Hemeln in der Presse

Pressebericht HNA 17.09.2022

Samstag, 17. September 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Hemelner Platt soll lebendig erhalten werden

Hemeln – Alle Plattdeutsch-Interessierten, die dazu beitragen wollen, dass das Plattdeutsch in Hemeln weiterhin lebendig bleibt, sind zum Treffen am Donnerstag, 22. September, ab 19 Uhr ins Gasthaus „Zur Fähre“ eingeladen.

In der kürzlich stattgefunden Mitgliederversammlung des Kultur- und Natur-Fördervereins Hemeln wurde einstimmig der Beitritt in das Plattdeutsch Forum Südniedersachsen beschlossen. Mit der Zusammenarbeit des Plattdeutsch Forums will die Plattdeutschgruppe des Kultur- und Natur-Fördervereins die zusätzlichen Möglichkeiten nutzen, um das ostfälische Platt zu erhalten und zu fördern, teilt Irmtraut Gralla, Schriftführerin des Kultur- und Natur-Förderverein Hemeln, mit.  pgl

Pressebericht HNA 14.09.2022

Mittwoch, 14. September 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Posaunen erklingen im Hemelner Liederhof

Ein besonderes Konzert: Das Posaunen-Trio „Zug-um-Zug“ aus Kassel/Fuldatal spielt am Sonntag auf dem Liederhof in Hemeln. Foto: H. Schäfer/nh

Hemeln – Zu einem besonderen Konzert im Liederhof Hemeln, Trift 24, lädt der Verein „Kul-Türchen im Liederhof“ für Sonntag, 18. September, ab 17 Uhr ein, teilt Gabriele Leppin vom Verein mit.

Das Posaunen-Trio „Zug-um-Zug“ aus Kassel/Fuldatal musiziert Werke aus der Renaissance und der Moderne. Für das Publikum ertönt in raffinierten Arrangements und Interpretationen ein Klang, der mitunter an ein gut besetztes Orchester erinnert. Ein großer Anteil dieser Klangfülle beruht auf den grundlegenden Kompositionen von Thomas Morley, William Holborn und Hans Leo Hassler. Die Moderne ist mit Lennie Niehaus und George Gershwin in wohlklingenden Jazzarrangements zu hören. Evergreens aus Kinoklassikern runden den außergewöhnlichen Nachmittag ab. Bei herbstlichem Wetter findet das Konzert überdacht, aber auf jeden Fall draußen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Künstler wird gebeten. Im Anschluss an das etwa einstündige Programm gibt es die Möglichkeit, mit den Mitgliedern des Posaunentrios in gemütlicher Runde zusammen zu sitzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

In den Fluren und engen Bereichen des Hofes mögen alle sich und andere durch das Tragen einer Maske vor Infektionen schützen.

Um besser planen zu können, bitten die Gastgeber um eine (unverbindliche) Anmeldung bis Samstagmittag, 17. September.  sta

Pressebericht HNA 13.09.2022

Dienstag, 13. September 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Hemeln steht Kopf

Dorfflohmarkt mit Kulturangebot lockte Menschen in den Ort

Der elfjährige Ben hat an seinem Flohmarktstand Matchboxautos, Bücher, Modelltraktoren, Lego- und Fischertechnik-Baukästen angeboten. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Am Sonntag stand Hemeln Kopf. Denn das ganze Dorf war ein Flohmarkt mit Kulturangeboten, Speisen und Getränken. Gastgeber und Organisator war der Trägerverein Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen mit Dirk Wedekind an der Spitze. In Vorgärten, Carports, Hinterhöfen, Scheunen und Garagen boten die Bewohner schönste Dinge an. Spielzeug, Bücher, Haushaltswaren, Fitnessgeräte, Glas- und Porzellanwaren, Trödel und Dekoartikel wechselten die Besitzer. „Ich habe für mein Enkelkind ein Fußballtrikot und ein Holz-Geschicklichkeitsspiel gekauft“, erzählte ein Besucher aus Gimte. Über den Kauf eines alten Trogs aus Steingut freute sich Karola Finkurowicz aus dem Eichsfeld, den will sie bepflanzen und neben die Haustür stellen. Der elfjährige Ben aus Hemeln freute sich, dass er schon nach kurzer Zeit Interessenten für ein Kettcar, einen Zauberwürfel und kleine Matchboxautos gefunden hatte. Er hoffte, dass er auch die anderen Autos, die Bücher und Rollerblades verkaufen würde, denn von dem Erlös können er und sein Bruder sich etwas Neues kaufen. Natürlich wurde auch gehandelt, doch am Ende waren sich Käufer und Verkäufer einig. Insgesamt waren es 63 Flohmarktstände, hinzu kam noch der Kinderflohmarkt im Dreschschuppen mit vielen Ständen. Dort gab es alles rund um Babys und Kleinkinder. Ob Erstlingskleidung und Kleidung für Kinder bis zum Vorschulalter, Spielzeug für alle Altersklassen, Kinderwagen und -betten sowie Kindermöbel, die Auswahl war riesig.

An den zehn Essens- und Getränkeständen gab es herzhafte, leichte und süße Speisen sowie heiße und kalte Getränke. Für viele Gäste waren diese Stände ein Treffpunkt, um miteinander zu plaudern. Zwei Stunden nach Beginn waren bereits 100 Kartoffelpuffer verzehrt worden und die Warteschlange nahm kein Ende. Während die Erwachsenen eines der Kultur- und Unterhaltungsangebote wie beispielsweise Gesangsvorträge, Sketche und Flohmarktlieder besuchten, konnten die Kinder reiten oder sich schminken lassen.

Der Frauenchor Hemeln mit Chorleiterin Heike Zimmermann erfreute die Besucher mit Gesang. Foto: Petra Siebert

Auffällig war, zu sehen an den Kfz-Kennzeichen, dass es nicht nur Besucher aus Münden, sondern auch aus dem Hofgeismarer, Kasseler, Eichsfelder und Göttinger Raum waren. Da jedoch die Stände im gesamten Ort verteilt waren, gab es kaum Gedränge.  zpy

Pressebericht HNA 07.09.2022

Mittwoch, 7. September 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Ein ganzes Dorf wird zum Flohmarkt

Hemeln lädt für Sonntag ein – 38 Standorte mit verschiedenen Ständen

Hemeln – Das ganze Dorf wird zum Flohmarkt. Das passiert am kommenden Sonntag, 11. September, in Hemeln. Ab 10 Uhr werden vielfältige Waren auf dem Haus-, Hof- und Dorfflohmarkt angeboten.

„Die einzelnen Stände erkennt man an der gehissten Hemelner Dorffahne und an den Luftballons vor dem entsprechenden Grundstück“, berichtet Dirk Wedekind, Erster Vorsitzender des Trägervereins Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen. Dieser Verein organisiert zusammen mit dem Orgateam Dorfflohmarkt die Veranstaltung.

Durch die Ballons ist erkennbar, was an den Ständen angeboten wird, heißt es weiter.

Es gilt: Gelbe Ballons für die Flohmarktstände, grüne Ballons für Essen und Getränke sowie blaue Ballons für das Kultur- und Unterhaltungsangebot. An den Ständen werden zudem Flyer ausgelegt, die die Orientierung erleichtern sollen.

Laut Wedekind gebe es zur Zeit 38 Standorte mit 51 Flohmarktständen, zehn Essen- und Getränkestände, acht Kultur und Unterhaltungsangebote, sowie zusätzlich den Kinderflohmarkt im Dreschschuppen mit vielen Kinderflohmarkt- und Angebotsständen. Dieser Teil des Marktes hat ab 12 Uhr geöffnet. Das Ende der Veranstaltung im ganzen Dorf ist gegen 17 Uhr geplant.

Mitwirkende bei dem Kulturangebot, das mit blauen Ballons gekennzeichnet wird, sind der Jugendchor Hemeln mit einer offenen Chorprobe, der Theaterverein Bühnenfreunde Hemeln mit Sketchen, Dr. Wolf aus Hann. Münden mit seiner Reisewunderkammer, der Verein Kultürchen mit Flohmarktliedern und der Frauenchor Hemeln mit Stücken aus seinem Repertoire. Für Kinder gibt es Schminken und Reiten.

Kulinarisch wollen die Ausrichter in Hemeln ein breites Angebot auf die Beine stellen. Laut Ankündigung soll es Crêpes, Gyros, Quiche, Kartoffelpuffer, Gemüsesuppe und vieles mehr geben – alles an den Ständen, die mit grünen Luftballons gekennzeichnet werden.

„Wer es etwas süßer mag oder auch einen Nachtisch genießen möchte, kann im Dreschschuppen oder an diversen Ständen Kuchen, Waffeln, Honigprodukte und weiteres Süßes genießen. Dazu gibt es jeweils passende Getränke“, so Wedekind.

Etwaige Überschüsse, die an dem Flohmarkttag erwirtschaftet werden, sollen für gemeinnützige Zwecke gespendet werden.  jed

Pressebericht HNA 03.09.2022

Samstag, 3. September 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Dannhauer und Weiss sind seit 35 Jahren dabei

Sozialverband Ortsverband Hemeln hatte Jahreshauptversammlung

Geehrte: Karin Berndt (von links), Elfriede Ludewig, August Dannhauer, Horst Henze und Ilse Weitemeyer. Foto: berndt/NH

Hemeln – Im 75. Jahr seines Bestehens ehrte der Hemelner Ortsverband des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) auf seiner Jahreshauptversammlung für 35-jährige Mitgliedschaft August Dannhauer und Wolfgang Weiss, für 30 Jahre Horst Henze und für 10 Jahre Detlef Schwarzer und Wilfried Götte. Der bereits bei der Mitgliederversammlung 2021 neu gewählte Vorstand wurde satzungsgemäß nochmals bestätigt, er setzt sich zusammen aus 1. Vorsitzende und Schriftführerin Karin Berndt, 2. Vorsitzende Ilse Weitemeyer, Schatzmeisterin Elfriede Ludewig, Frauenbeauftragte Marika Wedekind sowie als Beisitzer Heinz Jatho und Fredie Gerke.

Die in den zurückliegenden Jahrzehnten regelmäßig durchgeführten traditionellen Veranstaltungen wie Preisknobeln, Busfahrt und Weihnachtsfeier mussten leider coronabedingt in den vergangenen zwei Jahren ausfallen, aber es ist dem Vorstand gelungen, im Frühsommer einen Vortrag zum Thema Schockanrufe und eine Fahrt zum Spargelessen mit guter Beteiligung durchzuführen.

Um das 75-jährige Jubiläum nun gemeinsam feiern zu können, lädt der SoVD Hemeln seine Mitglieder zu einer Dampferfahrt mit Kaffeetrinken auf der Fulda ein. Am Mittwoch, 7. September, um 14.30 Uhr, heißt es „Leinen los“ mit MS Weserstein ab Schiffsanleger am Eduard-Wüstenfeld-Weg/Treffpunkt Parkplatz Floßplatz an der Kasseler Straße. Zahlreiche Anmeldungen sind aufgrund der persönlichen Einladungen bereits erfolgt, einige Plätze sind noch frei. Nachmeldungen telefonisch bis 4. September bei Karin Berndt.

Der SoVD Hemeln, zum Zeitpunkt der Gründung mit 25 Personen noch als „Reichsbund der Kriegsopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen e.V. Ortsgruppe Hemeln“ eingetragen, hat inzwischen nach zahlreichen Zu- und Abgängen 98 Mitglieder zu verzeichnen.  sta

Pressebericht HNA 23.08.2022

Dienstag, 23. August 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Die Wurst kommt an erster Stelle

Die Kabarettisten Uwe Jakubczyk und Jens Haupt begeisterten mit Programm in Hemeln

VON HARALD SCHMIDT

Als echte Fleischesser nahmen die beiden Kabarettisten Uwe Jakubczyk und Jens Haupt Gegner des Fleischkonsums auf die Schippe. Foto: Harald Schmidt

Hemeln – Einen kurzweilig, unterhaltsamen Nachmittag konnten etwa 50 Besucher des Liederhofs in Hemeln mit dem Kasseler Organtheater erleben.

Kurzfristig waren die zwei Kabarettisten Uwe Jakubczyk und Jens Haupt sowie Pianist Thomas Krug für eine geplante Lesung mit ihrem aktuellen Programm „Wir warten auf Wunder, weil nichts mehr uns wundert – außer dass es uns gibt“ eingesprungen. Die Kabarettisten Uwe Jakubczyk und Jens Haupt sowie Pianist Thomas Krug zeigten dem Publikum, wie es geht, den Humor nicht zu verlieren, auch selbst dann nicht, wenn man nichts mehr zu verlieren hat.

Wie man sich helfen kann, wurde auf vielfältige Weise durchgespielt. So kann jeder sein Glücksadministrator sein, wenn die medizinische Versorgung versagt. Zäpfchen aus schwarzem Pfeffer helfen gegen Antriebsschwäche oder die Kapsel „Garnixdrin“ ist ideal, weil wiederverwendbar. Im Lied von den „wunderschönen blauen Augen“ frotzelten Haupt und Jakubczyk über ihre fette Leber, Nierensteine oder verschleimte Bronchien. Als echte Fleischesser, mit einem Schild „Wurst first“ um den Hals, nahmen die beiden Kabarettisten, einer hatte eine Herzklappe vom Schwein, Gegner des Fleischkonsums auf die Schippe. Auch beim Verzehr von Sauerkraut ist Vorsicht geboten.

Er kann zu unverhofftem Druck im Darm führen und der Braut suchende Mann kann so sein Date vergeigen. Ernst wurde es, als nach der Mundharmonika Melodie „Spiel mir das Lied vom Tod“ dieser unverhofft vor dem Coaching Supervisor mit seiner Liste „To die“ in der Tür steht und ihn abholen will. Der redegewandte Coach empfiehlt dem deprimierten Tod, sich zeitgemäß besser zu verkaufen und wird ihn so los. Er kam aber wieder, denn er hatte mit Zoom-Konferenzen unverhofften Erfolg.

Mit Zauberei erscheint so manches möglich. Das Publikum musste nur die Hände in der Luft bewegen und dabei „Brizzel, Brizzel“ rufen. Eine zerschnittene HNA-Zeitung mit Artikeln über Krieg, Pandemie, Klima- oder Energiekrise wurde auf wundersame Weise wieder zusammengesetzt. Jakubczyk hatte daraus zuvor sogar ein Glas Sekt hervorgezaubert. Pianist Krug spielte zum Abschluss die von Paul Hörbiger bekannte Filmmusik „Wenn der Herrgott net will“. Eine Zugabe vereinte alle Erkenntnisse in einem Lied „Solang wir jung sind ist alles schön und wenn wir alt sind warten wir auf Wunder“.

Das Publikum fühlte sich gut unterhalten und ging sichtlich mit. Familie Leppin hatte für das leibliche Wohl gesorgt und die sommerlich angenehme Stimmung im ländlichen Ambiente trug zum Gelingen des späten Nachmittags bei.

Pressebericht HNA 09.08.2022

Dienstag, 9. August 2022, Mündener Allgemeine / Sport

Auszeichnungen für Hemelner Schiedsrichter

Arnd Rode, Stefan Mildner und Markus Obermann erhielten Verdienstnadeln für langjährige Arbeit

Ausgezeichnete Hemelner: Stefan Mildner (von links), Arnd Rode und Markus Obermann. Foto: privat

Hemeln – Dass bei einem Kreis-Schiedsrichtertag gleich drei Unparteiische eines Vereins geehrt werden, erlebt man auch nicht alle Tage. Aber genau darüber konnte sich der TSV Jahn Hemeln kürzlich freuen.

Ohne Schiedsrichter geht gar nichts! Der TSV Jahn Hemeln kann in diesem Punkt ganz beruhigt sein und sieht sich mit seinem Schiri-Team für die neue Saison gut gerüstet. Drei von ihnen wurde beim in Ebergötzen eine besondere Ehrung zuteil.

Zunächst wurde Stefan Mildner für zehn Jahre Schiedsrichtertätigkeit mit der silbernen Ehrennadel des NFV-Kreises Göttingen geehrt. Markus „Obi“ Obermann wurde für 15 Jahre mit der Verdienstnadel des Verbandes geehrt. Und für gar 30 Jahre und seine langjährige engagierte Mitarbeit im Fußballsport wurde Arnd Rode mit der silbernen Verdienstnadel des Niedersächsischen Fußballverbandes ausgezeichnet. Dem aktuellen Schiedsrichter Team beim TSV Jahn Hemeln gehören übrigens auch noch Mark Böttner und Christian Schläger an.

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Pressebericht HNA 08.08.2022

Montag, 8. August 2022, Mündener Allgemeine /Titelseite

Illuminiertes Spektakel am Weserufer

Fo­to: han­na mai­terth

Wasserspiele und eine Bootsrallye gab es am Samstag in Hemeln und Reinhardshagen. Durch die Weser und die Bundesländergrenzen getrennt, richteten beide Orte zusammen die Weserbeleuchtung aus. Insgesamt fanden sich etwa 3000 Besucher ein, um dem Spektakel beizuwohnen. Während buntangestrahlte Wasserfontänen in den Himmel schossen, verkehrte die Weserfähre unbeirrt zwischen den Ufern. Sie konnte kostenfrei von den Gästen genutzt werden. Schon am Nachmittag zog es die Bewohner der Orte und Besucher aus der Region und darüber hinaus an die Weser. Denn da fand die Schlauchbootrallye statt.  phm

Montag, 8. August 2022, Mündener Allgemeine /Lokales

Wasserspiele und Schlauchbootrallye

Weserbeleuchtung in Hemeln und Reinhardshagen lockte Tausende an

VON HANNA MAITERTH

Leuchtendes Spektakel in Reinhardshagen und Hemlen: Besucher bestaunten die beleuchteten Wasserspiele am gegenüberliegenden Ufer des Flusses. Fotos: hanna maiterth

Hemeln/Reinhardshagen – Strahlend bunte Lichter illuminierten die Wasserspiele an den Ufern von Hemeln und Reinhardshagen. Die Wasserfontänen schossen in Form von Pilzen, Korkenziehern und Spiralen aus dem Boden. Sie sind alle zwei Jahre der Aufhänger für die Weserbeleuchtung, die an den Uferpromenaden von Veckerhagen und Hemeln seit mehr als 40 Jahren gemeinsam ausgerichtet werden. Aufgrund der Pandemie lagen dieses Mal jedoch vier Jahre dazwischen.

Doch wie schon in den vergangenen Jahrzehnten herrschte auch am Wochenende wieder auf beiden Seiten reges Treiben. Ab Einsetzen der Dämmerung wurde es dann auch immer voller und bis zum Höhepunkt, dem Feuerwerk, tummeln sich bestimmt 3000 Menschen auf beiden Seiten der Weser.

Gemütlich sitzend am Ufer, an den Bierzeltgarnituren, an den Essens- und Getränkeständen sowie den Bühnen, die sich auf den beiden Festplätzen befanden, und in dem Fahrgeschäft auf Hemelner Seite. DJ Toralf legte auf der hessischen Bühne auf und bei den Niedersachsen unterhielt das Orchester „Musikexpress Hemeln“ die Besucher.

Matthias Richter, von der Freiwilligen Feuerwehr Hemeln, und sein Kolleg Dirk Kühne (rechts) starteten die Wasserspiele.

Menschenmassen strömten über die Fähre von einer Seite auf die andere. Das sei es auch, was die Weserbeleuchtung in der Region so besonders mache, waren sich Dirk Kühne von der Freiwilligen Feuerwehr Hemeln und Björn Köhler von der Nachbarwehr aus Reinhardshagen einig. „Nur hier bekommen die Besucher auf beiden Seiten der Weser Programm geboten und können mit der Fähre fahren“, sagte Kühne, der fast seit 40 Jahren in die Organisation der Wasserspiele an diesem Abschnitt der Weser involviert ist.

Verzichtet hatte man in diesem Jahr allerdings auf die schwimmenden Lichter, die sonst von einem Knick zum nächsten die Weser zusätzlich beleuchteten. Da war den Wehren aufgrund der Trockenheit die Brandgefahr an den Ufern zu hoch.

Lassen die Besucher leuchten, die Mitglieder der Feuerwehr Reinhardshagen: Denise Köhler (von links), Tanja Gerth, Corinna Niemeier und Alina Gerth.

Doch nicht erst mit Einsetzen der Dämmerung und der Beleuchtung der Wasserspiele begann die Veranstaltung. Schon am Nachmittag zog es die Bewohner der Orte und Besucher aus der Region und darüber hinaus an die Weser. Denn da fand die Schlauchbootrallye statt. Gestartet wurde aufseiten der Hemelner. Und auch in diesem Jahr mussten die Teams einmal den Fluss paddelnd queren, einen Kanister an der gegenüberliegen Uferseite mit dem Paddel abschlagen und nach dem Kehrtmachen schnellstmöglich zum Start zurückkehren.

Die Zeit stoppte erst, wenn ein Mitglied des Teams die Treppe hochgehechtet und mit Drücken des Zielbuzzers das Signalhorn erschallte. 24 Teams hatten sich am Samstag der Herausforderung gestellt. Auf dem Treppchen ganz oben landeten die Musiker aus Hemeln. Sie brauchten gerade mal eine Minute und 26 Sekunden. An zweiter Stelle kamen die Reservisten aus Reinhardshagen mit einer Zeit von einer Minute und 35 Sekunden.

Mit einer Zeit von einer Minute und 35 Sekunden paddelten sich die Reservisten Reinhardshagen auf den zweiten Platz. Im Sprint zum Buzzer im Ziel: Vorsitzender Nils Mewes.

Das Männerteam der Feuerwehr Hemeln paddelte sich auf den dritten Platz (1:38). Die Zeitspanne der weiteren 21 Teams reichte bis auf drei Minuten und neun Sekunden. Besonders stolz waren die Hemelner darauf, dass beinahe jeder der dreizehn Vereine ein Team aufs Wasser geschickt hatte.

Die Vorbereitungen für das Wochenende hatten bereits Mitte der vergangenen Woche angefangen, wie Dirk Kühne und Björn Köhler berichteten.

Auch am Samstag gab es noch letzte Handgriffe, sodass die Mitglieder der Wehren den ganzen Tag auf den Beinen waren. Gelohnt hatte es sich aber allemal.

Pressebericht HNA 01.08.2022

Montag, 1. August 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Die Weser wird erleuchtet

Hemeln/Reinhardshagen – Schlauchbootrallye, Wasserspiele, Abendkonzert und Höhenfeuerwerk heißt es am Samstag, 6. August, an der Fähre. Denn die freiwilligen Feuerwehren Hemeln und Reinhardshagen laden zur Weserbeleuchtung an die beiden Weserufer ein. Bratwürste und Getränke stehen zur Verfügung. Beginn ist bereits am Nachmittag. Um 15 Uhr startet das Probepaddeln der Bootsrallye, an der Vereine und Gruppen beider Weserorte als Mannschaften gegeneinander antreten. „Bislang sind 25 Gruppen gemeldet“, sagt dazu Hemelns Ortsbrandmeister Martin Koch. Um 16.30 Uhr startet die Schlauchbootsrallye, die bereits zum festen Bestandteil des Festes gehört. Das Abendkonzert in Hemeln beginnt um 19 Uhr mit DJ und dem Musikexpress Hemeln. Um 20 Uhr findet die Siegerehrung der Schlauchbootrallye-Teilnehmer statt. Gegen 21 Uhr, wenn es langsam dunkel wird beginnen die bunten Wasserspiele, die dann mit einem Höhenfeuerwerk um 22.30 ihren Höhepunkt finden. Der Eintritt ist frei. Die Fähre ist bis nach dem Feuerwerk in Betrieb, kann ab 18 Uhr kostenlos genutzt werden und ist in der Zeit ausschließlich für den Personentransport zugelassen. Rallye-Teilnehmer können die Fähre bereits vorher kostenlos nutzen.  zpy

Pressebericht HNA 01.08.2022

Montag, 1. August 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Betrieb als Mühle bis 1959

Erbaut wurde die heutige Klostermühle als zweieinhalbgeschossiger Ziegelbau mit Mühlenanlage und Gasthaus. Dazu gehörten noch ein Stallgebäude und ein Backhaus.

Betrieben wurde die Mühle mit einer Wasserturbine, die durch einen unterirdischen Kanal aus dem Mühlenbach gespeist wurde. Müller Albert Krüger war der Urgroßvater von Alfred Urhahn, der bis zum November des Vorjahres das Amt des Ortsbürgermeisters von Hemeln, Glashütte und Bursfelde insgesamt 25 Jahre ausgeübt hat. Bevor die heutige Klostermühle 1898/99 gebaut und von Urhahns Urgroßeltern gepachtet wurde, hatten sie auf dem Gelände des Klostergutes ab 1876 eine Mühle gepachtet.

Im Jahr 1906 übernahm Alfred Urhahns Großvater Gustav Krüger die Mühle als Pächter und 1952 stieg Urhahns Vater in den Betrieb ein, nachdem er seinen Müllermeister absolviert hat.

Alfred Urhahn wuchs in der Klostermühle auf (Foto: Privat/nh)

Urhahns Vater war auch Bürgermeister der drei Ortschaften, Brandmeister und Standesbeamter, so fanden alle Aktivitäten in der Klostermühle statt.

Alfred Urhahns Mutter hat dort außerdem eine Poststelle betrieben. Eingestellt wurde der Mühlenbetrieb 1959, der Restaurantbetrieb lief weiter. Bis 1975, seinem 25. Lebensjahr, lebte Alfred Urhahn dort. Da sein Vater verstorben war, zog er mit seiner Mutter dort aus.

Ein Viehhändler aus Fürstenhagen hatte die Klostermühle gekauft, den Gastraum ausgebaut, eine neue Küche und sanitäre Einrichtungen erneuert. Nach Jahren fand ein Besitzerwechsel statt, bis dann Thomas Elmer die Klostermühle vor 25 Jahren übernommen hat.  zpy

Pressebericht HNA 19.07.2022

Dienstag, 19. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Die Welt des Tangos

Liederabend in Hemeln mit Seulki Lee und Chan Yang Park

VON HANS-PETER NIESEN

Das Publikum forderte gleich drei Zugaben: Das Musikerpaar Seulki Lee und Chan Yang Park begeisterte im Liederhof Hemeln. Fotos: hans-peter niesen

Hemeln – Herzlichkeit, exzellente Musiker und Gaumenkitzel: In diesem Dreiklang bewegte sich der Tangoabend im Liederhof Hemeln, zu dem der kleine Verein „Kul-Türchen“ eingeladen hatte. Die Gäste im voll besetzten Hof waren begeistert. Sie forderten gleich drei Zugaben ein.

Für die Herzlichkeit sorgten die Gastgeber Gabriele und Peter Leppin, die viele der Besucher persönlich kannten und mit jedem bei der Begrüßung wenigsten ein paar Worte wechselten. Für die Musik sorgte das in Kassel lebende südkoreanische Ehepaar Seulki Lee (E-Piano) und Chan Yang Park (Querflöte). Das Essen mit Rezepten aus Argentinien bereiteten Sascha und Daniela Heckmann zu, Freunde der Leppins aus Bebra, die unter anderen auf Mittelalter-Märkten kochen.

Bevor sich Seulki Lee und Chan Yang Park dem Höhepunkt des Abends, Arturo Piazollas (1921-1992) „L’Histoire du Tango“ widmeten, gingen sie mit ihrer Musikauswahl rund 200 Jahre zurück in die Vergangenheit.

Zunächst spielten sie von dem wallonisch-französischen Komponisten Francois Joseph Gossec (1734-1829) die bekannte Gavotte und das Stück Tambourin. Gossec sei der „offizielle Komponist“ der Französischen Revolution gewesen, sagte Peter Leppin, der launig und kenntnisreich durch das Programm führte.

Für die beiden Musiker war es die erste Gelegenheit, ihre technische Perfektion und ihre unglaubliche Harmonie als Duo zu zeigen. Kein Wunder: Die beiden sind ein Paar und seit einem Jahr verheiratet, verriet Peter Leppin.

Idylle pur: Der Hof im Liederhof in Hemeln eignet sich für Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen.

Weiter ging es mit einer ungarischen Hirtenfantasie von Albert Franz Doppler (1821-1883) und dem auf Johann Sebastian Bachs fußenden „Ave Marie“ von Charles Gounod (1818-1893), einem der bekanntesten Werke der klassischen Musik.

Schließlich kam der Tangoteil, nicht der traditionelle Tango Argentino, der seit 2009 unter dem Schutz des immateriellen Kulturerbes der Unesco steht und der untrennbar mit dem Nachtleben in Buenos Aires und seinen Tanzveranstaltungen (Milongas) verknüpft ist, sondern der neue Tango. Mit ihm wurde Piazolla zum Aushängeschild dieser Musikrichtung mit Fans in aller Welt. Und natürlich in Hemeln: Das Publikum forderte gleich drei Zugaben ein, bei einer stieg Peter Leppin sogar als Sänger mit ein.

Gastgeber: Peter Leppin begrüßte die Zuhörer.

Das gemeinsame Mahl unter anderen mit Teigtaschen und einer Festtagssuppe nach Art der Gouchos, argentinische Viehhalter, bildete den krönenden Abschluss des Abends. An ihm nahm auch das sympathische Musikerpaar teil. Sie blieben zum Schluss: Gesprächsstoff gab es mehr als genug, über das Konzert und vieles andere mehr.

Pressebericht HNA 15.07.2022

Freitag, 15. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Baake, Deutsch und Koch auf dem Thron

Hemelner Vereine schießen das erste Mal seit zwei Jahren um Pokal

Die Sieger des Pokalschießens und des Schießens um die Volkskönigswürde in Hemeln 2022. Hintere Reihe von links: Holger Breitbarth, Markus Mangels, Marek Kühne, Oliver Dietze, Anja Linnenkohl, Jörg Seefried, Friederike Teuteberg und Thomas Baake. Vordere Reihe von links: Michelle Mangels, Katja Pape, Miriam Noll, Jannes Huck, Joris Deutsch für seine Mutter Jasmin Deutsch, Anna Baake, Lars Koch Merle Schmehl, Emma Koch und Ewald Lotze. Foto: Andreas Noll

Hemeln – Die Hemelner Vereine haben sich kürzlich zum Pokalschießen auf dem Schießstand des Kleinkaliber Schützenvereins (KKSV) Hemeln 1925 getroffen und bei einer Kurzkirmes die Sieger proklamiert, das erste Mal seit zwei Jahren. Wie der 1. Vorsitzende Jörg Seefried mitteilt, nahmen 30 Gruppen aus elf Vereinigungen daran teil.

Demnach haben sich dabei Anna Baake, Jasmin Deutsch und Lars Koch als neue Volksschützenkönigsfamilie hervorgetan.

Weiterhin ist Miriam Noll Jugendkronprinzessin und Leonie Gundlich Prinzessin geworden. Kronprinzessin der Damen ist Anja Linnenkohl, Prinzessin Friederike Teuteberg. 1. Ritter ist Oliver Dietze und 2. Ritter ist Markus Mangels.

Das Pokalschießen der Jugend hat die Gruppe Jugendfeuerwehr I gewonnen, gefolgt von der Jugendfeuerwehr III und II. Das Pokalschießen der Damen hat Feuerwehr II gewonnen, gefolgt von Feuerwehr I und dem Reiterverein. Das Pokalschießen der Herren gewann die Gruppe Jugend- und Kinderfeuerwehrverein I, Feuerwehr II wurde zweiter und Musikexpress I dritter.  kim

Pressebericht HNA 14.07.2022

Donnerstag, 14. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Titelseite & Lokales

Hemelner erneut Spitze

Grundschule holte 1. Preis bei der Ideenexpo in Hannover

VON HANNAH KÖLLEN

Hemeln – Eine Schule auf der Überholspur: Gleich zwei Preise hat die Grundschule Hemeln in der jüngsten Vergangenheit gewonnen: Beim Ideenfang auf der Ideenexpo in Hannover holten die 3. und die 4. Klasse den ersten Platz. Und auch beim diesjährigen Wettbewerb „Schorse spräket Platt“ sicherten sich die Klassen 3 und 4 den ersten Platz.

Der Platt-Wettbewerb, initiiert von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und den Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung, soll helfen, den ostfälische Dialekt zu erhalten. Die Grundschule erhielt für den ersten Platz eine Spende von 300 Euro zur Förderung des Plattdeutschen an der Schule.

Von der Ideenexpo aus Hannover brachten die Schüler einen Gewinn von 2500 Euro mit nach Hause. Von dem Geld wollen sie bereits bald einen gemeinsamen Ausflug unternehmen, vermutlich ins Science Center Phaeno in Wolfsburg, wie Schulleiterin Daniela Banzhaf sagt. Außerdem erhielten die Gewinner einen Gutschein für einen technischen Workshop im Wert von 1000 Euro. An dem Schülerwettbewerb Ideenfang der Stiftung Niedersachsen Metall haben Schülergruppen aus ganz Deutschland teilgenommen. In der Altersklasse der Schüler aus Hemeln schafften es insgesamt drei Schulen in die Endauswahl. Sie durften ihre Projekte auf der Ideenexpo Anfang Juli in Hannover vorstellen. Die Schüler aus Hemeln nahmen im Rahmen der Mathewerkstatt ihrer Schule an der Ideenexpo teil. Bereits von Beginn der 1. Klasse an steht für alle Schüler in Hemeln einmal wöchentlich für jeweils eine Stunde die Mathewerkstatt auf dem Stundenplan. „Die Schüler lernen, verschiedene Dinge zu messen, zu wiegen, ihre Statik zu bestimmen und vieles mehr“, sagt Schulleiterin Banzhaf. Die beiden Preise knüpfen an einen Erfolg aus dem vergangenen Sommer an. Damals gewannen die Schüler der 3. Klasse der Grundschule beim landesweiten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und der Körber-Stiftung einen der 250 vergebenen Förderpreise im Wert von 200 Euro. Ihr Beitrag lautete: „Sport in Hemeln früher“.

Zwei Jahrgänge in einer Klasse

Die Grundschule in Hemeln ist eine sehr kleine Schule: Im Durchschnitt werden hier 30 Schülerinnen und Schüler von drei Lehrerinnen und einer pädagogischen Mitarbeiterin unterrichtet. Der Unterricht findet in zwei Kombiklassen statt: Die Klasse eins und zwei sowie die Klasse drei und vier werden jeweils gemeinsam unterrichtet. Neben drei Klassenräumen verfügt die Schule über eine Bücherei und eine Mensa. Die Mathewerkstatt gibt es seit dem Jahr 2018.  hko

Mathematik mit Gummibärchen

MEHR ZUM THEMA – Schüler der Grundschule Hemeln rechnen auf besondere Art

VON HANNAH KÖLLEN

Die Sieger: Unser Bild zeigt die Schüler der Klassen 3 und 4 mit Schulleiterin Daniela Banzhaf und Exponaten aus ihrer Mathewerkstatt wie Korken und Bausteine. Foto: Hannah köllen

Hemeln – Wie viele Gummibärchen verstecken sich in einer Tüte? Wie lang ist eigentlich eine Toilettenpapierrolle? Diese und viele weitere Fragen beschäftigten in den vergangenen Wochen die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule Hemeln.

