnehmer dabei, aber auch solche, die den Lehrgang nur abgesessen haben“.

Auch die Ausbildung von Schulsanitätern hat der DRK-Ausbilder übernommen. „Alle drei Jahre findet eine zweitägige Weiterbildung durch Moderatoren des DRK Landesverbandes statt. Durch die Teilnahme wird die Lehrberechtigung für drei Jahre verlängert“, erklärt Bury. Bis zu seiner Pensionierung hat er ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet. Seit 2012 macht er das als geringfügig Beschäftigter, um seine Kosten zu decken.

Sein Faible für die Erste Hilfe Ausbildung hat er bei der Polizeischule entdeckt, denn da war Erste Hilfe ein Unterrichtsfach. Der gebürtige Cuxhavener ist nach der Schulausbildung zur See gefahren, hat die Seemannsschule besucht und war dann auf den Meeren in Nordamerika, der südamerikanischen Westküste, in Westindien und Deutschlands unterwegs. Nach drei Jahren Ausbildung hat er nach der Prüfung zum Matrosen den Matrosenbrief in der Seeschifffahrt erhalten.

Dann kehrte er dem Wasser den Rücken und verrichtete als Polizeianwärter bei der damaligen Polizeischule Münden seinen Dienst, danach zwei Jahre bei der Bereitschaftspolizei Braunschweig und seit 1972 zunächst im technischen Dienst, dann Ausbilder für Grund- und Laufbahnlehrgänge an der Landespolizeischule Münden. Dort qualifizierte er sich zum Erste-Hilfe Ausbilder und hospitierte beim DRK Münden. 1997, nach Auflösung der Polizeischule in Münden, wurde er zur Göttinger Polizei versetzt und 2007 wechselte er zum Polizeikommissariat Hann. Münden. „Die Erste Hilfe hat sich im Laufe der Jahre verändert“, berichtet Bury. Bis in die 90er Jahre spielten in der Ausbildung viel Theorie, Verbände und Brüche, Schussverletzungen, Schlangenbisse und Umgang mit der Trage eine große Rolle.

Herz-Lungen Wiederbelebung ist heute der wichtigste Bestandteil der Ausbildung, dazu gehört auch eine Einweisung in den Umgang mit einem Defibrillator. Atmung, Puls und Bewusstsein des Patienten stehen oben an.

Als zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Hemeln ist er auch dort sehr aktiv, diese Tätigkeit wird er beibehalten.

Ansonsten wird Bury die gewonnene Freizeit nutzen, um sein Hobby Schiffsmodellbau zu intensivieren, seinen drei Enkelkindern mehr Zeit zu schenken und Urlaube in seinem Geburtsort Cuxhaven zusammen mit seiner Frau zu genießen.

Pressebericht HNA 14.02.2020

Freitag, 14. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ehrenmitgliedschaft für Dieter Schucht

KKSV Hemeln will Mitglieder fördern

Dieter Schucht (Mitte) wird vom Ersten Vorsitzenden Jörg Seefried (rechts) und Zweitem Vorsitzenden Ewald Lotze für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Foto: KKSV Hemeln/nh

Hemeln – Er war viele Jahre Kassenwart und Mitorganisator vieler früherer Schützenbälle: Dieter Schucht. Dafür und für 50 Jahre im Verein erhielt er als Fördermitglied bei der Jahreshauptversammlung die goldene Vereinsehrennadel. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Giesela Osenbrück und Maniya Bohle für jeweils 15 Jahre Mitgliedschaft. Beide konnten nicht anwesend sein, ihnen wurden die Auszeichnungen nachgereicht.

Derzeit bietet der Schützenverein 65 aktiven und 35 fördernden Mitgliedern die Möglichkeit, Schießsport zu betreiben. Um in Zukunft weiter gut aufgestellt zu sein, hat der KKSV eine stärkere Förderung der zwölf Kinder- und Jugendschützen beschlossen.

Ein herausragendes Ereignis war im vergangenen Jahr der Schützenball mit gut 120 Teilnehmern, wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt. 2020 ist der Ball für Samstag, 5. September, geplant. Außerdem will sich der Verein um die Kirmes 2021 und das 100-jährige Vereinsjubiläum 2025 kümmern.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde bereits ein Festausschuss für beide Ereignisse gewählt.

Schießsportleiter Markus Linnenkohl berichtete bei der Versammlung vom Schießen auf Orts- und Kreisebene. Nachdem rückläufigen Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren sei die Beteiligung 2019 beim Pokalschießen der Vereine und beim Volkskönigsschießen wesentlich besser gewesen.

Der Verein trifft sich donnerstags von 17 bis 19 Uhr zum Schießen im Schützenhaus an der Trift in Hemeln. Gäste sind willkommen.  jes

Wer beim Schützenverein in Hemeln mitwirken möchte, kann sich an den Ersten Vorsitzenden, Jörg Seefried, wenden, per Mail an ja-seefried@t-online.de oder unter der Nummer 0 55 44/ 76 75.

Pressebericht HNA 14.02.2020

Freitag, 14. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ingo Koch für 40 Jahre Dienst geehrt

Freiwillige Feuerwehr Hemeln ehrt und befördert Mitglieder


Blickten zurück: Ortsbürgermeister Alfred Urhahn (vorne, links), Ortsbrandmeister Martin Koch, Thorben Götte, stellvertretender Brandabschnittsleiter Stefan Kuhn, Jerome Meurer, Mark Plessmann, Fabian Franke, Yvonne Kühne, Michelle Mangels, Ingo Koch, Daniel Henke, Volker Ludwig, Stadtbrandmeister Dieter Röthig und stellvertretender Ortsbrandmeister Karsten Mangels (hinten, links), Dennis Weidner, Märten Franke, Florian Seefried. Foto: FFW Hemeln

Hemeln – Umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller, Brände und ein Motorradunfall – die Freiwillige Feuerwehr Hemeln wurde im vergangenen Jahr 14 Mal alarmiert. Bei der Jahreshauptversammlung wurde kürzlich auf das Jahr 2019 zurückgeblickt, wie aus einer Mitteilung des Vereins hervorgeht. Dabei gab es auch Beförderungen und Ehrungen: Mark Plessmann und Dennis Weidner wurden zu Feuerwehrmännern befördert. Märten Franke wurde zum Oberfeuerwehrmann und Yvonne Kühne und Michelle Mangels zu Oberfeuerwehrfrauen befördert. Hauptfeuerwehrmänner wurden Florian Seefried und Jerome Meurer und Löschmeister wurde Fabian Franke. Mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen geehrt wurden Thorben Götte für 25 Jahre aktive Dienstzeit sowie Ingo Koch für 40 Jahre aktive Dienstzeit.

Innerhalb des vergangenen Jahres leisteten sieben Feuerwehrfrauen und 45 Feuerwehrmänner 2700 Stunden Dienst, unter anderem durch Einsätze und Übungen aber auch durch zahlreiche Ausbildungsstunden. Zwei Kameraden nahmen zum Beispiel an der Truppmannausbildung 1 in Staufenberg teil, ein weiterer absolvierte die Truppmannausbildung 2. Außerdem wurden drei Feuerwehrleute zu Sprechfunkern und jeweils zwei zu Atemschutzgeräteträgern sowie Truppführern ausgebildet.

In der Jugendfeuerwehr engagieren sich derzeit zehn Kinder und Jugendliche. Ein umfangreiches Lehrprogramm und interessante Freizeitaktivitäten sorgen hier für den erforderlichen Feuerwehrnachwuchs, heißt es in der Mitteilung.

Als neuer Jugendfeuerwehrwart wurde Mark Plessmann aufgestellt. Daniel Henke wurde als sein Stellvertreter gewählt.  jes

Pressebericht HNA 07.02.2020

Freitag, 7. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Baus erzählt von Promis

Hemelner „Kul-Türchen“ lädt für Sonntag ein

Hemeln – Der Verein Kul-Türchen auf dem Liederhof, Trift 24, lädt für Sonntag, 9. Februar, ab 17 Uhr unter dem Motto „Hemelner Sofa – Talk mit Werner Baus“ nach Hemeln ein, teilt Vorsitzender Peter Leppin mit.