Die Schüler haben sich im vergangenen halben Jahr auf ihre Teilnahme am Schülerwettbewerb Ideenfang auf der Ideenexpo in Hannover vorbereitet. Auf der Veranstaltung, die die Schüler gemeinsam mit Schulleiterin Daniela Banzhaf, einer Referendarin und einigen Eltern besuchten, machte die Hemelner Schule nun den ersten Platz.

Die 14 Schüler wurden in vier Gruppen aufgeteilt. Jede der Gruppen erarbeitete mathematische Fragestellungen rund um einen Alltagsgegenstand. Während sich die eine Gruppe mit Gummibärchen beschäftigte, betrieb eine andere Mathematik rund ums Klopapier. Eine weitere Gruppe konzentrierte sich auf Lego-Steine und die letzte Gruppe tüftelte mit Korken.

Für die Mitglieder der Gummibärchen-Gruppe stand von Anfang an fest, dass sie sich mit den süßen Fruchtgummis beschäftigen wollen. „Gummibärchen sind einfach toll, jeder mag sie“, sagt die neunjährige Hanna. Anders sah es bei der Gruppe aus, die sich mit dem Material Kork beschäftigt hat. Sie wussten anfangs nicht so recht, welche Fragen sie entwickeln sollten. Als dann aber die erste Idee einmal geboren war, folgten schnell weitere.

Süße Mathematik: Hanna (9), Joyce (10) und Dominic (11, v.li.) rechneten mit Gummibärchen. Foto: Hannah köllen

Die Schule hatte sich bereits vor mehreren Monaten mit ihren Ideen für den Schülerwettbewerb beworben. Die Vorauswahl fand im vergangenen Februar statt. Gemeinsam mit zwei weiteren Grundschulen wurde die Grundschule in Hemeln in die Endrunde zugelassen und durfte damit als Aussteller an der IdeenExpo teilnehmen.

Eine Jury schaute sich am Veranstaltungstag die einzelnen Projekte vor Ort an. „Die Prüfer haben sich viel Zeit genommen. Sie sind wirklich jedes einzelne Spiel mit den Schülern durchgegangen“, sagt Schulleiterin Daniela Banzhaf.

Auf ihre Teilnahme vorbereitet haben sich die Schüler im Rahmen der Mathewerkstatt an der Schule. Gemeinsam mit ihren Lehrern erarbeiteten sie verschiedene Aufgaben, Spiele und Wissensfragen für die Messebesucher. „Es geht vor allem darum, zu erkennen, wo man im Alltag überall Mathe finden kann“, sagt Schülerin Amelie.

Dass ihre Ideen gut waren, davon war Schulleiterin Banzhaf von Anfang an überzeugt. „Aber man weiß ja nie, was sich die anderen Schulen überlegt haben“, sagt Banzhaf. Umso mehr freue sie sich nun über den Sieg für ihre Schule. „Die Kinder haben das wirklich toll gemacht“, sagt Banzhaf.

Pressebericht HNA 13.07.2022

Mittwoch, 13. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Premiere in der Marienkirche

Vier Chöre traten in Hemeln auf

Der Jugendchor Hemeln sang Poplieder in der Marienkirche. Foto: Andreas Noll/nh

Hemeln – Vier Chöre sind kürzlich in der voll besetzten Marienkirche Hemeln aufgetreten. Das berichtet Julia Bartels, Sprecherin des Sängerkreises Fulda-Werra-Weser. So trat der Frauenchor Hemeln unter der Leitung von Heike Zimmermann das erste Mal seit der Pandemie auf und begeisterte mit der Musical-Nummer „Melody“. Der Jugendchor unter der Leitung von Dr. Holger Bartels gab einige Pop-Lieder zum Besten.

Ihre Premiere feierten zwei neue Chöre: Der Schulchor der Grundschule Hemeln unter der Leitung von Sascha Jatho und Ramona Hirschel, ein Projekt des MGV Concordia 1860 Hemeln und der Männerchor des MGV Hemeln unter der Leitung von Dr. Bartels. „Mit dem Schulchor wollen wir auch Schulkinder in Hemeln zum Singen begeistern und ihnen sagen: Musizieren macht Spaß und alle können mitmachen!“, sagt Ramona Hirschel.  kim

Pressebericht HNA 11.07.2022

Montag, 11. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Schwüle Nacht, heißer Tango

Sommer-Konzert mit Seulki Lee und Chan Yang Park

Seulki Lee und Chan Yang Park geben am Sonntag in Hemeln ein Konzert mit Tango-Rhythmen. Foto: C. Yang Park/nh

Hemeln – Zu der Musikveranstaltung „Schwüle Nächte, heißer Tango – Ein musikalischer Streifzug durch die Welt des Tango“ lädt der Verein Kul-Türchen im Liederhof, Trift 24, für Sonntag, 17. Juli, ein. Es gastieren die beiden Vollblutmusiker Seulki Lee (Piano) und Chan Yang Park (Querflöte, Saxophon) aus Kassel und nehmen die Besucher mit auf einen Streifzug durch die Welt des Tango. Mit dieser (Tanz-)Musik, die um 1900 in Bordellen, später in Cafés und Nightclubs von Argentinien aus die ganze Welt eroberte, wollen die beiden Musiker die Zuhörer begeistern. Schwerpunkt dieses Sommer-Konzerts ist die Komposition „Histoire du Tango“ von Astor Piazzola (1921 bis 1992), der als Begründer des „Tango Nuevo“ galt. Ohne ihn hätte diese musikalische Revolution niemals stattgefunden. Seine Musik ist wegweisend bis heute, in die moderne Welt, heißt es in der Ankündigung.

Seulki Lee begann ihre musikalische Ausbildung bereits mit fünf Jahren in ihrem Heimatland Südkorea. Dort studierte sie und begann ihre Ausbildung zur professionellen Pianistin, arbeitete dann in Solsona (Spanien) und kam vor ein paar Jahren als freie Pianistin nach Kassel. Unter anderem engagiert sie sich als Kirchenmusikerin (Orgel, Klavier).

Sie ist mit ihrem Landsmann Chan Yang Park verheiratet, der seit 2012 in Deutschland lebt und Instrumentalpädagogik studierte. Über Bremen und Detmold kam auch er nach Kassel und ist als Lehrer für Querflöte an der Kreismusikschule Hann. Münden tätig. Beide sind engagierte Mitglieder in der christliche-südkoreanischen Gemeinde in Göttingen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis Samstagmittag, 16. Juli […] erforderlich. Wie immer ist der Eintritt frei, um Spenden für die beiden Musiker wird gebeten.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es noch Gelegenheit mit den Aufführenden zusammen zu sitzen.

Bei den wieder steigenden Corona-Infektionszahlen erbitten die Veranstalter den Besuch unter 3G-Regeln, sowie auf Abstand zu achten und wo erforderlich eine Maske zu tragen.

Die Veranstaltung findet im Freien statt, um entsprechende Kleidung wird gebeten.  pgl

Pressebericht HNA 09.07.2022

Samstag, 9. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Ortsbücherei in Hemeln geöffnet

Nach drei Jahren Coronapause hat die Ortsbücherei in Hemeln wieder jeden ersten Montag im Monat von 17 bis 18 Uhr geöffnet. Leiterin Petra Osenbrück (links) freut sich genauso darüber wie Nancy Zänker und ihre Söhne Jonah (6) und Fynn (8). Sie hatten Spaß daran, sich in den Bücherkisten Lesestoff für vier Wochen auszusuchen. Denn jeden Abend liest die Mama etwas vor und da können die beiden stundenlang zuhören. Petra Osenbrück leitet die Bücherei seit 1994 und es bereitet ihr immer noch so viel Freude wie am ersten Tag. zpy Foto: Petra Siebert

Pressebericht HNA 08.07.2022

Freitag, 8. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Eulenspiegel auf Plattdeutsch

Erster Platz für Grundschule Hemeln bei „Schorse spräket Platt“

VON HANNAH KÖLLEN

Freuen sich über den ersten Platz: Die Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule in Hemeln mit Bernhard Peters und Willi Pape (Mitte), Annette Rummenhohl (Landesschulbehörde), Arne Butt und Gabriele Schuster (Niedersächsische Sparkassenstiftung). Foto: Hannah Köllen

Hemeln – Beim diesjährigen Wettbewerb „Schorse spräket Platt“ zum Erhalt des ostfälischen Dialekts sicherte sich die Grundschule in Hemeln den ersten Platz. Die Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule erhielten am Mittwochmittag den Preis für ihren Wettbewerbsbeitrag.

Der Wettbewerb, initiiert von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und den Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung, hat zum Ziel, „Platt am Leben zu halten“, sagt Annette Rummenhohl von der Landesschulbehörde. Sie ist für die Region Südniedersachsen zuständig. Insgesamt habe sie für den Wettbewerb Beiträge von acht Schulen erhalten. Eine Jury aus Experten vergab den ersten Preis an die Grundschule in Hemeln.

„Solche lebendigen Beiträge wie der von der Grundschule in Hemeln sind natürlich ein Traum“, sagt Rummenhohl. Die Grundschule hatte ein 15-minütiges Video eingereicht, in der die Schüler die Geschichte des Till Eulenspiegel – auf Platt „Iuulenspeijel“ – erzählen.

Unterstützung erhielten die Schüler hierbei von Willi Pape und Bernhard Peters. Die beiden pensionierten Lehrer führen bereits seit nunmehr 20 Jahren die Plattdeutsch-AG an der Schule. „Die meisten Schüler müssen das Plattdeutsche von Grund auf lernen. Wir beginnen dann meistens mit kurzen Wörtern und bringen ihnen das Zählen auf Platt bei“, sagt Bernhard Peters.

Manchmal käme von den Schülern die Frage, wieso sie diesen alten Dialekt denn überhaupt noch lernen müssten. „Grundsätzlich waren die Schüler aber von Anfang an vollauf begeistert von dem Projekt“, sagt Peters. Er schrieb das Drehbuch für den kurzen Film.

Insgesamt 16 Schüler nahmen an der AG teil. Über einen Zeitraum von einem Vierteljahr trafen sie sich einmal die Woche für jeweils eine Stunde, um das Plattdeutsche zu erlernen und das Stück einzustudieren. Andreas Noll, Vater eines der teilnehmenden Kinder, nahm das Stück auf. Der Film ist nun unter anderem auf der Internetseite der Schule zu sehen.

All die Arbeit hat sich gelohnt: Arne Butt von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung überreichte den Kindern neben einer Urkunde auch eine Spende von 300 Euro zur Förderung des Plattdeutschen an der Schule. „Wir haben heiß über die Beiträge diskutiert. Nur bei einem Beitrag mussten wir nicht diskutieren. Da war klar, dass es der erste Platz wird“, berichtet Butt mit Blick auf den Filmbeitrag der Grundschule in Hemeln. Er dankte den Schülern für ihren Beitrag zur Erhaltung der plattdeutschen Sprache.

Pressebericht HNA 07.07.2022

Donnerstag, 7. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Mehr Zusammenarbeit wagen

Gemeinsame Ratssitzung von Hann. Münden und Reinhardshagen heute

Die Fähre verbindet die Orte. Foto: Thomas Schlenz

Reinhardshagen/Hemeln – Reinhardshagen mit den beiden Ortsteilen Vaake und Veckerhagen und Hemeln, das zur Stadt Hann. Münden gehört, liegen zwar in direkter Nachbarschaft, aber in verschiedenen Bundesländern. Hier Niedersachsen, dort Hessen.

Die Weser, an der beide Orte liegen, verbindet sie, ist aber zugleich auch eine gemeinsame Grenze. Mehrmals am Tag verkehrt zwar eine Fähre zwischen den beiden Orten, aber im Sommer ist damit in der Regel um 19 Uhr Schluss und im Winter um 18 Uhr.

Schon heute nutzen viele Hemelner die Einkaufsmöglichkeiten sowie das Apotheken- und Ärzteangebot auf der anderen Weserseite. Aber jetzt wollen Reinhardshagen und Hann. Münden im Raum Hemeln prüfen, wie die beiden Kommunen ganz konkret zusammenarbeiten können. Um 15 Uhr kommen der Rat der Stadt Hann. Münden und die Gemeindevertretung von Reinhardshagen heute im Sitzungssaal des Welfenschlosses zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, in der eine Machbarkeitsstudie für eine länderübergreifende Zusammenarbeit vorgestellt wird. Die Stadt Hann. Münden und die Gemeinde Reinhardshagen haben sie erstellen lassen, finanziert vor allem aus Zuschüssen beider Länder. Im Dezember 2020 hat der Rat der Stadt Hann. Münden dem Vorhaben einstimmig zugestimmt. Erstellt hat sie Diplom-Betriebswirtin Carmen Möller vom Unternehmen Komprax Result.

Anfang Juli hat sie ihre Ergebnisse bereits in einer Bürgerversammlung in Hemeln präsentiert.

Möglichkeiten der konkreten Zusammenarbeit sieht sie unter anderem bei den Bauhöfen, beim Brandschutz und der Feuerwehr, bei der Vereins- und Sportförderung sowie bei der gemeinsamen Nutzung von Dorfgemeinschaftshäusern.  ems

Pressebericht HNA 02.07.2022

Samstag, 2. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Kommt die Weserbrücke?

Reinhardshagen und Münden loten Zusammenarbeit aus

Zusammenarbeit über die Weser hinweg: Wie die zwischen Reinhardshagen und Münden aussehen kann, wurde mit einer Machbarkeitsstudie in Hemeln vorgestellt. Wichtig war mehreren Besuchern der Erhalt der Fähre. Foto: Bernd Schünemann

Reinhardshagen/Hemeln – Über das Thema Zusammenarbeit wird in Reinhardshagen und Hemeln schon seit vielen Jahren immer wieder gesprochen. Jetzt liegt zum ersten Mal eine Machbarkeitsstudie vor: Sie zeigt Möglichkeiten, wie die Kommunen trotz ihrer Lage in zwei Bundesländern zum Nutzen beider zusammenarbeiten könnten. In einer Infoveranstaltung im Dreschschuppen in Hemeln stellten Verfasserin Carmen Möller und die Lenkungsgruppe das Ergebnis vor.

Im Mittelpunkt stand die Daseinsvorsorge, um die drei Orte Veckerhagen und Vaake sowie Hemeln für die Zukunft attraktiv zu machen. Gleichzeitig wurde geguckt, wie Reinhardshagen und Münden bei einer Zusammenarbeit Synergien nutzen und Kosten sparen können.

Für beide Kommunen formulierte Möller die Rahmenbedingungen, unter denen sie künftig arbeiten müssen. Reinhardshagen habe sinkende Einwohnerzahlen bei „hohen Fixkosten“ für die Infrastruktur der Gemeinde. Münden habe eine stabile Einwohnerzahl, müsse aber seine Leistungen auf einer großen Fläche erbringen. Möller ist in der Region bekannt: Sie hat die Gemeinden Oberweser und Wahlsburg bei ihrem Zusammenschluss zum Wesertal begleitet. Als konkrete Punkte für eine Zusammenarbeit nannte Carmen Möller unter anderem die Bauhöfe (Vertretung, gemeinsame Nutzung von Maschinen), Brandschutz und Feuerwehr, Vereins- und Sportförderung (gemeinsame Nutzung von Einrichtungen), Kinderspielplätze (Bauhofdienstleistungen) sowie die gemeinsame Nutzung von Dorfgemeinschaftshäusern. Knut Dolle, Vorsitzender des Veckerhäger Sportvereins, erkundigte sich nach einer Zusammenarbeit mit Münden bei der Sanierung oder dem Neubau des Vaaker Hallenbades. Bürgermeister Dannenberg sieht dazu angesichts der schlechten Finanzlage mittelfristig „keine große Chance“. Ein wichtiger Aspekt aus Reinhardshäger Sicht ist eine dauerhafte wetterunabhängige Verbindung zwischen den Orten. Das könnte eine Brücke sein. Fraglich war aus Sicht der Zuhörer, ob die finanzierbar ist. Deutlich sprachen sich Besucher für den Erhalt der Fähre aus. Sollte eine Brücke gebaut werden, sei der Fährbetrieb nicht mehr wirtschaftlich. Die Informationen aus der Studie sollen auf den Internetseiten beider Gemeinden zur Verfügung gestellt werden. Dort können sich die Bewohner noch einmal informieren und sich bei Fragen an die Mitglieder der Lenkungsgruppe wenden. ber

Service: Nach der Info-Veranstaltung für die Bürger von Reinhardshagen und Hemeln wird die Studie auch den Gemeindevertretern und Ratsmitgliedern der Kommunen vorgestellt. Die Gremien tagen gemeinsam öffentlich am Donnerstag, 7. Juli, ab 15 Uhr im Rittersaal des Welfenschlosses.

Das sagen…

Thomas Baake

Hemelns Ortsbürgermeister Thomas Baake sprach von einem „langwierigen Prozess“, der jetzt den beiden Kommunen und den Bewohnern bevorstehe. Dann nutzte Baake die Veranstaltung zu praktischer interkommunaler Zusammenarbeit. Er lud für das erste Wochenende im August zur Weserbeleuchtung ein, die Reinhardshagen und Hemeln zusammen veranstalten. Am 8. Juli gibt es im Dreschschuppen die Hemelner Kurzkirmes, am 9. Juli gibt es Tanz im Dreschschuppen.

Albert Kauffeld

Vor zehn Jahren habe es einen erneuten Anstoß gegeben, länderübergreifend über Zusammenarbeit zu sprechen, erklärte der Reinhardshäger Beigeordnete Albert Kauffeld. Beide Kommunen hätten große Aufgaben vor sich, die die Bürger finanzieren müssten. Deshalb sei es wichtig, sich Gedanken über eine gemeinsame effektive Nutzung der Infrastruktur zu machen. Werde diese Chance jetzt vertan, „ist es fraglich, ob es eine neue Chance gibt“, sagte Kauffeld in Hemeln.

Tobias Dannenberg

„Wir sollten uns nicht an der Brücke festbeißen“, sagte Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg im Laufe der Veranstaltung. Auf der Basis der Machbarkeitsstudie sollten beide Gemeinden „jetzt gucken, was machbar ist“.

Dafür sprach sich auch der Reinhardshäger Parlamentschef Wolfgang Bertelmann aus. Die Studie sei die Diskussionsgrundlage, um zu gucken, „was wir zusammen hinkriegen“. Die Diskussion sollte nicht auf die Brücke reduziert werden.

Klemens Kahle

„Wer Straßen baut, der erntet Verkehr“, sagte der Veckerhäger Klemens Kahle zum Vorschlag, eine Brücke über die Weser zu bauen. Für ihn sei die kommunale Zusammenarbeit über den Fluss hinweg wichtiger. Reinhardshagen sollte überlegen, wie die beiden Ortsteile interessant und attraktiv für junge Familien werden könnten. Dazu gehören aus seiner Sicht beispielsweise kulturelle Angebote wie Konzerte. „Dafür braucht man keine Brücken-Diskussion“, unterstrich Kahle.

Pressebericht HNA 01.07.2022

Freitag, 1. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Chorkonzert in der Marienkirche

Singende Hemelner Vereine und Gruppen treten Sonntag auf

Die Sänger des Chorprojektes werden zusammen mit anderen Hemelner Chören das Konzert in der Marienkirche gestalten. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Auf ein Chorkonzert der singenden Hemelner Vereine und Gruppen können sich die Menschen des Weserortes und der Umgebung freuen. Anlass ist das Chorprojekt des Männergesangvereins, das in der ersten Aprilwoche gestartet und jetzt zu Ende ist. Allen hat es so viel Spaß gemacht, dass im Herbst ein weiteres Chorprojekt, wahrscheinlich mit weihnachtlichen Liedern, angeboten wird. Im 14-tägigen Probenrhythmus sind die Sänger aus dem Chor und am Gesang interessierte Männer zusammen gekommen, um mit Projektleiter Dr. Holger Bartels zu singen. Nun wird das Erlernte dem Publikum präsentiert. Am Sonntag, 3. Juli, ab 16 Uhr, werden der Frauenchor unter der Leitung von Heike Zimmermann, der Jugendchor und die Sänger des Chorprojektes, beide mit Chorleiter Dr. Holger Bartels sowie der Kinderchor der Schule, der von Sascha Jatho mit Unterstützung von Ramona Hirschel geleitet wird, für einen bunten Liedermix in der Marienkirche sorgen. Jeder Chor wird vier Stücke präsentieren, so unterschiedlich wie die Chöre sind, so unterschiedlich werden auch die Lieder sein. Der Eintritt für das Chorkonzert ist frei. Im Nachhinein können die Besucher bei kalten Getränken noch nette Gespräche führen.  zpy

Pressebericht HNA 01.07.2022

Freitag, 01. Juli 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Bücherei in Hemeln öffnet Montag wieder

Petra Osenbrück Leiterin der Bücherei

Hemeln – Der Ortsrat Hemeln informiert, dass die Wiedereröffnung der Ortsbücherei am Montag, 4. Juli, in den Räumen an der Hauptstraße 49 stattfindet. Coronabedingt war die Ortsbücherei über einen längeren Zeitraum geschlossen geblieben. Wie die ehrenamtliche Büchereileiterin Petra Osenbrück mitteilt, ist die Ortsbücherei nun wieder regelmäßig jeden ersten Montag im Monat greöffnet und zwar von 17 bis 18 Uhr. sta Foto: Osenbrück/nh

Pressebericht HNA 27.06.2022

Montag, 27. Juni 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Dorfflohmarkt in den Häusern von Hemeln

Anmeldungen bis 30. Juni erbeten

Hemeln – In Hemeln wird am Sonntag, 11. September, von 10 bis 17 Uhr ein Haus-, Hof- und Dorfflohmarkt veranstaltet. Dieser soll überall im Dorf stattfinden: in Einfahrten, Carports, Garagen, Scheunen, Höfen, Gärten und Häusern. Es können auch Plätze auf öffentlichen Grundstücken zur Verfügung gestellt werden. Als Orientierung für die Besucher wird es einen Dorfplan geben, in dem die verschiedenen Verkaufsstände gekennzeichnet sind. Neben den Verkaufsstellen wird es selbstverständlich auch Verpflegungsstände geben.

Noch gibt es die Möglichkeit sich zu beteiligen. Wer sich als Anbieter für den Dorfflohmarkt interessiert, sollte sich aus organisatorischen Gründen möglichst bis Donnerstag, 30. Juni, melden, teilt Nortrud Riemann vom Orga-Team des Flohmarktes mit. Der Dorfflohmarkt soll überwiegend im Dorfkern von Hemeln veranstaltet werden. Zeitgleich wird der inzwischen bekannte Kindersachenflohmarkt wie üblich im Dreschschuppen stattfinden. pgl

Pressebericht HNA 25.06.2022

Samstag, 25. Juni 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Kommunen wollen zusammenarbeiten

Ergebnisse von Studie werden vorgestellt

Reinhardshagen/Hemeln – Reinhardshagen und Hann. Münden loten weiterhin die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit der beiden Kommunen aus. Die Machbarkeitsstudie, die die Gemeindevertretung von Reinhardshagen und der Rat in Münden dazu in Auftrag gegeben hatten, geht jetzt in die abschließende Phase, berichtete Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar. Die Ergebnisse, die das Beratungsunternehmen Komprax Result erarbeitet hat, sollen in einer gemeinsamen Veranstaltung im Mündener Stadtteil Hemeln vorgestellt werden. Dazu laden Bürgermeister Dettmar und der Hemelner Ortsbürgermeister Thomas Baake für Mittwoch, 29. Juni zu einer Informationsveranstaltung ein. Ab 19 Uhr wird Carmen Möller von Komprax Result aus Burgwald in Waldeck-Frankenberg die Ergebnisse im Hemelner Dreschschuppen vorstellen.

Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Die Mitglieder der Lenkungsgruppe stehen an dem Abend für Nachfragen und Erläuterungen zur Verfügung. Den Mitgliedern der Reinhardshäger Gemeindevertretung und des Mündener Rates wird die Studie in einer gemeinsamen Sitzung am Donnerstag, 7. Juli, ab 15 Uhr im Rittersaal des Schlosses vorgestellt.  ber

Pressebericht HNA 22.06.2022

Mittwoch, 22. Juni 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Ein Gottesdienst ganz auf Plattdeutsch

Hemelner Gruppe gestaltete Andacht, um den Erhalt der Sprache zu fördern

Die Plattdeutschgruppe Hemeln (v. links): Hans-Werner Dell, Heidi Ludewig, Ilse Weitemeyer, Elfriede Ludewig, Irmtraut Gralla, zu Gast war Ernst Schrader (Vorsitzender Plattdeutsch-Forum Südniedersachsen), Hildegard Scholl, Willi Pape. Foto: Janine Noll/privat

Hemeln – „Danke fur düssen choaen Morjen..“ ein kraftvoller Gesang klang am Sonntagmorgen durch das Gotteshaus in Hemeln. Zahlreiche Besucher aus Hemeln und den Nachbargemeinden waren der Einladung zum ersten Plattdeutsch-Gottesdienst in die Hemelner Marienkirche gefolgt. Eine Plattdeutsch-Gruppe aus Hemeln, die zum Team „Plattduitsche Kerke underwejens“ gehört, führte den Gottesdienst durch, so Irmtraut Gralla von der Plattdeutschgruppe. Das Thema des Gottesdienstes lautete: „Früher war alles besser. Oder doch nicht?“ Diese These diskutierte die Plattdeutsch-Gruppe vor der Gemeinde. Der Gottesdienst wurde in südniedersächsischem Plattdeutsch gehalten, dem sogenannten „Ostfälisch Platt“, so wie man es auch in Hemeln spricht. Um den nicht plattdeutsch sprechenden Gottesdienstbesuchern das Verstehen zu erleichtern, wurde der Gottesdienst durch etliche Bilder angereichert. Nach der guten Resonanz plant diese Plattdeutschgruppe einen weiteren Gottesdienst im Jahr 2023. Das Anliegen ist dabei, den Erhalt der plattdeutschen Sprache und das kirchliche Leben in den Dörfern zu fördern.  sta

Pressebericht HNA 22.06.2022

Mittwoch, 22. Juni 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Ensemble „Phantastique“ tritt in Hemeln auf

Hemeln – Das Ensemble Phantastique ist am Sonntag, 26. Juni, ab 17 Uhr mit dem aktuellen Programm „Vom Orient zum Okzident – Heitere Lieder in schwierigen Zeiten“ in Hemeln, Trift 24, zu Gast. Im Rahmen der Veranstaltungen des „Kul-Türchen im Liederhof“ gastiert das Ensemble erneut in Hann. Münden.

Die Band um Isabel Schäfer (Gesang), Stefan Kienzle (Saxofon und Klarinette), Dirk Steinig (Klavier) und Jörg Roos (Kontrabass) präsentiert Titel aus Weltmusik, Klezmer, Tango, Jazz, aber auch Moritaten und Chansons.

Es sind laut Mitteilung nachdenkliche, aber auch fröhliche und heitere Kompositionen dabei, etwa von Georg Kreisler, Annett Louisan, Anna Depenbusch, Reinhard Mey, Hilde Knef und Max Raabe.

Der Eintritt ist frei. Am Ende der etwa einstündigen Veranstaltung wird um Spenden für die Künstler gebeten. Um das Konzert besser vorbereiten und allen Gästen einen geeigneten Sitzplatz anbieten zu können, bitten die Gastgeber Interessierte um Anmeldung, bis Samstag, 25. Juni, per Telefon … oder per E-Mail: kultuerchen@gmx.de. Das Konzert findet im Freien (überdacht) statt.

Es gelten für das Konzert die 3G-Regeln und das Tragen einer Maske in Räumen und Fluren. pgl

Pressebericht HNA 20.06.2022

Mittwoch, 20. Juni 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Welche Zusammenarbeit ist möglich?

Reinhardshagen und Münden informieren

Reinhardshagen/Hemeln – Reinhardshagen und Hann. Münden loten weiterhin die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit der beiden Kommunen aus. Die Machbarkeitsstudie, die die Gemeindevertretung von Reinhardshagen und der Rat in Münden dazu in Auftrag gegeben hatten, geht jetzt in die abschließende Phase, berichtete Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar.

Die Ergebnisse, die das Beratungsunternehmen Komprax Result erarbeitet hat, sollen in einer gemeinsamen Veranstaltung im Mündener Stadtteil Hemeln vorgestellt werden. Dazu laden Bürgermeister Dettmar und der Hemelner Ortsbürgermeister Thomas Baake für Mittwoch, 29. Juni zu einer Informationsveranstaltung ein. Ab 19 Uhr wird Carmen Möller von Komprax Result aus Burgwald in Waldeck-Frankenberg die Ergebnisse im Hemelner Dreschschuppen vorstellen. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Die Mitglieder der Lenkungsgruppe stehen an dem Abend für Nachfragen und Erläuterungen zur Verfügung.

Den Mitgliedern der Reinhardshäger Gemeindevertretung und des Mündener Rates wird die Studie in einer gemeinsamen Sitzung am Donnerstag, 7. Juli, ab 15 Uhr im Rittersaal des Schlosses vorgestellt.  ber

Pressebericht HNA 17.06.2022

Freitag, 17. Juni 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Umgang mit der Wut

Schüler in Hemeln bereiten Aufführung vor

Unter Anleitung von Katja Krause haben die Kinder Masken aus Pappe hergestellt und bemalt. Foto: petra siebert

Hemeln – „Man wird doch mal wütend werden dürfen“. In der Grundschule Hemeln ist das so, denn dort findet zurzeit eine Wutwoche statt. Eigentlich ist es die Projektwoche, in diesem Jahr zum Thema „Umgang mit Wut“, mit dem Quartiertheater aus Hannover. So wie im gleichnamigen Kinderbuch von Autor Toon Tellegen und Illustrator Marc Boutavant wird den Kindern auch in der Projektwoche das Thema Wut auf humorvolle Art und Weise näher gebracht.

In dem interdisziplinären Theaterprojekt wird wechselweise in drei Workshops gearbeitet. Das Maskentheater, das Musiktheater und die eigentliche Theatergruppe. „Als ich gelesen habe, was das Theater anbietet, war ich sofort begeistert“, sagt dazu Schulleiterin Daniela Banzhaf. Finanziert wurde die Projektwoche mit dem Quartiertheater mit Fördermitteln und Eigenmitteln der Schule. „Es ist spannend, zu sehen, wie Kinder mit Wut umgehen“, so die Schulleiterin. Und das Schöne daran sei, dass Aussagen der Kinder mit in das Stück eingebaut würden.

In der einen Gruppe mit Katja Krause werden Masken aus Pappe gefertigt und bemalt, deren Motiv und Farben die einzelnen Kinder mit Wut in Verbindung bringen. Lorenz hat ein Skelett in weiß produziert, Jonah einen bunten Clown mit einem bösen Blick, Lea hat sich für einen Gepartkopf entschieden und Victor bringt seine Wut mit einer Schlange in Verbindung.

Die Gruppe mit Tim von Kietzell symbolisiert Wut mit verschiedenen Gegenständen. Das sind keine klassischen Dinge, sondern unter anderem Styroporplatten, Speiseölkanister, ein Holzbrett, Flaschen oder wer wollte, konnte auch mit Ketten rasseln. Diese unangenehmen Wutgeräusche wurden zusammen aufgezeichnet, daraus entstand eine Geräuschkulisse für die Aufführung. „Habt ihr auch so ein Knistern im Kopf, wenn ihr wütend seid“, fragte von Kietzell und alle Kinder nickten.

Merle Grund war für die Theatergruppe zuständig. Da spielten die Mädchen und jungen einige Szenen. In einer Szene schauten sich einige Kinder einen Film an. Gerade als es richtig spannend wurde, kamen weitere Mädchen und Jungen dazu und setzten sich davor, sodass die anderen nichts mehr sehen konnten. Da kam es zu heißen und wütenden Diskussionen.

Mit diesem Projekt möchte das Theaterteam die emotionalen Kompetenzen der Kinder fördern. Diese solle sich ihren Beweggründen für Wut annähern, Verständnis der Wut der anderen entwickeln und lernen, ihre eigene Wut differenziert zu betrachten. Es geht darum, eigene Frustrationsgrenze kennenzulernen, zu diesen zu stehen und zu lernen, eine Haltung zu entwickeln.

In allen drei Gruppen hatten die Hemelner Schulkinder ihre Freude daran, mal aus sich herauszukommen, Gefühle zu zeigen und mal richtig wütend werden zu dürfen. Sie sind schon sehr aufgeregt, denn am heutigen Freitag, 17. Juni, 10 Uhr, findet in der Hemelner Turnhalle die Präsentation für Eltern, Angehörige, Freunde und Interessierte statt.  zpy

Pressebericht HNA 08.06.2022

Mittwoch, 8. Juni 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Sommerkonzert des Musikexpress

Foto: Per Schröter

Hemeln – Eine ausgelassene Stimmung herrschte am Sonntagnachmittag im Hemelner Dreschschuppen, wo der Musikexpress Hemeln und der örtliche Frauenchor ein Sommerkonzert veranstalteten. Mit einem breiten musikalischen Spektrum, das von volkstümlichen Liedern über Auszüge bekannter Musicals bis zu Popsongs und Schlagern reichte, brachten die rund 25 Musikerinnen und Musiker des Musikexpresses die mehr als 200 gut gelaunten Gäste im voll besetzten Dreschschuppen auf Touren. Zwischen den Musikblöcken wusste der Hemelner Frauenchor mit seinem erfrischenden Gesang zu begeistern. per 

Pressebericht HNA 30.05.2022

Montag, 30. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Sie besingen den Abend

Weserfestspiele machten Station in Hemeln

Die Besucher hatten viel Freude am gemeinsamen Abendliedersingen in Hemeln. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Unter freiem Himmel wäre die Atmosphäre des „Abendliedersingens an der Weser“, im Rahmen der Weserfestspiele, vermutlich ziemlich kühl gewesen. So wurde der Veranstaltungsort am Samstagabend von der Wiese hinter der Hemelner Marienkirche kurzfristig in den Dreschschuppen verlegt.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die älteren Besucher hätten im Freien gefroren“, sagte Kreiskantorin Gabriele Renneberg, in deren Händen die Leitung des Abendliedersingens lag. Im Dreschschuppen begrüßte sie über 200 Besucher.

Auch wenn die Abendsonne noch durch die Fenster im Dreschschuppen schien, bildete das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ den Auftakt. Bei den meisten Liedern wurden die Gäste zum Mitsingen aufgefordert. Nach einem jeweiligen Vorspiel und der musikalischen Begleitung im Wechsel eines Posaunenchores, eines Flötenkreises und eines kleinen Ensembles, bestehend aus einer Querflöte und zwei Klarinetten (die 3 Cs), sangen die Besucher mit Freuden mit.