Werner Baus: Das Bild zeigt ihn in seinem Musik-Radio und Kinomuseum in Helsa-Eschenstruth. Das Museum ist dauerhaft geschlossen. Foto: Brigitte Baus/nh

Werner Baus wird über seine Begegnungen mit zahlreichen Prominenten aus Film und Fernsehen erzählen. Seit 1957 sammelt er selbstspielende Musikinstrumente wie Spieluhren, Drehorgeln, elektrische Klaviere und Tonmöbel sowie Exponate der Kasseler Kinogeschichte.

Von sich selbst erzählt Baus, dass er anlässlich seiner Konfirmation im Jahr 1957 vom elterlichen Dachboden die großelterliche Spieluhr, aus dem Jahr 1895 holte, um sie den Gästen vorzuführen. Diese Spieluhr war sozusagen die Initialzündung zu seiner Sammlerleidenschaft. Erst im April 2019 wurde sein letztes Privatmuseum in Helsa-Eschenstruth geschlossen. Hunderte Dokumente der Kasseler Kinogeschichte sind in seinem Besitz. Im Laufe der letzten 47 Jahre als „Museumsmann“ sind über 300 Presseartikel über ihn erschienen. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.  sta

HINWEIS vom Verein Kul-Türchen: Die Veranstaltung wurde aufgrund der Unwetterwarnungen auf den 1. März 2020 verschoben. Uhrzeit und Ort bleiben unverändert.

Pressebericht HNA 06.02.2020

Donnerstag , 06. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

FILMDREH Kloster Bursfelde ist Schauplatz für Dokudrama “Wann darf man schießen?”

VON KIM HENNEKING

Hann. Münden – „Soll ich schießen?“, fragt Werner von Haeften. Es ist still im Raum. Dietrich Bonhoeffer, Wolf Dieter Zimmermann und seine Ehefrau blicken den Offizier wie erstarrt an. Er könnte Adolf Hitler ermorden. Aber das spräche gegen die christliche Überzeugung der Widerstandskämpfer, die in einem Pfarrhaus bei Potsdam im Jahr 1942 beisammensitzen. Doch sie ahnen, wenn sie nichts tun, könnte Schlimmeres passieren.

Bei den Dreharbeiten im Kloster Bursfelde: Dietrich Bonhoeffer (Matthias Koeberlin), Werner von Haeften (Philippe Goos), Wolf-Dieter Zimmermann (Jacob Benkhofer) und Ehefrau Zimmermann (Patrizia Ilies) stellen sich die Frage: Darf man schießen, um Schlimmeres zu vermeiden? Fotos: Kim Henneking

Diese Szene spielt im Film mit dem Arbeitstitel „Mit Gott gegen Hitler“. Der Raum befindet sich im Kloster Bursfelde, dort wird zurzeit ein Dokudrama über den christlichen Widerstand gegen das NS-Regime gedreht. Die Hauptrollen spielen Matthias Koeberlin, der den evangelischen Pfarrer Dietrich Bonhoeffer verkörpert, und der Göttinger Theaterschauspieler Nikolaus Kühn, als katholischer Prior Laurentius Siemer.

In dem Widerstandskämpfer Bonhoeffer, der 1945 in einem KZ ermordet wurde, sieht Matthias Koeberlin einen mutigen und vorausschauenden Mann. „Ich freue mich, dass ich ihm ein Gesicht geben darf.“ In Zeiten, wo Menschen mit vergiftenden Tendenzen wieder Gehör finden, müsse man sich mit solchen Personen und Geschichten auseinandersetzen „und dem rechten Geschmeiß Kante zeigen“, sagt Koeberlin. Die Schuldfrage sei ein Dilemma für Bonhoeffer, sagt der Schauspieler: „Er versteht, es gibt Situationen, da kann ich nicht schuldfrei rauskommen.“

Weniger bekannt als Bonhoeffer ist Laurentius Siemer. Nikolaus Kühn, Schauspieler am Deutschen Theater Göttingen, spielt den Provinz-Prior, der den Krieg überlebte. „Für mich ist er ein wunderbarer stiller Held“, sagt Kühn über Siemer. Er habe sich nicht korrumpieren oder einengen lassen. „Was das ausgerichtet hat, sei dahingestellt“, sagt der Göttinger, der in Leipzig geboren und aufgewachsen ist. „Ich bin ein Wendekind, da gab es viele stille Helden.“ Für die Gesellschaft sei es wichtig, neben Bonhoeffer und Stauffenberg auch so jemanden zu hören.

In der Tat soll der Film nicht die Geschichte Dietrich Bonhoeffers erzählen, sagt Würzberg. Im Fokus stehe der christliche Widerstand und die zentrale Frage „Soll ich schießen?“. In 45 Minuten spannt die Dokumentation einen Bogen von 1929 bis Kriegsende 1945. „Es ist eine innere Reise vom preußischen Gehorsam zum Widerstand“, beschreibt Neumann den Konflikt der historischen Figuren.

Die Schauspieler mit dem Produktionsteam: Jacob Benkhofer (von links), Patrizia Ilies, Philippe Goos, Jochen Coldewey (Nordmedia), Tom Bresinsky (Kamera), Matthias Koeberlin, Ingo Helm (Regie), Anja Würzberg (NDR), Nikolaus Kühn, Thorsten Neumann (Produzent) und Harald Wegener (Komparse).

Die Dreharbeiten werden diese Woche abgeschlossen. Als Drehort habe sich das Kloster Bursfelde wunderbar geeignet, so Würzberg. „Die Räume wurden scheinbar nicht verändert“, sagt die Redakteurin. Für das Set wurden keine weiteren Möbel in das Geistliche Zentrum im Mündener Ortsteil transportiert. Außerdem werden dort täglich Gebete von Bonhoeffer gesprochen.

In den letzten Drehtagen herrscht im Kloster ein reges Treiben. Die Komparsen aus der Region – zu ihnen gehört auch Mündens Bürgermeister Harald Wegener – beobachten den Filmdreh und warten in Anzügen aus den 40er-Jahren im Eingangsbereich auf ihren Einsatz. Während der Aufnahmen im oberen Stockwerk herrscht Stille im ganzen Haus. Auf der Treppe steht eine Frau mit Mikrofon und ruft streng um Gehorsam, wenn jemand das Gebäude betritt: „Ruhe, wir drehen!“.

Dann ist ein Klatschen aus dem ersten Stock zu hören. Zwei Darsteller haben ihre letzte Szene abgedreht. Bald sind die Freiwilligen aus dem Raum Münden dran. Vielleicht erkennen die Zuschauer sie bei der Ausstrahlung im Hintergrund der Handlung.

Service: Der Film wird für den NDR produziert und dauert 45 Minuten. Er wird am 4. Mai um 23.30 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Pressebericht HNA 06.02.2020

Donnerstag, 06. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Seit Jahrzehnten engagiert

TSV Jahn Hemeln hat verdiente Mitglieder ausgezeichnet

Ehrung für Monika Gronemann zusammen mit Günter Lehne, Kassenwart des NFV-Kreises. Foto: Michael Rudolph/nh

Hemeln – Der TSV Hemeln hat bei seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung langjährige Mitglieder, die sich als Funktionäre verdient gemacht haben, geehrt oder mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt. Die Silberne Verdienstnadel des TSV Jahn Hemeln haben erhalten:

■   Siegfried Grünewald für viele Jahre als Spartenleiter Handball und 16 Jahre als stellvertretender Vorsitzender

■  Tobias Kühne für einige Jahre im Amt des Vereins-Jugendwartes, seit 2000 als stellvertretender Spartenleiter Fußball, seit 2017 als Spartenleiter

■   Martin Neumann für acht Jahre im Amt des Schriftführers, seit 2014 als Spartenleiter Jugendfußball aktiv und zwischenzeitlich zwei Jahre Mannschaftsbetreuer der zweiten Herren

■   Ellen Schucht für diverse Funktionen: Sie war mehrere Jahre als Sparten- und Übungsleiterin Mutter- und Kindturnen, Kinderturnen und Jugendtischtennis tätig. Außerdem steht sie bei Veranstaltungen immer zur Verfügung

Die Auszeichnung mit der Goldenen Verdienstnadel des Vereins haben folgende Mitglieder erhalten:

■  Susanne Jatho für jahrzehntelange Arbeit in diversen Sparten als Leiterin, Stellvertreterin und Übungsleiterin. Ihr Steckenpferd ist die Gesundheitsvorsorge

■  Fredi Müller für bereits über 30 Jahre als Gerätewart des Vereins, 20 Jahre als Mannschaftsbetreuer der 1. Seniorenmannschaft, rund 10 Jahre als Betreuer der Altherren-Fußballer und vier Jahre als Jugendbetreuer

■    Thomas Baake unter anderem für rund 30 Jahre in Leitung und Stellvertretung im Bereich Altherren-Fußball sowie bereits 15 Jahre Tätigkeit als Vereinsehrenamtsbeauftragter im NFV-Kreis Göttingen-Osterode. Am Abend konnte Jürgen Bühler, seit 56 Jahren Mitglied des TSV, zum Ehrenmitglied ernannt werden. Bühler war 1977 Mitinitiator und Gründungsmitglied der Sparte Fußball. 1995 übernahm er dort vier Jahre das Amt des Betreuers und Trainers. Zehn Jahre war Jürgen Bühler als Vize-Vorsitzender tätig.

Die Silberne Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen erhielt Angelika Seefried für jahrzehntelange Arbeit im Bereich der Damengymnastik als Übungsleiterin, Spartenleiterin und stellvertretende Spartenleiterin.

Die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes bekam Monika Gronemann überreicht. Sie stand als aktive Tischtennisspielerin von 1997 bis 2006 fast ein Jahrzehnt als Spartenleiterin an der Spitze der Tischtennisspieler. Nach dem plötzlichen Tod ihres Amtsvorgängers hat Gronemann im Jahr 2005 das Amt der Vorsitzenden übernommen und übt dieses seit 15 Jahren aus, teilt Vereinsehrenamtsbeauftragter Thomas Baake mit. Außerdem gab es für Gronemann die Silberne Ehrennadel des NFV-Kreises Göttingen-Osterode. Diese Ehre gab es für langjährige Vorstandsarbeit im Verein.

Da Gronemann im Vorfeld die Auszeichnung für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft in Form der Goldenen Treue-Ehrennadel erhalten hatte, gab es so drei Ehrungen für die Funktionärin.  kmn

Pressebericht HNA 28.01.2020

Dienstag, 28. Januar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Kampf um Sportler und Übungsleiter

TSV Jahn Hemeln blickt zurück auf ein ereignisreiches Jahr

Sportlich engagiert: Rüdiger Gerke (hinten von links), Michael Bischoff, Regina Gerke, Thomas Baake, Angelika Seefried, Frederick Rudolph, Angela Mechmershausen, Fredi Müller, Eleonore Schucht, Simone Kühne, Siegfried Grünewald, Tobias Kühne, Günter Lehne, Klaus Dressler sowie vorne von links Michael Rudolph, Monika Gronemann, Gerhard Herbig, Rolf Baake, Martin Neumann. Foto: Wibke Rudolph/nh

Hemeln – Der TSV Jahn Hemeln hat bei seiner Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Sportjahr 2019 zurückgeblickt. So hat der Verein im vergangenen Jahr sein Angebot erweitern können.

In der Sparte Kickboxen habe sich die Teilnehmerzahl auf einem guten Niveau gefestigt, berichtete die erste Vorsitzende, Monika Gronemann, die neben 44 Teilnehmern aus dem Verein und den Ehrenmitgliedern auch Ortsbürgermeister Alfred Urhahn, Klaus Dreßler vom Kreissportbund (KSB) und Günter Lehne vom NFV-Kreis Göttingen-Osterode begrüßte. Zwei Kickboxer nehmen im Frühjahr an einem Turnier teil. Die anderen Sparten würden sich über neue Teilnehmer freuen.

Zudem berichtete die Vorsitzende Gronemann von einem Sportforum des KSB zum Thema „Zukunft der Vereine“. Bei der dortigen Diskussion sei schnell klar geworden, dass viele Vereine um Ehrenamtliche, um Übungsleiter und um neue Mitglieder kämpften.

Bei den Vorstandswahlen wurden Monika Gronemann als erste Vorsitzende, Michael Rudolph als zweiter Vorsitzender, Wibke Rudolph als Kassenwartin, Katharina Schucht als Schriftführerin und Pressewartin sowie Fredi Müller als Gerätewart im Amt bestätigt.

Für den nach 16 Jahren aus dem Amt des zweiten Vorsitzenden ausgeschiedenen Siegfried Grünewald wurde Thomas Baake neu gewählt. tsz

Zahlreiche Mitglieder wurden geehrt

Die Ehrungen der Mitglieder : Für ihre 70-jährige Vereinsmitgliedschaft wurden Rolf Baake, Erich Beuermann, Friedrich Dannhauer, Gerhard Herbig und Rolf Koch ausgezeichnet.

Die Goldene Ehrennadel des Kreissportbundes für 50 Jahre Vereinstreue erhielten: Frank Baake, Michael Bischoff, Regina Gerke, Gisela Grünewald, Karin Henne, Uwe Jatho, Horst Scheidemann, Norbert Schröder und Michael Wilusz.

Die goldene Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen ging an Monika Gronemann, Angelika Seefried erhielt die silberne Ehrennadel.

Zudem erhielt Monika Gronemann die silberne Ehrennadel des NFV-Kreis Göttingen-Osterode für ihren Einsatz im Vereinsvorstand und für besondere Verdienste um den Fußballsport. Seit 40 Jahren Vereinsmitglieder und damit Träger der goldenen Ehrennadel sind: Iris Baake, Monika Gronemann, Simone Kühne, Martin Neumann, Frederick Rudolph, Anke Seeger sowie Klaus-Peter Sikora. Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft bekamen überreicht: Anke Brandes, Norman Brüller, Thomas Brüller, Philipp Grünewald, André Hirschel, Kai Lotze, Laura Ludewig und Angela Mechmershausen. Die goldene Verdienstnadel des TSV „Jahn“ Hemeln erhielten: Susanne Jatho, Fredi Müller und Thomas Baake. Die silberne Verdienstnadel des TSV „Jahn“ Hemeln bekamen außerdem: Eleonore Schucht, Tobias Kühne, Martin Neumann und Siegfried Grünewald. tsz

Pressebericht HNA 20.01.2020

Montag, 20. Januar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Stolz auf das Sportabzeichen

25 Kinder waren mit „Hoppel und Bürste“ aktiv

VON PETRA SIEBERT


Volle Konzentration: An dieser Station müssen die Kinder über unterschiedlich hohe und breite „Mooshaufen“ hüpfen. Tabea Zieseniß, Jano Kelzewski mit Hase Hoppel und Lucas Nguyen mit Igel Bürste leiten die Kinder an. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Kindern auf spielerische Weise Lust auf Sport und Bewegung machen. Das ist das Ziel des Mini-Sportabzeichens, initiiert vom Landessportbund Niedersachsen und hier unterstützt vom Kreissportbund (KSB) Göttingen-Osterode.

Wie das genau geht, erfuhren jetzt 25 Kinder von zwei bis sechs Jahren der evangelischen Kindertagesstätte in Hemeln. Denn sie alle legten, in drei Gruppen aufgeteilt, das Mini-Sportabzeichen erfolgreich ab. Übungen mit laufen, rollen, balancieren oder werfen standen an. Die Erzieherinnen Andrea Jahnke und Tamara Koch sowie Ellen Schucht vom TSV Hemeln unterstützten Tabea Zieseniß, Koordinatorin Integration im und durch Sport, des Kreissportbundes.

Um alles ein wenig spielerisch zu gestalten, begleiten die Kinder den Hasen Hoppel (Praktikant Jano Kelzewski) und den Igel Bürste (FSJler Lucas Nguyen) auf ihrem Weg auf die andere Seite des Waldes zu der Freundin Frau Eule, denn sie hat Geburtstag. Doch unterwegs warten einige aufregende Abenteuer auf die Kinder und dabei können sie unter Beweis stellen, wie fit sie sind.

Eicheln und Nüsse sammeln die Kinder als Verpflegung, doch da kommt das Wildschwein Grunz, das die gesammelte Verpflegung haben möchte, also werfen sie die Nüsse und Eicheln in Form von Bällen ganz weit weg. Sie müssen dann über Mooshaufen hüpfen, einen Fluss über einen Baumstamm überqueren, an einem Apfelbaum hochspringen, um Äpfel zu pflücken, denn es hat sich Hunger eingestellt. Ein Sumpf wird an einem Ast schwingend überquert und auf seinem Rollboard sitzend, ziehen sie sich mit einem Seil über trockenen Boden. Nun noch einen Hügel runter rollen und schon haben sie das Haus von Frau Eule erreicht, um mit ihr zu feiern.