Einige Stücke wurden von den einzelnen Instrumentalgruppen ohne Gesang präsentiert, wofür sie Applaus erhielten. Auch zwei Vokalchöre sorgten für ein gutes Stimmenvolumen im Dreschschuppen. Man merkte den Gästen die Freude am gemeinsamen Singen an. Es waren überwiegend bekannte Lieder wie unter anderem „Abend wird es wieder“, „kein schöner Land“, „Lalelu, nur der Mond schaut zu“, „Abend ward, bald kommt die Nacht“. Jedes Stück kündigte Gabriele Renneberg an und erzählte dazu in lockerer Weise Interessantes zu den Komponisten, zu den Melodien oder zu den Inhalten. Zu dem Lied „weißt du wie viel Sternlein stehen“ fragte sie, ob denn jemand wisse, wie viele Sterne denn am Himmel zu sehen sind. Sie habe recherchiert, es sind bei klarer Sicht 6500 Sterne.

„Wer weiß denn was Näglein sind“, fragte sie vor dem Gesangsstück „Guten Abend, gute Nacht“. Denn der Beginn „mit Rosen bedacht, mit Näglein besteckt“ schien erklärungsbedürftig. Auch da habe sie nachgelesen, dass dies Nelken bedeutet, in dem Fall Gewürznelken, die gegen Ungeziefer und Krankheiten wirken sollen. Die sprachlich veraltete Bezeichnung für Gewürznelken, ist aus dem modernen Sprachgebrauch fast vollständig verschwunden und findet sich nur noch vereinzelt in einigen Dialekten.

Diese gelungene Art der Moderation gemischt mit den bekannten und beliebten Liedern machte den Besuchern Spaß, sodass es für alle ein entspannter und kurzweiliger Abend war.  zpy

Pressebericht HNA 28.05.2022

Samstag, 28. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Wieder Auftritt nach langer Pause

Der Musikexpress Hemeln spielt am 4. Juni im Dreschschuppen

Der Musikexpress Hemeln freut sich auf viele Gäste aus Hemeln und der Umgebung. Foto Folke Isenberg/nh

Hemeln – „Nach all den Absagen und Ausfällen im Herbst und im Winter ist ein Auftritt vor Publikum für alle Musikerinnen und Musiker des Musikexpress Hemeln ein Herzenswunsch“. Das sagte Folke Isenberg, der musikalische Leiter und lädt damit für Samstag, 4. Juni, 15.30 Uhr, zu einem Sommerkonzert in den Dreschschuppen ein. Der Eintritt ist frei, wem es gefallen hat, der kann am Ende einen Obolus spenden. „Bereits das Sommerkonzert im vergangenen Jahr hat allen Gästen und uns viel Spaß gemacht und daran wollen wir anknüpfen“. Auch der Frauenchor Hemeln ist wieder mit einigen Liedbeiträgen dabei. Seit einigen Wochen wird beim Musikexpress intensiv geprobt, um die Stücke aus dem reichhaltigen Repertoire nach der langen Zwangspause wieder einwandfrei präsentieren zu können. Das sei laut Isenberg nicht ganz so einfach, wenn man mehrere Monate nicht zusammen proben konnte. Geboten wird ein vielfältiges Programm mit bekannten und beliebten Melodien, sodass für jeden Musikgeschmack etwas dabei ist. Für den kulinarischen Geschmack gibt es zuvor, ab 14.30 Uhr, Kaffee und Kuchen sowie Getränke. zpy

Pressebericht HNA 28.05.2022

Samstag, 28. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Singen unter freiem Himmel

Weserfestspiele machen in Hemeln Station

Hemeln – Das „Abendliedersingen an der Weser“, eine Veranstaltung im Programm der Weserfestspiele, erklingt am heutigen Samstag, 28. Mai, ab 20 Uhr auf der Wiese hinter der Marienkirche in Hemeln. Unter freiem Himmel können hier laut Mitteilung Jung und Alt mitmachen. Unterstützt werden die singenden Besucher dabei von Blechbläsern, einem Flötenkreis, zwei Vokalchören und einem kleinen Ensemble bestehend aus einer Querflöte und zwei Klarinetten (die 3 Cs). Kreiskantorin Gabriele Renneberg singt mit dem Publikum Lieder von „Der Mond ist aufgegangen“ über den Abendsegen aus „Hänsel und Gretel“ bis zum „La, le, lu“ aus einem bekannten Heinz-Rühmann-Film. Falls es regnen sollte, findet die Veranstaltung im Dreschschuppen, Unterdorf 2, statt. Es gilt die 2G-Regel. Der Eintritt ist frei.

Pressebericht HNA 23.05.2022

Montag, 23. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Sanierungen am Turm abgeschlossen

Nach 15 Jahren sind die Bauarbeiten an der Bramburg beendet

VON KIRA MÜLLER

22 Meter ist der Rundturm hoch, der in 15 Jahren vollständig saniert wurde. Auf dem Bild ist der ehemalige Eingang zum Turm zu sehen, wo einmal eine Hängebrücke hing. Foto: Kira Müller

Hemeln – Ein bröckelndes Dach, aus der Mauer fallende Steine und Bäume, die die Turmwand durchbrechen – das ist Geschichte.

Die Sanierung der Ruine der Bramburg bei Hemeln, am Rande des Wesertals nördlich von Hann. Münden, ist nach 15 Jahren nun abgeschlossen. Der Rundturm der früheren Burg steht wieder fest und sicher.

Bereits 2007 ist ein Dokumentations- und Erhaltungsprojekt entstanden, um die Bramburg fachgerecht zu sanieren. „Seit 200 Jahren wurde baulich an der Bramburg wahrscheinlich nichts mehr geändert und saniert“, sagt Günter Jung, ehemaliger Denkmalpfleger. Somit wurden die ersten Schritte für die dauerhafte Sicherung und die Erhaltung des Turms eingeleitet, und noch im selben Jahr begannen die Vorarbeiten: Studierende der Leibniz-Universität Hannover vermaßen die Bramburg-Ruine, Mörtelproben wurden genommen und der Boden untersucht. Zusätzlich entstanden im März 2008 viele Fotos und genaue Beschreibungen.

„Im Vorfeld wurde viel untersucht, um noch mehr über die Burg zu erfahren“, erklärt Renate von Stockhausen, Inhaberin der Bramburg. Aufgestellt wurden die Dokumentationen hauptsächlich vom Institut für Bauforschung und Denkmalpflege. „Die ausgiebigen Vorbereitungen haben das Ergebnis positiv beeinflusst“, ist sich von Stockhausen sicher. „Es war ein Herantasten an einen sichtbar guten Erfolg, sodass es sich hoffentlich lang nachhaltig hält.“

Ohne ihr Wirken wäre die Sanierung nicht möglich gewesen: Unser Bild (links) zeigt Experten im Bereich Denkmalschutz und -pflege und die Eigentümer: Renate von Stockhausen (dritte v.l.) und ihr Sohn Ernst von Stockhausen (vierter v.l.). Das Foto rechts zeigt den weitreichenden Blick auf die Weser vom Turm aus. Es entstand während der Sanierungsarbeiten, als ein Holzdach auf dem Turm lag. Fotos: Ernst von Stockhausen/privat, Kira Müller

Bauabschnitte

Die Sanierung wurde in drei Bauabschnitte aufgeteilt: Beim ersten Bauabschnitt (2007-2014) wurde die Turmkrone saniert. Weil das Geld fehlte, wurde übergangsweise ein Notdach von einem Zimmerer aus Hemeln gebaut. „Wegen des grellen Grüns gab es viele, die sich beschwert haben“, sagt von Stockhausen, doch blieb dieses Dach nicht lange, sondern wurde durch ein weniger auffälliges ersetzt.

Der zweite Bauabschnitt (2014-2020) beschäftigte sich mit der Reparatur von zwei Dritteln der Außenfassade (Richtung Süden). Steine und Fugen wurden dabei ausgebessert. Dem letzten Teil der Außenfassade widmete sich der dritte und somit letzte Bauabschnitt (2020-2021). Dabei wurde auch die Turmkrone vollständig restauriert und abgedichtet. „Wasser ist der natürliche Gegenspieler von Bauwerken“, heißt es vonseiten der Experten. Deswegen sei es besonders wichtig gewesen, das Dach auszubessern, damit möglichst wenig Feuchtigkeit von oben in die Steine der Mauer zieht.

Denkmal

Die Erhaltung des Turms war der Familie von Stockhausen besonders wichtig. Der Turm sei in der Gegend sehr bekannt und beliebt. Besonders Wanderungen von Schulklassen führten häufig zu der Ruine. „Es ist ein beliebter Anlaufpunkt“, so Renate von Stockhausen.

Zusätzlich lockt der Standort Besucher in den Bramwald. Als Drei-Länder-Eck zwischen Niedersachsen, Hessen und Thüringen kommen auch Menschen von weiter her, um sich die Ruine anzuschauen. Eine Turmbesteigung ist aber leider nicht möglich.

Förderung

Die Vermessung 2007 wurde von der Stadt Hann. Münden als Untere Denkmalschutzbehörde, dem Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e.V., der Sparkasse Münden, dem Ortsrat Hemeln und der Familie von Stockhausen unterstützt. Ernst von Stockhausen bedankte sich bei allen Förderern, die die Sanierung „großzügig mit getragen“ haben. Eine Zahl, wie hoch die Kosten letzten Endes waren, wollten die Eigentümer nicht nennen.

Pressebericht HNA 17.05.2022

Dienstag, 17. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Vielleicht entsteht ein Chor

Gesangsprojekt für singende Männer in Hemeln

VON PETRA SIEBERT

Spaß und Freude haben die versierten Sänger und die Neueinsteiger an dem neuen Chorprojekt mit Dr. Holger Bartels (rechts). Foto: petra siebert

Hemeln – „Eisgekühlter Bommerlunder“ gesungen von zehn Hemelner Männern macht richtig gute Laune. Für die, die zuhören und auch für die, die singen. Das Lied von den „Toten Hosen“ hat Kreischorleiter Dr. Holger Bartels auf dem Akkordeon begleitet. Dieser Song wird von den Männern, die schon lange im Männergesangverein Concordia 1860 Hemeln dabei sind und von Neueinsteigern beim „Chorprojekt Hemeln 2022“ gerne gesungen.

Dieses Männer-Chorprojekt ist in der ersten Aprilwoche gestartet und wird im Juni enden. Im 14-tägigen Probenrhythmus kommen die Männer zusammen, um im MGV-Vereinsheim (Weserstraße 41) mit Projektleiter Dr. Bartels zu singen. „Das Chorprojekt Hemeln 2022 ist nicht einfach ein Projekt mit Chorsängern, hier geht es darum, absolute Nichtsänger zu einer musikalischen Betätigung mit Schwerpunkt Singen zu motivieren“, erklärt Dr. Bartels. Er freut sich, dass damit Männer begeistert werden konnten, die noch nie gesungen haben. Unterstützung leisten einige erfahrenere Chorsänger, die die Gruppe spielerisch mit rhythmischen und melodiösen Experimenten zu kompletten kleinen Stücken führen. Diese würden auf einfache Art das Erlebnis des selbst Musizierens erfahrbar machen. Weil das oft so ganz anders ist und ganz andere Beteiligung verlangt als in einer Chorprobe, haben auch die chorerfahrenen Gruppenmitglieder ihre Freude und ihre persönlichen Herausforderungen.

„Rhythmus, mit dem eigenen Körper produziert, verschiedene Musikinstrumente, Gesang mit einfacher Mehrstimmigkeit, sich wiederholende Abläufe, die die Aufmerksamkeit schulen und Texte die sich einprägen. So wird die Gruppe an ein gemeinsames Musizieren herangeführt“, macht der Projektleiter deutlich. Dabei würde das Zutrauen in die eigenen Möglichkeiten gestärkt und die Lust am Musizieren geweckt. Musik sei eine körperliche Erfahrung, das müsse die Gruppe spüren.

Musikstücke aus verschiedenen Epochen und Kulturen stehen auf dem Plan. In nur sechs Proben soll etwas Präsentables erarbeitet werden. „Vielleicht werden es zwei Stücke“, so Dr. Bartels, „vielleicht mehr. Ist die Gruppe am Ende ein Chor? Vielleicht. Auf jeden Fall wird die Gruppe am Ende ein musikalisches Ensemble sein. Mit Lust auf mehr“.

„Wir haben die Eintrittsschwelle bewusst niedrig gehalten, und wir singen zunächst einstimmig, mit dem Ziel mehrstimmig einen Kanon zu erarbeiten“, sagt dazu der Vereinsvorsitzende Sascha Jatho. Gemeinsam etwas erarbeiten, aus dem Nichts was erschaffen sowohl mit versierten als auch mit absoluten Gesangsneulingen, das sei der Plan. „Genau das ist die Herausforderung und das spannende an diesem Gesangsprojekt“, ergänzt der Kreischorleiter.

„Wir haben uns zu dem Chorprojekt entschieden, weil der MGV aus Altersgründen der Sänger bald nicht mehr vierstimmig singen kann“, so Jatho. Ein Chor mit regelmäßigen wöchentlichen Proben sei einfach nicht mehr zeitgemäß. Viele würden die Vereinsverpflichtung, zu den wöchentlichen Proben kommen zu müssen, scheuen.

Am Ende ist ein Auftritt geplant. „Wie, wo und wann wissen wir alles noch nicht, werden es aber rechtzeitig bekannt geben“, so Jatho. Die nächste Probe ist am kommenden Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr. Eine letzte Gelegenheit für Interessierte von 16 bis 99 Jahre, noch aufzuspringen.

Pressebericht HNA 16.05.2022

Montag, 16. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

In Hemeln spielt die Harfe auf

Konzert mit Bettina Kallausch am Sonntag

Hemeln – Der Verein Kul-Türchen im Liederhof, Trift 24, lädt für Sonntag, 22. Mai, ab 17 Uhr zu einem Konzert mit dem Titel „Die Harfe spielt auf …“ ein. Bettina Kallausch aus Hann. Münden möchte die Besucher dabei auf eine besondere Klangreise mitnehmen.

Kallausch musiziert und erzählt Geschichten mit und von ihren häufig selbst gebauten Instrumenten: Verschiedene Harfen, die Gemshornflöte und der Dudelsack entführen klangvoll in fremde Welten, heißt es in der Einladung. So erklingen Weisen aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock.

Bettina Kallausch spielt Harfe. Foto: B.Kallausch/nh

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstlerin wird gebeten. Das Programm dauert eine gute Stunde. Anschließend besteht die Möglichkeit noch zusammen zu sitzen, zu plaudern und den Tag ausklingen zu lassen. Das Konzert findet im Freien statt. Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel.

Pressebericht HNA 06.05.2022

Freitag, 6. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Boule und Stammtisch

Arbeitskreis der Landfrauen stellt Programm vor

Hemeln – Der Arbeitskreis des Landfrauenvereins Oberweser Hemeln stellt sein Programm wie folgt vor:

■   Donnerstag, 12. Mai: 19.30 Uhr, Jahreshauptversammlung auf dem Campingplatz im Restaurant „Dolce Vita“ bei Maria Lopes. Wer möchte, kann schon ab 18.30 kommen, um sich für den Abend zu stärken und zum Essen anmelden. Anmeldung für das Essen per E-Mail: marika.wedekind@t-online.de oder Mobil: 0151/5 1111 666.

■   Freitag, 10. Juni: 15 Uhr, Treffen zum Boule spielen an der Boule-Bahn bei Prof. Szcecsenyi im Unterdorf 17. Anschließend Einkehr im Gasthaus Zur Fähre.

■    Mittwoch, 13. Juli: 19.30 Uhr, Stammtisch im Gasthaus Zur Fähre bei Andreas Bohle.

■    Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. Juli: Seminarwochenende im Kloster Bursfelde mit dem Thema: Weniger ist mehr. Anmeldungen bei Marika Wedekind unter Tel. 0 55 44/74 75. Die angemeldeten Teilnehmerinnen werden rechtzeitig über den Ablauf informiert.

■   Freitag, 29. Juli: 19.30 Uhr: Landmännerabend auf dem Campingplatz im Restaurant „Dolce Vita“ bei Maria Lopes. Anmeldung zum Essen per E-Mail: dirk.wedekind@t-online.de oder Mobil: 01 75/9 35 05 14.

■    Mittwoch, 10. August: 19.30 Uhr, Stammtisch im Gasthaus Zur Fähre bei Andreas Bohle.

Alle Veranstaltungen, auch die Stammtische, sind öffentlich.

Pressebericht HNA 02.05.2022

Montag, 2. Mai 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Kitakinder sind Baumpaten

Kultur- und Naturförderverein Hemeln pflanzt Wildapfel

VON PETRA SIEBERT

Pflanzaktion: Sabine Grünewald (Leiterin der Kindertagesstätte), Alfred Urhahn (Vorsitzender des Kultur- und Naturfördervereins), Frederick Rudolph (Stellvertretender Vorsitzender des Kultur- und Naturfördervereins), Bettina Bönning (Geschäftsführerin beim Ferienwerk Kurhessen Wesertal) und Ortsheimatpfleger Volker Meng (von links) bei der Baumpflanzung. Foto: petra siebert

Hemeln – Um eine Besonderheit, nämlich einen Wildapfel (Malus sylvestris), ist Hemeln reicher geworden. Dieser Baum wurde auf dem Spielplatz „Trift“ gepflanzt. Paten sind die Mädchen und Jungen der evangelischen Kindertagesstätte im Ort. Sie werden den Baum regelmäßig gießen, damit er wachsen und gedeihen kann. Die Kinder haben auch das Loch gegraben, in das der Baum gesetzt wurde.

Es ist das achte Jahr, in dem der Kultur- und Naturförderverein Hemeln sich um die Pflanzung eines Baumes kümmert. Die meisten Bäume stehen am Radweg Weserufer, einer am Heldenhain. Jedes Jahr wird ein anderer Baum gewählt und jedes Jahr sponsern ein Verein, ein Unternehmen oder Menschen aus dem Ort den Baum. Als Vereinsvorsitzender dankte Alfred Urhahn dem Spender, dem Ferienwerk Kurhessen aus Wesertal. Das Ferienwerk bewirtschaftet das Evangelische Freizeitheim Hemeln. Üblicherweise wird der Baum des Jahres ausgewählt, doch anstelle der Rotbuche hat sich der Verein für den Wildapfel, den Baum des Jahres 2013 entschieden.

Vor der Pflanzung erzählte Ortsheimatpfleger Volker Meng einiges über den Baum. Dieser wurde im Forstbotanischen Garten in Göttingen herangezogen, Meng leitet den Garten. Der Wildapfel wird auch als Holzapfel oder Krabapfel bezeichnet. Der Ursprung liegt in Kasachstan und Usbekistan. Der erste Anbau soll bereits vor etwa 12 000 Jahren im heutigen Kasachstan stattgefunden haben. Nach Europa kam der Apfel vermutlich im Gepäck der Römer.

Diese brachten das Obst von ihren Feldzügen mit und verteilten es über den gesamten Kontinent. Der Wildapfel ist ein bis zu zehn Meter hoher Baum, der 80 bis 100 Jahre alt werden kann. Im Gegensatz zum Kulturapfel sind seine Früchte nur drei Zentimeter klein und grün, bekommen sie viel Sonne ab, färben sich die Äpfel ein wenig rötlich. Die Früchte sind essbar, aber wegen des hohen Gerbstoffgehaltes sind die harten Äpfel sauer. Sie wurden früher wegen ihres hohen Pektingehalts gerne für verschiedene Gelees verwendet. Bereits vor einigen Wochen setzten Mitglieder des Kultur- und Naturfördervereins Hemeln über 2000 verschiedene Blumenzwiebeln (Wildtulpen, Elfenkrokus, Puschkinien, Traubenhyazinthen und Blausterne) auf drei kleinen öffentlichen Grünflächen.

Weitere Pflanzungen sind für die Zukunft geplant. Damit soll nicht nur das Dorfbild verschönert werden, sondern die Blüten sollen auch Insekten als wichtige Nektar- und Pollenlieferanten dienen.

Pressebericht HNA 27.04.2022

Mittwoch, 27. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Auch Kinderfeuerwehr brachte Ort auf Hochglanz

Zahlreiche Freiwillige waren bei „Hemeln putzmunter“ dabei

Ganz fleißig waren die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr. Foto: petra siebert

Hemeln – „Hemeln putzmunter“, hieß es im Ort an der Weser. Nach zwei Jahren Zwangspause wurde das Dorf in zwei Stunden von den über 50 Bewohnern auf Hochglanz gebracht.

„Es waren überwiegend Pflegearbeiten, die wir im Ort vorgenommen haben“; sagt dazu Dirk Wedekind, Vorsitzender des Trägervereins der Hemelner Dorfgemeinschaftsanlage. Zusammen mit dem Ortsrat und Ortsbürgermeister Thomas Baake hatte der Verein zu der Aktion aufgerufen. Hecken schneiden, Unkraut jäten, Laub zusammen kehren, die gepflasterten Flächen vom Moos befreien, all das stand an. Auch am Dorfgemeinschaftshaus wurden Grundreinigung mit Fenster putzen und kleine Reparaturarbeiten vorgenommen.

Mit Traktoren und Anhängern ging alles am gleichen Tag zur Deponie nach Dransfeld. „Müll der rumliegt, gibt es bei uns im Dorf kaum“, betont Wedekind. Doch dem widersprach Jannes. Zusammen mit anderen Mädchen und Jungen der örtlichen Kinderfeuerwehr hatte er mehrere Säcke Müll auf dem Spielplatz „Trift“ gesammelt. „Wir haben Deckel, alte Socken, Papier, Glas, Strohhalme und ganz viel Plastikmüll dort eingesammelt“, berichtete er. Doch das war die Ausnahme, ansonsten ist Hemeln sauber.  zpy

Pressebericht HNA 27.04.2022

Mittwoch, 27. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Entspannte Feier in Hemeln

Grundschule stellt bei Tag der offenen Tür neue Räume vor

VON PETRA SIEBERT

Mädchen und Jungen der Chor AG sangen zum Auftakt einige Lieder unter der Leitung von Sascha Jatho, dem Vorsitzenden des Männergesangvereins. Foto: Petra Siebert

Hemeln – „Wir können es noch gar nicht fassen, dass das Thema Schulschließung in Hemeln erst mal vom Tisch ist“, sagte Schulleiterin Daniela Banzhaf am Tag der offenen Tür in der Grundschule Hemeln. „Es herrscht eine total entspannte Stimmung“.

Um allen Interessierten im Ort die neue Mensa und die renovierten Räume zu zeigen, wurden die Türen geöffnet. Denn seit Sommer des vorigen Jahres ist die Grundschule eine Ganztagsschule. Dazu mussten eine Mensa eingerichtet, einige bauliche Veränderungen sowie umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen werden. Außerdem hat die schmucke Dorfschule jetzt auch eine Kinder-Bücherei, eine Mathewerkstatt und eine PC-Ecke.

Das Ganztagsprogramm an drei Nachmittagen in der Woche wird sehr gut angenommen. Das vor allem durch ehrenamtliche Helfer angebotene Nachmittagsprogramm begeistert die Kinder. Ob Singen, Werken oder Feuerwehr, für jeden ist etwas dabei. Die Hemelner sind sehr stolz und dankbar, dass die Grundschule zur Ganztagsschule aufgewertet wurde.

Die Besucher gewannen einen Eindruck von der Ganztagsschule, der Schulleitung und den vielen Aktivitäten und Aktionen rund um die Schule. Der Schulchor, die Chor AG und die Platt-Theatergruppe sorgten mit Darbietungen für gute Stimmung.

Und da der Zusammenhalt der Hemelner immer klappt, gab es Bratwürstchen von der Feuerwehr, Kaffee und Kuchen von den Landfrauen und Getränke vom Ortsrat. Ortsbürgermeister Thomas Baake nutzte die Veranstaltung, um allen Hemelnern, die an einer Demo zum Erhalt der Schule teilgenommen hatten, zu danken.

„Wir haben den Ratsmitgliedern damit gezeigt, wie wichtig es uns Hemelnern ist, unsere Schule behalten zu dürfen“.

Pressebericht HNA 21.04.2022

Donnerstag, 21. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Mitsingen bei den Weserfestspielen

Hann.Münden/Hemeln – Die Weserfestspiele vom 14. Mai bis zum 6. Juni sollen ein großes Fest des Singens werden. Zu zwei Veranstaltungen lädt Kreiskantorin Gabriele Renneberg nun ein:

■  Zur Auftaktveranstaltung „SINGEN!“ am Samstag, 14. Mai, 18 Uhr in der St. Blasius- Kirche in Hann. Münden soll sowohl die Gemeinde als auch ein geplanter Projektchor singen, heißt es in einer Mitteilung. Landeskirchenmusikdirektor Hans-Joachim Rolf spielt die Orgel, Micha Keeding wird ein Gemeindesingen leiten, eine Band wird auch dabei sein. Wer mitmachen möchte, kommt am Freitag, 13. Mai, zur Probe in die St. Blasius Kirche. Um eine Anmeldung bei Gabriele Renneberg wird gebeten. Den Grundstock werden Sängerinnen und Sänger aus den Chören von Kirchenmusikdirektor Detlef Renneberg sowie aus dem Dransfelder Chor und dem Chor „ConTakt“, geleitet von Gabriele Renneberg, bilden. Den Projektchor begleitet Detlef Renneberg am 14. Mai an der Orgel. Zusätzliche Proben für die Region Obergericht: samstags 10 Uhr bis ca. 12.15 Uhr Kirche in Benterode (Gabriele Renneberg, nicht jede Woche), Region Mitte: donnerstags 18 Uhr bis 19 Uhr Blasiuskirche (Detlef Renneberg), Region Untergericht: donnerstags 19 Uhr bis 20.30 Uhr St. Martinikirche Dransfeld (Gabriele Renneberg).

■  Das „Abendliedersingen an der Weser“ findet unter freiem Himmel am 28. Mai ab 20 Uhr statt. Jeder darf mitsingen; unterstützt werden die Besucher von Blechbläsern, einem Flötenkreis, Vokalchören und einem Ensemble. Bei Regen findet die Veranstaltung im Dreschschuppen, Unterdorf 2, statt (2G-Regel). Der Eintritt der beiden Veranstaltungen ist frei.  kir

Kontakt und Infos: Gabriele Renneberg, 05541/95 76 150; Email: Gabriele.Renneberg@evlka.de; sowie unter weserfestspiele.de

Pressebericht HNA 21.04.2022

Donnerstag, 21. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Putzen und pflanzen in Hemeln

Aktionen zur Verschönerung des Orts

Hemeln – Am Samstag, 23. April, wird in Hemeln der jährliche Baum gepflanzt. Diesmal auf dem Spielplatz „Trift“, ein Wildapfel (Malus sylvestris), Baum des Jahres 2013.

Den Baum hat das Ferienwerk Kurhessen aus Wesertal gespendet. Das Ferienwerk bewirtschaftet das Evangelische Freizeitheim Hemeln. Die Kosten für ein Schild und Pfähle übernimmt der Kultur- und Naturförderverein Hemeln. Die Baumpflanzung findet im Anschluss an die Aktion „Hemeln putzmunter“, Beginn 9.30 Uhr, statt. Ferner bittet der Kultur- und Naturförderverein um die Spendenannahme für Zwiebelgewächse.

Der Verein hat 2000 Wildtulpen, Elfenkrokusse, Puschkinien, Traubenhyazinthen und Blausterne auf Grünflächen in Hemeln gepflanzt. „Die Anpflanzungen verschönern nicht nur das Dorfbild, sondern dienen den Insekten als wichtige Nektar- und Pollenlieferanten“, sagt dazu Alfred Urhahn, Vorsitzender des Kultur- und Naturfördervereins. Die Aktion sei in Absprache mit den Kommunalen Diensten Hann. Münden erfolgt.  zpy

Pressebericht HNA 20.04.2022

Mittwoch, 20. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Kirmesumzug in Hemeln

Foto: Ewald Lotze/privat

Das Foto unseres Lesers Ewald Lotze aus dem Jahr 1975 zeigt den Fahnenaufzug auf der Kirmes in Hemeln im Dreschschuppen. Nach zwei Jahren Coronapause plant der KKSV Hemeln in diesem Jahr eine Wiederbelebung am zweiten Wochenende im Juli. sta 

Ewald Lotze aus Hemeln

Szenen aus dem Dorfleben von einst können Sie senden an: HNA-Redaktion Hann. Münden, Tel. 0 55 41/ 98 39 15, hann.muenden@hna.de

Pressebericht HNA 20.04.2022

Mittwoch, 20. April 2022, Mündener Allgemeine / Titelseite & Lokales

Diskussion über Zukunft der Grundschule

Hemeln – Soll die Grundschule Hemeln geschlossen werden? Darüber wird heute im Gesellschaftsausschuss des Stadtrates Hann. Münden diskutiert, der sich um 15 Uhr im Rittersaal des Welfenschlosses trifft.

Der Förderkreis Grundschule Hemeln, die Bürgerinitiative zum Erhalt der Grundschule Pro Hemeln 2.0 und der Ortsrat Hemeln rufen deshalb alle Hemelner auf, ab 14.30 Uhr auf dem Schlossplatz zu demonstrieren und mit in die öffentliche Sitzung zu kommen.

„Wir lassen die Kirche im Dorf und die Grundschule auch“, heißt es in dem Einladungsschreiben der Initiative. zpy

Demo zum Erhalt der Schule

Versammlung vor dem Welfenschloss heute um 15 Uhr

Sorgt für Diskussionen: die Grundschule in Hemeln. Archiv Foto: Petra Siebert

Hemeln – Welche Zukunft hat die kleine Grundschule in Hemeln? Darüber wird heute im Gesellschaftsausschuss des Stadtrates Hann. Münden diskutiert, der sich um 15 Uhr im Rittersaal des Welfenschlosses trifft. Der Förderkreis Grundschule Hemeln, die Bürgerinitiative zum Erhalt der Grundschule Pro Hemeln 2.0 und der Ortsrat Hemeln rufen deshalb alle Hemelner auf, ab 14.30 Uhr auf dem Schlossplatz zu demonstrieren und mit in die öffentliche Sitzung zu kommen.

„Unsere Kinder der letzten Jahrzehnte haben es jeweils den engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, dass sie morgens mit ihren kleinen Füßchen die Straße runter zur Schule laufen konnten und nicht in Bussen nach sonst wo fahren mussten“, heißt es in einer Bürgerinformation, die am Wochenende in dem Weserort verteilt wurde.

„Wir lassen die Kirche im Dorf und die Grundschule auch. Seit 2010 haben wir uns erfolgreich dagegen gewehrt. Jetzt ist es wieder soweit. Viele von uns haben für den Erhalt der Schule gespendet und das Geld wurde gut genutzt“, steht weiter in dem Schreiben.

Man habe vor einigen Jahren das große Glück gehabt, dass sich eine besonders engagierte Schulleiterin bewusst für die Grundschule Hemeln entschieden habe. Die Schule lebe und werde ständig weiterentwickelt. So sei man, bereits fünf Jahre vor der gesetzlichen Vorgabe, eine Ganztagsschule geworden.

Das Bildungsangebot werde zusätzlich durch viele Ehrenamtliche aus dem Dorf erweitert. Gerade erst wurde eine Mensa mit Küche eingebaut. Dafür gab es finanzielle Unterstützung, die von der Stadt und vom Stadtrat genehmigt wurde.

Zahlreiche Anschaffungen, darunter Lehrmaterialien und Bücher, wurden durch Spenden des Förderkreises und aus dem Dorf finanziert, ebenso die Installation einer Feuer-Rettungstreppe. Außerdem ist die Schule immer wieder erfolgreich an Projekten beteiligt. Hier eine Auswahl: Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (Förderpreis für die Schule), Teilnahme an Plattdeutschwettbewerben (Gewinn mehrerer Auszeichnungen), Teilnahme am Heimatprojekt „Hier bin ich zu Hause“ der Stadt Hann. Münden (einzige Schule der Stadt und Ortsteile), Aufführung des Musicals „Tausend Farben hat die Welt“ (auf Einladung des Vereins „Denkmalkunst“) sowie mehrfache Teilnahme an der Ideen-Expo in Hannover als eine von drei Grundschulen bundesweit.

Zudem ist die Hemelner Grundschule inzwischen ein Ausbildungsbetrieb, denn zum ersten Mal wurde dort eine Referendarin eingestellt.  zpy

Pressebericht HNA 20.04.2022

Mittwoch, 20. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Tag der offenen Tür

Der Förderkreis Grundschule Hemeln, die Bürgerinitiative zum Erhalt der Grundschule Pro Hemeln 2.0 und der Ortsrat Hemeln laden für Freitag, 22. April, ab 15 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Den Besuchern wird gezeigt, wie sich die Schule im Laufe der letzten Zeit entwickelt hat. Umfangreiche Renovierungsanstriche und einige bauliche Veränderungen haben der Schule ein neues Gesicht gegeben.

Eine äußerst umfangreiche Kinder-Bücherei, eine Mathewerkstatt und eine PC-Ecke sind nur einige der Neuerungen. Essen und Trinken steht bereit. Die Feuerwehr sorgt für Bratwürste, die Landfrauen bieten Kaffee und Kuchen an und der Ortsrat sorgt für Getränke.  zpy

Pressebericht HNA 19.04.2022

Dienstag, 19. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Autor erzählt von morgendlichen Leiden

Lesung in Hemeln mit Anmeldung

Hemeln – Nach längerer coronabedingter Pause lädt der Verein Kul-Türchen auf dem Liederhof, Trift 24, für Sonntag, 24. April, zu einer Lesung nach Hemeln ein. Der Autor Frank Rossbach liest ab 17 Uhr aus seinem neuen Buch „Die morgendlichen Leiden des nicht mehr ganz so taufrischen Frank Stephan“. In sehr humorvoll-bissiger, selbstironischer Weise erzählt der ehemalige Physiotherapeut in kurzen Geschichten aus seinem Leben, seiner Beziehung und dem Zusammenspiel mit anderen, heißt es in der Ankündigung. Der Eintritt zur Lesung ist frei, um eine Spende wird gebeten. Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel.

Die Lesung findet im Freien statt, eine der Witterung angepasste Kleidung wird empfohlen.  pgl

Pressebericht HNA 14.04.2022

Donnerstag, 14. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Kuchenverkauf für Ukraine

Grundschule Hemeln spendet Einnahmen

Daniela Banzhaf überreichte Marco Heepe die Spende von der Mensaeinweihung. Klara, Maja, und Wiktor überraschten mit dem in Hemeln gesammelten Geld. Foto: petra siebert

Hann. Münden – Die montägliche Friedensdemonstration für die Ukraine auf dem Rathausvorplatz nutzte Daniela Banzhaf, Schulleiterin der Grundschule Hemeln, zusammen mit einigen Kindern und Eltern, um für die Ukraine zu spenden.

560 Euro überreichte die Schulleiterin an Marco Heepe von Rock für Tolerance. Das Geld stammt aus Spenden des Kuchen- und Würstchenangebotes bei der Einweihung der Mensa in der Grundschule.