Erst standen die Kinder der fantasievollen Bewegungsgeschichte ein wenig skeptisch gegenüber, doch schnell hatten sie Spaß an den Übungen für das Mini-Sportabzeichen. Ziel der Aktion ist es, Kindern im Kindergartenalter Übungen anzubieten, die ihrem natürlichen Bewegungsdrang entsprechen und Lust auf mehr machen. „Das sind alles Übungen, die dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder entsprechen“, sagte dazu KSB-Geschäftsführer und Vorstandssprecher Klaus Dreßler, der als Gast gekommen war. Bewegung sei schon im frühesten Alter wichtig, weil sich die Gelegenheit zur ausgiebigen Bewegung vielen Kindern heute nur noch selten biete. So wird das natürliche Bedürfnis, den eigenen Körper und die Umwelt durch Bewegungsaktivitäten zu entdecken, stark eingeschränkt.

Am Ende bekamen alle Kinder eine Urkunde und einen Aufkleber, worauf sie sehr stolz waren. „Unser Ziel ist es, alle Kindertagesstätten im Landkreis Göttingen zu erreichen und so vielleicht auch eine Grundlage bilden, um eine Kindersportgruppe im Verein zu besuchen“, begründete Dreßler das Angebot.

Pressebericht HNA 09.01.2020

Donnerstag, 9. Januar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Hier stimmt die Chemie“

Beim Neujahrsempfang in Hemeln wurde Freundschaft betont

VON PETRA SIEBERT

Mit zahlreichen Kassenbons, die ihr auch noch aus der Handtasche fielen, stolperte Erna (Irmtraud Gralla) ins Hemelner Feuerwehrgerätehaus, in dem in diesem Jahr der Neujahrsempfang stattfand.

Ließ das Jahr Revue passieren: Erna alias Irmtraud Gralla.

Von dieser verordneten Papierflut hält sie gar nichts. Das machte sie auch ganz deutlich und das alles natürlich wie jedes Jahr in Platt. Ihren Wilhelm (Thomas Baake) hatte sie diesmal nicht mitgebracht. Er hatte sich Silvester verkühlt und war krank.

Erna plauderte über dies und das und erwähnte dabei in äußerst humorvoller Art jede Veranstaltung die im vergangenen Jahr in Hemeln stattgefunden hat. Angefangen beim Neujahrsempfang, dem Osterfeuer und der Maibaumaufstellung, über die Kirmes, die Gesundheitswoche und die Theatervorstellungen bis hin zur Halloweenparty, dem Weihnachtsmarkt und dem lebendigen Adventskalender und alles was noch dazwischen lag. Dabei lobte sie den Zusammenhalt der Hemelner in den vielen Vereinen. Ein wenig ärgerte sie sich darüber, dass zeitgleich zum Neujahrsempfang nach Münden eingeladen wurde. 

Denn seit Jahrzehnten finde der Neujahrsempfang in Hemeln am ersten Sonntag im Januar statt, und der in Münden an einem Freitag. „Aber die Gäste in Münden werden enttäuscht sein, wenn sie in der Ansprache näheres zum Haushalt der Stadt Münden erfahren“, meinte Erna. „Das haben sich Bürgermeister Fred Dettmar aus Reinhardshagen und Mitglieder der Gemeindevertretung auch gesagt und sind hierhergekommen“, äußerte sie schelmisch. Die zurzeit herrschende Umwelthysterie könne sie nicht mehr nachvollziehen, und das Lied von der Oma als Umweltsau nannte sie derbe und schaurig.

Für Ortsbürgermeister Alfred Urhahn blieb nach dem ausführlichen Rückblick von Erna noch der Ausblick für das begonnene Jahr. Doch zunächst dankte er allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement und nahm einige Ehrungen vor. Außerdem begrüßte er die rund 30 Neubürger, von denen einige gekommen waren.

Alfred Urhahn (zweiter von links) ehrte auch Hemelner für besonderes Engagement: Karin Berndt (links), Andreas Noll (rechts), Willi Pape (zweiter von rechts), Ingelore Habenei (dritte von links), Friedel Ludewig (Mitte) und Nortrud Riemann (dritte von rechts).

Im neuen Jahr soll die Breitbandversorgung in Hemeln abgeschlossen werden. Außerdem berichtete er, dass der obere Sandweg als neues Baugebiet erschlossen wird. Man werde in dem Ort auch weiter um die Grundschule kämpfen.

Im Namen von Mündens Bürgermeister Harald Wegener richtete die stellvertretende Bürgermeisterin Nortrud Riemann Grüße aus. „Landesgrenze und Fluss können uns nicht trennen“, betonte Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar in einem Grußwort. Damit bestärkte er die enge Verbindung von Hemeln und Reinhardshagen. Auch begrüße er es, dass das Frühjahrs-Konzert des Musikexpress Hemeln diesmal in der Wesertalhalle in Reinhardshagen veranstaltet wird. „Hier stimmt die Chemie“, sagte er. Er machte in dem Zusammenhang deutlich, dass er sich in diesem Jahr wieder zur Bürgermeisterwahl aufstellen lässt. Denn die länderübergreifenden Maßnahmen und die Zusammenarbeit würden ihn dazu motivieren. 

Feuerwehr und DRK stellten ihre Arbeit vor

Martin Koch, Ortsbrandmeister Hemeln

Ortsbrandmeister Martin Koch informierte an dem Tag die Gäste über die Freiwillige Feuerwehr in Hemeln. Abgedeckt werden 25000 Quadratmeter Fläche mit den Ortschaften Hemeln, Glashütte und Bursfelde von 52 aktiven Feuerwehrleuten – davon sieben Frauen – die über drei Fahrzeuge verfügen. 

In Theorie und Praxis leisteten die Feuerwehrleute im Vorjahr 12700 Arbeitsstunden, davon 40 Prozent Praxis. Hinzu kommen noch 750 Stunden, die in das Ortsleben investiert wurden. Zehn Jugendliche – davon zwei Mädchen – gehören zur Jugendfeuerwehr, sie haben 1500 Stunden geleistet. Auch Ortsvereinsvorsitzende Angelika Seefried berichtete einiges zum DRK Ortsverein Hemeln, der seit 1952 besteht und derzeit 96 Mitglieder hat. Insgesamt leistet das DRK Helferteam jährlich rund 1800 ehrenamtliche Stunden. 

Angelika Seefried, DRK-Ortsvereinsvorsitzende

Das 17-köpfige Helferteam engagiert sich besonders in der Seniorenarbeit mit regelmäßigen Spielenachmittagen, Seniorentanz und -gymnastik. Hinzu kommen die Blutspendetermine und die Erste-Hilfe-Ausbildungen. Dies sei nur möglich, da Wolfgang Bury mit seiner 40-jährigen Erfahrung als DRK-Ausbilder zur Verfügung steht. Da Hemeln seit einiger Zeit über einen Außen-Defibrillator verfügt werden von Bury auch Einweisung angeboten.

Pressebericht HNA 18.12.2019

Mittwoch, 18. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Lucia hilft beim Spenden

MOMENTE IM ADVENT – Auftritt von „Wir4“ in St. Blasius

VON PETRA SIEBERT

Ob beim lebendigen Adventskalender oder anderen stimmungsvollen Momenten: In einer Serie öffnen wir bis Weihnachten symbolisch Türchen. Heute: Lucia-Fest in Hemeln, mit Spendensammlung für die Aktion Advent.

Das Quartett „Wir4“ mit Peter Anhalt, Eva Becker, Katarina Urhahn und Martin Herzmann widmete sein Programm der Heiligen Lucia, die besonders in Skandinavien als „Lichtträgerin“ verehrt wird. Fotos: Petra Siebert

Hemeln – „Ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann gar nicht beschreiben, wie schön das war“, sagte eine Besucherin am Ende des Lucia-Konzertes in der Hemelner Marienkirche.

Im Rahmen des „lebendigen Adventskalenders“ hatte das A-capella-Quartett „Wir 4“ das Lucia-Konzert, das Licht in die dunkle Jahreszeit brachte, gestaltet. Gastgeber waren Kerstin und Bobby Dunkel sowie Detlev Heintze vom Hemelner Lädchen Hygge.

Der Einladung waren 150 Besucher gefolgt. Wie auch im Vorjahr war der Eintritt frei, dafür wurden die Besucher, wenn es ihnen gefallen hat, um eine Spende für die Aktion Advent gebeten. Dabei kamen über 700 Euro zusammen.

Die Spendendose reichte nicht aus, so wurde der Hut einer Besucherin hinzugenommen.

Gehofft haben die Gastgeber, dass wie im vergangenen Jahr, auch wieder 300 Euro gespendet werden. Mit über dem Doppelten hatten sie nicht gerechnet, da war die Freude groß.

Freuten sich: die Gastgeber Kerstin und Bobby Dunkel.

Die musikalische Reise durch die Welt der Weihnachtslieder begann, als die von Katarina Urhahn symbolisch dargestellte Lichterkönigin Lucia, gefolgt von den drei anderen Ensemble-Mitgliedern Eva Becker, Peter Anhalt und Martin Herzmann, das Santa Lucia-Lied singend, in die Kirche einzog. Sie trugen weiße Gewänder, die Heilige dazu eine rote Schärpe und eine Lichterkrone auf dem Kopf.

Es wurde ganz still in der dunklen Kirche, die nur durch den Gesang und die Kerzen erleuchtete. Neben den traditionellen, schwedischen Lucia-Liedern kamen auch Klassiker und moderne weihnachtliche Kompositionen vieler Länder nicht zu kurz. Bei den Werken „Heilige Nacht“, „Tochter Zion“, und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“, verzauberte das Ensemble die Zuhörer mit seinen wunderbaren Stimmen und dem Charme. Peppiger ging es bei den Songs „Winter-Wonderland“, Driving home for Christmas“, „Joy to the world“ und „Imagine all the people“ zu. Es wurde deutlich, wie viel Spaß die Frauen und Männer am Gesang haben, und dass es ihnen immer gelingt, das Publikum zu begeistern. Die Ensemble-Mitglieder meisterten alle Schwierigkeitsgrade und verloren dabei nie die harmonische Spur. Als eine auf die Vier zugeschnittene Version des „Halleluja“ ertönte, ging der einzigartige Klang des A- capella-Gesangs durch und durch, dafür gab es Riesenapplaus.

Zum Auszug erklang noch einmal „Santa Lucia“, zu dem sich die Besucher ehrfurchtsvoll erhoben.

Pressebericht HNA 17.12.2019

Dienstag, 17. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Mehr als Max und Moritz

Andreas Jeßig spielte über Leben und Werk von Wilhelm Busch

VON PETRA SIEBERT

Andreas Jeßig verstand es, dem Publikum Ausgewähltes aus Wilhelm Buschs Schaffen zu präsentieren und ihn für eine kurze Zeit erlebbar zu machen. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Zu einer Reise durch unwegsames Buschland hatte der Kultur- und Natur-Förderverein Hemeln im Rahmen des lebendigen Adventskalenders eingeladen. Schauspieler Andreas Jeßing, der auch am Deutschen Theater in Göttingen spielt, präsentierte Geschichten, Gedichte, Briefe und Aphorismen von Wilhelm Busch mit Titel „ein Querkopf im Dorf“.

Zwischendurch sang er etwas aus Buschs Schatztruhe und begleitete sich auf dem Akkordeon. Im Gasthause zur Fähre begeisterte Jeßing die Besucher nicht nur mit dem Vortragen der Geschichten und Reime, die feinsinnige und kreative Mimik und Gestik erfüllten die Texte mit Leben. Schnell wurde den Gästen klar, dass Busch als Dichter und Zeichner nicht nur der Erfinder von „Max und Moritz“ war.

Jeßing brachte auch weniger bekannte Werke ans Licht. Mit warmer Stimme zog er das Publikum in seinen Bann. „Hinter jedem Busch sah Busch eine Gestalt, deren Konturen er veränderte und sie zum Leben für seine Werke erweckte“, erzählte Andreas Jeßing.

Durch seine enorme Beobachtungsgabe entdeckte Busch immer wieder menschliche Schwächen und baute sie in seine Erzählungen ein. So hatte er ein Faible für Nasen. Die Geschichte „Die alte Slüksche“, war nur wenigen Besuchern bekannt, kam aber gut an, genauso wie das Loblied auf Onkel Kaspars rote Nase, die zu allen Zeiten blüht. Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: Dass Busch über Galgenhumor verfügte, ließ sich nicht verbergen, so zum Beispiel das Gedicht vom Vogel auf der Leimrute, der auch im Angesicht des Todes immer noch tirilierte. Ein Gedicht von fast fünf Minuten Länge trug Andrea Jeßing in schneller Folge, völlig frei, ohne Versprecher in wechselnden Tonlagen vor. Das war eine Glanzleistung. Schlag auf Schlag servierte der Schauspieler die turbulenten Geschichten, feinsinnigen Verse und skurrilen Pointen. Nebenbei ließ er auch noch viele interessante Anekdoten und Episoden aus Buschs Leben einfließen.

So beispielsweise, dass Wilhelm Busch als dreijähriger Bub seine einjährige Schwester im Teich ertränken wollte. Dank aufmerksamer Nachbarn wurde sie gerettet, später war sie seine Lieblingsschwester. Auch beleuchtete der Schauspieler die künstlerische Ader Buschs. Er malte ab und zu, weil er seinen eigenen Ansprüchen nie gerecht wurde, verbrannte er einen Großteil seiner Bilder.

Pressebericht HNA 10.12.2019

Dienstag, 10. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Musik im Kerzenschein

MOMENTE IM ADVENT – Auftritt des Frauenchors Hemeln

VON MARGITTA HILD

Stimmungsvoll: Der Auftritt des Frauenchors Hemeln. Fotos: Margitta Hild
Spielte Weihnachtliches: Der Flötenchor der Kirchengemeinde Hemeln mit Katharina Schucht (von links), Sandra Krull-Ludewig, Jil Krüger, Annika Bührmann und Christiane Brandes.

Hemeln – Funkelnde Teelichter in Gläsern standen auf dem Fußboden. Zahlreiche weitere Kerzen waren in der Kirche entzündet worden und tauchten sie in ein heimeliges Licht. Mit Sternen dekorierte Tannenzweige hingen an den Wänden, wo man hinblickte, war geschmackvoll dekoriert worden. Sehr gut besucht war das Konzert am Samstagabend im Rahmen des lebendigen Adventskalenders. Eingeladen hatte der Frauenchor Hemeln und Organistin Ute Schmidt-Mackenroth startete mit dem Intro „Böhmische Weihnachten“ um 18 Uhr.

Der Frauenchor hatte sich zuerst im hinteren Teil der Kirche aufgestellt und stimmte das erste Lied „Fröhliche Weihnacht“ an, bevor sie sich im Altarraum aufstellten. Es folgte unter der Chorleitung von Heike Zimmermann ein einstündiges, abwechslungsreiches und gelungenes Konzert, bei dem die Konzertgäste nach jedem Stück applaudierten. Ein Wechselspiel aus Liedern wie „Luleise Gottessohn“, „ Es kam ein Engel“ , „Tochter Zion“oder auch „ Heidschi bumbeidschi“, bei denen es schwerfiel nicht selbst mitzusummen, brachten die Konzertgäste zum Lächeln. Im Wechsel mit dem Flötenchor, der unter der Leitung von Christiane Brandes in der Kombination aus Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassflöten „Weihnachtspastorale“, „Ohr Betlehem du kleine Stadt“, „Der Winter“ und „Den Hirten lobeten sehre“ zur Freude der Konzertbesucher spielten. Ilse Weitemeyer las die Kurzgeschichte „Gedanken einer Kerze“. Eine entzündete Kerze, die Wärme und Licht spendet, doch ständig kürzer wird. Sie vergleicht sich mit den Menschen, denn nur wer Freude, Lachen und Herzlichkeit verschenkt, wird reicher. Hildegard Scholl (Erste Vorsitzende, Frauenchor Hemeln) moderierte den Abend, erfreute die Gäste mit den beiden Gedichten „In Weihnachtszeiten“ (Hermann Hesse) und „Punschlied“ (Friedrich Schiller) mit dem sie dann auch gleich die Gäste nach dem Konzert auf diesen einlud. So heißt es in der letzten Strophe des Textes: Eh es verdüftet, schöpfet es schnell, nur wenn er glühet, labet der Quell.