Dann hatten sich am nächsten Tag noch fünf Kinder zusammen getan, sind durch den Ort gegangen, um Hemelner um Spenden für die Ukraine zu bitten. Dabei sind noch zusätzliche 107 Euro zusammen gekommen. „Manche haben 15 Euro gegeben, andere 50 Cent“, berichtet Maja. „Aber egal wie viel, Hauptsache sie haben überhaupt was gegeben“. Für diese Aktion erhielten die Kinder einen Sonderapplaus von den Demonstrationsteilnehmern. Marco Heepe berichtete, dass insgesamt 16 000 Euro an Ukrainespenden beim Verein eingegangen sind.

Davon wurden Hilfstransporte und Hilfsgüter für die Ukraine unterstützt und Aktionen für die Flüchtlinge finanziert.

Nun seien noch 7200 Euro vorhanden, dass in der nächsten Zeit ebenfalls den Ukrainern und den Flüchtlingen zu Gute kommt.  zpy

Pressebericht HNA 13.04.2022

Mittwoch, 13. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Vorstand des TSV Jahn Hemeln bleibt

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen in der Walter-Kühne-Halle

Urkunden und Ehrungen: hinten von links: Siegfried Grünewald (als Vertretung für seine Frau Sabine), Wibke Rudolph, Thomas Baake, Raphael Baake, Walter Klein, Bernd Gellert, Katharina Schucht, Fredi Müller, Michael Rudolph. Vorne von Links: Monika Gronemann, Susanne Jatho, Eleonore Schucht, Angelika Seefried sowie Mirco Ehlers. Foto: Tobias Kühne/NH

Hemeln – Zur Jahreshauptversammlung des TSV Jahn Hemeln in der Walter-Kühne-Halle in Hemeln begrüßte die erste Vorsitzende Monika Gronemann 33 Mitglieder.

Bei den turnusmäßig durchgeführten Neuwahlen des Vorstands und des Ehrenrats gab es keine Veränderungen. Somit bekleiden Monika Gronemann (Erste Vorsitzende), Thomas Baake und Michael Rudolph (beide zweite Vorsitzende), Wibke Rudolph (Kassenwartin), Katharina Schucht (Schriftführerin) und Fredi Müller (Gerätewart) auch für die nächsten beiden Jahre weiterhin ihre Vorstandsfunktionen. Dem Ehrenrat des Vereins gehören auch weiterhin Klaus-Peter Sikora (Erste Vorsitzender), Sigrid Herbig (Erste Beisitzerin) und Gerd Herbig (Zweiter Beisitzer) an. Stellvertreter bleiben Angelika Kühne und Karl-Heinz Schucht. Das teilt Schriftführerin Katharina Schucht mit.

Im Jahresbericht listete Gronemann die im abgelaufenen Jahr 2021 stattgefunden Veranstaltungen auf. Sie bedankte sich für die Unterstützung der Mitglieder und ganz besonders bei den Übungsleitern für ihren Einsatz. Auf sportlicher Ebene war ab dem Frühjahr der Sportbetrieb mit einigen Auflagen wieder möglich. „Leider haben coronabedingt noch nicht alle Gruppen wieder zu alter Gruppenstärke gefunden“, heißt es in der Mitteilung. Im Jahr 2021 wurde das Gebäude der ehemaligen VR-Bank erworben. Die Renovierung und Umgestaltung geht gut voran. Gronemann bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz. Der Schriftzug an der Walter-Kühne-Halle wurde vom Vereinsmitglied Ewald Lotze gereinigt und er hat sich ebenfalls um den Austausch eines Buchstabens gekümmert, der nicht mehr zu reinigen war. Der Austausch des Buchstabens wurde kostenfrei von der Firma Bramburg-Werbung vorgenommen.  jed

Pressebericht HNA 12.04.2022

Dienstag, 12. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Wäschetrockner in Hemeln gerät in Brand

Hemeln – Am Sonntag um 18.45 Uhr wurden die Feuerwehren Hemeln und Gimte zu einem Kellerbrand nach Hemeln gerufen. Dort war ein Wäschetrockner in Brand geraten. Die beiden Wehren waren mit 40 Leuten im Einsatz. Zwei Trupps Atemschutzgeräteträger begaben sich in den Keller, um den Brand, der sich nicht weiter ausgebreitet hatte, zu löschen.

Danach wurde der Keller mit der Wärmebildkamera nach eventuellen Glutnestern abgesucht und die Räume mit dem Druckbelüfter von Rauch befreit. Personen wurden nach Darstellung von Hemelns Ortsbrandmeister Martin Koch nicht verletzt. Nach 35 Minuten war der Einsatz beendet.  zpy

Pressebericht HNA 04.04.2022

Montag, 4. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Neuer Projektchor in Hemeln

Initiative des Männergesangvereins

Hemeln – Ein Männer-A-Cappella-Projekt des Männergesangvereins (MGV) Concordia Hemeln startet am kommenden Donnerstag, 7. April, um 19.30 Uhr im MGV-Vereinsheim, Weserstraße 41.

Unter dem Motto „Meat and Lied“ trafen sich die Männer bereits vergangenen Donnerstag. Dabei wurde der geplante Projektchor, der von April bis Juni im lockeren Probenrhythmus laufen soll, mit Ideen und Liedern bei einer Einführungsrunde mit Speisen und Getränken vorgestellt. Für den anstehenden Projektchor treffen sich die Männer regelmäßig alle 14 Tage über drei Monate mit dem Ziel die einstudierten Lieder im Anschluss zu präsentieren. Chorleiter Dr. Holger Bartels gab einige Einblicke in die bevorstehenden Aufgaben. Er erläuterte die Schwierigkeit, die eine so gemischte Gruppe mit sehr verschiedenen Gesangsqualitäten mit sich bringt. Beim Projektchor kommen sowohl versierte und erfahrene Sänger mit absoluten Gesangsneulingen zusammen. „Genau das ist die Herausforderung und das Spannende an diesem Gesangsprojekt“, sagte er. Die 22 interessierten Männer waren sich einig, die Herausforderung am kommenden Donnerstag anzunehmen. Wer an der Infoveranstaltung nicht teilnehmen konnte, ist dennoch herzlich willkommen, bei der ersten Probe mitzumachen. Die Männer des MGV Concordia freuen sich auf viele Interessenten im Alter von 16 bis 99 Jahren. „Jeder ist willkommen, der Stimmbänder und Bock auf spaßige Runden hat“, lädt Sascha Jatho, Vorsitzender des Männergesangvereins, ein.  zpy

Pressebericht HNA 01.04.2022

Freitag, 1. April 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Milchreis in der Schule

Die neue Mensa der Grundschule Hemeln ist fertig

VON PETRA SIEBERT

Am Dienstag durften die Kinder mit dem Durchschneiden eines Bandes die Mensa der Grundschule Hemeln offiziell der Bestimmung übergeben. Fotos: Petra Siebert

Hemeln – „Was lange währt wird endlich gut“, so geschehen in der Grundschule Hemeln. Denn am Dienstag wurde nach langer Wartezeit die Mensa eingeweiht. Mit Liedern, Gedichten und einer Theateraufführung auf Platt feierten die Kinder und Lehrer.

Schulleiterin Daniela Banzhaf ließ in ihrer Begrüßungsansprache die Zeit von der Antragstellung, die Hemelner Grundschule in eine Ganztagsschule umzuwandeln, bis zur Einweihung der erforderlichen Mensa, noch einmal in Kurzform durchlaufen. Seit 2019 sei eine offene Ganztagsschule in Hemeln im Gespräch.

Doch wegen fehlender finanzieller Mittel wurde der Antrag vom Rat der Stadt Münden mehrmals abgelehnt. „Dann 2021 wurden überraschend Fördergelder genehmigt, berichtete die Schulleiterin, sodass auf mehrheitlichen Ratsbeschluss die Hemelner Grundschule zum Schuljahr 2021/2022 zur offenen Ganztagsschule für die zurzeit 32 Mädchen und Jungen wurde.

Dann musste alles sehr schnell gehen, um eine Mensa für das tägliche Mittagessen der Kinder einzurichten. „Die Vorgabe waren vier Monate“, so Daniela Banzhaf. Es wurde geplant, gestrichen, umgebaut und am 21. September im Vorjahr wurde zum ersten Mal in der Mensa, allerdings noch im Flur der Schule, gespeist. Denn der Klassenraum, der zukünftig als Mensa dienen sollte, war noch nicht fertig. Denn neben der Renovierung des Raumes mussten Mobiliar und Geschirr angeschafft werden. Dafür stellte die Stadt Münden als Schulträger 1500 Euro zur Verfügung. Dass die Summe für die Einrichtung einer Mensa nicht reichen würde, wurde der Schulleiterin schnell klar.

So beschloss sie, sich nach gutem gebrauchtem Mobiliar umzusehen. Aus Goslar besorgte sie Holztische und
-stühle und aus einem Dänemarkurlaub brachte sie das Geschirr mit, das sie dort günstig in einem Trödelladen erstanden hat. So kam sie mit knapp 700 Euro hin, um die Mensa mit Möbeln und Geschirr auszustatten, der Rest des Geldes bleibt im Stadtsäckel. Die Edelstahl-Küchenzeile mit Elektrogeräten sowie den Umbau und die Renovierungsarbeiten finanzierte der Schulträger. „Der Ortsrat Hemeln ist ganz glücklich über so eine schöne Mensa“, machte Ortsbürgermeister Thomas Baake deutlich. Er dankte den Ratsmitgliedern, die dafür gestimmt haben.

„Wir sind sehr froh, dass wir die Schule im Ort haben, und wir wollen sie auch behalten“, so Baake. Seit einigen Wochen ist die gemütlich und liebevoll eingerichtete Mensa fertig und die Kinder fühlen sich dort äußerst wohl. Die Speisen werden täglich frisch aus einer Bioküche aus Leinetal (Thüringen) geliefert. Täglich gibt es zwei Gerichte im Angebot, wovon eines vegetarisch ist. „Die Speisen sind oft exotisch, aber die Kinder sind mutig und probieren alles“, sagt die Schulleiterin. Bei Zimtnudeln, Polenta mit Ratatouille, Kürbisauflauf oder Tomaten-Thymian-Bratlingen werde erst einmal die Nase gerümpft, doch dann wird’s gegessen. Solche Gerichte würden die Kinder nicht kennen. „Wenn Fischfilet mit Dillsoße auf dem Speiseplan steht, sind die Mädchen und Jungen am Meckern, Milchreis, Rindergeschnetzeltes und Gulasch stehen hoch im Kurs bei den Kindern“, erzählt Daniela Banzhaf.

In der gemütlichen Mensa fühlen sich die Schüler, hier mit Schulleiterin Daniela Banzhaf, so richtig wohl.

Pressebericht HNA 30.03.2022

Mittwoch, 30. März 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Im Rennen um den Siegertitel

Grundschule Hemeln ist mit Mathewerkstatt im Finale der Ideenexpo

VON CLARA PINTO

Spielerisch Zählen und Rechnen lernen: Mit der Mathewerkstatt werden die Grundschüler an die Mathematik geführt, ohne es zu merken. Foto: Daniela Banzhaf

Hemeln – Die Grundschule Hemeln ist mit ihrem Projekt, der Mathewerkstatt, im Finale der Ideenexpo. 24 Schülergruppen haben sich mit verschiedenen Projekten zum Thema Naturwissenschaften und Technik beim Schülerwettbewerb Ideenfang durchgesetzt und gehen ins Rennen um die Siegertitel. Die 24 von einer Jury ausgewählten Projekte sind im Rahmen der Ideenexpo vom 2. bis zum 10. Juli auf dem Messegelände Hannover zu erleben. Nun auch die Mathewerkstatt der kleinen Grundschule Hemeln, die den Kindern einen spielerischen Zugang zum Fach Mathematik vermitteln soll. Mit vielen praktischen Aufgaben lernen die 30 Schüler der Schule das Zählen, Rechnen und das Einmaleins.

Die Mathewerkstatt besteht aus einem großen Regal mit kleinen Schubladen. In ihnen befinden sich Alltagsdinge, mit denen den Kindern der Spaß an Mathe vermittelt wird. Mit Eisbechern können Türme gebaut werden, mit Legosteinen können die Schüler Muster legen und mit Toilettenpapierrollen lernen sie in Metern zu schätzen. „Mit den Spielen beschäftigen sie sich mit Mathe, ohne es zu merken. Die Kinder haben viel Spaß dabei“, sagt Daniela Banzhaf, Schulleiterin und Initiatorin der Mathewerkstatt.

In ihrem Projekt steckt Mühe und Herzblut: Kleinteilige laminierte Bildchen wurden von Hand ausgeschnitten, die Utensilien in den Schubladen feinsäuberlich sortiert. „Die Mathewerkstatt macht mir einfach Spaß“, sagt Banzhaf. „In Alltagsgegenständen steckt so viel Mathematik“, sagt sie und deutet auf eine Toffifeeverpackung. Damit kann man zum Beispiel einfach das Einmaleins verstehen. „Wir sind sehr stolz darauf, als eine von drei Grundschulen im Finale zu sein“, freut sich Banzhaf.

Die Teams, die ihr Projekt im Finale in Hannover vorstellen werden, bestehen aus mindestens fünf Schülern und werden von Lehrern unterstützt.

Damit sie ihre Projekte auf der Ideenexpo zu präsentieren können, fördert die Stiftung Niedersachsen Metall die Finalisten jeweils mit einer Summe von 600 Euro. Die Sieger, die während des Jugendevents ermittelt und gekürt werden, bekommen ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro und ein technisches Gruppenevent im Wert von bis zu 1000 Euro. „Ich schätze unsere Chancen ganz gut ein“, sagt Daniela Banzhaf.

„Wir entwickeln gemeinsam Aufgaben und Fragen wie zum Beispiel ‘Wie viel wiegt eine Toilettenpapierrolle?’ oder ‘Wie viele Gummibärchen von welcher Farbe sind in der Verpackung?’“, erzählt die Leiterin der Grundschule.

Daniela Banzhaf Grundschulleiterin Hemeln (Foto: PRivat/Nh)

Die Großen, also die Dritt- und Viertklässler bereiten sich aktuell auf ihre Präsentation am 9. Juli vor. An diesem Tag wird die gesamte Grundschule, auch die Kleineren, zur Messe nach Hannover fahren. Dort bewertet die Jury dann die Projekte. 

Pressebericht HNA 29.03.2022

Dienstag, 29. März 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Die Auszubildenden fehlen

Staatssekretärin Willamowius besuchte Hemelner Zimmerei

VON CLARA PINTO

Zur Woche der beruflichen Bildung kam Staatssekretärin Gaby Willamowius zu Besuch in den Zimmereibetrieb Lotze-Franke. Unser Bild zeigt (von links): Geschäftsführer Michael Franke, Geschäftsführerin Meike Lotze-Franke, Staatssekretärin Gaby Willamowius, Dr. Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, sowie Kerstin Beuermann und Heike Zimmermann vom Arbeitskreis Unternehmer-Frauen im Handwerk Hann. Münden. Foto: clara pinto

Hemeln – Die Zimmerei Lotze-Franke in Hemeln hatte die Staatssekretärin Gaby Willamowius zu Besuch in ihrem Betrieb.

Im Zuge der Woche der beruflichen Bildung, einem Projekt des Niedersächsischen Kultusministeriums, besuchte Willamowius die Zimmerei und tauschte sich mit dem Geschäftsführerpaar Meike Lotze-Franke und Michael Franke über einige Themen wie den Azubimangel und Gleichberechtigung im Handwerk aus. Mit von der Partie waren auch Kerstin Beuermann und Heike Zimmermann vom Unternehmer-Frauen im Handwerk Arbeitskreis Hann. Münden und Dr. Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen.

„Ziel der Woche der beruflichen Bildung ist es auch, dass die schulische Bildung mit der beruflichen Bildung gleichgesetzt wird“, sagte Gaby Willamowius.

Oftmals werde beispielsweise das Abitur über eine handwerkliche Ausbildung gestellt. Das sei falsch. „Handwerkliche Ausbildungen müssen gesellschaftsfähiger werden“, betonte die Staatssekretärin. Dass ein Studium einer handwerklichen Ausbildung vorgezogen werde, liege auch oft an den Eltern der Heranwachsenden, die vor der Berufsentscheidung stehen. Die Ausbildung im Handwerk sei mittlerweile oftmals nur noch eine Notlösung.

Michael Franke berichtete außerdem von den Schwierigkeiten, die Auszubildende in ländlichen Regionen haben, wenn sie noch nicht 18 Jahre alt sind und nicht allein Autofahren dürfen.

Im Fall Hemeln ist die Berufsschule nämlich in Northeim. Selbst wenn man den ersten Bus nehme, komme man nicht pünktlich um 8 Uhr an.

„Eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Northeim dauert zweieinhalb Stunden“, kritisierte Meike Lotze-Franke.

Zum Schluss wurde die Staatssekretärin durch den Betrieb geführt.

Pressebericht HNA 25.03.2022

Freitag, 25. März 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Schützenverein plant Kirmes in Hemeln

Endgültige Entscheidung soll am 30. April gefällt werden

Jahreshauptversammlung: Monika Gronemann, Eckhard Osenbrück, Ariane Schneider, Angelika Kühne, Nils Bade, Anton und Irmtraut Gralla, dahinter (von links) Birgitt Osenbrück, Florian und Jörg Seefried freuen sich über die Ehrungen des KKSV. Foto: KKS Hemeln/NH

Hemeln – Um die Planung der diesjährigen Kirmes in Hemeln, ging es bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins KKSV Hemeln. Aufgrund der finanziellen Risiken für den Verein beschlossen die Mitglieder, die Kirmes am Freitag mit Disco zu veranstalten.

Samstag ist geplant, die Majestäten abzuholen und die neuen Würdenträger zu verkünden. Am Sonntagmorgen ist das Gesundheitenspielen geplant.

Eine endgültige Entscheidung zu dieser Kurzkirmes wird zum 30. April gefällt, teilt Jörg Seefried, Vorsitzender des Vereins, mit. Bei der Versammlung ging es außerdem um den Jahresbericht 2021. Kassenführerin Sandra Huck trug einen positiven Kassenbericht vor. Anschließend wurde dem Vorstand Entlassung erteilt und Sascha Helmold als weiterer Kassenführer gewählt. Kassenprüfer wurde erneut Jens Buchmann.

Der Haushaltsplan wurde genehmigt. Die Neuaufnahme des üblichen Schießbetriebes wird möglicherweise am 24. März fortgesetzt, berichtet der Vorsitzende.

Zum Abschluss wurden Bilder der 1175 Jahrfeier des Ortes aus dem Jahr 2009 gezeigt, die von Ariane Schneider als Mitorganisatorin seinerzeit in einem Fotoalbum zusammengefasst wurden und jetzt digital aufbereitet sind. clp

Info: Der Verein sucht Mitglieder. Üblicherweise wird donnerstags ab 17 Uhr im Schützenhaus an der Trift mit Luftpistole, -gewehr und Kleinkaliber geschossen. Kindern ab 6 Jahren steht eine Lichtpunktanlage zur Verfügung. Infos unter 0 55 44/76 75.

Pressebericht HNA 15.03.2022

Dienstag, 15. März 2022, Mündener Allgemeine / Sport

In neuer Kluft

Jahn Hemeln II erhält Trikotsatz

Die 2. Mannschaft des TSV Jahn Hemeln. Foto: TSV Jahn

Große Freude bei der zweiten Mannschaft, des TSV Jahn Hemeln: Vom in Dransfeld ansässigen Malermeisterbetrieb Farb(t)räume GmbH bekam das Teameinen Komplettsatz Adidas-Trikots gesponsert.

Vor dem letzten Vorbereitungsspiel am vergangenen Freitag gegen die hessische SG Werratal (Endstand 3:3), kam die neue Kluft, bestehend aus Trikot, Hose und Stutzen erstmals zu Einsatz. Hemelns Teammanager Michael Rudolph bedankte sich herzlich bei Inhaber und Malermeister Marc Simon, für das großzügige Sponsoring und die harmonischenGespräche im Vorfeld.

Jahns Zweite geht mit den neuen Trikots und einigen personellen Zugängen zuversichtlich in die Rückrunde. Auftakt ist am Sonntag im Heimspiel gegen Dramfeld II (Anpfiff: 12 Uhr).  nh

Pressebericht HNA 14.03.2022

Montag, 14. März 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Ehrungen bei der SPD im Stadtbezirk Hemeln

Ehepaar Hummel seit 50 Jahren dabei

Der Vorstand und die Geehrten: Unser Bild zeigt die ausgezeichneten Mitglieder Mark Freybott (vorne von links) , Inge Hummel und Dr. Georg Hummel sowie den Vorstand Rolf Klinner (hinten von links), Thomas Baake, Dirk Wedekind und Frederick Rudolph. Foto: privat

Hemeln – Der SPD-Stadtbezirk Hemeln ehrte bei der Jahreshauptversammlung mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit. Für jeweils 50 Jahre in der SPD zeichnete Frederick Rudolph, erster Vorsitzender des SPD-Stadtbezirks, Inge und Dr. Georg Hummel aus. Beide erhielten eine Urkunde des SPD-Stadtbezirks Hemeln sowie ein kleines Präsent, wie Schriftführer Thomas Baake mitteilte. Für 40-jährige Parteimitgliedschaft wurde Axel Wedekind geehrt, außerdem erhielt Mark Freybott eine Urkunde des SPD-Stadtbezirks Hemeln sowie ein Präsent für seine zehnjährige Parteizugehörigkeit.

In seinem Jahresbericht 2021 beleuchtete Vorsitzender Rudolph einige wichtige Ereignisse des vergangenen Jahres wie die Kommunalwahlen für Ortsrat, Stadtrat, und Kreistag, die Bürgermeister- und Landratswahlen sowie die Wahlen zum Bundestag. Dabei hob er besonders das gute Abschneiden der SPD-Kandidaten für die Wahl zum Ortsrat Hemeln hervor.

Die Stadtratsmitglieder Dirk Wedekind, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, und Gudrun Surup, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Hann. Münden, berichteten über aktuelle Themen des Stadtrats.  jed

Pressebericht HNA 03.04.2022

Freitag, 04. März 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Erste-Hilfe-Kurs beim DRK Hemeln

Angebot für Mitglieder und Externe

Erste-Hilfe-Kurs unter Coronabedingungen: Mit Masken waren einige Übungen möglich. Foto: Wolfgang Bury/nh

Hemeln – 23 Menschen haben im Februar ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse bei zwei Kursen des DRK-Ortsvereins Hemeln aufgefrischt. Das Angebot richtete sich an DRK-Helfer, Führerscheinanwärter und weitere Interessierte. Das teilt der zweite Vorsitzende Wolfgang Bury mit, der den Kurs anleitete.

Demnach musten coronabedingt alle Teilnehmer einen Impf- und Testnachweis vorlegen. Aufgrund der Abstandsregel hätten einige Übungen nur erklärt oder am Dummy gezeigt werden können.

„Trotz der Einschränkungen hat es den Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht, zumal man Bekanntes wieder aufgefrischt und Neues dazu gelernt hat. Man war nach langer Corona-Pause froh, sich mal wieder zu sehen und ein wenig Vereinsarbeit leisten zu können“, sagt Bury.  kim

Pressebericht HNA 04.03.2022

Freitag, 4. März 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Wenn der Nebel sich lichtet

Unser Leser Günter Riemann aus Hemeln schickte uns diese beiden Bilder, gleicher Standpunkt, nur an hintereinander folgenden Tagen. Die Bank befindet sich unterhalb der Röhrmühle. Wer sich dort niederlässt, hat einen wunderschönen Blick in Richtung Hemeln. Später ging Günter Riemann noch mal zur gleichen Stelle und fotografierte die Aussicht bei blauem Himmel und Sonnenschein. sta Fotos: Günter Riemann/nh

Pressebericht HNA 02.03.2022

Mittwoch, 2. März 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

67 Blutspender beim DRK in Hemeln

Sechs Erstspender nahmen teil

Oft da­bei: Hei­ke Ki­li­an (links) bei ih­rer 100. Spen­de und die 1. Vor­sit­zen­de des DRK-Hemeln, An­ge­li­ka See­fried (75. Spen­de). Fo­to: Li­sa See­fried/NH

Hemeln – Ein gutes Ergebnis erzielte der DRK-Ortsverein Hemeln beim ersten Blutspendetermin in diesem Jahr, der Ende Februar in der Sporthalle in Hemeln stattfand. Insgesamt konnten 67 Spender begrüßt werden, davon sechs Erstspender. Für die Teilnahme an dieser Aktion danke der DRK-Ortsverein allen Spendern aus Hemeln und Hann. Münden, Bühren und Ellershausen und Witzenhausen, die zu diesem guten Ergebnis beigetragen haben, heißt es in der Mitteilung. Heike Kilian spendete an diesem Tag zum 100. Mal, Angelika Seefried zum 75. Mal. Der DRK-Ortsverein überreichte dafür ein kleines Geschenk. Weiterhin bekam eine Teilnehmerin für die 10. Spende und zwei Teilnehmerinnen für die 5. Spender vom DRK-Blutspendetermin eine „Heldentasse“ überreicht. Auch für 2022 sind wieder drei Blutspendetermine geplant. Der nächste Termin wird am 22. Juni stattfinden, und für den 5. Oktober ist der dritte Termin vorgesehen.  sta

Pressebericht HNA 16.02.2022

Mittwoch, 16. Februar 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Trauriger Anblick

Reaktion auf Waldschäden im Bramwald

Bei einem Sonntagsspaziergang auf dem Radweg zwischen Hemeln und Glashütte konnten wir den schlechten Zustand unseres Bramwaldes sehen.

Der Blick vom Radweg über die Landstraße zeigt die vielen Baumstümpfe von bereits abgestorbenen Bäumen und auch viele kranke Bäume, welche die nächsten Jahre nicht überstehen werden. Die Zerstörung unserer Wälder ist ein sehr trauriger Anblick. Günter Riemann Hemeln

Pressebericht HNA 15.02.2022

Dienstag, 15. Februar 2022, Mündener Allgemeine / Leserforum

Das Leserfoto

Ein Nebelteppich über Hemeln: Günter Riemann hat uns dieses Foto aus dem Bramwald mit Blick aufs Wesertal zukommen lassen. Wenn auch Sie ein schönes Motiv aus der Region festgehalten haben, schicken Sie uns bitte Ihr Bild per E-Mail als Jpg-Datei an: leserdialog@hna.de

Pressebericht HNA 24.01.2022

Montag, 24. Januar 2022, Mündener Allgemeine / Titelseite

Restaurant in Hemeln kommt mit Krise klar

Hemeln – Während es für viele Gastronomen in den vergangenen Monaten schwer war, sich in der Corona-Pandemie über Wasser zu halten, hatte Andreas Bohle, Inhaber des Gasthauses „Zur Fähre“ in Hemeln, gut zu tun. Grund dafür ist unter anderem sein großer Biergarten, in dem sich die Menschen sicher fühlten. Bohle führt die Kult-Gaststätte schon in dritter Generation. Seine Hauptkundschaft sind Touristen, Radfahrer und Biker. „Die Familien, die sonst im Ausland Urlaub gemacht hätten, konnten 2021 nicht weg und machten Urlaub in Deutschland. Manche sogar in Hemeln“, erklärt der Wirt.  clp

Montag, 24. Januar 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Touristen sind Hauptgeschäft

Das Gasthaus „Zur Fähre“ kommt gut durch die Pandemie

VON CLARA PINTO

Bis jetzt gut durch die Corona-Pandemie gekommen: Andreas Bohle, Inhaber des Restaurants „Zur Fähre“ in Hemeln. Foto: Clara Pinto

Hemeln – Im Gasthaus „Zur Fähre“ in Hemeln ist nicht viel los. Nur ein Stammgast sitzt mit einer Tasse Kaffee im Gastraum und unterhält sich mit dem Inhaber Andreas Bohle, der die Gaststätte bereits in der dritten Generation führt.

Dass so wenig los ist, ist der Jahreszeit geschuldet. Draußen befördert die Fähre im Minutentakt Autos von Hemeln über die Weser nach Reinhardshagen.

„Ich war mal im Pfälzerwald unterwegs“, beginnt der Stammgast zu erzählen. „Da wurde ich wegen meines Göttinger Autokennzeichens von ein paar Motorradfahrern angesprochen. Die haben mich gefragt, ob der Stramme Max im Gasthaus Zur Fähre immer noch so günstig sei“, fährt er lachend fort. „Ja, das Gasthaus ist unter Motorradfahrern sehr bekannt“, entgegnet Bohle schmunzelnd. Gerade im Sommer sei hier extrem viel los. Auch in der Corona-Pandemie: „Radfahrer, Motorradfahrer und Touristen machen das Hauptgeschäft“, sagt der Wirt.

Obwohl Andreas Bohle von der Laufkundschaft und den Touristen lebt, hat er aber auch einige Stammkunden, die zum Beispiel im Winter kommen. Darüber sei er froh, denn in der kalten Jahreszeit laufe es jedes Jahr „schlecht“. Deswegen habe er um diese Zeit auch nur eine Angestellte. „Im Sommer machen wir einen Umsatz von 50 000 Euro, im Winter sind es nur 5000“, erzählt der Wirt.

Während viele Gastronomen in der Pandemie vor dem Aus standen, war 2021 für ihn und sein Team ein „erfolgreiches Jahr“. Das lag auch daran, dass zum Lokal ein weitläufiger Außenbereich gehört.

Die Gaststätte öffnete allerdings erst am 11. Mai 2021. Vorher hatte Andreas Bohle nur einige Speisen zum Mitnehmen anbieten können. „Die Menschen haben sich im Biergarten an der frischen Luft einfach sicher gefühlt“, erinnert sich Bohle im Gespräch mit unserer Zeitung. Mittags sei es sogar besser als in den vorherigen Jahren gelaufen. „Die Familien, die sonst im Ausland Urlaub gemacht hätten, konnten 2021 nicht weg und machten Urlaub in Deutschland. Manche sogar in Hemeln.“

Sie haben zwar die Personenanzahl auf der Terrasse drosseln müssen, aber durch die Größe des Biergartens hätten trotzdem noch circa 180 Besucher –mit genügend Abstand – Platz gefunden. „Das ist mittlerweile auch entspannter für die Kellner. Früher mussten sie sich oft zwischen den Tischen langquetschen“, erinnert sich Bohle. Vor der Coronapandemie sei es dann manchmal chaotisch gewesen.

Diesem Jahr steht Andreas Bohle in Hemeln wieder positiv gegenüber. „Ich denke, dass es wieder ganz gut laufen wird. Ich mache mir keine großen Sorgen.“

Pressebericht HNA 20.01.2022

Donnerstag, 20. Januar 2022, Mündener Allgemeine / Titelseite

Auszeichnung für Zimmerei Lotze-Franke

Hemeln – In Handwerksberufen gibt es nur wenige Frauen. Allgemein gilt die Branche als „Männerdomäne“. Die Unternehmerfrauen im Handwerk wollen das nun ändern. Damit Mitgliedsbetriebe zeigen können, dass sie sich für Gleichstellung einsetzen, gibt es ein Siegel. „Handwerk ist hier auch Frauensache“ ist darauf zu lesen. Die Zimmerei Lotze-Franke in Hemeln wurde als erster Betrieb mit dem Siegel ausgezeichnet. „Ich habe mich beworben, weil ich die Rolle der Frauen, vor allem im Baubereich, stärken möchte“, sagt Meike Lotze-Franke, die zusammen mit ihrem Mann den Betrieb führt. Stolz sei man, dass gerade ein Betrieb aus Niedersachsen die erste Auszeichnung erhalten habe, so die Bundesvorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk, Tatjana Lanvermann. jed

Donnerstag, 20. Januar 2022, Mündener Allgemeine / Lokales

Frauen fürs Handwerk

Siegel zeichnet Gleichstellung in Betrieben aus

VON JENS DÖLL

Handwerk ist hier auch Frauensache: Tatjana Lanvermann (von links), Michael Franke, Meike Lotze-Franke, Heidi Kluth, Carolin Fette und Andreas Gliem. Foto: Jens Döll

Hemeln – „Handwerk ist hier auch Frauensache“ ist der Name einer Auszeichnung, die an Handwerksbetriebe verliehen wird, die sich dafür einsetzen, dass Frauen und Mädchen im Handwerk fußfassen können. Das Siegel wird vom Bundesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) verliehen.

Als erster Betrieb wurde die Schreinerei Lotze-Franke in Hemeln ausgezeichnet. Der Betrieb im Dorf an der Weser hat mit Carolin Fette eine Auszubildende. Die Wiershäuserin ist im dritten Lehrjahr als Schreinerin. Sie kam durch eine Berufsinformationsveranstaltung an ihrer Schule zum Handwerk. „Das Vorurteil, Handwerk ist Männersache, existiert leider immer noch“, sagt UFH-Bundesvorsitzende Tatjana Lanvermann, die zur Siegelübergabe angereist war. Ebenso vor Ort war ihre Vorgängerin Heidi Kluth. Sie ist die Ideengeberin für das Projekt. „Wir sorgen mit dem Siegel dafür, dass Frauen im Handwerk stärker wahrgenommen werden“, so Lanvermann. Das Siegel soll die Hemmschwelle für Frauen senken, Handwerksberufe zu ergreifen.

Wichtig, so die Frauen, sei das Wort „auch“ in dem Siegel. „Das soll heißen, dass nicht nur Frauen, sondern auch Männer natürlich willkommen sind.“ Meike Lotze-Franke, Geschäftsführerin der Schreinerei, berichtet, dass sie ihren Betrieb für das Siegel beworben habe, weil sie die Rolle der Frauen im Handwerk, vor allem im Baubereich, stärken wolle. Laut Unternehmerfrauen haben sich bis jetzt 30 Betriebe erfolgreich beworben. Die Betriebe können sich online registrieren, sie müssen aber Mitglied der Unternehmerfrauen im Handwerk sein. „Nur wir dürfen das Siegel verleihen“, sagt Tatjana Lanvermann. Um die Plakette zu bekommen, müssen sie einige Bedingungen erfüllen.

Unter anderem muss ein Fragebogen ausgefüllt werden, der Aussagen zum Thema Förderung von Frauen enthält. Aussagen, die die Betriebe erfüllen müssen, sind: Frauen und Männer arbeiten in unserem Betrieb gut zusammen“ und „Gleichberechtigung ist Teil der Unternehmenskultur“. Zudem muss einer Selbstverpflichtung zugestimmt werden. Mit der Auszeichnung können die Betriebe dann gezielt auf dem Ausbildungsmarkt werben. Der Bundesverband stellt Material für die Internet- und Social-Media-Auftritte der Betriebe zur Verfügung. Die Ausbildungssituation im Raum Göttingen im Bereich Zimmerei sehe vergleichsweise gut aus, sagt Michael Franke, Geschäftsführer der Zimmerei Lotze-Franke. Das sei in anderen Bereichen allerdings nicht der Fall, fügt Andreas Gliem von der Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen hinzu. Gerade das Lebensmittelhandwerk, darunter Fleischer und Bäcker, habe extreme Probleme. „Die Perspektiven im Handwerk sind aber glänzend“, sagt er. „Wir suchen schlaue Leute“, sagt Gliem. Betriebe versuchen mittlerweile gezielt Gymnasiasten für eine Ausbildung anzusprechen. Auch um Frauen in den Berufen werde intensiver geworben.