Doch bevor es diesen gab, sorgte die Organistin erneut mit einem grandios gespielten, letzten Orgellied „So this is Christmas“ (John Lennon) für Gänsehaut. Der Chor beendete das Konzert mit dem Lied „Stille Nacht“, das gemeinsam mit den Gästen gesungen wurde.

Ohne zwei Zugaben und Standing Ovation wurde der Chor von den Konzertbesuchern dennoch nicht so schnell aus dem Konzert entlassen, bevor es zum versprochenen Punsch ging. Ein absolut kurzweiliges, schönes, gelungenes, sehr harmonisches Konzert am Tag des 7. Türchens des Hemelner Adventskalenders.

Pressebericht HNA 03.12.2019

Dienstag, 03. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Schauen, staunen und genießen

Zahlreiche Besucher zog es auf den Hemelner Weihnachtsmarkt

VON PETRA SIEBERT

Amelie, Elias und Miriam hatten Spaß am weihnachtlichen Basteln mit viel Glitter. Fotos: Petra Siebert
Der Hemelner Eierpunsch bleibt ein streng gehütetes Geheimnis von Ilona Grünewald, Simone Kühne, Angela Mechmershausen, Ellen Schucht und Antje Baake.

Hemeln – Gemütlichkeit und ein harmonisches Miteinander: Der 23. Weihnachtsmarkt im Hemelner Dreschschuppen präsentierte sich sehr stimmungsvoll und zog Jung und Alt in seinen Bann, wofür auch der Hemelner Musikexpress sorgte.

Schauen, staunen und genießen war an den über 20 Ständen mit Weihnachtsdekorationen, Weihnachtsaccessoires, Glückwunschkarten, Bastel- und Holzarbeiten, Marmeladen, Kekse und sehr schönen und nützlichen Handarbeiten angesagt. Gestrickte Strümpfe, Schals, Mützen, Stirnbänder und Handschuhe fanden reißend Abnehmer.

Am Stand des Hemelner Seniorenwohnheims gab es Hand- und Bastelarbeiten, Modeschmuck, Weihnachtsschmuck und Kerzen. Der Erlös kommt den Senioren in der Einrichtung zugute. „Mitarbeiter und Angehörige handarbeiten und basteln das ganze Jahr über für den Basar“, berichtete Gabriele Schiller, Inhaberin der Einrichtung.

Großes Interesse herrschte an wetterfesten Engeln, Weihnachtsmännern, Sternen, Wichteln, Tannenzapfen und kleinen Häuschen aus Beton. Nicole Schulz und Franziska Mernjak haben seit Oktober Beton in Formen gegossen und die fertigen Elemente sparsam verziert, sodass diese durch ihre Schlichtheit bestechen.

Auch zum inneren Aufwärmen wurde einiges geboten, auch wenn das Rezept des Hemelner Eierpunsches streng geheim bleibt. Ilona Grünewald, Simone Kühne, Angela Mechmershausen, Ellen Schucht und Antje Baake haben den Punsch selber kreiert und landeten damit einen Treffer.

Aber auch andere kulinarische Köstlichkeiten wie beispielsweise das reichhaltige Kuchenbuffet, Schlachtesuppe, Gegrilltes, Fischbrötchen, Punsch und Glühwein sorgten dafür, dass kein Besucher hungrig oder durstig den Weihnachtsmarkt verlassen musste. Für die jüngsten Gäste kam am Nachmittag der Weihnachtsmann, der einige Überraschungen für die Kinder parat hatte.

Bis es so weit war, konnten sie sich im Spielbereich, organisiert vom Kindergarten, mit weihnachtlichen Bastelarbeiten und Geschicklichkeitsspielen beschäftigten. „Wir haben die Aktionen für die Kinder auch angeboten, damit die Eltern in Ruhe über den Weihnachtsmarkt stöbern können“, sagte Kindergartenleiterin Sabine Grünewald.

Pressebericht HNA 03.12.2019

Dienstag, 03. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Feier mit schwedischen Songs

Lucia-Fest am 13. Dezember – Spenden für „Aktion Advent“


Das Quartett „Wir 4“ mit Peter Anhalt, Eva Becker, Katarina Urhahn und Martin Herzmann (von links), wird auch in diesem Jahr für eine ganz besondere Stimmung in der Marienkirche sorgen. Foto: petra siebert

Hemeln – Zum „Lebendigen Adventkalender“ in Hemeln wird das Quartett „Wir 4“ zusammen mit Kerstin und Bobby Dunkel sowie Detlev Heintze vom Hemelner Lädchen Hygge das Lucia-Fest am Freitag, 13. Dezember, ab 18 Uhr in der Hemelner Marienkirche feiern.

Das Konzert ist eintrittsfrei, es wird jedoch, wie auch im Vorjahr, um Spenden für die HNA-Aktion Advent gebeten. Dabei sind über 300 Euro zusammen gekommen. Die Veranstalter hoffen, dass in diesem Jahr ein ähnlicher Betrag gespendet wird.

Die Besucher sollen einen stimmungsvollen Beginn in die Weihnachtszeit mit A-capella-Gesang genießen. „Es werden natürlich die traditionellen, schwedischen Lucialieder gesungen, aber auch deutsche und englische Klassiker kommen nicht zu kurz“, verspricht Katarina Urhahn vom Quartett. „Diesen wunderschönen Moment sich zu fangen und einfach genießen zu dürfen, möchten wir wieder schenken, in der doch etwas stressigen Vorweihnachtszeit“.

Einer der Legenden zufolge wurde ein junges christliches Mädchen mit dem Namen Lucia im Jahr 304 auf Sizilien ermordet, weil sie ihren Reichtum an die Armen und nicht an ihren römischen Ehemann verschenkt hat. In Schweden ist es Tradition am 13. Dezember, dies ist der kürzeste Tag des Jahres laut dem alten gregorianischen Kalender, zu feiern.

Lucia kommt in Schweden in jede Schule, Vorschule, Kirche, ins Altenheim und ins Krankenhaus, um etwas Freude zu bringen. Im weißen Kleid mit einem roten Band um die Taille und einer Lichterkrone auf dem Kopf kommt die Lichtkönigin zusammen mit ihrem Gefolge, um vor allem Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen. Singend und mit Safrangebäck im Gepäck machen sie sich auf den Weg. zpy

Pressebericht HNA 12.11.2019

Dienstag, 12. November 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Gruseliges im Dreschschuppen

Hemelner feierten mit originellen Kostümen

Unheimlich, schaurig und gruselig waren die Verkleidungen der Besucher der Hemelner Halloweenparty. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Die dunklen Tage im Herbst stehen auch in Deutschland mittlerweile bei vielen Horror- und Gruselfans ganz hoch im Kurs. Auch in Hann Münden erfreut sich Halloween wachsender Beliebtheit.

So versammelten sich kürzlich wieder unzählige Geisterbräute, dunkle Fürsten, Horrorclowns, Hexen, Untote, Vogelscheuchen und viele andere aufwendig kostümierte und geschminkte Halloween-Freunde im Dreschschuppen in Hemeln. Wie bereits im vergangenen Jahr hatten die Reiterfreunde Hemeln e.V. zu dieser tollen Grusel-Veranstaltung eingeladen.

„Der Dreschschuppen wurde über mehrere Tage mit vielen Helfern sehr detailreich in die perfekte Horrorszenerie verwandelt“, berichtete die erste Vorsitzende des Vereins Tanja Mundt. Die Partygäste erlebten den ersten Gruselmoment bereits beim Betreten des Veranstaltungsorts. Über einen Gruseltunnel der ähnlich einer Geisterbahn beleuchtet und dekoriert wurde, gelangten die Gäste in die Halle.

Es wurde groß gestaunt über die unzähligen Requisiten, Lichteffekte und Gruselschocker. Sogar eine Friedhofsszenerie wurde im Garten des Dreschschuppens errichtet. Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Preises für die beste Verkleidung und geschminkten Gesichter.