Pressebericht HNA 16.12.2021

Donnerstag, 16. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Vergangenes für die Zukunft sichern

Volker Meng ist der neue Ortsheimatpfleger in Hemeln

VON PETRA SIEBERT

In seinem Büro im Hemelner Gemeindehaus wird Volker Meng viele ehrenamtliche Stunden am vom Landkreis gesponserten Laptop verbringen. Foto: Petra Siebert

Hemeln – In den Aufgaben der Ortsheimatpflege sieht Volker Meng mehr als nur das Archivieren und Beschriften von Dokumenten und Fotos. Für ihn ist der Austausch mit den Bewohnern aus Hemeln wichtig, besonders mit den Älteren, die aus vergangenen Zeiten berichten und vieles weiter geben können, was in Vergessenheit geraten ist. Volker Meng möchte Erinnerungen lebendig halten.

„Das, was wir haben, möchte ich in die Zukunft retten“, sagt er. Auf jedem Fall will er die Vereine und Menschen im Ort einbinden, um nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart für die Zukunft festzuhalten. Wie haben die Menschen vergangener Generationen, vielleicht sogar vor hunderten Jahren, in Hemeln gelebt, gearbeitet, gefeiert? Was hat sie bewegt, und was haben sie bewegt? Diese Fragen möchte er erforschen.

Immer wenn ihm etwas einfällt, was sein Dorf besonders prägt, macht er sich Stichpunkte für seine Ideensammlung. „Küche und Sprache steht für die Region, das ist Heimat“, sagt er. Besonders freut ihn, dass das ostfälische Platt in Hemeln gepflegt wird.

Dieses sprachliche Kulturerbe müsse erhalten und weiter ausgebaut werden. Es ist ihm ein Anliegen, das Wörterbuch, das der Hemelner Erich Koch in Platt veröffentlicht hat, zu ergänzen. Er kann sich vorstellen, Märchen und moderne Kinderbücher in Platt zu übersetzen sowie dazu eine Audio-Version erstellen.

Auch regionale Gerichte sollen für kommende Generationen zugänglich sein. Deshalb plant Meng, Kontakt mit Landfrauen aufnehmen und typische Hemelner Rezepte aufschreiben – Rezepte einzelner Familien, aber auch solche, die viele in Hemeln schätzten.

Da er selber gerne kocht, ist er fasziniert, wie Menschen mit denselben Zutaten unterschiedliche Gerichte kreieren. „Viele alte Gemüsesorten gibt es nicht mehr, dafür immer mehr Exoten“, stellt Volker Meng fest. „Wer kennt schon Kasseler Strünkchen?“

Die Besonderheit ist, dass der beim Treiben eines Blütenstandes entstehende kräftige Strunk sehr spät holzig und hohl wird und sich so gut verarbeiten lässt. Gemüsegärten wie früher gibt es in Hemeln nicht mehr viele, so Meng. Damals wurde beispielsweise Markstammkohl angebaut, den heute kaum noch jemanden kennt. Auch die Tierhaltung und die Landwirtschaft haben sich stark gewandelt. Deshalb sieht er es als Hauptaufgabe, zunächst in allen Bereichen Infos zu sammeln, diese zu dokumentieren und Fotos zu digitalisieren. Dafür spendete der Landkreis Göttingen kürzlich 500 Euro für die Anschaffung eines Laptops.

Bei der Ortsgeschichte geht es immer um Menschen. „Das Spannendste sind die Geschichten, die vor Ort erzählt werden“, so Meng. Viele nette Geschichten schlummern bei Familien. Jedes Dorf hat faszinierende Geschichten, die es einzigartig macht.

Er möchte außerdem Vorträge halten und Ortsheimatpflege mit Umweltschutz kombinieren. Auch die Themen Schottergarten und Mähroboter wären für einen Vortrag denkbar.

Auch eine jährliche Baumpflanzung mit Grenzwanderung kann er sich künftig vorstellen. Einmal jährlich soll es außerdem eine Ortsrats- und Arbeitssitzung geben, auf der Volker Meng über seine Arbeit als Ortsheimatpfleger berichtet.

Pressebericht HNA 15.12.2021

Mittwoch, 15. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Harte Arbeit mit der Feldbahnlore

Foto: Ewald Lotze/NH

Seit fast 90 Jahren arbeiten die Hemelner Zimmerleute mit dieser Feldbahnlore. Seit 1932 werden die Rundholzstämme zum Vollgatter zurückgefahren. Bis 1970 wurden die Stämme auf die Lore gerollt, dann übernahm ein Kran die Aufgabe. Mussten die Loren mit Gewicht von bis zu 4 Tonnen geschoben werden, übernahm eine Seilzuganlage die schwere Arbeit. Das Foto schickte uns unser Leser Ewald Lotze aus Hemeln.

Ewald Lotze aus Hemeln

Szenen aus dem Dorfleben von einst können Sie senden an: HNA-Redaktion Hann. Münden, Tel. 0 55 41/ 98 39 15, hann.muenden@hna.de
sta 

Pressebericht HNA 10.12.2021

Freitag, 10. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Sso uprejent wie jiedes Joahr

GESCHICHTEN AUF PLATT – Festtage während der Pandemie

Irmtraut Gralla aus Hemeln (Foto: andreas noll/nh)

Kaan Weihnachtsmarkt, kaane Konzerte, kaane Weihnachtsfeijern… un niu würn oak de Chottesdienste vur de Kerke an Weihnachten wejen „Lockdown“ afesecht. Krippenspiel un Flötenkonzert an Heilichoabend mie de Kindere in de Kerke – alles dat was in düser Corona-Teidt nich möchlich.

Oawer wei harrn dat Chlücke, dat wei mie use Kindere un Enkelkindere sso wie ümmer toasamm Weihnachten feijern konn’n. Wei würn froah un dankbar doafur!

An Heilichoabend in de Dämmerunge ssind Musikanten von de Hemmelsche Musikexpress in de Stroate ekumen un hoat Weihnachtsliedere spielt. De Kerkenvurstand verdelde Kerzen. Use chanze Famailie was biuten un hett sseck uwer dat bessondere Weihnachtskonzert efreuet. Mein drajärijer Enkel hett oak becheistert mie esungen und chleick allen Luijen „Frohe Weihnachten“ ewünschet.

De Bescherunge under de jeschmücketen Dannenboam was fur de Kindere sso uprejent wie jiedes Joahr. Oawer denn was düse Heilichoabend doch anders. Ümme Sesse (18 Uhr) ssind alle Noabers mie Kerzen vur de Hiusdür choan un hoat toasamm „O du fröhliche ..“ ssungen. Dat was aane chanz wunderboare Stimmunge, oak wenn me sseck „Frohe Weihnachten“ bloat toaroapen konne.

Un aan Joahr löter in Dezembere 2021 – Wei ssind ümmer noch in de Corona-Teidt! Wie wei Weihnachten feijern küünt, dat wiete wei noch nich. Oawer an Heilichoabend will use Famailie wier mie Kerzen vur de Dür choahn un „O du fröhliche …“ ssingen. 

Info: Haben auch Sie eine amüsante Situation erlebt, die sie auf Platt erzählen möchten? Dann schicken Sie sie an hann.muenden@hna.de oder per Post an Mündener Allgemeine, Kirchstraße 3, 34346 Hann. Münden.

Pressebericht HNA 08.12.2021

Mittwoch, 08. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Heuernte in Hemeln

Das Foto unseres Lesers Werner Jatho zeigt die Heuernte in Hemeln im Jahr 1958. Zu sehen sind: Hermann Jatho, der die Kühe führt, und auf dem Heuwagen Erich Jatho. Zudem Woldemar Seefried, der das Heu forkt sowie Gerda Jatho mit Sohn Volker und Helene Seefried mit der Harke. Szenen aus dem Dorfleben von einst können Sie senden an: HNA-Redaktion Hann. Münden, Tel. 0 55 41/ 98 39 15, hann.muenden@hna.de
sta Foto: Werner Jatho/NH

Werner Jahto aus Hemeln

Pressebericht HNA 08.12.2021

Mittwoch, 08. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

In Hemeln werden Grünflächen bald bunter

Hemeln – Insekten sterben und in Gärten und Grünanlagen gibt es weniger Blumen – das wollen die Mitglieder des Kultur- und Naturfördervereins Hemeln e.V. ändern. Deshalb pflanzten sie 2000 verschiedene Blumenzwiebeln auf drei kleinen öffentlichen Grünflächen in Hemeln, teilt der Verein mit. Wildtulpen, Elfenkrokus, Puschkinien, Traubenhyazinthen und Blausterne seien gepflanzt worden. Weitere solcher Aktionen seien für die Zukunft geplant. Die Blumen verschönern das Dorf und dienen als Nektar- und Pollenlieferanten für Insekten im Frühjahr, heißt es weiter. Zudem könnten sich wieder insektenfreundliche Wildkräuter etablieren. Des Weiteren handele es sich um Arten, die sich später selbst versamen und ausbreiten.  ter

Pressebericht HNA 27.11.2021

Samstag, 27. Novmber 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Kein lebendiger Adventskalender

Vereine in Hemeln sagen Termine ab

Hemeln – Die für die Adventssonntage geplante Aktion „Lebendiger Adventskalender“ der Vereine und Einrichtungen in Hemeln wird aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen abgesagt. Betroffen davon ist auch die für morgen geplante Wanderung des TSV Jahn Hemeln mit anschließendem Glühweintrinken in der Grillhütte auf dem Spielplatz. Dies teilt Nortrud Riemann mit. bar

Weitere Infos unter hemeln.de – Veranstaltungskalender

Anmerkung der hemeln.de-Redaktion: Es ist noch nicht abschließend geklärt, wie die Termine der Kirchengemeinde von Absagen betroffen sind. Aktuelle Infos finden Sie hier: Advent in Hemeln 2021

Pressebericht HNA 23.11.2021

Dienstag, 23. November 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Baake löst Urhahn ab

Ortsrat in Hemeln konstituierte sich und hielt Wahlen ab

VON PETRA SIEBERT

Die Fähre bei Hemeln: In dem Ort soll weiteres Bauland ausgewiesen werden. Archiv Foto: Thomas Schlenz

Hemeln – Thomas Baake (SPD), bisheriger stellvertretender Ortsbürgermeister von Hemeln, wurde während der konstituierenden Ortsratssitzung einstimmig, mit eigener Enthaltung, zum neuen Ortsbürgermeister gewählt.

Der ehemalige Ortsbürgermeister Alfred Urhahn (WGH) übernimmt nach erfolgreicher Wahl zusammen mit Nils Bade (SPD) die Aufgaben der Stellvertreter. Vor der Wahl wurden Werner Jatho (WGH), Frederick Rudolph (SPD), Alfred Urhahn (WGH) und Dirk Wedekind (SPD) für langjährige Ortsratstätigkeiten durch den Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund geehrt. Aus dem Ortsrat verabschiedet wurden Joachim Mundt (WGH), Malte Osenbrück (WGH) und Mark Freybott (SPD).

Alfred Urhahn Stellv. Ortsbürgermeister
Malte Osenbrück Ehemaliges Ortsratsmitglied
Joachim Mundt Ehemaliges Ortsratsmitglied
Thomas Baake Ortsbürgermeister
Nils Bade Stellv. Ortsbürgermeister

Zur Eröffnung stellte Urhahn in seiner Abschiedsrede fest, dass man in Hemeln mit allen Ortsratsmitgliedern stets Glück gehabt habe, „Alles, was wir in Hemeln angepackt haben, konnten wir gemeinsam wuppen“. Er stellt fest, dass der Ortsrat der kleinste, aber aktivste Hemelner Verein ist. Als neuer Bürgermeister rief Thomas Baake die wichtigsten Projekte unter der Leitung von Urhahn noch einmal auf und dankte ihm für all das, was er in seiner Funktion als Ortsbürgermeister 25 Jahre lang für Hemeln mit den Ortsteilen Glashütte und Bursfelde geleistet hat. Zusammen haben die Orte etwa 910 Einwohner. Er selbst versprach, dass er sich bemühen werde, es möglichst Vielen recht zu machen, weil es leider nicht gelänge, es immer Allen recht zu machen.

„Lasst uns die vor uns liegenden und Projekte anpacken und versuchen unser gemeinsames Anliegen, nämlich unseren Heimatort Hemeln, voranzubringen und für die Zukunft als lebenswerten Ort für junge Familien mit Kindern, aber auch für Menschen des mittleren Lebensalters und für Seniorinnen und Senioren positiv zu gestalten“. Wichtig sei es, erhaltenswerte Traditionen weiter zu pflegen, aber auch dem Neuen aufgeschlossen gegenüberstehen.

Für ihn hätten der Erhalt vorhandener Infrastruktur im Ort, wie Kindergarten und Schule, ebenso wie die weitere Ausweisung von Bauland, also damit verbunden die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans in angepasster Form, neben dem aktuellen Baugebiet oberste Priorität. Denn er möchte, dass junge Hemelner sowie interessierte junge Familien in Hemeln die Möglichkeit haben sich ein zu Hause zu schaffen und somit die Zukunft des Ortes zu sichern. Alfred Urhahn gratulierte Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg zur Wahl und gab ihm einen guten Tipp. „Nehmen sie es nicht zu ernst, aber sitzen sie es auch nicht aus.“ Baake fügte hinzu: „Wir sind offen, entgegenkommend und hoffen auf gute Zusammenarbeit“. 

Fotos: Petra Siebert

SPD vor WGH und CDU

Dominierende Kräfte im Hemelner Ortsrat sind die SPD mit 50,36 Prozent der Stimmen und die „Wählergemeinschaft Hemeln“ (WGH), die 38,86 Prozent erhielt, gefolgt von der CDU mit 10,78 Prozent. Direkt gewählt sind: SPD: Thomas Baake, Dirk Wedekind, Andrea Krumsiek, Nils Bade, Frederick Rudolph; WGH: Alfred Urhahn, Christina Voß und Werner Jatho; CDU: Sylvia Flor-Gerth.  tsz

Pressebericht HNA 20.11.2021

Samstag, 20. November 2021, Mündener Allgemeine / Titelseite

Neue Brücke über die Weser?

Reinhardshagen und Münden wollen mehr Zusammenarbeit

VON THOMAS SCHLENZ

Wollen mehr Zusammenarbeit: Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar und Hann. Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg. Foto: Thomas Schlenz

Hann. Münden/Reinhardshagen – Die beiden Orte Reinhardshagen und Hann. Münden wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Das erklärten die beiden Bürgermeister Fred Dettmar und Tobias Dannenberg.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres sei eine Machbarkeitsstudie zur Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit in Auftrag gegeben worden. Diese werde mit 20 000 Euro vom Land Hessen und mit 5000 Euro aus Niedersachsen gefördert, erklärt Fred Dettmar. Ziel sei es, zu prüfen, ob und in welchen Bereichen es sich anbiete, dass beide Kommunen in der Verwaltung und in den Bereichen Infrastruktur und Kultur näher zusammenrücken.

Bereits jetzt sei die Zusammenarbeit in vielen Bereichen sehr gut. „Wir haben uns beispielsweise beim Kauf von Streusalz zusammengetan, auch unsere Feuerwehren helfen sich gegenseitig bei Einsätzen, so Dettmar.

Die Hemelner nutzten die Fähre nach Reinhardshagen, um dort zum Arzt zu gehen oder zur Arbeit. Umgekehrt werde Hemeln von den Reinhardshägern für das Kulturangebot und das vielfältige Vereinsleben geschätzt.

„Wir müssen in Regionen denken und nicht in Ländergrenzen verharren“, betont Tobias Dannenberg. Fred Dettmar hält für die Verbesserung der Verbindung eine Brücke über die Weser für wichtig. Es stehe aber außer Frage, dass die Fähre zwischen Hemeln und Veckerhagen bleiben solle, aber die nächste Brücke in Gieselwerder sei 30 Kilometer entfernt. Die Machbarkeitsstudie könne ein Schlüssel für eine bessere Verbindung sein, so Dettmar.

Auch in weiteren Bereichen können sich die Bürgermeister ein stärkeres Miteinander vorstellen: Dettmar nennt den Weserberglandweg, für den eine gemeinsame Vermarktung sinnvoll sei.

Für die Machbarkeitsstudie sei die Meinung der Anwohner wichtig. Deswegen wurde ein Fragebogen erstellt, der ab 1. Dezember an die Haushalte in Hemeln und Veckerhagen/Vaake verteilt werden soll.

Auch im Internet soll der Fragebogen ausgefüllt werden können.

Pressebericht HNA 01.11.2021

Montag, 1. November 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Lesung mit Texten von Günther Grass

Anmeldung bis 5. November

Hemeln – Zu der Lesung „Mein Jahrhundert – Dein Jahrhundert“ lädt der Verein Kul-Türchen im Liederhof Hemeln (Trift 24) für Sonntag, 7. November, ab 17 Uhr ein. Gabriele und Peter Leppin blicken mit Texten von Günter Grass, Zeitungsartikeln und persönlichen Erinnerungen auf die vergangenen 50 Jahre zurück.

Die Zuhörenden sind dazu eingeladen, sich selbst an vergangene Zeiten zu erinnern und in der „großen Weltgeschichte“ wieder zu entdecken. Was bewegte uns in diesen Jahren? Wo stehen und standen wir in unserer Lebensgeschichte? Das sind einige Fragen, für die bei der Lesung Raum sein soll. Im Anschluss gibt es einen Imbiss. Für die Veranstaltung gilt die 2-G-Regel (nur Geimpfte und Genesene). pgl

Anmeldung bis Freitag, 5. November per E-Mail an kultuerchen@gmx.de oder unter Tel. 0 55 44/2 67 98 35. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Pressebericht HNA 16.10.2021

Samstag, 16. Oktober 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

„Platz für Jüngere schaffen“

Alfred Urhahn gibt nach 25 Jahren Ortsbürgermeisteramt ab

VON PETRA SIEBERT

Ruhestand an der Weser: Alfred Urhahn sitzt auf einem seiner vielen Lieblingsplätze in seinem Garten. Foto: Petra Siebert

Glashütte – Wenn Alfred Urhahn zur konstituierenden Ortsratssitzung am 18. November sein Amt als Hemelner Ortsbürgermeister aufgibt, dann hat er fast auf den Tag genau 25 Jahre dieses Ehrenamt ausgeübt.

Als Vergleich gibt der HSV-Fan an, dass der Fußballverein in der gleichen Zeit 30 Trainer eingestellt und sich wieder von ihnen getrennt hat. In den fünf Amtsperioden hat Urhahn 3300 Geburtstage und Ehejubiläen besucht sowie unzählige Ortsrats- und Arbeitssitzungen, Ortstermine und viele Veranstaltungen in Hemeln, Glashütte und Bursfelde. Zusammen mit dem Ortsrat, den Vereinen und den Menschen im Dorf hat er einiges bewegt.

Seine erste Amtshandlung war die Freigabe des Radwegs zwischen Glashütte und Bursfelde. Im gleichen Jahr fand zum ersten Mal der Hemelner Weihnachtsmarkt im Dreschschuppen statt. „Bis heute kommen die Überschüsse der dörflichen Gemeinschaft zugute“, berichtet er. Die Gemeinschaft und das Wohl des Dorfes standen bei ihm stets im Fokus.

Zu Beginn seiner Amtszeit ist Alfred Urhahn ins kalte Wasser gesprungen. Doch wusste er um die vielen Aufgaben, denn sein Vater war Bürgermeister in Bursfelde. Seine Familie habe immer hinter ihm gestanden und viel Verständnis aufgebracht. Auch die Menschen der drei Orte legten Vertrauen in seine Entscheidungen und standen ihm zur Seite.

„Ich habe versucht, es jedem Recht zu machen, was natürlich nicht immer gelungen ist.“ Auch war er eine Art Kummerkasten für die Bewohner. Seine ruhige, ausgeglichene Art und sein Verständnis für andere haben ihn zu einem beliebten Bürgermeister gemacht.

Wenn Projekte wie der Dreschschuppen-Anbau und die Reinigungsaktion „Hemeln putzmunter“ anstanden und der Bürgermeister zur Teilnahme aufrief, machten viele mit. Auch die Gesundheits-, Kultur-, Woodstock-Woche, der Herbstmarkt, der lebendige Adventskalender und der Neujahrsempfang wurden von den Hemelnern getragen.

Als schönste Erinnerung seiner Amtszeit bleibt ihm das Jubiläumsjahr 1175 Jahre Hemeln im Jahr 2009, sagt Urhahn. „Das war ein einmaliges Jahr mit 14 erfolgreichen Veranstaltungen“, erzählt er. Bereits zwei Jahre vorher wurde ein Festausschuss gebildet um zu planen und zu organisieren. Ob Silvesterfeier bei Minusgraden, Dorf-Rallye, Dorfrundgang, Grenzbegehung oder Jux-Biathlon – die Zahl der Teilnehmer war groß.

Die größte Enttäuschung erlebte er beim Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Während Hemeln als Sieger beim Regional-Wettbewerb glänzte und sich damit für den Landeswettbewerb qualifiziert hat, schaffte der Ort keinen Sieg. Dafür war der Einsatz um den Erhalt der Hemelner Grundschule erfolgreich.

Als schwierigstes Projekt mit dem höchsten Zeitaufwand bezeichnet Alfred Urhahn den Versuch, Hemeln als Bioenergiedorf zu gestalten. „Nach zwei Jahren musste ich leider aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsanalyse die Auflösung der GbR vorschlagen“, erläutert Urhahn. „Fast alle Mitglieder spendeten ihre Kapitaleinlage als Startkapital für das Jubiläumsjahr“.

Die Zukunft wird der 70-Jährige ruhig und gelassen angehen. „Irgendwann muss einfach mal Schluss sein und Platz für Jüngere geschaffen werden“, bekräftigt er seinen Entschluss.

In Glashütte an der Weser genießt Alfred Urhahn seinen großen Garten, der zum Entspannen einlädt. Dann kann er für die Familie da sein, sich seinen Enkelkindern widmen. „Ich werden aber Mitglied, teilweise auch im Vorstand, in den Vereinen sowie weiterhin im Ortsrat bleiben.“

Pressebericht HNA 13.10.2021

Mittwoch, 10. Oktober 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

800 Euro für Kindergarten

Konzert-Einnahmen gehen in den Landkreis Ahrweiler

Hemeln – Eine weitere Spende in Form von 800 Euro ging von Hemeln in die Ortsgemeinde Hönningen im Landkreis Ahrweiler. Das war der Erlös des Konzertes im August vom Musikexpress und dem Frauenchor Hemeln. Dort wurde bereits beschlossen, den Erlös ins Hochwassergebiet zu spenden. Aufgrund der Hilfslieferung der Hemelner Landwirte kam der Kontakt zwischen dem dortigen Ortsbürgermeister Jürgen Schwarzmann und Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn zustande. Da erfuhr Urhahn, dass der Kindergarten „Wibbestätz“, durch die Flut zerstört wurde. „Wir sind sehr froh über diese Spende“, sagte Jürgen Schwarzmann. Denn die zugesagten Mittel würden nicht ausreichen, um den Kindergarten wieder instand zu setzen. Außerdem müssten Hochwasserschutzmaßnahmen wie der Bau eines Deiches und die Vorrichtung für Schutzplanken geschaffen werden. „Wir machen hier zurzeit alles in Eigenleistung und entscheiden auch vor Ort, anders kommen wir nicht voran“, so Schwarzmann. Er berichtete, dass die Kinder trotzdem Glück im Unglück hätten, denn durch den Neubau einer Kita in der Nähe, seien die bisherigen Räume frei und da können die Gruppen ein Jahr lang unterkommen.  zpy

Pressebericht HNA 13.10.2021

Mittwoch, 13. Oktober 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Futter-Spende für das Ahrtal

Landwirte aus der Region helfen Betrieben nach Hochwasser

VON PETRA SIEBERT

Ortsbürgermeister Alfred Urhahn, Dirk Wedekind (Trägerverein und Ortsrat), Eckhard Koch mit Enkelkind Aliesa, Lars und Annalena Koch mit Sohn Malte, Julian Drücke, Sebastian und Sven Kühne, Elias und René Jütte kamen vor der Abfahrt ins Ahrtal in Hemeln zusammen. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Eine Idee des Hemelner Sebastian Kühne, Futter für die Tiere eines von der Flut betroffenen Landwirts im Ahrtal zu spenden, wurde innerhalb kürzester Zeit zur Realität. Kühne bat einige Bauern im Ort um Futterspenden und fand großen Zuspruch. So waren ruck zuck 40 Silageballen mit hochwertigem Futter zusammen.

Eckhard und Thomas Koch, Julian Drücke, Malte Osenbrück, Annalena Koch und sein Vater Sven Kühne waren sofort bereit, Futter abzugeben. Sven Kühne nahm dann Kontakt mit Achim Hübner, Geschäftsführer Landvolk Göttingen, auf. Über die Bauernverbandskollegen im Hochwassergebiet stellte Hübner den Kontakt zu einem Landwirt in Heckenbach-Fronrath im Landkreis Ahrweiler her.

Der hat durch die Wassermassen 27 Hektar Grünland verloren, braucht aber dringend Futter zur Versorgung der Tiere im Winter.

Dann musste der Transport organisiert werden, denn bei 320 Kilometer Entfernung schied die Fahrt mit einem Traktor aus. Und Transportunternehmen veranschlagten rund 1000 Euro für den Transport. Da kam Sven Kühne der Gedanke, seinen Chef anzusprechen. René Jütte vom Bagger- und Fuhrbetrieb in Fuldatal (Landkreis Kassel) erklärte sich sofort bereit, seinen Lkw mit Tieflader für die Fahrt ins Ahrtal hin und zurück inklusive Spritkosten zu übernehmen. Zusammen mit seinem Kollegen Kevin Mai aus Reinhardshagen transportierte Sven Kühne mit dem Tieflader die Silageballen zu dem betroffenen Landwirt nach Fronrath. „Wichtig war uns eine sichere Abladeadresse bei einem konkreten Landwirt“, sagte Achim Hübner. Einfach so hinfahren mache wenig Sinn. „Allen Beteiligten danken wir recht herzlich für die tolle Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft“, so Achim Hübner.

„Wir haben uns die Flächen vor Ort angeschaut und waren entsetzt“, berichtet Sven Kühne. „Geröll, Schlamm und Müll machen eine Nutzung aktuell unmöglich. Ob die Flächen überhaupt mal wieder genutzt werden können, ist unklar“. Denn auf den Wiesen habe sich außerdem die Ahr selbst ein neues Flussbett geschaffen.

Pressebericht HNA 13.10.2021

Mittwoch, 13. Oktober 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

1000 Euro für den Friedhof

VR-Bank spendet für Ruhe-Insel in Hemeln

Übergabe: Turgay Kurter (VR-Bank, von links), Friederike Schweizer, Sven Kühne, Annette Schmidt, Ute Schmidt-Mackenroth und Jörg Hoffmeister (VR-Bank). Foto: Jens Döll

Hemeln – Eine Ruheinsel auf dem Friedhof in Hemeln zu erschaffen, war das Anliegen des Kirchenvorstandes des kleinen Ortes an der Weser. Um dies umsetzten, hat die VR Bank Südniedersachsen 1000 Euro beigesteuert. Auch die Sparkasse hat 250 Euro gespendet, für die ein dekorativer Engel angeschafft wurde.

Vor Ort trafen sich Mitglieder der VR-Bank und der Kirchengemeinde, um sich den bisherigen Stand der Arbeiten anzuschauen. Zwei Ahornbäume wurden gepflanzt, Wege wurde angelegt und eine geschotterte Fläche mit Blumenschmuck angelegt, die von dem Engel geziert wird. Zudem sollen Bänke aufgestellt werden. „Der Weg ist für Rolatoren geeignet“, sagt Ute Schmidt-Mackenrot, die im Friedhofsauschuss des Kirchenvorstandes aktiv ist. Der Friedhof in Hemeln wird von der Kirchengemeinde verwaltet. Daher müssen für solche Gestaltungsideen immer Geldgeber gefunden werden. Aus diesem Grund sei die Gemeinde an die Banken herangetreten. „Friedhöfe ändern sich“, sagt Pastorin Friederike Schweizer. Somit ändert sich auch das Gesicht der Ruhestätten. „Wir haben mit dem Geld einen Verweilort geschaffen“, sagt die Pastorin.  jed

Pressebericht HNA 12.10.2021

Dienstag, 12. Oktober 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Neue Headsets für Hemelner Kulturverein

Spendenparlament Hann. Münden unterstützt „Kul-Türchen“

VON MICHAEL CASPAR

Gaben ein melancholisch-stimmungsvolles Herbstkonzert: Pianistin Yevgeniya Schott und Sängerin Sylvia Cordes. Foto: Michael Caspar

Hemeln – Headsets und die nötigen Verstärker kann sich der Hemelner Verein Kul-Türchen jetzt leisten. Für die Anschaffung hat er 2550 Euro vom Spendenparlament Hann. Münden erhalten. Der Vorsitzende, Joachim Block, übergab das Geld am Rande des Herbstkonzerts des Vereins auf dem Liederhof, einem zur Herberge umgebauten Bauernhof an der Trift 24.

„Wir wollen, dass das Publikum die Künstler besser versteht“, erklärte der Kul-Türchen-Vorsitzende Peter Leppin. Der Ruhestandspfarrer, der lange in Fuldatal tätig war, betreibt den Liederhof zusammen mit seiner Frau, Gabriele Leppin. Auf dem Hof richten sie monatlich Veranstaltungen aus, neben Konzerten auch Lesungen, Theateraufführungen oder Kabarett. Oft stehen sie selbst auf der Bühne. Der Verein, den es seit fünf Jahren gibt und der ein Dutzend Mitglieder zählt, spendierte anlässlich der Spendenübergabe Sekt, der in Biergläsern serviert wurde.

„Uns hat überzeugt, dass der Kul-Türchen keinen Eintritt verlangt, sondern um Spenden bittet“, erklärte die emeritierte Professorin Hannelore Faulstich-Wieland vom Vorstand des Spendenparlaments. Das ermögliche es auch Geringverdienern, Kultur zu erleben. So trage der Verein zur Integration im ländlichen Raum bei.

Nortrud Riemann vom Präsidium des Parlaments freute sich darüber, dass zum dritten Mal seit Gründung ihres Vereins im Jahr 2003 Geld nach Hemeln floss. 2014 und 2015 sorgten die Mündener mit insgesamt 1300 Euro dafür, dass die Projektgruppe Soziales Miteinander das Schrott-Kunstwerk Hemeldog verwirklichte. 2020 unterstützte das Spendenparlament den Förderkreis Grundschule Hemeln mit 683 Euro bei der Umsetzung der Projektwoche „Wasser, Energie, Nachhaltigkeit“. Melancholisch-stimmungsvoll war das Konzert, das Sängerin Sylvia Cordes und Pianistin Yevgeniya Schott von der Kasseler Kammeroper auf dem Liederhof gaben. Die beiden waren vor vier Jahren bereits einmal in Hemeln gewesen, damals mit ihrem Frühjahrsprogramm Bird Songs. „Das hatte Vögel angelockt, die das Konzert mit lautem Gezwitscher vom Scheunendach aus begleiteten“, erinnerte sich Leppin.

Auch diesmal kamen Vögel in den Liedern vor, etwa der Hüttensänger in Over the Rainbow aus dem Filmmusical Der Zauberer von Oz. Das von Johann Gaudenz von Salis-Seewis gedichtete Stück „Bunt sind schon die Wälder“ erklang ebenso wie das Herbstlied von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Gemeinsam mit Pfarrer Leppin schmetterten die Künstlerinnen das Erntedanklied „Wir pflügen und wir streuen“ von Matthias Claudius.

Einen Rahmen gaben dem Konzert großformatige Bilder des Schwalmstädter Fotografen Lutz Klapp, der seit elf Jahren vor allem Tiere, aber auch Landschaften spektakulär in Szene setzt. Die von ihm abgelichteten Vögel habe er zuvor mit Futter angelockt, verriet Klapp, der diesjährige Landesfotomeister Hessen.

Pressebericht HNA 12.10.2021

Dienstag, 12. Oktober 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Wieder Männergesang in Hemeln

Erste Probe des MGV nach Corona-Pause

Hemeln – Nach eineinhalb Jahren Corona-Pause hatte der Männer-Gesangs-Verein Hemeln (MGV) wieder zur gemeinsamen Probe geladen. Es kamen sieben Männer und der Chorleiter, berichtet Dr. Holger Bartels, der Chorleiter in Hemeln ist.

Die Sänger stimmten einige traditionelle Werke wie „Am Brunnen vor dem Tore“ und „Ännchen von Tharau“ an. Beides sind Chorwerke aus der Epoche der Romantik, der Gründungszeit des MGV Hemeln. „Die Probe war der erste Schritt von einer ganzen Reihe von Vorbereitungen für Ideen des Vereinsvorstandes und des Chorleiters, an denen noch in diesem Jahr gearbeitet wird, die aber erst im nächsten Jahr öffentlich werden“, schreibt Bartels. Dazu sprachen sich Sascha Jatho (1. Vorsitzender), Jan-Mika Wisgott (2. Vorsitzender), Dr. Sören Düvel (Kassenwart) und der Chorleiter nach der Probe ab.

Auch der Projektchor „Die Chormänner“ wird als wichtiger Baustein für die Zukunft wieder zusammengerufen, heißt es weiter. „Dieses A-Capella-Ensemble, dessen Sänger aus unterschiedlichen Ortschaften inklusive Göttingen kommen, ist in den vergangenen Jahren durch Auftritte mit gehobener Männerchor-Literatur aufgefallen“, so Bartels.  jed

Pressebericht HNA 04.10.2021

Montag, 4. Oktober 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Volkslieder und Naturfotografien

Herbstliches Konzert im Liederhof

Hemeln – Der Verein Kul-Türchen im Liederhof, Trift 24, lädt für Sonntag, 10. Oktober, ab 17 Uhr zu einem Konzert mit der Sopranistin Sylvia Cordes und der Pianistin Yevgeniya Schott ein. Beide präsentieren Lieder im herbstlichen Arrangement. Von bekannten Volksliedern, wie zum Beispiel „Bunt sind schon die Wälder“ oder „Wir pflügen und wir streuen“ über Stücke aus Musicals und Popmusik. Aber auch klassische Kunstlieder wie das Herbstlied von Mendelssohn-Bartholdy bieten die beiden Künstlerinnen laut Mitteilung von der Kasseler Kammeroper dar.

Der Schwalmstädter Fotograf Lutz Klapp, Hessischer Landesfotomeister 2021, ist mit dabei. Er zeigt neue, großformatige Bilder von Tieren und Pflanzen aus heimischen Wäldern und stellt seinen gerade in diesen Tagen erschienenen neuen Fotobildband vor.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Eine Anmeldung bis Freitag, 8. Oktober, unter E-Mail … oder Tel. … ist erforderlich. Für Veranstaltungen von Kul-Türchen im Liederhof gilt die 2G-Regel, das heißt, nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt, der Veranstalter bittet, einen entsprechenden Nachweis mitzubringen. Es stehen nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung, die Veranstaltung findet im Freien statt.  pgl

Pressebericht HNA 24.09.2021

Freitag, 24. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Sänger mit jungem Vorstand

Hemelner Gesangsverein Concordia 1860 hat gewählt

Hemeln – Die Mitglieder des Männergesangsvereins Concordia 1860 Hemeln haben bei ihrer Jahreshauptversammlung kürzlich ihren „jüngsten Vorstand aller Zeiten gewählt“, wie Chorleiter Dr. Holger Bartels berichtet.

Sascha Jatho Erster Vorsitzender (Foto: Privat/NH)

Nach der langen Coronapause, in der der Vorstand die Sängerhalle des Vereins renoviert hat, sei nun alles bereit für einen Neuanfang. Dort üben die Chöre des MGV (der traditionelle Chor, der Jugendchor und der Projektchor „die Chormänner“) und der Frauenchor Hemeln.

Da keine Übungen stattfinden konnten, verzichtete der Chorleiter laut Bericht auf sein Honorar, wodurch dem Verein in einer Zeit ohne Einnahmen keine Kosten entstanden.

In den Vorstand wurden gewählt: Sascha Jatho (Erster Vorsitzender), Jan-Mika Wisgott (Zweiter Vorsitzender), Dr. Sören Düvel (Kassenwart), Jürgen Bühler (Schriftwart), Julia Bartels (Jugendwartin), Hans-Werner Dell (Raumwart) und Milko Wehe (Notenwart und Fahnenträger). „Die vier ersten Positionen bringen es lediglich auf einen bemerkenswert niedrigen Altersdurchschnitt von 40 Jahren“, so Bartels.

Sascha Jatho würdigte in seiner Ansprache die Arbeit des langjährigen ersten Vorsitzenden Roland Berndt, der am 26. Juni 2020 verstorben war. Willi Pape habe zudem darauf hingewiesen, dass es in dieser Zeit außerordentlich wichtig sei, die in den Gesangvereinen verbliebenen Kräfte über die Dorf- und Stadtgrenzen hinaus zu bündeln, um den Chorgesang gemeinsam zu erhalten.  pgl/kim

Pressebericht HNA 22.09.2021

Mittwoch, 22. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Gerhard Voß ist seit 70 Jahren beim TSV Hemeln

Ehrungen bei Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung: Michael Rudolph (vorne von links), Martin Neumann, Heidi Ludewig, Wolfgang Weddig und Monika Gronemann sowie Katharina Schucht (hinten von links), Klaus Dressler, Petra Naujoks, Rikarda Kühne, Anja Linnenkohl, Thomas Baake und Wibke Rudolph. Foto: Tobias Kühne

Hemeln – Der TSV Jahn Hemeln hat kürzlich seine Jahreshauptversammlung aus dem Coronajahr nachgeholt. Wie Schriftführerin Katharina Schucht berichtet, haben 29 Mitglieder sowie Ortsbürgermeister Alfred Urhahn und Klaus Dressler vom Kreissportbund daran teilgenommen.

Dabei wurden viele Mitglieder für ihre Treue geehrt. Die silberne Ehrennadel des TSV für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Anja Bertalot, Fenja Jatho, Ute Brossok, Hannelore Jorzik, Helmut Brossok, Petra Naujoks, Margherita Dietrich, Konstantin Seifert und Julia Grünewald.

Für 40 Jahre wurden Rikarda Kühne und Evelin Bischof mit der Goldenen Ehrennadel des TSV ausgezeichnet.

Für 50 Jahre erhielten Eckhard Freist, Reinhard Ludewig, Anja Linnenkohl und Jürgen Schmidt die Goldene Ehrennadel des Kreissportbundes. Für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielten Heidi Ludewig und Wolfgang Weddig die Diamantene Ehrennadel des TSV und die Goldene Ehrennadel des Kreissportbundes. Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Gerhard Voß geehrt. Die silberne Ehrennadel des Landessportbundes ging an Martin Neumann, die bronzene Ehrennadel an Michael Rudolph.

Da 2020 nach dem Mini-Sportabzeichen und dem Kinderfasching viele Veranstaltungen nicht mehr möglich waren, haben die Mitglieder ihre Walter-Kühne-Halle verschönert und die Vereinsfahne repariert.  kim

Pressebericht HNA 18.09.2021

Samstag, 18. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Vorstandswahlen beim Frauenchor Hemeln

Hemeln – Der Frauenchor Hemeln hat kürzlich in der Jahreshauptversammlung für das Jahr 2020 den Vorstand neu gewählt. Die erste Vorsitzende ist Hildegard Scholl, zweite Vorsitzende Anneliese Schucht. Zur Kassenwartin wurde Irmtraud Rudolph gewählt. Schriftführerin ist Petra Osenbrück und zur Beisitzerin wurde Roswitha Göbert berufen. Die langjährige Schriftführerin Gisela Grünewald wurde mit Blumen und Dankesworten von der Versammlung aus ihrem Amt verabschiedet, teilt Hildegard Scholl mit.  pgl

Pressebericht HNA 18.09.2021

Samstag, 18. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Wanderung zum Starmkehäuschen

Hemeln – Der Kultur- und Naturförderverein Hemeln lädt für Sonntag, 19. September, zu einer Wanderung mit Dr. Helmuth Freist, dem ehemaligen Leiter des Lehrforstamtes Bramwald in Hemeln, ein.

Die Wanderung startet um 10.30 Uhr an der Strotbrunnenhütte, teilt Alfred Urhahn, Vorsitzender des Vereins mit. Die Route führt über die Lange Bahn zum Starmkehäuschen. Die Streckenlänge beträgt etwa 5,5 Kilometer, kann aber auf Wunsch auch noch erweitert Autos können auf dem Parkplatz an der Landstraße L560/Lange Bahn geparkt werden. Für die Wanderung sind 2,5 Stunden geplant.  pgl

Pressebericht HNA 18.09.2021

Samstag, 18. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

1000 Euro fließen für die Flutopfer

Freundschaftsclub Lindenbrüder Hemeln hielt Versammlung ab

Die Lindenbrüder: Philipp Grünewald, Benedikt Bühler, Benedikt Grünewald, Jürgen Schmidt, Eckhard Koch und Frank Baake (hintere Reihe, von links). In der vorderen Reihe: Thomas Baake und Jürgen Bühler (von links). Foto: privat/NH

Hemeln – Der Freundschaftsclub Lindenbrüder Hemeln traf sich vor Kurzem zu seiner Jahreshauptversammlung im Dreschschuppen in Hemeln. 46 Vereinsmitglieder waren erschienen.

Bei der Veranstaltung wurden auch 1000 Euro an Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe im Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gesammelt und direkt im Anschluss an die „Aktion Deutschland hilft“ übergeben.

Als Freundschaftsclub setzten sich die Lindenbrüder von je her für Solidarität und Nothilfe ein, heißt es vom Pressewart Benedikt Bühler. Bei der Versammlung wurden auch Lindenbrüder für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet.

Die diamantene Ehrennadel für 50 Jahre Vereinstreue erhielten Jürgen Bühler, Michael Ludewig und Ferdinand Völker. Die goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten die Vereinskameraden Thomas Baake und Gustav Gundlich. Die Lindenbrüder Frank Baake, Werner Jatho, Eckhard Koch und Jürgen Schmidt die silberne Ehrennadel für 25-jährige Vereinszugehörigkeit. Der Bericht über das Geschäftsjahr 2020 und das laufende Jahr fiel kurz aus. Es habe nur einen Arbeitseinsatz auf dem Friedhof in Hemeln gegeben. Dieser fand im Oktober statt und die Kompoststelle wurde dabei erneuert.

Der erste Vorsitzende Benedikt Grünewald dankte allen Mitgliedern der Lindenbrüder, dass sie auch infolge der Pandemie dem Verein weiter treu hielten und gelobten, dass Vereinsleben sobald dies möglich ist wieder aufleben zu lassen, heißt es vom Verein. Laut Mitteilung war dies die 56. Jahreshauptversammlung des Freundschaftsclubs. jed

Pressebericht HNA 17.09.2021

Freitag, 17. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Als Winzer neu durchstarten

Ralf Klemke hat über 230 Weinstöcke in Bonaforth gepflanzt

VON MICHAEL CASPAR

Bonaforth – Als Weinbauer will sich der Hemelner VW-Arbeiter Ralf Klemke in zwei Jahren selbstständig machen. Mehr als 230 Weinstöcke hat er im vergangenen Jahr bereits auf seinem 600 Quadratmeter großen Grundstück nahe des Bonaforther Friedhofs gepflanzt. Jetzt will er den Innovationspreis des Landkreises Göttingen holen.

Mehr als zwei Meter hoch rankt sich der Wein bereits: Ralf Klemke in seinem Bonaforther Weingarten. Foto: Michael Caspar

Zwei Meter hoch rankt sich der Wein an den Drahtgestellen empor, die Klemke im Frühjahr aufgebaut hat. Im Winter wird er die Pflanzen wieder zurückschneiden, damit der noch dünne Stamm dicker wird. Von Jahr zu Jahr lässt der Winzer mehr Triebe stehen. Die ersten, kleinen Trauben kann er derzeit bereits ernten. Sehr süß sind sie trotz des verregneten Sommers. „Die Weinbaugrenze hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund des Klimawandels bis zur Nordsee vorgeschoben“, berichtet der angehende Landwirt.

Klemke hat bereits vor Jahren das erste Mal Wein gepflanzt. 2018 beschloss er, das im Vorruhestand größer aufzuziehen. In seinem Wohnort Hemeln fand der gebürtige Nordhesse jedoch kein Grundstück. So entschied er sich für Grabeland in Bonaforth, auf dem früher Gemüse wuchs. Die Weinstöcke kaufte er bei einer Rebschule. Die robusten Unterlagen, die der Reblaus und Pilzbefall trotzen, kommen aus Amerika. Darauf sind seltenere europäische Sorten gepfropft, Solaris für den Weißwein, Cabernet Jura und Cabertin für Rotwein. Derzeit errichtet Klemke in Bonaforth einen Geräteschuppen.

In seiner Freizeit liest der VW-Arbeiter, der im Drei-Schicht-Betrieb tätig ist, viel über das Winzern, fachsimpelt in Facebookgruppen und schaut sich bei Youtube Erklärvideos an. Die Trauben wird Klemke nach der Ernte in Kisten mit dem Anhänger nach Hemeln transportieren.

Für die Verarbeitung hat er seine Garage umgebaut. Dort steht bereits die Maschine, mit der er die Trauben von den Stielen trennt. Die Trauben für den Weißwein will er sofort pressen, den Saft mit Hefe versetzen und zum Gären in Edelstahlfässer geben.

Die entstielten roten Trauben vergärt er dagegen zusammen mit den Schalen, damit der Rotwein seine charakteristische Farbe bekommt. Erst nach der Gärung wird der Wein abgepumpt. Zurück bleibt der Bodensatz. Beide Weinsorten müssen einige Monate in Fässern ruhen. Danach füllt sie Klemke in Flaschen ab. Auf 20 000 Euro belaufen sich seine Investitionskosten. „2023 werde ich verschiedene Verfahren der Weinherstellung erproben“, kündigt er an. Mit dem Jahrgang 2024 will er dann in die Vermarktung seiner 200 bis 250 Liter Rebensaft gehen. Das Kaufmännische ist dem Arbeiter nicht fremd. Mehrere Jahre lang kümmerte sich er sich als Bassist der Kasseler Band Rockhead um das Geschäftliche. Erste Wein-Vorbestellungen von Arbeitskollegen, aber auch aus Bonaforth liegen Klemke bereits vor. Er will den Wein von zuhause aus verkaufen, überlegt, ob er einen Webshop einrichten soll. Auch Gastronomen würde er gerne als Vertriebspartner gewinnen.

weingarten-klemke.de

Pressebericht HNA 14.09.2021

Dienstag, 14. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Hommage an Ludwig van Beethoven

Trio „Zug um Zug“ spielt in Hemeln

Hemeln – Das Kasseler und Fuldataler Posaunentrio „Zug um Zug“ präsentiert am Sonntag, 19. September, ab 15 Uhr sein aktuelles Programm beim „Kul-Türchen im Liederhof Hemeln“, Trift 24. Die Veranstaltung war ursprünglich als Hommage zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens gedacht.

Neben zwei mit Posaunen besonders ausgefallen arrangierten Stücken des großen Komponisten spielt das Ensemble alte englische Madrigals und Jazziges von George Gershwin und Lennie Niehaus. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Das Programm dauert etwa eine Stunde. Der Veranstalter weist darauf hin, dass die aktuellen Corona-Bestimmungen (3-G-Regel) gelten. Das Konzert findet im Freien statt (bei Regen überdacht).

Eine Anmeldung unter Tel. 0 55 44/2 67 98 35 oder gabrieleppin@gmx.de ist bis Freitag, 17. September erforderlich.  pgl

Pressebericht HNA 14.09.2021

Dienstag, 14. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Erntedankgaben können zur Kirche gebracht werden

Hemeln – Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Hemeln-Bursfelde teilt mit, dass auch in diesem Jahr wegen der Coronapandemie die Erntegaben nicht von den Konfirmanden an der Haustür eingesammelt werden können. Wer zum Erntedankgottesdienst etwas spenden möchte, kann die Gaben am Samstag, 18. September, von 10 bis 14 Uhr direkt in der Marienkirche, Marienkirchstraße, abgeben. Der Kirchenvorstand bittet auch, dabei auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten. Wie jedes Jahr werden die Gaben nach dem Gottesdienst an die Tafel Hann. Münden weitergegeben. Der Erntedankgottesdienst wird am Sonntag, 19. September, ab 11 Uhr in der Hemelner Marienkirche gefeiert.  pgl

Pressebericht HNA 08.09.2021

Mittwoch, 8. September 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Corona-Pause hat Spuren hinterlassen

Jugendchor Hemeln konnte nach 17 Monaten wieder proben

Probe nach langer Pause: Chorleiter Dr. Holger Bartels (vorne im Bild) probte wieder mit dem Jugendchor in Hemeln. Foto: privat

Hemeln – „Die körperlichen und geistigen Fähigkeiten müssen nach eineinhalb Jahren wiedererweckt werden“, heißt es von Chorleiter Dr. Holger Bartels beim Treffen des Jugendchors Hemeln.

Dieser kam zur ersten Probe nach einer langen Coronapause zusammen. Es habe die gesangliche Kondition bei allen merklich gelitten: Die Atmung, die Stimmbandkontrolle und die Konzentration für das gemeinsame Singen, berichtet der Chorleiter. So nahmen dann diverse Übungen einen bedeutenden Teil der Probe ein. 17 Monate war es still, nun gebe es natürlich Defizite. Das gelte prinzipiell für alle Laienchöre in dieser Zeit nach vielen Monaten ohne regelmäßige Proben.

„Ein großes Repertoire an Übungen und psychologisches Einfühlungsvermögen in die singende Seele sind jetzt von der Chorleitung gefragt“, so Bartels. Der Jugendchor Hemeln war zur Hälfte angetreten und konnte vor der Sängerhalle in Hemeln zwei Stunden lang proben. Spaß bei der Arbeit und der gewohnte lockere „jugendliche“ Umgang miteinander prägten auch diese spezielle Probe, beichtete Bartels. Am Ende konnten sie einigen Gästen der in Hemeln stattfindenden Konfirmation mit ihrer Version der „Irischen Segenswünsche“ ein kleines Ständchen bringen. „Es geht wieder los“, freut sich Bartels.

Der Jugendchor Hemeln ist ein Chor des Gesangvereins „MGV Concordia 1860 Hemeln“ – neben dem traditionellen Männerchor und dem wiederkehrenden Projektchor „Die Chormänner“ für anspruchsvolleren Männerchor-Gesang. Der Jugendchor ist ein Popchor für Jugendliche. „Der spezielle Klang ist geprägt von den Arrangements des Chorleiters und wenigen namhaften Komponisten der A Capella-Szene“, berichtet der Chorleiter. Geprobt wird nach Bedürfnis und Absprache in der Sängerhalle Hemeln und auf Probenwochenenden.  jed

Infos: facebook.com/jugendchorhemeln. Auftrittsanfragen oder Interesse am Mitmachen: E-Mail: jugendchorhemeln@web.de.

Pressebericht HNA 30.08.2021

Montag, 30. August 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Fußball Förderverein wählt Vorstand

Diskussion über Kunstrasenplatz

Einstimmig gewählt: die Vereinsmitglieder des Fußball Fördervereins Hemeln: Günter Schäfer (von links), Nikolas Grimme, Martin Neumann, Tobias Kühne, Björn Ludewig, Michael Rudolph, Heiko Beuermann, Raphael Baake, Philipp Pape, Yannick Baake und Thomas Baake. Foto: Fredi Müller/NH

Hemeln – Der Fußball Förderverein Hemeln traf sich am Donnerstag, 19. August zur Jahreshauptversammlung, teilte der 1. Vorsitzende Thomas Baake mit.

„Wie bereits im Vorjahr fiel auch dieses Mal der Jahresbericht, geschuldet der anhaltenden Coronapandemie, verhältnismäßig kurz aus“, heißt es in der Mittelung. Thomas Baake informierte die Mitglieder über den aktuellen Stand der Eintragung des Vereins ins Vereinsregister des Amtsgerichts Göttingen.

Zudem wurden, unter Ehrenmitglied und Wahlleiter Günter Schäfer, verschiedene Ämter gewählt. Darunter wurden wiedergewählt: der 1. Vorsitzende Thomas Baake, 2. Vorsitzender Björn Ludewig, Kassenwart Nikolas Gimme, die Beisitzer Marin Neumann, Philipp Pape und Tobias Kühne (Spartenleiter (Fußball TSV „Jahn“ Hemeln“), sowie Kassenprüfer Raphael Baake.

Neugewählt wurden die beiden Kassenwarte Yannick Baake und Heiko Beuermann.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung war der Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Rattwerder in Hann. Münden.  eck

Pressebericht HNA 25.08.2021

Mittwoch, 25. August 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Pianomusik auf dem Liederhof

Anmeldung erbeten bis Samstag

Hemeln – Der Verein Kul-Türchen auf dem Liederhof, Trift 24, lädt für Sonntag, 29. August, ab 17 Uhr zu einem Konzert mit dem Komponisten und Pianist Michael Fiedler nach Hemeln ein. Fiedler hat sich dem New Romantic Piano verschrieben und ist mit seinem Solo-Programm „Traumzeit“ inzwischen kein Unbekannter mehr, teilt Peter Leppin vom Verein mit. Das Publikum ist dazu eingeladen, herauszufinden, ob es mit den Ohren sehen kann, wenn der Mann mit der weißen Mütze, wie Fiedler auch genannt wird, sein musikalisches Tagebuch öffnet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Um den aktuellen Corona-Auflagen nachkommen zu können, bittet der Veranstalter um eine Anmeldung. Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt, die Veranstaltung findet im Freien statt.  sta

Pressebericht HNA 25.08.2021

Mittwoch, 25. August 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Spielfreude im Dreschschuppen

Der Musikexpress gab nach langer Pause wieder ein Konzert in Hemeln

VON PETRA SIEBERT

Mit schwungvollen und bekannten Stücken sorgte der Musikexpress Hemeln dafür, dass niemand ruhig auf den Stühlen sitzen konnte. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Eigentlich sollte es am Sonntag ein Open Air Konzert unter dem Motto „In Hemeln ist wieder Musik“ auf dem Dorfanger werden. Doch das Wetter machte einen dicken Strich durch die Rechnung, kurzerhand wurde das Konzert in den Dreschschuppen verlegt. Im Trockenen lauschten die Besucher den Klängen des Musikexpress und dem Gesang des Frauenchores.

Gastgeber waren der Kultur- und Naturförderverein Hemeln und der Trägerverein für die Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen mit der Unterstützung vieler Vereine.

Ortsbürgermeister Alfred Urhahn begrüßte die Gäste und bedauerte, dass man umorganisieren musste. Freude drückte er darüber aus, nach langer Zwangspause mal wieder ein Konzert veranstalten zu können.

Mit einem Stück von Julius Ernest Wilhelm Fucík startete der Musikexpress das zweistündige Konzert. Es dauerte nur Sekunden bis die Besucher mit den Füßen wippten, mit den Fingern trommelten oder oder im Takt mitklatschten.

„Wir freuen uns alle sehr, mal wieder vor Publikum spielen zu können“; sagte der musikalische Leiter Folke Isenberg in seiner Begrüßung. Auch den Musikern – im neuen Outfit, mit hellgrünen und gelben Hosenträger, Krawatten, Tüchern und Hüten – sah man die Spielfreude deutlich an. Fast übermütig bedienten sie ihre Instrumente. Aus ihrem umfangreichen Repertoire hatten sie beliebte und bekannte Stücke wie die Löffelpolka, American Patrol March, Samba Brasil, ein Udo-Jürgens-Medley, Nessaja und Berliner Luft gewählt.

Immer wieder berichtete Isenberg, dass es nach der Zwangspause für die Musiker schwierig sei, wieder in Gang zu kommen. Man könne nicht einfach einen Schalter kippen und schon gehe es weiter wie vorher. Die schwungvollen Klänge vermittelten Freude und Lebenslust. Zwischen den Musikblöcken überraschte der Frauenchor unter der Leitung von Heike Zimmermann mit erfrischendem Gesang. Es war ein schönes Gefühl, den Sängerinnen beim Singen zuzuschauen. Mit Liedern von Blumen, der Liebe, der Sonne und der Gemeinsamkeit sorgten sie für gute Laune beim Publikum.

Da der Eintritt frei war, wurde am Ende des Konzerts um eine Spende gebeten, von der der Überschuss an die Flutopfer in Deutschlands Westen und Süden gehen soll.

Ortsbürgermeister Alfred Uhrhan sprach ein Dankeschön an Dirk Wedekind aus, der als Vorsitzender des Trägervereins Dorfgemeinschaft die Organisation des Konzertes mit Beschilderung, Platzverteilung und der Abläufe zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen übernommen hatte.

Pressebericht HNA 18.08.2021

Mittwoch, 18. August 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Wieder Musik in Hemeln

Open-Air-Konzert am Sonntag auf dem Dorfanger

Musikexpress Hemeln: Die Musiker treten wieder vor Publikum auf. Foto: Sven Baake/privat

Hemeln – Der Kultur- und Naturförderverein Hemeln und der Trägerverein für die Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen richten mit der Unterstützung weiterer Vereine ein Open-Air-Konzert am Sonntag, 22. August, ab 16 Uhr auf dem Dorfanger aus.

Gerade die musiktreibenden Vereine seien durch die Coronapandemie sehr stark eingeschränkt gewesen. Es konnte erst im Sommer, unter erschwerten Bedingungen, der Probebetrieb aufgenommen werden, so Vorsitzender Dirk Wedekind.

Als Akteure für dieses Konzert konnten der Frauenchor Hemeln und der Musikexpress Hemeln gewonnen werden. Das Konzert steht unter dem Motto: „In Hemeln ist wieder Musik!“ Die Sänger und Musiker werden das Publikum laut Mitteilung mit einem breit gefächertem Repertoire erwarten. Der Eintritt ist kostenlos, es werden Getränke angeboten. Die Teilnahmebedingungen: Es ist ein negativer Testnachweis erforderlich, sollten die Besucher nicht vollständig geimpft oder genesen sein.

Es besteht die Möglichkeit, sich vor Ort an der mobilen Teststation ab 14 Uhr testen zu lassen. Es kann auch die Luca-App genutzt werden. Zum Testen Personalausweis oder Krankenkassenkarte vorzeigen. Genesene oder Geimpfte müssen den Nachweis vorlegen. Ein Mund- Nasenschutz ist bis zum Sitzplatz zu tragen. sta

Pressebericht HNA 18.08.2021

Mittwoch, 18. August 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Kita wegen Gasaustritt evakuiert

Feuerwehr in Hemeln im Einsatz – Keine Verletzten

Einsatz für die Feuerwehr: Aus einem der Gastanks trat Flüssiggas aus. Foto: Dieter Röthig/Feuerwehr/nh

Hemeln – „Gasgeruch am Gelände des Jugend-Freizeitheimes in Hemeln“, hieß die Meldung die gestern gegen 8 Uhr die Feuerwehren aus Hemeln, Gimte und Hann. Münden auf den Plan rief. Beim Eintreffen vor Ort stellten die Feuerwehrleute ein Abzischen aus einem der Flüssigtanks auf dem Gelände fest. Nach dem Messen war sicher, dass Gas austrat.

Sofort wurden die umliegenden Anwohner und die Kita evakuiert. Nach Rücksprache mit dem Hersteller drehten die Einsatzkräfte den Gashahn zu. Wie Stadtbrandmeister Dieter Röthig, der die Einsatzleitung hatte, informierte, besteht die Gefahr eines Austretens darin, dass Flüssiggas schwerer ist als Luft, sich am Boden sammelt und so in Verbindung mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bildet.

Nach einem weiteren Messen wurde kein Gasaustritt mehr festgestellt. So konnten nach zweieinhalb Stunden die Anwohner zurück in ihre Häuser und die Kinder in die Kita. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute im Einsatz.  zpy

Pressebericht HNA 11.08.2021

Mittwoch, 11. August 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Landfrauen Hemeln wählen Vorstand

Veranstaltungen für zweite Jahreshälfte

Der Landfrauen-Vorstand: Marika Wedekind, Anja Vlote, Anja Munk, Evelyn Schwarzer, Angelika Kühne und Jutta Fuchs. Foto: Dirk Wedekind/Nh

Altkreis Münden – Die Mitglieder des Arbeitskreises Hemeln der Landfrauen Oberweser haben bei ihrer Jahreshauptversammlung kürzlich ihren Vorstand gewählt: Marika Wedekind (1. Vorsitzende), Angelika Kühne (Kassiererin), Evelyn Schwarzer (Schriftführerin), Anja Vlote (Beisitzerin) Anja Munk (Beisitzerin) und Jutta Fuchs (Beisitzerin). Wie Marika Wedekind mitteilt, wurde der alte Vorstand somit wiedergewählt.

Nach der Coronapause sind für die zweite Jahreshälfte Veranstaltungen geplant: Samstag, 14. August, ab 17 Uhr: 30 jähriges Bestehen des Vereins, (interne Veranstaltung); Sonntag, 22. August, voraussichtlich ab 16 Uhr: Open Air Konzert des Frauenchors und Musikexpress auf dem Dorfanger in Hemeln; Donnerstag, 16. September, Treffen am Dorfanger um 16 Uhr: Führung durch Hemelner Gärten mit dem Ortsheimatpfleger Volker Meng; Mittwoch, 22. September, ab 16 Uhr: Führung auf den Turm der Sankt-Blasius-Kirche Hann. Münden; Dienstag, 14. Oktober, 20 Uhr: Stammtisch bei Andreas Bohle; Donnerstag, 11. November, ab 18 Uhr, Kränze wickeln und Weihnachtsdekoration herstellen (Anmeldung an marika.wedekind@t-online.de); Freitag, 3. Dezember, ab 18 Uhr: Landfrauengottesdienst in der Marienkirche Hemeln, ab 19.30 Uhr Weihnachtsfeier.  kim

Pressebericht HNA 29.07.2021

Donnerstag, 29. Juli 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

„So kann ich etwas zurückgeben“

Pensionär Thomas Baake leistet Bundesfreiwilligendienst

VON EVA KRÄMER

Hemeln – Nach knapp 40 Jahren Arbeit würden die meisten Menschen in Ruhestand gehen und ihre Rente genießen. Nicht so Thomas Baake: Der 58-Jährige aus Hemeln absolviert einen Bundesfreiwilligendienst und arbeitet seit seiner Pensionierung in der Außenstelle der Göttinger Werkstätten in Gimte.

Das ist ungewöhnlich: Normalerweise nutzen vor allem junge Menschen den Dienst, um sich beruflich zu orientieren oder die Zeit zwischen Schule und Ausbildung zu überbrücken.

Leistet seit seiner Pensionierung Bundesfreiwilligendienst: Thomas Baake aus Hemeln. (Foto: Eva Krämer)

Viele Jahre hat Thomas Baake als Sachbearbeiter in unterschiedlichen Bereichen der Telekom gearbeitet. „Nach meiner Ausbildung beim Fernmeldeamt der Deutschen Bundespost in Göttingen, habe ich eine Weiterbildung zum Technischen Fachwirt bei der Telekom gemacht“, erzählt Baake. Im März 2020 ist er in den Vorruhestand gegangen. Seit August vergangenen Jahres arbeitet Baake nun in der Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen. „Dort bin ich so ein bisschen Mädchen für alles“, lacht er. Zu seine Aufgaben zählt, die behinderten Menschen bei der Arbeit zu begleiten und zu unterstützen.

„In der Abteilung, in der ich bin, fertigen wir Verpackungen für verschiedene Firmen an. Ich fahre auch ab und zu mit dem Transporter zu den Firmen, um neues Material zu holen oder um fertige Verpackungen abzugeben“, sagt der Pensionär. „Es war mir eine Herzensangelegenheit im sozialen Bereich zu arbeiten. So kann ich etwas zurückgeben“, erzählt Baake.

Seine Arbeit macht ihm richtig Spaß. „In der Werkstatt bin ich sehr gut aufgenommen worden. Die Atmosphäre ist toll und ich habe hier das Gefühl, eine sinnvolle Arbeit zu leisten“, sagt der 58-Jährige. In der Werkstatt würde jeder seine Fähigkeiten miteinbringen. „Hier ist man nicht so leistungsorientiert wie in meinem ehemaligen Beruf. Jeder macht eben so viel, wie er kann“, erzählt er. Am Ende des Tages sieht Thomas Baake, was er und die Betreuten geleistet haben. „Es ist schön, zu sehen, wenn wir wieder eine ganze Palette mit fertigen Verpackungen voll haben“, sagt er.

Weil ihm die Arbeit in der Göttinger Werkstatt so gut gefällt, hat Thomas Baake seinen Bundesfreiwilligendienst um drei Monate verlängert. „Viele Leute, die in Ruhestand gehen, wissen gar nicht, was sie mit ihrer ganzen freien Zeit anfangen sollen. Da ist so ein Bundesfreiwilligendienst eine tolle Möglichkeit, etwas für die Allgemeinheit zu tun“, findet Baake.

Pressebericht HNA 28.07.2021

Mittwoch, 28. Juli 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Eine Lesung zum Gruseln in Hemeln

Hemeln – Magische Wesen erwarten die Zuschauer bei einer Lesung am Sonntag, 8. August, mit dem Namen „Von Hexen, Zauberern und anderen Waldbewohnern“ in Hemeln. Das Leseduo „Wilder Mohn“bestehend aus Marie Anne Langefeld und Carmen Barann liest Geschichten von Waldgeistern, listige Hexen und furchteinflößende Zauberern. Musikalisch begleitet wird das Ganze von Bettina Kallausch. Ab 17 Uhr findet die Veranstaltung im Liederhof, Trift 24, in Hemeln statt.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Voranmeldung bis einschließlich Freitag, 6. August.  sta

Anmeldung: Telefon: 0 55 44/ 2 67 98 35

Pressebericht HNA 23.07.2021

Freitag, 23. Juli 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Forschen im eigenen Dorf

Grundschüler gewinnen Geschichtswettbewerb

VON EVA KRÄMER

Hemeln – Strahlende Gesichter gab es am Mittwochmorgen in der Grundschule in Hemeln. Und das nicht nur, weil es Sommerferien gab. Sechs Schüler haben beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und der Körber-Stiftung teilgenommen und einen Förderpreis gewonnen. Schulleiterin Daniela Banzhaf überreichte den Teilnehmern am Mittwochmorgen auf dem Schulhof die Urkunden. „Trotz den Einschränkungen durch die Coronapandemie sind die Kinder zu tollen Ergebnissen gekommen“, lobt Banzhaf, die das Projekt begleitet hat, ihre Schüler.

Bekamen für die Teilnahme am Geschichtswettbewerb eine Urkunde vom Bundespräsidenten: Emma Koch (von links), Merle Schmehl, Amelie Noll, Jannes Huck, Isabell Mangels und Tom Peskes. (Foto: Eva Krämer)

„Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“, war das Thema des diesjährigen Geschichtswettbewerbs. „Die Kinder haben zu dem Thema „Sport in Hemeln früher“ geforscht“, sagt Daniela Banzhaf. Tom und Jannes haben sich mit dem Tischtennisverein in Hemeln beschäftigt. „Erst haben wir Fragen aufgeschrieben, die wir an die Mitglieder vom Tischtennisverein stellen wollen“, erzählt Tom. Jannes Aufgabe war es, die Bewohnern in Hemeln zu befragen. „Der kennt hier ja eh Hinz und Kunz“, scherzt Tom. „Aus den Fragen und Antworten haben wir mehrere Interviews gemacht“, sagt Jannes.

„Schulsport an der Grundschule Hemeln“ war das Thema von Emma und Merle. „Wir wollten wissen, was die Kinder früher im Sportunterricht gemacht haben“, sagt Emma. Für ihre Forschungen haben die beiden Fragebögen erstellt und im Dorf verteilt. „Damals haben die Kinder ganz andere Sportarten gemacht, wie Weitwerfen. Heute spielen wir viel mehr Spiele“, erzählt Merle.

Auch Isabell und Amelie haben zum Schulsport geforscht und Fragebögen an die Bewohner in Hemeln ausgeteilt. „Viele aus dem Dorf haben unsere Fragen beantwortet und die Bögen zurückgegeben“, sagt Isabell. „Früher waren die Lehrer schon ein bisschen strenger“, erzählt Amelie. Neben ehemaligen Schülern der Grundschule Hemeln haben sich auch ehemalige Lehrer an der Umfrage beteiligt. „Aus den ganzen Fragen und Antworten haben wir einen großen Text geschrieben“, sagt Amelie.

„Die Kinder haben großes Interesse an dem Thema gezeigt und zum großen Teil selbst geforscht“, so Daniela Banzhaf. Neben der Urkunde hab es für die Sechs auch ein Preisgeld von 200 Euro, was unter den Teilnehmern aufgeteilt wird. Für jeden gab es drei Gutscheine im Wert von je zehn Euro. „Die könnten die Kinder in verschiedenen Geschäften in Hann. Münden einlösen“, sagt Schulleiterin Banzhaf.