Diese teilweise hollywoodreifen Outfits wurden durch eine Jury mit Preisen geehrt. Der erste Platz ging an Sabine Nolte. Es folgten Klaus Barke und Petra Vollack. Die Gäste waren begeistert und feierten bei Musik von DJ Sadi und Dudels noch bis die Nacht. Langsam schwand dann der ein oder andere, sicher aus Angst, durch die ersten Sonnenstrahlen zu Staub zu zerfallen.  zpy

Pressebericht Mündener Rundschau 06.11.2019

5050-Knobelturnier des Freundschaftsclub “Lindenbrüder” Hemeln

Pressebericht HNA 06.11.2019

Mittwoch, 06. November 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Lesung mit Texten von Günter Grass

Hemeln – Zu einem kommunikativen Lesenachmittag lädt der Verein Kul-Türchen im Liederhof für Sonntag, 10. November, ab 17 Uhr nach Hemeln, Trift 24, ein, teilt Gabriele Leppin vom Verein mit.
Wir sind mittendrin, täglich (er-)leben wir unsere eigene Geschichte, von der unsere Enkelkinder in ihren Büchern lesen werden, sagt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins.
In diesem wirklich denkwürdigen Jahr 2019 und zu einer geschichtsträchtigen Jahreszeit lesen Peter und Gabriele Leppin Texte von Günter Grass, die Erinnerungen an eigene oft persönliche Geschichten wecken sollen.
Der Eintritt ist frei. Ein kleiner Imbiss wird den Gästen angeboten. sta

Pressebericht HNA 06.11.2019

Mittwoch, 06. November 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Kränze binden und Backen

Landfrauen Oberweser mit neuem Programm

Landfrauen wickeln Kränze. Mit dabei waren 2016: Halina Guicking, Ilse Weitemeyer, Heide Westheide (Foto von links). Foto: landfrauenverein Oberweser/nh

Hemeln – Das neue Programm des Arbeitskreises „Landfrauen“ Oberweser steht fest.
Alle Veranstaltungen und die Stammtische sind öffentlich, Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.
Wie die Vorsitzende Marika Wedekind mitteilt, werden die monatlichen Treffen nicht mehr, wie gewohnt, jeden zweiten Mittwoch im Monat stattfinden, sondern jeden zweiten Donnerstag oder Dienstag im Monat.
Der Grund ist, dass einige Mitglieder bislang nie mittwochs an den Veranstaltungen teilnehmen konnten.
Das genaue Datum und der Wochentag stehen in der folgenden Programmübersicht.
■  Die Stammtische beginnen immer um 20 Uhr: 9. Januar, 11. Juni, 9. Juli, 13. August, jeweils im Gasthaus „Zur Fähre“. Am 13. Februar und 16. April, im Gasthaus auf dem Campingplatz.
■   Dienstag, 12. November, ab 19 Uhr werden im Reiterstübchen (Sandweg) Weihnachtsdekorationen und Kränze mit Petra Wallbach hergestellt.
■   Dienstag, 26. November: Gemeinsam Kekse backen mit den Kindergartenkindern, ab 8.30 Uhr im Kindergarten.
■   Freitag, 29. November: Um 18 Uhr geht es zum Northeimer Theater der Nacht, Aufführung „Der Mond“, mit vorherigem Restaurantbesuch.
■   Freitag, 6. Dezember: Ab 18 Uhr ist ein Landfrauengottesdienst in der Hemelner Marienkirche geplant.
Anschließend, ab 19.45 Uhr, wird zur Weihnachtsfeier im Gasthaus auf dem Campingplatz mit den „Landmännern“ eingeladen.
■   Freitag, 31. Januar: Mädelsabend bei Birte heißt es ab 19 Uhr.
■   Donnerstag, 12. März: „Vom Kopftuch bis zur Burka in Deutschland, politische Provokation oder religiöses Recht“, ist der Titel eines Vortrags mit Diskussion, den Pastor Matthias Lüskow am 20 Uhr, im Gasthaus auf dem Campingplatz, hält.
■  Freitag, 8. bis Sonntag, 10. Mai: Ein Landfrauenwochenende im Kloster Bursfelde findet von statt.
■   Dienstag, 12. Mai: Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes ist für 20 Uhr im Pfarrhaus vorgesehen. Programmänderungen und aktuelle Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben. zpy

Kontakt: 0 55 44/74 75, marika.wedekind@t-online.de

Pressebericht HNA 04.11.2019

Montag, 04. November 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Jagdhörner im Glockenklang

Hubertusmesse in der Klosterkirche Bursfelde mit dem Jagdhornbläserchor der Uni Göttingen

VON CHRISTIAN MÜHHAUSEN

Im „Wald“ rund um den Altar: Unser Bild zeigt den Jagdhornbläserchor der Forstlichen Fakultät der Uni Göttingen zusammen mit Pastor Klaus-Gerhard Reichenheim. Foto: Christian Mühlhausen

Bursfelde – Der Samstag um den Hubertustag am 3. November ist ein Pflichttermin für alle Freunde der klassischen Parforcehornmusik: Der Jagdhornbläserchor der Forstlichen Fakultät der Uni Göttingen spielt in der Klosterkirche Bursfelde die Hubertusmesse und zieht zu dieser Veranstaltung Besucher aus dem weiten Umkreis an – und das bereits seit Mitte der 80er Jahre. So auch am Samstag. Für Viele, die von weiter her anreisen, ist es ein Wiedersehen unter Freunden, das einem gewissen Ritual folgt: früh da sein für einen guten Sitzplatz, Herbststimmung genießen in der festlich mit Laub sowie Bäumen geschmückten Kirche und einige Momente innehalten, bis es endlich losgeht.

Beleuchtet ist die schummerige Kirche nur von einigen wenigen Scheinwerfern, die den „Wald“ rund um den Altar beleuchten sowie später vom Schein der Kerzen, die ein jeder Besucher in den Händen hält. Die Bläser um ihren Chorleiter Andreas BuckGramcko, die schon stundenlang zuvor die Kirche herbstlich geschmückt haben, geben sich alle Mühe, die Besucher regelrecht mitzunehmen auf einen Ausflug in den Wald, in dem sich ja schließlich auch die Hubertuslegende zugespielt hat, die später intoniert wurde und zur geblasenen Hubertusmesse geführt hat.

Die Geschichte ist hinlänglich bekannt, wobei sich seit jeher Geschichte und Legende, Bewiesenes und Vermutetes, miteinander verbinden: Hubertus, vor über 1300 Jahren geboren als ältester Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse und später zum Pfalzgrafen erhoben, verliert bei der Geburt des ersten Kindes seine geliebte Frau und stürzt sich aus Kummer in allerlei weltliche Vergnügungen.

Als er einst mal wieder in den Ardennen auf Jagd war, einen Hirsch vor sich hatte und den Bogen spannte, erschien ihm ein Kreuz zwischen dem Geweih des Hirsches. Hubertus sank auf die Knie und wandelte fortan sein Leben. Pastor KlausGerhard Reichenheim, der in seiner Predigt die Hubertuslegende der Legende des Heiligen Eustachius – einem ebenfalls per Hirschkreuz bekehrten römischen Heerführer – gegenüberstellte, zog Parallelen: Beide Male finden die Betroffenen im Wald zu ihrer Berufung, beide Male wird der Wald beschrieben, der symbolisch als diffuser Ort für die innerseelische Situation des Suchens steht. Beide Heilige wenden über die erlernte Kunst des Jagens ihr Leben in eine andere Richtung und verändern ihren Wertehorizont.

Auch heute sei der Wald Stätte der Erholung und der Stille, in dem stressgeplagte Menschen wieder entschleunigen könnten. „Dass wir alle in diesem Sinne unseren Hochstand finden, wünsche ich uns“, so Pastor Reichenheim. Die Stimme Gottes werde nur in der Stille gehört – und das sei die Wahrheit der Legenden, die wir uns erzählten.

Nach dem traditionellen Schlusslied „Der Mond ist aufgegangen“ klingt die Hubertusmesse mit dem „Carillon“ aus: Ein ergreifender Moment, bei dem die Parforcehornbläser das Geläut von Kirchenglocken imitieren und das Kircheninnere dabei regelrecht in Schwingung bringen, bis das Geläut langsam ausklingt.