Pressebericht HNA 20.07.2021

Dienstag, 20. Juli 2021, Mündener Allgemeine / Titelseite

Vielflieger zu Gast in Hemeln

Foto: Katja Gundlich

„..mit vollem Mund auf dem Stoppelfeld ist es gar nicht so einfach“, schrieb HNA-Leserin Katja Gundlich zu diesem Bild. Sie fotografierte einen Storch, der grade auf einem Stoppelfeld bei Hemeln landete. Den Schnabel voller Zweige. Noch ein paar Wochen lang lassen sich die Störche bei uns in der Region beobachten. Im August werden sie zu ihrer Reise ins Winterquartier nach Afrika aufbrechen. Störche sind echte Vielflieger: Jedes Jahr legen sie auf ihrer Reise bis zu 10 000 Kilometer zurück. Im April werden sie dann wieder kommen, um den Sommer hier zu verbringen und ihre Jungen groß zu ziehen. eck

Pressebericht HNA 05.07.2021

Montag, 5. Juli 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Kirmes in Hemeln fällt wieder aus

Musikexpress zieht mit Gesundheitsspielen durch das Dorf

Die Sektbar bleibt dunkel: Auch dieses Jahr muss die Kirmes in Hemeln ausfallen. Foto: Alfred Urhahn/nh

Hemeln – Auch in diesem Jahr muss die traditionelle Kirmes im Hann. Mündener Ortsteil Hemeln ausfallen. Das teilte Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn mit. Geplant war das Fest für das Wochenende 9. bis 12. Juli. Es wird auch 2021 „keine Sektbar, kein Lederhosenexpress“ geben. Trotzdem wird der Musikexpress am Sonntag, 11. Juli, zu einem Gesundheitsspielen durch das Dorf ziehen, so der Ortsbürgermeister weiter.

Zudem werden die Bewohner wieder gebeten am Kirmeswochenende die „Hemelnfahnen“ zu hissen. 2020 habe dies für eine „tolle Resonanz“ im Ort gesorgt, schreib Alfred Urhahn in einer Mitteilung. jed

Pressebericht HNA 02.07.2021

Freitag, 2. Juli 2021, Mündener Allgemeine / Sport

Hemelns Rekord an der Pfeife

TSV Jahn freut sich über Zuwachs im Schiedsrichter-Team

VON MANUEL BRANDENSTEIN

Hemeln – So einfach darf es auch mal gehen: Während die meisten Fußballvereine händeringend nach Schiedsrichtern suchen, ist der TSV Jahn Hemeln mittlerweile rekordverdächtig mit den Männern an der Pfeife ausgestattet. Gleich fünf von ihnen werden in der neuen Saison für den Klub vom Lohberg Spiele leiten.

Fußball-Schiedsrichter TSV Hemeln 2021, von links Mark Böttner, Christian Schläger, Stefan Mildner und Arnd Rode. Nicht auf dem Bild: Markus Obermann.

Mark Böttner kam im vergangenen Herbst auf eine seltene Idee. Der Bührener spielt seit dreieinhalb Jahren für den eigentlich recht ungeliebten Nachbarn in Hemeln und war dankbar, so gut aufgenommen worden zu sein. Im vergangenen Herbst sprach er den TSV einfach mal an, ob er nicht am nächsten Schiedsrichterlehrgang teilnehmen könne. „Es gibt doch kaum Nachwuchs und damit selbstständige Vereine weiter existieren können, benötigen sie eben auch Schiedsrichter“, beschreibt der 35-Jährige seine Motivation. Vor 18 Jahren leitete der dreifache Familienvater schon einmal Jugendspiele. Wo er nun eingesetzt wird, steht noch nicht fest. Seine Frau meinte: „Mach doch!“ Und so ging es zum Kurs. Überhaupt probiert Böttner gern mal etwas Neues aus. Beruflich als „Fachberater für die Gemeinschaftsverpflegung“ unterwegs (beispielsweise in Krankenhäusern) hat er eine Weiterbildung zum sogenannten Fisch-Sommelier begonnen. Einfach, um für seine Kunden noch besser informiert zu sein.

Jahn Hemelns Schiedsrichter-Obmann Arnd Rode erfreut das Engagement des neuen Mitstreiters. Fünf Männer an der Pfeife habe es beim TSV Jahn noch nie gegeben. Vor Jahren drohte dem Verein aufgrund zu weniger Unparteiischer eine Strafzahlung an den Verband. Damals konnte Rode, neben dem damals lediglich Markus Obermann als Schiedsrichter-Assistent aktiv war, Stefan Mildner (50) aus Groß Ellershausen zum TSV lotsen. Fünfter Mann im Team der „Schwarzkittel“ ist Christian Schläger. Der 40-Jährige leitet mittlerweile als einziger beim TSV Kreisligaspiele und begann an der Pfeife bereits mit zwölf Jahren in seiner Heimat Wismar. „Damals habe ich mich als Jugendspieler mal tierisch über einen Schiedsrichter aufgeregt. Mein Vater, der auch mein Trainer war, nahm mich daraufhin vom Feld und meinte, dass es wohl ganz gut wäre, wenn ich selbst einen Schiedsrichterlehrgang besuchen würde.“ Damit wuchs das Verständnis für die herausfordernde Aufgabe und auch die Freude, um bis heute auf dem Platz zu stehen.

Arnd Rode ist froh, eine solche Truppe beisammen zu haben. Er selbst wird nach einer Knie-OP vorerst nur noch als Assistent unterwegs sein. Außerdem hat der 55-Jährige, für den früher der italienische Glatzkopf Pierluigi Colina der Beste der Schiedsrichter-Zunft war, eine neue Aufgabe als Betreuer von Jungschiedsrichtern im Kreis.

Pressebericht HNA 18.06.2021

Freitag, 18. Juni 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Zebradecken gegen Bremsen

Pferdebesitzer nutzen viele Tricks, um die Tiere vor Insekten zu schützen

VON MICHAEL CASPAR

Das Muster erschwert Bremsen das Anfliegen des Pferds. Zudem bietet ein Unterstand Zuflucht vor der prallen Sonne, weiß Tanja Mundt. Foto: Michael Caspar

Hann. Münden – Ohrenhauben, Zebradecken und Schutzhütten helfen Pferden, mit Bremsen, Kriebelmücken und Fliegen besser klar zu kommen. Die Insekten plagen die Vierbeiner bei hohen Temperaturen, berichten Reiterinnen aus dem Altkreis Münden. „Nicht bei Regen, sondern bei Sonnenschein brauchen Pferde Schutzhütten“, betont Tanja Mundt, die Vorsitzende der Reiterfreunde Hemeln.

In der prallen Sonne schwitzen die Pferde nämlich. Das lockt Fliegen, Mücken und Bremsen an. In der Schutzhütte oder unter Bäumen haben die Vierbeiner dagegen eher Ruhe vor den Plagegeistern. Auf Vorhänge am Offenstall schwört Reitlehrerin Jana Wucherpfennig aus Volkmarshausen. Sie wäscht ihr Pferd zudem regelmäßig.

Mundt rät zu besonderer Hygiene im Stall und auf der Weide. Die Hemelnerin meidet zudem Ausritte bei schwülem Wetter oder in den Wald, wo derzeit viele Insekten lauern. „Die Augen der Pferde lassen sich mit Masken gegen Fliegen schützen“, sagt sie. Die Sechsbeiner, die es an feuchte Stellen zieht, können Entzündungen verursachen. „Die Masken müssen dicht sein, dürfen aber nicht drücken“, stellt die Vorsitzende klar. Sie rät, den Sitz regelmäßig zu kontrollieren.

Umstritten sind Fliegenfallen für Stall und Weide. Sie sind zwar wirksam, in ihnen sterben aber auch viele andere Insekten. „Ein Problem eigener Art ist die Magendassel, eine Fliege, die ihre Eier auf das Fell der Pferde legt“, führt Mundt aus. Wenn die Pferde sich gegenseitig das Fell pflegen, gelangen die geschlüpften Maden ins Maul und dann in den Verdauungstrakt der Pferde. Dort saugen sie Blut. Wurmkuren machen diesem Parasiten, der als Puppe das Pferd wieder verlässt, ein Ende.

„Hauben auf den Ohren halten Kriebelmücken fern, die sonst zu Dutzenden in die Ohren krabbeln und das Pferd dort blutig beißen“, berichtet Reitlehrerin Wucherpfennig aus Volkmarshausen. Der Juckreiz kann so groß werden, dass sich das Pferd nicht mehr auf die Kommandos des Reitenden konzentrieren kann. Anstelle der Hauben lässt sich auch Kokos- oder Teebaumöl im Ohr auftragen.

Die Kriebelmücken beißen auch an anderen Körperstellen zu. Manche Tiere reagieren allergisch auf den Insektenspeichel. Das Immunsystem schüttet dann besonders viel Histamin aus, das die Wunden anschwellen und jucken lässt. Die Vierbeiner scheuern sich in ihrer Not Mähnen und Schweif wund. Sommerekzem nennt sich dieses Leiden.

Insbesondere Isländer sind betroffen, hat Mundt aus Hemeln beobachtet. Erleichterung verschaffen leichte Ekzemerdecken, durch die die Insekten nicht hindurchstechen können. „Decken mit Zebrastreifen oder mit Kreide auf das Fell gemalte Streifen halten Bremsen auf Distanz“, weiß Julia Susann Looft, die in Laubach ein Reisportgeschäft betreibt. Die Streifen erschweren den Insekten die Landung auf den Tieren, haben Wissenschaftler herausgefunden. Gegen Bremsen helfen zudem Knoblauch im Futter oder Sprays. Wichtig ist auch, Mähne und Schweif nicht zu beschneiden. Mit ihnen wehren die Vierbeiner Insekten ab, erläutert Mundt von den Reiterfreunden.

Pressebericht HNA 17.06.2021

Donnerstag, 17. Juni 2021, Mündener Allgemeine / Titelseite

Auszeichnung für Grundschule in Hemeln

Hemeln – Die 3. Klasse der Grundschule Hemeln hat beim landesweiten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten einen Förderpreis gewonnen. Das teilte die ausrichtende Körber-Stiftung gestern mit.

Demnach wird der Beitrag der Grundschule, „Sport in Hemeln früher“, mit einem der 250 vergebenen Förderpreise der Stiftung ausgezeichnet. Der Wettbewerb lief in diesem Jahr unter dem Motto „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“.

Die Hemelner Preisgewinner sind Amelie Noll, Emma Koch, Isabell Mangels, Jannes Huck, Merle Schmehl und Tom Peskes. Unterstützt wurden sie von Schulleiterin Daniela Banzhaf.

Die Förderpreise der Körber-Stiftung sind mit je 200 Euro dotiert. In Niedersachsen haben 306 Schüler insgesamt 143 Beiträge eingereicht, heißt es in der Mitteilung weiter.  waq

Pressebericht HNA 14.06.2021

Montag, 14. Juni 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Friederike Schweizer offiziell im Amt

Pastorin wurde am Samstag in St. Michaelis Kirche in Varlosen ordiniert

VON PER SCHROETER

Bei ihrer Ordination bekam Friederike Schweizer (rechts) unter anderem von der Sehnder Pastorin Damaris Frehrking die Hand aufgelegt. Bei ihr absolviert Schweizer ihr Vikariat. Foto: Per Schroeter

Varlosen – Mehr als vier Monate nachdem sie die Pastorinnenstelle in den Kirchengemeinden Hemeln-Bursfelde und Niemetal-Bühren übernommen hatte, wurde Friederike Schweizer am Samstag mit einem feierlichen Ordinationsgottesdienst nun auch offiziell in ihr Amt eingeführt.

Knapp 100 Gemeindemitglieder waren nach Varlosen gekommen, um im Garten der dortigen St. Michaelis Kirche unter freiem Himmel und unter strikter Einhaltung der Corona-Regeln der Segnung und Sendung von Friederike Schweizer beizuwohnen. „Wie stellt man sich die ideale Pastorin vor“, fragte Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr, die den Gottesdienst zusammen mit Schweizer leitete, in die Runde, um die Antwort gleich selbst zu geben. „Bodenhaftung, ja nicht abgehoben sein, schon gar nicht über den Dingen stehen und wenn möglich auch noch unermüdlich sein.“ Das alles treffe ihrer Einschätzung nach genau auf Friederike Schweizer zu.

Für die 30-Jährige, die im Schwarzwald in der Nähe von Offenburg als Tochter eines katholischen Vaters und einer evangelischen Mutter aufwuchs und die unter anderem in Mainz Theologie studierte, ist es nach ihrem Vikariat in Sehnde die erste Pfarrstelle. Dass sie so lange auf ihren Ordinationsgottesdienst warten musste, lag am Corona-Lockdown, der auch ihre Arbeit zunächst enorm erschwerte. „Es ist gerade unheimlich schwierig, sich zu begegnen, und ich finde es sehr schade, dass ich hier nicht gleich so richtig durchstarten kann“, hatte Friederike Schweizer kurz nach ihrem Amtsantritt in einem Interview mit unserer Zeitung gesagt. Dem Grußwort der Niemetal-Bührener Kirchenvorstands-Vorsitzenden Roswitha Kamm zufolge scheint sie in ihrer neuen Kirchengemeinde dennoch längst angekommen und angenommen zu sein. „Wir sind glücklich und dankbar, dass Dich Dein Weg zu uns ins Weserbergland geführt hat“, meinte Kamm.

Friederike Schweizer selbst konnte nach ihrer Segnung und Sendung, bei der ihre Schwester Annika Kallfaß und Pastorin Damaris Frehrking aus Sehnde als Ordinationshelferinnen agierten, ein paar Tränen der Rührung und der Freude nicht unterdrücken. „Ich danke allen, die diesen Gottesdienst für mich zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht haben“, sagte Friederike Schweizer und lud alle anwesenden Gäste ein, auf ihren Plätzen sitzen zu bleiben und mit einem, vom Kirchenvorstand gereichten, Sekt oder Saft auf die kommenden Jahre anzustoßen.

Pressebericht HNA 14.06.2021

Montag, 14. Juni 2021, Mündener Allgemeine / Lokalsport

TSV Jahn Hemeln kann noch mal nachlegen

Höherklassig erfahrene Zugänge – Beuermann und Munk zurück in ihrem Heimatverein

Zurück im Heimatverein: Tim Beuermann (links) und Marvin (Munk) mit Trainer Leonardo Marino. Foto: Michael Rudolph

Hemeln – Den Fußballern des TSV Jahn Hemeln war in der zurückliegenden, nach nur vier Spieltagen abgebrochenen Saison der 2. Fußball-Kreisklasse einiges zugetraut worden. Für die neue Serie konnte das spielstarke Team von Trainer Leonardo Marino noch einmal verstärkt werden. Unter anderem mit einem Spieler, der mit dem Tuspo Gimte einst Landesliga-Luft schnupperte.

Tim Beuermann wurde, mittlerweile 26 Jahre alt, wurde 2013 von Matthias Weise auf den Rattwerder gelotst. Später kehrte der gebürtige Hemelner Beuermann zur SG Reinhardshagen zurück und erzielte in der hessischen Kreisober- und Gruppenliga Tore. Auch der zweite Neuzugang ist ursprünglich ein Hemelner: Marvin Munk kickte zuletzt für den OSC Vellmar. Dort gehörte der 23-Jährige der Gruppenliga-Mannschaft des Vereins vor den Toren Kassels an.

Beide werden natürlich als echte Verstärkungen gesehen. Zumal Hemelns Teamchef Michael Rudolph vermeldet, dass der Verein bislang keinen Spielerabgang zu verzeichnen habe. „Die beiden Neuen haben eine hervorragende Ausbildung in der Jugend der SG Reinhardshagen genossen, mit der der TSV Jahn Hemeln seit Jahren einen Jugend-Kooperationsvertrag pflegt“, schreibt Rudolph in seiner Mail und erwähnt, dass Tim Beuermann außerdem das Trikot von Gruppenligist Hombressen/Udenhausen trug.

Marvin Munk spielte trotz interessanter Angebote (u.a. Gimte und Rothwesten) bis einschließlich der Saison 2019/2020 in Reinhardshagen und wechselte erst im Sommer vergangenen Jahres nach Vellmar. Die Saison war aber kurz. Berufliches und Privates zogen ihn wieder zurück in die alte Heimat. Beide sind flexibel einsetzbar, wobei Beuermann eher der offensive Part liegt. Munk könnte auf der Sechser-Position zum Einsatz kommen.

Für die Hemelner Führungs-Troika mit Spartenleiter Tobias Kühne, Teammanager Michael Rudolph und Trainer Leo Marino spielen neben den fußballerischen Qualitäten, die beide für diese Liga im überdurchschnittlichen Maße mitbringen, auch die charakterlichen Eigenschaften eine große Rolle. „Diese genießen in Hemeln stets den höchsten Stellenwert und werden definitiv von beiden erfüllt“, so Rudolph zum Schluss.  mbr

Pressebericht HNA 02.06.2021

Mittwoch, 02. Juni 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Frederick Rudolph seit 30 Jahren dabei

SPD-Stadtbezirk Hemeln ehrte Mitglieder

Frederick Rudolph wurde ausgezeichnet (Foto: SPD/NH)

Hemeln – Die diesjährige Jahreshauptversammlung des des SPD-Stadtbezirks Hemeln fand erstmalig seit Bestehen nicht im Parteilokal „Zur Fähre“, sondern unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienevorschriften, im Hemelner Dreschschuppen statt. Das berichtete Pressewart Thomas Baake.

Turnusgemäß wurde der Vorstand gewählt, dabei gab es kaum Änderungen. Einziger Neuzugang ist Nils Bade als Kassenprüfer. Der restliche Vorstand um den Vorsitzenden Frederick Rudolph wurde wiedergewählt. „Der Tagesordnungspunkt Aufstellung einer Wahlliste für die Kommunalwahlen im September ging überraschend schnell und harmonisch vonstatten“, heißt es im Bericht von Baake. Neben den Wahlen wurde bei der Versammlung auch Ehrungen vorgenommen. Frederick Rudolph wurde für seine über 30-jährige Parteizugehörigkeit und –treue geehrt. Thomas Baake lobte in seiner Mitteilung das persönliche Engagement Rudolphs für den Hemelner SPD-Stadtbezirk. So habe dieser schon 1989, ein Jahr nach seinem Parteieintritt, Verantwortung im Stadtbezirk als Kassenwart übernommen. Dieses Amt übte Rudolph dann 14 Jahre aus. „Parallel hierzu übernahm er für vier Jahre das Amt des Schriftführers und seit 2003 bis heute fungiert er, mittlerweile schon 18 Jahre, als Erster Vorsitzender des Stadtbezirks. Weiterhin gehört er seit 2001 ununterbrochen dem Ortsrat Hemeln an“, heißt es vom Pressewart. Zudem wurde noch Mark Freybott für seine zehnjährige Mitgliedschaft gedankt. Vorsitzender Rudolph bezeichnete seinen Jahresbericht 2020 als den kürzesten seiner bisherigen Amtszeit. Bedingt durch die Coronapandemie hätten nur sehr wenige Aktivitäten im Jahr 2020 stattfinden können. Hervor hob er den Einsatz der Dorfbevölkerung, der Eltern- und Lehrerschaft und des Ortsrats zur Einrichtung einer Ganztagsschule der Hemelner Grundschule hervor.

Dabei lobte er besonders den Einsatz der beiden Hemelner Stadtratsmitglieder Nortrud Riemann und Dirk Wedekind. jed

Pressebericht HNA 02.06.2021

Mittwoch, 02. Juni 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Kirmesumzug des KKSV Hemeln

Foto: Ewald Lotze/NH

Das Foto unseres Lesers Ewald Lotze aus Hemeln aus dem Jahr 1970 zeigt den Kirmesumzug des KKSV Hemeln. Auch in Hemeln ist es üblich, dass der Kirmesumzug durch die vier Kirmesburschen und Damen angeführt wird. Die Dorfstraße war noch nicht ausgebaut. Strom kam über Freileitung in die Häuser. Damals wurde noch ein Zelt in Holzkonstruktion auf dem Dorfanger errichtet. Der Aufbau dauerte eine Woche. sta 

Ewald Lotze aus Hemeln

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Pressebericht HNA 22.05.2021

Samstag, 22. Mai 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Blutspendetermin des DRK in Hemeln

Hemeln – Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Hemeln findet am Mittwoch, 26. Mai, von 16 bis 19.30 Uhr der nächste Blutspendetermin in der Walter-Kühne-Halle statt, teilt Angelika Seefried, vom DRK-Ortsverein Hemeln, mit. Die Teilnahme an einem Blutspendetermin sei ausdrücklich erlaubt. Mitbringen sollten die Blutspender ihren gelben oder digitalen Unfallhilfe- und Blutspenderpass, einen amtlichen Lichtbildausweis, sowie einen Mundschutz. Nach einer Corona-Schutzimpfung ist eine Blutspende bereits am nächsten Tag möglich, heißt es in der Mitteilung. Personen, die mit dem Coronavirus infiziert oder daran erkrankt sind, müssen bis vier Wochen nach der Ausheilung warten. Personen mit einem gesicherten Kontakt zu Infizierten oder Erkrankten können zwei Wochen nach dem letzten Kontakt Blut spenden. Generell sollten nur Menschen kommen, die sich gesund und fit fühlen, teilt Seefried mit. Weiter bittet der Ortsverein ausdrücklich alle, die sich krank fühlen, das Spendelokal erst gar nicht zu betreten pgl

Pressebericht HNA 22.05.2021

Samstag, 22. Mai 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Hemeln bekommt eine Ganztagsschule

Kultusministerium gibt grünes Licht

VON EKKEHARD MAASS

Hemeln – Wer Hemeln kennt, der weiß: Über diese Nachricht freut sich das ganze Dorf. Die Grundschule wird zum kommenden Schuljahr Ganztagsschule. Das Kultusministerium hat seine Zustimmung gegeben.

Die Grundschule Hemeln: In der Vergangenheit war die kleine Schule immer mal wieder von der Schließung bedroht. Jetzt wird sie Ganztagsschule. ARCHIV-Foto: Petra siebert

„Wir freuen uns riesig“, sagte Schulleiterin Daniela Banzhaf gestern, gut eine Stunde, nachdem sie die Nachricht erhalten hat. Damit hat die Grundschule die letzte Hürde genommen. Künftig geht es also nach dem Unterricht, wie die Kinder ihn bisher kennen, weiter.

Um 12.45 Uhr ist dann Pause mit dem Mittagessen, von 14 bis 15.30 Uhr folgen dann die Arbeitsgruppen am Nachmittag. Und dafür hat Daniela Banzhaf nicht nur konkrete Vorstellungen, sondern auch viele Angebote von Vereinen und Einzelpersonen aus Hemeln.

Chor, Theater- und Flötengruppe, Plattdeutschkreis, Kinderfeuerwehr, Imkerei und natürlich Sportangebote gehören dazu. Es soll sogar eine Modelleisenbahn aufgebaut werden, beginnend mit nichts anderem als einer Platte. Es sei schon etwas Besonderes, wie sich das Dorf um seine Kinder kümmere, sagt Daniela Banzhaf. Aber auch die Lehrer werden am Nachmittagsangebot beteiligt sein. So werde es Arbeitsgruppen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geben, darunter eine Mathematikwerkstatt. Darin geht Daniela Banzhaf mit ihren Schülern der Frage nach, wie und wo Mathe den Alltag prägt.

31 Schüler werden an der Schule derzeit von drei Lehrerinnen unterrichtet, unterstützt von zwei pädagogischen Mitarbeiterinnen. Die erste und die zweite sowie die dritte und die vierte Klasse werden gemeinsam unterrichtet.

Seit 2019 plane sie die Ganztagsschule, sagt Daniela Banzhaf. Im Dezember vergangenen Jahres hat der Rat der Stadt Hann. Münden dem Wunsch der Schule dann zugestimmt. Damit stellte er sich gegen die Stadtverwaltung.

Die hatte sich dagegen ausgesprochen, weil die zusätzlichen Kosten unter anderem für die Einrichtung einer Schulküche aufgrund der Haushaltslage nicht vertretbar seien. Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener hatte daraufhin den Ratsbeschluss der Kommunalaufsicht zur Prüfung vorgelegt. Die hatte allerdings keine Bedenken gegen den Ratsbeschluss.

Daniela Banzhaf Schulleiterin (Foto: Privat/NH)

Pressebericht HNA 08.05.2021

Samstag, 8. Mai 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

SPD Hemeln gedenkt Walter Kühne

Er wäre 100 Jahre alt geworden

Walter Kühne 2010 gestorben (Foto: SPD Hemeln/nh)

Hemeln – Am Freitag, 7. Mai, wäre der Hemelner Walter Kühne 100 Jahre alt geworden. In Gedenken an den „engagierten Genossen und Bürger Hemelns“, hat der Vorstand des örtlichen SPD-Stadtbezirks an seinem Grab einen Blumenstrauß niedergelegt, wie Sprecher Thomas Baake berichtet.

Anlässlich des Geburtstags blickt der Ortsverein auf das Leben von Walter Kühne zurück.

Demnach war Walter Kühne bis zu seinem Tod im Jahr 2010 Mitglied in vielen Hemelner Vereinen und Verbänden und vielfach in den Vorständen aktiv.

Besonders engagierte er sich im TSV Jahn Hemeln. Gleich nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft und der Wiedergründung des Vereins übernahm er in Hemeln Verantwortung.

Unter anderem setzte er sich maßgeblich für den Bau des Sportplatzes am Lohberg und der Kleinturnhalle ein, die heute nach ihm benannt ist.

Seit 1968 war er Mitglied des Hemelner Gemeinderates und seit der Kommunal- und Gebietsreform 1973 Ortsbürgermeister. Er unterstützte den Umbau des örtlichen Dreschschuppens zu einer Festhalle.

In dem 1983 gegründeten SPD-Stadtbezirk Hemeln war Kühne Gründungsmitglied. Zudem war er Ratsherr der Stadt Münden und Mitglied im Ortsrat Hemeln.

Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen zeigen die öffentliche Anerkennung von Kühnes jahrzehntelangen ehrenamtlichen Schaffens: Er war Ehrenvorsitzender des TSV Jahn Hemeln, Ehrenmitglied des SPD-Stadtbezirks Hemeln, Träger der Goldenen Ehrennadel und Ehrenortsbürgermeister der Ortschaft Hemeln, Träger der Ehrenplakette der Stadt Hann. Münden und des Bundesverdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

„Der Vorstand des SPD-Stadtbezirk Hemeln würdigte mit Respekt und Anerkennung diesen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz, und das Wirken des bekennenden Sozialdemokraten Walter Kühne für seinen Heimatort, als vorbildliches bürgerschaftliches Engagement“, schreibt Thomas Baake. kim 

Pressebericht HNA 03.05.2021

Montag, 03. Mai 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Baum des Jahres 2021 in Hemeln gepflanzt

Stechpalme wächst im Bramwald

Günter und Nortrud Riemann aus Hemeln haben den Baum des Jahres 2021 gespendet. Foto: Andreas Noll/nh

Hemeln – Günter und Nortrud Riemann aus Hemeln haben ihrem Dorf jetzt ein Exemplar des Baumes des Jahres 2021 gespendet. Die Stechpalme wurde am Heldenhain im Bramwald gepflanzt, wie Hemelns Ortsheimatpfleger Volker Meng berichtet. Die Stechpalme werde auch Hülse oder Winterbeere genannt, erläutert Meng. Die gesamte Pflanze sei aber giftig. Heute werde sie auch für Arzneien genutzt.

Nach seinen Angaben wurde das Holz früher für Drechsel- und Furnierarbeiten verwendet und die Zweige mit ihren roten Steinfrüchten für Weihnachtsbindereien. Die Stechpalme sei der einzige in Mitteleuropa vorkommende immergrüne Laubbaum und könne gut mit Wärme und Trockenheit umgehen, so Meng weiter.

Der Strauch oder Kleinbaum erreiche eine Höhe von bis zu 15 Metern, der Stamm einen Umfang von bis zu drei Metern. Etwa 200 Jahre alt könne die Stechpalme werden.  kim

Pressebericht HNA 29.04.2021

Donnerstag, 29. April 2021, Mündener Allgemeine / Aus der Region

Online-Angebote weniger gefragt

Corona-Krise und Sportvereine – Niedrige Beiträge in Hemeln bleiben

VON EDZARD KORTE

Hemeln – Mit dem ersten Corona-Lockdown im März vergangenen Jahres kam beim TSV Jahn Hemeln die sportliche Vereinsarbeit fast zum Erliegen. Hart traf es vor allem die Hallensportler.

Hier durfte auch in Pandemiezeiten mal der Ball rollen: Auf dem Hemelner Sportplatz auf dem Lohberg. Foto: Per Schröter

Die Vereinsvorsitzende Monika Gronemann berichtet: „Die Walter-Kühne-Sporthalle ist bis auf einen kurzen Zeitraum im Mai/Juni 2020 seit Beginn der Pandemie für eine Nutzung gesperrt.“ Besser hatten es da schon die Fußballer, die wenigstens zwischen Mai und Ende Oktober den Platz am Lohberg nutzen konnten. Auch weil der von Spartenleiter Tobias Kühne und Teammanager Michael Rudolph entwickelte Hygiene-Plan griff. Dank dieses Planes und eines für die Zuschauer eigens entwickelten Hygiene-Konzeptes bestritt der TSV Jahn vor dem erneuten Lockdown vier Punktspiele und zog ins Achtelfinale des Kreispokals ein. Die Hemelner nutzten die „sportfreie“ Zeit, um in freiwilliger Arbeit zusammen mit der Stadt Verbesserungen am Fußballplatz und im Außenbereich der Sporthalle zu verwirklichen. Mit dem zweiten Lockdown habe allerdings, so die Jahn-Vorsitzende Gronemann, die Bereitschaft, am „alternativen“ Sportbetrieb per Video und WhatsApp teilzunehmen, gelitten: „Auf gut Deutsch: Man hat mittlerweile die Nase voll davon!“ Dennoch sei die Bindung an den Verein nach wie vor intakt: „Alle Mitglieder haben weiterhin ihren Beitrag gezahlt. Und der Vorstand hat seine Überlegung, den ohnehin niedrigen Beitrag pandemiebedingt anzupassen, nicht weiter verfolgen müssen.“ Es sei nicht ein einziger Antrag auf Beitragsminderung eingegangen! Auf der Ausgabenseite schlug für den Vereinshaushalt natürlich positiv zu Buche, dass durch den ruhenden Sportbetrieb keine Zahlungen für Übungsleiterstunden anfielen. Doch was für die Vereinskasse erfreulich klingt, sei für die Arbeit an und mit der Jugend äußerst unerfreulich.

DER VEREIN

Das bietet der TSV Jahn Hemeln

Hemeln ist einer der elf Ortsteile der Stadt Hann. Münden (23 600 Einwohner). Das an der Weser zwölf Kilometer nördlich der Mündener Kernstadt liegende Dorf mit seinen 992 Einwohnern hat einen einzigen Sportverein: den TSV Jahn, der seinen 498 Mitgliedern (Stichtag: 1. Januar 2021; am 1. Januar 2020: 502) Betätigungsmöglichkeiten in zehn Sparten anbietet – der Größe nach: Fußball (als die größte Sparte), Tischtennis, Gymnastik (Damen, Herren, Senioren), Wandern, Nordic Walking und Badminton (als kleinste Sparte). Hinzu kommen: Jugendsparten im Kickboxen, im Eltern-Kind-Turnen und – saisonal – Hallencurling (ca. 30 Personen in zwei Gruppen) sowie eine Jugendfußballspielgemeinschaft mit Gimte und dem hessischen Veckerhagen. Mit Corona begründete Austritte gab es beim TSV Jahn nicht. Die genutzten Sportstätten sind in städtischem Besitz. (zdz)

Pressebericht HNA 21.04.2021

Mittwoch, 21. April 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Mit den Blüten kommen die Bienen

ENDLICH FRÜHLING – Imker aus Hemeln gibt Tipps für Neueinsteiger

VON WILLIAM ABU EL-QUMSSAN

In unserer Frühlingsserie „Endlich Frühling“ berichten wir täglich über Frühlingsgefühle und Frühlingsboten, über Tipps und Trends in der schönsten Jahreszeit. Heute: der Imker.

Hemeln – Mit der Kirsch- und Rapsblüte werden auch die Bienen wieder aktiv. Bienen im eigenen Garten zu halten ist einem Trend geworden. Doch Imkern bedeutet nicht einfach nur, sich eine Bienenkiste anzuschaffen, sagt Klaus-Peter Sikora aus Hemeln, der bereits seit mehr als 30 Jahren imkert.

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass ein Honigbienenvolk ohne die Unterstützung von Menschen häufig nicht überlebensfähig ist, erklärt der Hobby-Imker. Wenn man die Bienen sich selbst überlässt, kommt es früher oder später dazu, dass das Volk ausschwärmt, um einen neuen Unterschlupf zu suchen. „Hohle Bäume gibt es hier aber kaum noch“, sagt der 70-Jährige. Das Resultat: Die Bienen sterben. Daher ist es laut Sikora eine „Unsitte“, die Bienen im Garten einfach nur sich selbst zu überlassen. Das sei verantwortungslos gegenüber den Tieren und obendrein noch teuer.

Im Vergleich: Klaus-Peter Sikora zeigt eine neue, unbewohnte Wabe (rechts) und eine bereits bewohnte Brutwabe (links). Elf Waben kommen in eine Zarge der Bienenkiste. Fotos: William Abu El-Qumssan

Wie steigt man also am besten ein, wenn es mit Imkern richtig machen möchte?

Vorkenntnisse

Sikora empfiehlt als erstes, sich auf verschiedene Wege Wissen über Bienenvölker und das Imkern anzueignen. Man könne Vereinen beitreten und sich Fachzeitschriften sowie Bücher zu dem Thema zulegen. „Eine Imkerausbildung ist nicht unbedingt nötig“, sagt Sikora weiter, aber Lehrgänge, die ein bis zwei Wochen dauern, seien sehr hilfreich, „damit man auch die Praxis mal gesehen hat.“

Bienenkauf

Für den Einstieg rät der Imker zum Kauf von nicht mehr als zwei bis drei Bienenvölkern. Über Imker-Vereinsmitglieder könne man leicht an welche kommen, sagt Sikora. In den Zeitschriften gebe es auch über mehrere Seiten Anzeigen. „120 bis 150 Euro pro Volk muss man schon einplanen“, sagt der Imker, und verrät: „Im Herbst sind die Bienenvölker günstiger, da viele Imker und Züchter Ableger und Völker vor der Winterruhe über haben.“ Da bekomme man ein Bienenvolk bereits für 50 bis 70 Euro.

Ausrüstung

Mit dem Kauf der Bienen ist der Anfang gemacht. Für diese braucht man dann natürlich die Bienenkisten. Bei Imker Sikora besteht eine Kiste für ein Volk aus zwei Etagen, sogenannten Zargen, die als Bruträume dienen. Denn: „Eine Biene lebt fünf bis sechs Wochen. Das heißt, es gibt dauerhaft Nachwuchs“, erklärt Sikora. In jede Zarge kommen elf Waben. Über die Brutzargen kommen mit einem Gitterrahmen abgetrennt die Honigräume, ebenfalls ein oder zwei Zargen mit je elf Waben. Wichtig ist außerdem ein Gitterboden unter den Kisten, damit die Luft in den Waben zirkuliert, betont der Imker. Zur Grundausstattung der Bienenpflege gehören außerdem ein Schutzanzug sowie Handschuhe und ein Rauchgerät (Smoker), um die Bienen kurzzeitig ruhig zu stellen.