17. Oktober 2019: HNA-Bericht: Hemelner besuchen Fußball-Länderspiel

17. Oktober 2019: HNA-Bericht: Plattdeutsch AG der Grundschule Hemeln zu Besuch beim Heimatverein Wiensen

16. Oktober 2019: HNA-Bericht zur Lesung “Männergrippe” von Autor Frank Rossbach im Liederhof

16. Oktober 2019: HNA-Bericht zur Spende eines Rauchvorhangs für die Feuerwehr Hemeln

02. Oktober 2019: HNA-Bericht zur Oktoberfest-Einladung des MGV Concordia

02. Oktober 2019: HNA-Bericht zum Königsball des KKSV Hemeln

24. September 2019: HNA-Bericht aus der Herbstserie Ernährung: “Gemeinsam schmeckt’s besser” im Hemelner Pfarrhaus

21. September 2019: HNA-Bericht zur Grundschule Hemeln: Stadtrat lehnt Antrag des BFMÜ zur Schließung der Grundschule ab

20. September 2019: HNA-Bericht zum Betrieb der Weser-Fähre

08. September 2019: HNA-Bericht zum 1. Schützenball des KKSV in Hemeln

06. September 2019: HNA-Bericht über Bemühungen zum Erhalt der Grundschule Hemeln

06. September 2019: HNA-Bericht zum Fazit der 1. Gesundheitswoche in Hemeln

04. September 2019: HNA-Bericht zum Besuch des Umweltministers Olaf Lies in Hemeln

04. September 2019: Die Mündener Rundschau berichtet über die Gesellschaftsausschuss-Sitzung vom 29.08.2019 zum Grundschulentwicklungskonzept

31. August 2019: HNA-Bericht über die Gesellschaftsausschuss-Sitzung vom 29.08.2019 zum Grundschulentwicklungskonzept

28. August 2019: Die Mündener Rundschau berichtet über die Gesundheitswoche in Hemeln

28. August 2019: HNA-Bericht über Bemühungen zum Erhalt der Grundschule Hemeln

27. August 2019: HNA-Bericht zum Kampf der Hemelner zum Erhalt der Grundschule

27. August 2019: HNA-Bericht zur Gesundheitswoche in Hemeln

24. August 2019: HNA-Bericht zum Start der Gesundheitswoche mit einem Vortrag über die Schüßler-Salze

24. August 2019: Der Extra-Tip berichtet über das Heimat-Projekt der Grundschule Hemeln

22. August 2019: HNA-Bericht zum Kabarett-Nachmittag im Liederhof mit dem Kasseler Organtheater

21. August 2019: HNA-Bericht zur Spende des Ortsverband Hemeln des Sozialverbandes Deutschland an das Mündener Hospiz

21. August 2019: HNA-Bericht zum kommenden Konzert der Hot Docs im Rahmen der Gesundheitswoche

21. August 2019: HNA-Bericht über den Kampf der Bürgerinitiative Oberweser-Bramwald gegen die Versalzung von Werra und Weser

20. August 2019: HNA-Bericht zur DRK Frühschoppen

19. August 2019: HNA-Bericht zur Einweisung in den Defribrillator beim Gemeindebüro

17. August 2019: HNA-Bericht zum Barfußpfad des Volksgesundheitsvereins

3. August 2019: HNA-Bericht zur Einladung des Volksgesundheitsvereins zur ersten Gesundheitswoche in Hemeln

3. August 2019: HNA-Bericht über das Waldbaden-Angebot des Volksgesundheitsvereins

30. Juli 2019: HNA-Bericht zum Anger-Cup des TSV Hemeln

24. Juli 2019: HNA-Bericht über die neuen Pokal- und Volksschützenkönige

23. Juli 2019: HNA-Bericht über den Auftritt der Gruppe “Wortfluss” im Liederhof

16. Juli 2019: HNA-Bericht über die Kirmes und den Kirmes-Festzug

15. Juli 2019: HNA-Bericht über die neuen Ehrenmitglieder des Fußball-Förder-Vereins Hemeln

04. Juli 2019: HNA-Bericht über das Sommerfest des TSV Jahn Hemeln

04. Juli 2019: HNA-Bericht zum Start der Sommerferien

03. Juli 2019: HNA-Bericht zur anstehenden Kirmes

03. Juli 2019: HNA-Bericht über aktuelle Aktionen der Grundschule Hemeln

29. Juni 2019: HNA-Bericht über das Sommerprogramm des Landrauenverein Oberweser

27. Juni 2019: HNA-Bericht über Spenden für die Fußballer des TSV Jahn Hemeln

27. Juni 2019: HNA-Bericht über Spende des Landfrauenvereins an die Mündener Tafel

20. Juni 2019: HNA-Bericht über die Aufführungen von “Pension Mama” des Theatervereins Bühnenfreunde Hemeln

19. Juni 2019: HNA-Bericht über den Stadtwettbewerb der Feuerwehren in Hemeln

12. Juni 2019: HNA-Bericht über die bevorstehenden Aufführungen des Theatervereins Bühnenfreunde Hemeln

6. Juni 2019: HNA-Bericht: Und plötzlich waren die Blüten weg

5. Juni 2019: HNA-Bericht zum Flohmarkt der Reiterfreunde am 16.06.2019

5. Juni 2019: HNA-Bericht zur Theateraufführung & Spendenaktion der Kulissenschieber

1. Juni 2019: HNA-Bericht zur Auszeichnung von Susanne Jatho durch den Turnerbund

28. Mai 2019: HNA-Bericht zur Stadionjacken-Spende des FFVH

22. Mai 2019: HNA-Bericht zur Theateraufführung der Kulissenschieber im Liederhof am 26.05.2019

18. Mai 2019: HNA-Bericht zur geplanten Gesundheitswoche des Volksgesundheitsverein Hemeln im August 2019

16. Mai 2019: HNA-Bericht über die Aktion von Landwirten (u.a. aus Hemeln), Blühflächen im Altkreis anzulegen.

10. Mai 2019: HNA-Bericht zum Start des Vorverkaufs für die diesjährigen Theateraufführungen der Bühnenfreunde Hemeln

4. Mai 2019: HNA-Bericht zur Teilnahme der Grundschule Hemeln am Plattdeutsch-Kreisentscheid

23. April 2019: HNA-Bericht zur ehrenamtlichen Sanierung der Hemelner Grill- und Schutzhütte

23. April 2019: HNA-Bericht zum Tag des Baumes 2019 in Hemeln: Jahresbaum Flatterulme

23. April 2019: HNA-Bericht zum Hemelner Osterfeuer

18. April 2019: HNA-Bericht zum Ehrung des Imkers Willi Pape

16. April 2019: HNA-Bericht zum Aktionstag “Putzmunter”

10. April 2019: HNA-Bericht zum Fachwerkhaus-Umbau des ehemaligen Hemelner Spar-Markts

10. April 2019: HNA-Bericht zur Öffnung der Pilgerherberge Kloster Bursfelde

8. April 2019: HNA-Bericht zum Hemelner Fest der Jahrzehnte

29. März 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des Sozialverband Deutschland Ortsverband Hemeln

25. März 2019: HNA-Bericht: Hemeln bekommt einen Defibrillator

22. März 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsverein Hemeln

19. März 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des SPD-Stadtbezirks Hemeln

19. März 2019: HNA-Bericht zum Treffen mit Landtagsabgeordneten

18. Februar 2019: HNA-Bericht über das Volksschießen vom KKSV

13. Februar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des TSV Jahn Hemeln

11. Februar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des Frauenchores Hemeln

9. Februar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des Kleinkaliber-Schützenvereins Hemeln

6. Februar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Hemeln

24. Januar 2019: HNA-Bericht über Spende aus Hemeln für das Mündener Hospiz

11. Januar 2019: HNA-Bericht zum Neujahrsempfang

8. Januar 2019: HNA-Bericht zum Neujahrsempfang – mit Beitrag auf der 1. Seite der HNA

5. Januar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung der Lindenbrüder

28. Dezember 2018: HNA-Bericht: Chormusik im Kindergarten

21. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

20. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lucia-Fest im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders

19. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

18. Dezember 2018: HNA-Bericht: Spende für den Kindergarten

15. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

14. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

6. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

5. Dezember 2018: HNA-Bericht: Hemeln setzt ein Zeichen zum Erhalt der Grundschule 

5. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

4. Dezember 2018: HNA Bericht zum Hemelner Weihnachtsmarkt

03. November 2018 : HNA-Berichte zur Halloween-Party im Dreschschuppen

18. September 2018: HNA-Bericht: Herbstmarkt in Hemeln

12. September 2018: HNA-Bericht: Herbstmarkt in Hemeln

11. Juni 2018: HNA-Bericht: Deutsches Theater Göttingen auf der Fähre in Hemeln

11. Juni 2018: Die HNA berichtet über die Premiere von “Finger weg von Erna Zeck” des Theatervereins

02. Juni 2018: HNA-Berichte: Die Jury von “Unser Dorf soll schöner werden” besucht Hemeln