Blick in die Bienenkiste: Der Imker lässt die Waben in der Kiste, um die Tiere nicht zu stören. Das Bienenvolk befindet sich momentan im „Frühlingserwachen“.

Honigernte

Wer Honig ernten möchte, braucht allerdings noch weiteres Equipment. Neben einem speziellen Werkzeug zur Bearbeitung der Waben braucht man vor allem eine Honigschleuder. Für Anfänger, die zunächst im kleinen Stil imkern, empfiehlt Sikora eine Handschleuder. „Die sind im Vergleich zu elektronischen Schleudern günstiger.“

Zweimal im Jahr erntet Sikora Honig. „Den ersten Honig gibt es Ende Mai, wenn der Raps verblüht ist.“ Aktuell seien die Bienen die ersten Tage seit der Winterruhe wieder unterwegs. Eine wichtige Übergangsphase, in denen die Tiere möglichst wenig gestört werden sollten, betont Sikora. Die zweite Ernte gibt es dann meist Ende Juli. Der Honig, den die Bienen danach noch produzieren, verzehren sie selbst, als Reserven für den Winter. Sikoras Tipp für die erste Ernte: Sich einen Imkerpaten suchen. „In Imker-Vereinen macht das jedes Mitglied gern.“

Pressebericht HNA 21.04.2021

Mittwoch, 21. April 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Pferde waren Arbeitskräfte

Foto: Ewald Lotze/NH

Das Foto unseres Lesers Ewald Lotze aus Hemeln entstand im Jahr 1964. Landwirt Karl Koch ist mit zwei Pferdestärken auf dem Acker am Steimkebach unterwegs. Im Hintergrund sind die jungen Bäume der Landesstraße nach Ellershausen zu erkennen. sta 

Ewald Lotze aus Hemeln

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Pressebericht HNA 07.04.2021

Mittwoch, 7. April 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Handball-Turnier hatte Tradition

Foto: Thomas Baake/NH

Das Foto unseres Lesers Thomas Baake aus Hemeln zeigt die Hemelner Handball-Turnier-Mannschaft des 1. Mai-Turniers 1966. Traditionell wurde das Kleinfeldhandballturnier auf dem Hemelner Dorfanger in der Ortsmitte ausgetragen.

Thomas Baake aus Hemelm

Dieses Turnier war bei vielen Mannschaften der Nachbarorte sehr beliebt. sta

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Pressebericht HNA 24.03.2021

Mittwoch, 24. März 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM:

„De Mistenstrote“ in Hemeln

Foto: Ewald Lotze/NH

Das Foto unseres Lesers Ewald Lotze aus dem Jahr 1956 zeigt die Weserstraße in Hemeln „de Mistenstrote“, da fast vor jedem Haus ein Misthaufen war.
Die Schotterstraße war ein Spielplatz, obwohl die Jauche bei Regen durch die Gosse in die Weser floss.
sta 

Ewald Lotze aus Hemeln

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Pressebericht HNA 23.03.2021

Dienstag, 23. März 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

72 spendeten Blut beim DRK

Hemeln – Der Einladung zum Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Hemeln im März in die Walter-Kühne-Halle, folgten 72 Menschen. Davon nahmen sechs Spender erstmalig an der Aktion teil, teilt Angelika Seefried vom Roten Kreuz mit. Da ein warmer Imbiss zur Zeit nicht möglich ist, erhielt jeder Spender Essen zum Mitnehmen und für die 25. und 15. Spende zusätzlich ein kleines Dankeschön vom DRK-Ortsverein Hemeln. Der nächsten Blutspendetermin findet am Mittwoch, 26. Mai, statt.  sta

Pressebericht HNA 22.03.2021

Montag, 22. März 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

KKSV Hemeln ehrt Vereinsmitglieder

Jörg Seefried 1. Vorsitzender – Ewald Lotze zum Ehrenvorsitzenden gewählt

Hemeln – Die Mitglieder des KKSV Hemeln 1925 haben kürzlich ihre Jahreshauptversammlung in der Hemelner Sporthalle abgehalten. Dem Verein gehören 62 aktive und weitere fördernde Mitglieder an, wie der Vereinsmitteilung zu entnehmen ist.

Mitglieder im neuen Vorstand sind demnach nun: Jörg Seefried (weiterhin 1. Vorsitzender), Marcus Linnenkohl (neuer 2. Vorsitzender), Kai Lotze und Birgitt Osenbrück (bleiben Schriftführung), Sandra Huck und Michael Brandt (weiterhin Kassenführung), Marcus Linnenkohl und Nils Bade (weiterhin Schießwarte für den Erwachsenenschießbetrieb), Marius Görnandt und Holger Hecker (bleiben Jugenschießsportleiter), Jens Schmehl (wieder gewählt als Beisitzer für den Schießbetrieb), Eckhard Osenbrück (bleibt Hauswart), Irmtraut Gralla und Irina Brandt (Damenleiterinnen), Frank Bade und Christoph Musmann (bleiben Fahnenträger) und Joris Deutsch (Jugendsprecher).

Ein besonderer Punkt des Abends waren die Ehrungen: Felix Weiß wurde für 15-jährige fördernde Mitgliedschaft geehrt. Gustav Gundlich ist 50 Jahre förderndes Mitglied und jetzt Ehrenmitglied. Auch Hans-Werner Dell gehört dem Verein 50 Jahre fördernd und jetzt als Ehrenmitglied an. Auf 60 Jahre fördernde Vereinszugehörigkeit kann Walter Koch zurückblicken.

Der langjährige Vorsitzende Ewald Lotze wurde zum Ehrenvorsitzenden des KKSV Hemeln gewählt. Der Schützenverein Hemeln verdanke Ewald Lotze sehr viel, er habe über die Jahre viele Ämter übernommen.

Bei der Versammlung wurde eine neue Satzung beschlossen und die Haushaltsplanung für 2021 besprochen. Die Verschiebung der Kirmes werde abhängig von der Coronalage geprüft.

 kim

Pressebericht HNA 15.03.2021

Montag, 15. März 2021, Mündener Allgemeine / Titelseite

Weserort Hemeln als Modell nachgebaut

Foto: Petra Siebert

Eine kleine Miniaturwelt des Weserortes Hemeln haben Dirk und Marek Kühne in der Wurstekammer nachgebaut. Eine Besonderheit der Modelle im Maßstab 1:87 ist die Fähre von Hemeln ins hessische Veckerhagen, die unser obiges Bild zeigt. „Vom eigentlichen Bausatz konnte ich nur den Unterbau verwerten“, schildert Dirk Kühne. Der Rest ist in Eigenbau, oft mit Lupe und Pinzette, entstanden. „Denn ich wollte ja die Hemelner Fähre haben und nicht irgendeine.“ Der Fährmann Reinhard Bolte und sein Sohn Benjamin wurden nachträglich an ihrem Platz auf der Fähre positioniert. Wer genau hinsieht, kann sie auf dem Bild erkennen. zpy

Hemeln im Kleinformat

Dirk und Marek Kühne bauen historische Szenen nach

VON PETRA SIEBERT

Der Breakdancer ist auf der Hemelner Kirmes ein beliebtes Fahrgeschäft. Dirk und Marek Kühne haben es im Maßstab 1:87 nachgebaut. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Wie aus einer Wurstekammer ein Ausstellungsraum einer Miniaturwelt entstehen kann, das zeigt Dirk Kühne (55) aus Hemeln. Örtliche Veranstaltungen sind dort im Kleinformat (Maßstab 1:87) zu sehen. Als Hemelner ist Kühne in vielen Vereinen und der Feuerwehr aktiv und natürlich bedauerte er wie viele Hemelner, dass im Vorjahr die Kirmes und die Weserbeleuchtung wegen Corona abgesagt werden mussten.

So hat er mit Unterstützung seines 13-jährigen Sohnes Marek in seinen Modellbauschätzen gesucht. Szenen, die er vor mehr als 20 Jahren aufgebaut hat, wurden teilweise entfernt, neue Teile gekauft und mit viel Herzblut und Fingerspitzengefühl die Kirmestage mit Disco, Majestäten abholen, Gesundheiten spielen, original Hemelner Umzug und Frühschoppen zusammengetragen.

Dazu das bunte Treiben vor dem Dreschschuppen mit Karussells und Buden, an denen sich Besucher drängeln. Diese Schauplätze hat er mit Lichtshows, Musik, Stimmen der Schausteller und der Besucher zu jedem Kirmestag in den Status seines Handys gestellt und damit einen Treffer gelandet: „Es kamen sehr viele positive Rückmeldungen, die Hemelner haben sich darüber gefreut“, erzählt Kühne. Für viele Gegenstände gibt es keine fertigen Bausätze. Da gilt es, Vorhandenes so umzugestalten, dass ein Gebäude oder ein Fahrzeug genau den Vorstellungen entspricht. Für den Hintergrund hat er Hemelner Motive von Fotografien auf Größe gedruckt.

Beim Bau hätten sein Sohn und er viel experimentiert, improvisiert, ausprobiert, wieder verworfen und neu gebaut. Außerdem hat er kleinste Details berücksichtigt, so beispielsweise, dass bei der Kapelle des Kirmesumzuges jeder Musiker den richtigen Platz einnimmt. Und dass die Ortsratsmitglieder im vorderen Bereich marschieren. Auch die Absicherung der Straße durch Feuerwehrfahrzeuge ist zu sehen. Diese kleine Kirmeszauberwelt spiegelt den hohen Stellenwert so einer Veranstaltung im Ort wider.

Ähnlich ist die Szene Weserbeleuchtung: In Millimeterarbeit haben Kühne und sein Sohn dieses Fest bis ins kleinste Detail erschaffen. Als Vorlage diente die Weserbeleuchtung 2000. Selbst ein Vereinsmitglied einer Schlauchbootmannschaft des Wettpaddels, das ins Wasser gefallen ist, gehört zur Feinarbeit dieses nachgebauten Ereignisses. Die Lichttechnik ist originalgetreu dort platziert, wo sie tatsächlich installiert wurde.

Dann sind da noch die Feuerwehrwettkämpfe der 90er Jahre: Vater und Sohn sind selbst aktiv in der Feuerwehr, da ist die Szene ein Muss. Die einzelnen Feuerwehrleute sind so aufgestellt wie bei den Wettkämpfen. „Das hier ist zum Beispiel Martin Koch“, erläutert Dirk Kühne. Während des zweiten Lockdowns haben Vater und Sohn begonnen, das Gasthaus „Zur Fähre“ mit dem Biergarten nachzubauen.

Dirk Kühne, der in Veckerhagen bei Habich-Farben in der Produktion arbeitet, begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Modellbau. In den 90er Jahren kamen Fahrzeuge dazu, 1998 hat er eine Kirmes gebaut und seit 2000 beschäftigt er sich wieder intensiv mit Modellbau. Als vor sieben Jahren die Wurstekammer frei wurde, hat er die Szenen dort fest installiert.

Pressebericht HNA 11.03.2021

Donnerstag, 11. März 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Ein schlechter Aprilscherz

Reaktionen auf VR-Bank schließt Filiale in Hemeln (HNA 03.03.2021)

Als einige Wochen vor Weihnachten eine Mitteilung an der Außentür der Hemelner Volksbank mit der Aufschrift „wegen Corona geschlossen“ zu lesen war, ahnte man nichts Gutes. Nun scheint es wahr zu werden: die Türen der Volksbank bleiben ab dem 1. April 2021 geschlossen, wie in anderen Ortschaften schon längst.

Ein schlechter Aprilscherz: Senioren, die über Jahrzehnte zum Profit der Banken beigetragen haben, werden des Online-Bankings verwiesen. Sicherlich ist es für die junge Generation unvorstellbar, dass es tatsächlich noch Haushalte ohne Internet-Anschluss gibt!

Noch dazu fällt durch die Schließung ein weiterer sozialer Treffpunkt des Dorfes weg.

Fragwürdig erscheint dann doch die Argumentation der Volksbank, wenn in der gleichen HNA-Ausgabe über die positive Bilanz des letzten Geschäftsjahres der Bank berichtet wird.

Viele Projekte wurden bislang innovativ von der Volksbank unterstützt, vor allem im ländlichen Bereich.

Vielleicht ist auch etwas Kreativität und Herz für die ältere Generation übrig, zum Beispiel eine kürzere Öffnungszeit alle zwei Wochen.

Früher war übrigens auch nicht alles schlecht: Einmal wöchentlich fuhr ein mobiles Bankfahrzeug auf den zentralen Platz des Dorfes.

Vielleicht wäre das ja eine Lösung für alle Ortschaften.

Lisa Pape-Mackenroth, Ute Schmidt-Mackenroth Hann. Münden

Mit Entsetzen habe ich erfahren, dass hier in Hemeln nicht nur die Volksbankfiliale schließt, sondern auch die Automaten entfernt werden sollen. Das geht gar nicht.

Wie kommen die Bürger ab 01.04.2021 an dringend und schnell benötigtes Bargeld und Kontoauszüge, wenn sie nicht mobil sind? Die nächsten Geldautomaten, die immer zugänglich sind, stehen in Hann. Münden oder Ödelsheim über 10 Kilometer entfernt! Falls die Fähre fährt, kommt noch Reinhardshagen dazu.

Telefon und Internet drucken (leider noch) kein Bargeld! Daher muss wenigstens der Geldautomat im Ort erhalten bleiben!

Hier auf dem Dorf gibt es noch genügend Bereiche, wo mit Bargeld bezahlt wird, zum Beispiel bei: fahrenden Kaufleuten (mit Lebensmitteln, Obst, Gemüse, Blumen,…). (…) Ich möchte jedenfalls nicht ständig große Summen von Bargeld Zuhause horten, weil ich selten zu einem Geldautomaten komme. (…) Aus anderen Orten kenne ich Geldautomaten mit integriertem Kontoauszugsdruckern, die in eine Außenwand eingebaut sind, wo der Zugang Tag und Nacht möglich ist. (…)

Bitte, Herr Jens Ripke, finden Sie einen besseren Weg, als die völlige Auflösung der Hemelner Volksbankfiliale, damit das Leben auf dem Dorf lebenswert bleibt! (…)

Esther Fiess Hann. Münden

Mit großer Sorge habe ich, und viele Hemelner Bürger werden mir zustimmen, von der Schließung der Hemelner Filiale der Volksbank durch Presse und persönlichen Brief erfahren.

Seit über 50 Jahren bin ich Mitglied der Volksbank, vormals Spar- und Darlehnskasse Hemeln. In der Zwischenzeit haben sich viele Veränderungen ergeben. (…) Nun wird neuerdings mit der Niedrigzinsphase, Corona, usw. und dem Schwund von Mitgliedern/Kunden argumentiert, dass die Schließung der Filialen unumgänglich sei. (…)

Ich sehe ein, dass durch technischen Fortschritt im Laufe der Jahre Veränderungen unumgänglich und auch nötig waren und sind.

Aber der vorübergehenden Krise mit der Schließung von Filialen zu begegnen, die nie wieder rückgängig gemacht werden, ist meines Erachtens die schlechteste Lösung.

Ich bin mittlerweile in dem Alter, da die Mobilität nachlässt, bzw. schwieriger wird. (…) Für viele ältere Bürger ist es aber unerlässlich, sich vor Ort mit Bargeld zu versorgen. Ganz zu schweigen von den Sommergästen und Campinggästen. (…) Wenn der Volksbank so viel an Bedürfnissen ihrer Kunden, wie in Zeitungsannoncen und Flyern angekündigt, liegt, sollte sie ihre Maßnahme noch einmal überdenken und zumindest einen SB-Automaten in Hemeln lassen.

Bernhard Peters Hann. Münden

Pressebericht HNA 10.03.2021

Mittwoch, 10. März 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERFORUM

Lasst uns die Automaten

Reaktion auf VR-Bank schließt Filiale in Hemeln (HNA 03.03.2021)

Die Filiale der VR-Bank in Hemeln. Archiv Foto: Petra Siebert

Die VR-Bank Südniedersachen hat mit Schreiben vom 1.3.2021 die Hemelner Kunden über die Schließung der Geschäftsstelle in Hemeln zum 1.4.2021 informiert.

Als Grund wurde eine seit Jahren stark rückläufige Nutzung genannt.

Die Bank hat meiner Meinung nach schon seit Jahren auf eine Schließung hingearbeitet. So wurden die Öffnungszeiten gleich nach Schließung der Nebenstelle der Mündener Sparkasse von bis dahin zwei auf einen Tag gekürzt. Die Überweisungen wurden ab einem gewissen Termin dann erst am nächsten Arbeitstag von der Hauptstelle in Hann. Münden weiter verarbeitet.

Die Corona-Pandemie hat sehr dazu beigetragen, dass erst über Wochen und jetzt über Monate die Zweigstelle nicht mehr besetzt war. Vor diesem Hintergrund ist eine zurückgehende Nutzung der Nebenstelle sicher nachvollziehbar.

Eine Zweigstelle mit eingeschränkter Präsenz kann auch weniger genutzt werden. Überweisungen können entweder nur per Telefonbanking, per Abgabe in Hann. Münden oder Dransfeld oder per Online-Banking erledigt werden.

Der Weg zu einer Direkt-Bank ist dann nicht mehr weit!

Bitte lasst uns wenigstens die Automaten in Hemeln damit die Menschen, die nicht mehr so mobil sind, eigenständig Ihre Kontoauszüge und Geld abholen können. Sehr hilfreich wäre es, wenn die Überweisungen in den Briefkasten eingeworfen werden könnten und vielleicht zweimal wöchentlich geleert würden.

Die nächst gelegenen Automaten stehen zur Zeit im Hit-Markt und sind demnächst (nach Abriss) nicht mehr verfügbar.

Heidrun Schucht Hann. Münden

Pressebericht HNA 05.03.2021

Freitag, 05. März 2021, Mündener Allgemeine / Aus der Region

„Immer ein wichtiger Teil unseres Lebens“

Treue Seelen – Ehepaar Brigitta und Wilhelm Koch übernahm zahlreiche Aufgaben

VON PER SCHRÖTER

Hemeln – Im Leben von Brigitta und Wilhelm Koch spielte der TSV Jahn Hemeln immer eine ganz zentrale Rolle. Nicht weniger wichtig aber waren die 80-Jährige und ihr 85-jähriger Mann zeitlebens für ihren Verein.

Jahn Hemeln auf dem Schild: Brigitta und Wilhelm Koch stehen zu ihrem Verein. Foto: Per Schröter

Nach der Wiedergründung des TSV Jahn Hemeln kurz nach dem 2. Weltkrieg bereits als Kinder in den Verein eingetreten, waren Brigitta Schmidt (so ihr Mädchenname) und Wilhelm Koch zunächst sportlich aktiv – sie als Leichtathletin und er als Turner. „Durch den TSV haben wir uns dann auch näher kennengelernt“, erzählt Brigitta, die von allen nur Britta genannt wird. 1961 habe es bei einer Vereinsfeier zwischen den beiden gefunkt, drei Jahre später fand die Hochzeit statt. „Allein schon deshalb haben wir dem Sport und dem TSV viel zu verdanken“, sagen beide wie aus einem Mund.

Nachdem Wilhelm verwandtschaftlich „vorbelastet“ war (sein Großvater Heinrich Koch war 1908 Gründungsmitglied des damaligen Turnvereins Jahn Hemeln und von 1912 bis 1919 dessen Vorsitzender), schien es wenig verwunderlich, dass das engagierte Ehepaar auch Funktionen und Ämter im Verein übernahm. Von 1960 bis 1966 war Brigitta Frauenwartin und von 1960 bis 1961 gleichzeitig Jugendwartin. Von 1959 bis 1964 war sie als Übungsleiterin (damals noch Vorturnerin) bei den Damen aktiv, von 1975 bis 1988 Leiterin und Übungsleiterin der Mädchenturn- und Leichtathletikgruppe. Ab der Gründung der Sparte Gymnastik 1967 war sie jahrzehntelang aktive Gymnastin und turnt aktuell noch immer bei der Seniorengruppe mit.

Wilhelm Koch übernahm von 1955 bis 1958 und dann noch einmal von 1975 bis 1975 das Amt des Gerätewartes. Von 1959 bis 1960 bekleidete er das Amt des Turnwartes, von 1958 bis 1961 war er Übungsleiter der Männerturnriege. Von 1956 bis 1958 und erneut von 1974 bis war er aktiv als Übungsleiter der männlichen Jugend in der Sparte Turnen (später Leichtathletik).

„Der TSV war immer ein ganz wichtiger Teil unseres Lebens“, sagt Brigitta Koch. „Ich war zwar nie eine Sportskanone, aber für mich war es immer sehr wichtig, Kindern und Jugendlichen den Spaß am Sport zu vermitteln“, so die 80-Jährige. Außerdem habe sie immer viel Spaß an der Geselligkeit im Verein und dem Zusammensein mit den Freunden gehabt, die man dort gewonnen hat.

„In all den Jahren ihrer Mitgliedschaft standen Britta und Wilhelm Koch ihrem TSV immer und zu den unterschiedlichsten Anlässen helfend zur Seite“, betont der 2. Vorsitzende und TSV-Ehrenamtsbeauftragte Thomas Baake. Ob beim Auf- und Abbau der früher sehr beliebten Turner- und Faschingsbälle, beim Kinderfasching, bei zahlreichen Kirmesumzügen oder beim Verkauf von Eintrittskarten, Speisen und Getränken bei Vereinsveranstaltungen – immer habe man auf das engagierte Paar zählen können.

„Bei der erstmals in Hemeln ausgetragenen Stadtmeisterschaft im Fußball 1988 war es Wilhelm Koch, der beruflich als Forstwirtschaftsmeister beim örtlichen Forstamt Bramwald tätig war, der auf dem Sportplatz Lohberg allein einen Holzverkaufsstand für Grillwaren und Getränke baute, ohne je Mitglied der Sparte Fußball gewesen zu sein“, erinnert sich Baake zurück. Noch vor ein paar Jahre habe Koch einige Holzbänke am Sportplatz restauriert und repariert. Und auch bei der Renovierung des ehemaligen Grillplatzes „Kamphütte“ in der Hemelner Feldmark war wiederum Wilhelm Koch ein Aktivposten im Kreise seiner Mitstreiter von der Wandersparte, der er und Brigitta seit deren Gründung 1985 angehören.

„Es gab kaum eine Jahreshauptversammlung, an der die beiden nicht teilgenommen haben“, betont Baake. So sei es auch kein Wunder, dass sie zahlreiche Ehrungen des Vereins sowie des Kreissportbundes Göttingen erhalten hätte, zuletzt für über 70-jährige Mitgliedschaft 2019. Bereits 1998 wurde Wilhelm Koch und zehn Jahre später auch Brigitta die Ehrenmitgliedschaft des TSV Jahn Hemeln verliehen. „Wir vom Vorstand sind froh und stolz, zwei so engagierte Vereinsmitglieder, wie Britta und Wilhelm Koch es sind, in unseren Reihen zu haben“, sagt Thomas Baake.

Pressebericht HNA 03.03.2021

Mittwoch, 03. März 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

VR-Bank schließt Filiale in Hemeln

VON EKKEHARD MAASS

Hemeln/Uschlag – Die VR-Bank in Südniedersachsen schließt ihre Filiale in Hemeln komplett und fährt ihr Angebot in Uschlag zurück. In dem Staufenberger Ortsteil wird es künftig nur noch ein Selbstbedienungsangebot und Beratung nach Terminvereinbarung geben. Das teilte die VR-Bank auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Die Filiale der VR-Bank in Hemeln soll am ersten April komplett geschlossen werden. Foto: Petra Siebert

Das Aus für die Geschäftsstelle in Hemeln, die vor Corona laut Bank zuletzt nur noch an einem Tag geöffnet hatte, ist zum 1. April geplant. Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn spricht von einer Hiobsbotschaft für den Ort.

Alfred Urhahn Ortsbürgermeister in Hemeln. Foto: Privat

Auch außerhalb des Altkreises Münden plant das Geldinstitut Schließungen. Betroffen sind die Geschäftsstellen in Ottenstein und Heinsen sowie zum 1. Mai in Neuhaus.

Der Kostendruck, unter dem die regionalen Banken vor dem Hintergrund von Niedrigzinsen stünden, wachse enorm, begründete Jens Ripke, Vorstandsmitglied der VR-Bank, im Gespräch mit unserer Zeitung den Schritt. Er sei wirtschaftlich für das Unternehmen unausweichlich gewesen. Zudem habe sich auch das Kundenverhalten in den vergangenen Monaten, beschleunigt durch Corona, stark verändert. Kunden erwarteten zunehmend eine qualifizierte Beratung sowie Betreuung über Telefon und Internet; der klassische Service in den Filialen hingegen werde immer weniger in Anspruch genommen, so Ripke in einer Stellungnahme der Bank.

Jens Ripke Vorstand VR-Bank ­Fo­to: Archiv/Hans Pe­ter Nie­sen

„Vor Ort in den Filialen treffen wir unsere Kunden zunehmend seltener. Immer mehr Kunden erledigen einfache Bankgeschäfte wie Überweisungen oder Daueraufträge online“.

Zwei Drittel aller Kunden machten Online-Banking, erläuterte Ripke. Ein weiterer Grund für die Schließungspläne sei gewesen, dass bis Ende des Jahres größere Investitionen in die Technik der Filialen nötig gewesen wären. Ripke sprach gegenüber unserer Zeitung von mehreren zehntausend Euro pro Filiale. Alle Geräte hätten ausgetauscht werden müssen. Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn kritisierte die Entscheidung scharf. Damit werde ein weiteres, wichtiges Stück Infrastruktur in Hemeln plattgemacht. „Noch 2013, nach Schließung der Sparkassen-Filiale, sicherte uns der Vorstand der VR-Bank den weiteren Bestand ihrer Geschäftsstelle zu“, schreibt Urhahn in einer Mitteilung. „Mehr und mehr wird die Idee der Genossenschaftsbanken dem Profit geopfert.“ Im jüngsten Geschäftsbericht sei zu lesen, dass es trotz widriger Rahmenbedingen wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr gewesen und die VR-Bank in allen bedeutenden Positionen gewachsen sei. Urhahn kündigte an: „Wir werden mit der VR-Bank in Verbindung treten, um Lösungen zum Erhalt der Zweigstelle zu finden. Zumindest sollte der Geldautomat- und Druckerbereich erhalten bleiben“, so Urhahn. Auch wegen des Abrisses des Hit-Marktes im Nachbarort Gimte, in dem ein Geldautomat und Kontoauszugsdrucker der VR-Bank stehen, müssten die Automaten in Hemeln über den 1. April hinaus erhalten bleiben. Die Wege nach Dransfeld und Hann. Münden seien für viele Kunden nicht möglich: „Besonders für die nicht mehr mobilen Menschen ist das Angebot der Bank vor Ort extrem wichtig.“

Nach dem Abriss ist für den Hit-Markt in Gimte ein Neubau geplant. Laut den bisherigen Planungen der neuen Eigentümer des Areals, der Modulus Real Estate GmbH, soll er in rund zwei Jahren stehen. Nach Angaben der VR-Bank werde es darin auch wieder eine SB-Filiale geben.

Pressebericht HNA 27.02.2021

Samstag, 27. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

DRK Hemeln lädt zur Blutspende ein

Termin am 10. März in der Sporthalle

Hemeln – Den ersten Blutspendetermin in diesem Jahr veranstaltet der DRK-Ortsverein Hemeln am Mittwoch, 10. März, von 16 bis 19.30 Uhr, in der Sporthalle Hemeln, teilt Angelika Seefried vom Roten Kreuz mit. Alle Hemelner und jeder interessierte Spender aus den Nachbargemeinden sind eingeladen.

Teilnehmen kann jeder Gesunde ab dem 18. Lebensjahr. Auch langjährige Spender können bis zum 72. Lebensjahr, sofern sie sich gesund fühlen, am Blutspenden teilnehmen. Der Abstand zwischen den einzelnen Spenden muss jedoch mindestens acht Wochen betragen.

■  Nach einer Impfung gegen das Coronavirus ist keine Spenderrückstellung erforderlich. Eine Blutspende ist bereits am nächsten Tag wieder möglich, teilt das DRK mit.

■  Ein gültiger Personalausweis ist mitzubringen. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes beziehungsweise einer FFP2-Maske ist vorgeschrieben.  sta

Pressebericht HNA 27.02.2021

Samstag, 27. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Urhahn betont Bedeutung von mobilem Zentrum

Alfred Urhahn Ortsbürgermeister Hemeln (Foto: privat)

Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn hat gegenüber unserer Zeitung die Bedeutung eines mobilen Impfangebots in Hann. Münden auch für die Ortschaft Hemeln betont: „Aufgrund der zeitgleichen Vollsperrung der Gemeindeverbindungsstraße Bursfelde-Löwenhagen und der L560 Hemeln-Ellershausen, ist die Erreichbarkeit des Impfzentrums in Göttingen Thema bei jedem Gespräch mit Hemelner Seniorinnen und Senioren“, schreibt Alfred Urhahn.

Per öffentlichem Personennahverkehr seien die vorgegebenen Stundentermine in Göttingen von vornherein nicht wahrnehmbar, kritisiert er.

Daher werde von vielen Hemelner Senioren die Forderung des Stadtrats und des Bürgermeisters nach einem Impfzentrum in Hann. Münden unterstützt. Als noch bessere Lösung werde von vielen ein Impftermin beim Arzt, besser noch, beim Besuch des Hausarztes vor Ort angesehen, so Urhahn weiter. „Dies wäre für die älteren Menschen in den Dörfern die Ideallösung, damit bei allen die Impfung vorgenommen werden kann“, so Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn weiter.  tsz

Pressebericht HNA 22.02.2021

Montag, 22. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Eine Pastorin für zwei Gemeinden

Friederike Schweizer ist nach ihrem Vikariat in Bursfelde in die Region gezogen

VON PER SCHRÖTER

Altkreis Münden – Friederike Schweizer heißt die neue Pastorin der Kirchengemeinden Hemeln-Bursfelde und Niemetal-Bühren. Auch wenn die 30-Jährige wegen des Corona-Lockdowns noch nicht offiziell in ihr Amt eingeführt werden konnte, trat sie zum 1. Februar die Nachfolge von Philipp Mohnke-Winter an, der bereits vor einem knappen Jahr nach Hildesheim gewechselt war.

Friederike Schweizer ist die neue Pastorin der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Bühren-Niemetal und Hemeln-Bursfelde. Hier an der Kirche Hemeln. Foto: Per Schröter

„Ich bin von den Menschen hier sehr herzlich aufgenommen worden und das hat sicher dazu beigetragen, dass ich mich nach kurzer Zeit schon unheimlich wohlfühle“, sagt Friederike Schweizer, die im Schwarzwald in der Nähe von Offenburg als Tochter eines katholischen Vaters und einer evangelischen Mutter aufgewachsen ist. „Meine Eltern entschieden, dass ich katholisch getauft werde“, erzählt sie. „Dadurch hatte ich das Glück, die Jugendarbeit in der katholischen Kirche mitmachen zu können, die mich sehr geprägt hat.“ Im Alter von 16 Jahren sei in ihr dann der Wunsch aufgekommen, für die Kirche zu arbeiten. „Ich habe dann aber gemerkt, dass ich mich als Frau in der evangelischen Kirche besser aufgehoben fühle und dort alles machen kann“, sagt Schweizer. Bevor sie dann in Mainz ihr Theologiestudium begonnen habe, sei sie konvertiert. „Allerdings fühle ich mich der katholischen Kirche nach wie vor sehr verbunden“, betont sie.

Nachdem Friederike Schweizer den Mann fürs Leben gefunden hatte, der aus der Nähe von Hannover stammt und mit dem sie inzwischen auch verheiratet ist, entschied sie sich dafür, in seine Nähe zu ziehen und ihr Vikariat in Sehnde zu absolvieren.

„Mit meinem Vikariatskurs war ich 2019 dann im Kloster Bursfelde und habe mich schon damals in die Region verliebt“, erzählt sie. Umso glücklicher sei sie gewesen, als das Angebot kam, die verbundene Pfarrstelle der beiden Kirchengemeinden Hemeln-Bursfelde und Niemetal-Bühren zu übernehmen. Inzwischen hat sie zusammen mit ihrem Ehemann das Pfarrhaus in Varlosen bezogen hat.

„Ich werde zunächst einmal zuhören und schauen, was die Menschen hier so brauchen, was Kirche geben kann und was ich geben muss“, sagt sie. „Ich möchte eine Kirche haben, in der jeder seinen Platz hat und niemand vor den Kopf gestoßen wird“, betont die junge Pastorin. „Es ist ja gerade unheimlich schwierig, sich zu begegnen und ich finde es sehr schade, dass ich hier nicht gleich so richtig durchstarten kann“, sagt Schweizer. Eines ihrer vordringlichen Ziele für die Zukunft sei es, mehr Jugendarbeit in ihren Kirchengemeinden zu machen. „Die Jugendarbeit war es ja schließlich auch, die mich so sehr geprägt hat.“

Pressebericht HNA 13.02.2021

Samstag, 13. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Sperrung von L 560 bis Freitag verlängert

Hemeln – Die Landstraße 560 (L 560) zwischen Hemeln und Ellershausen bleibt bis Freitag, 19. Februar, voll gesperrt. Das teilten die Niedersächsischen Landesforsten mit. Die aktuellen Wetterverhältnisse verzögerten die Forstarbeiten zur Verkehrssicherung im Bramwald, heißt es weiter. Dadurch bauche das Forstamt Münden länger, um die geschädigten Bäume zu fällen. Fußgänger werden gebeten, den Bereich der Fällarbeiten nicht zu betreten. jed

Pressebericht HNA 13.02.2021

Samstag, 13. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Leserfoto: Hunderte Jahre alt

Foto: Ernst Schrader/NH

Die Marienkirche in Hemeln von der Veckerhäger Weserseite aus fotografiert. Die heutige Kirche wurde 1681 errichtet und hat damit schon viele schneereiche Winter erlebt. meb 

Pressebericht HNA 12.02.2021

Freitag, 12. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Leserfoto: Stillstand

Foto: Ernst Schrader/NH

Die Weserfähre zwischen Hemeln und Veckerhagen muss wegen Hochwasser eine Pause einlegen. Das Foto hat uns unser Leser Ernst Schrader geschickt. meb 

Pressebericht HNA 12.02.2021

Freitag, 12. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Bergfried droht zu verfallen

Sanierung der Bramburg soll dieses Jahr beendet werden

VON PER SCHRÖTER

Die Sanierung des Bergfrieds der hoch über der Weser gelegenen Burgruine Bramburg soll in diesem Jahr fortgesetzt und beendet werden. Foto: Per Schröter

Hemeln – Mit großem Aufwand ist im vergangenen Jahr ein Großteil des Bergfrieds der zwischen Hemeln und Glashütte gelegenen Burganlagenruine Bramburg saniert worden. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Das markanteste Gebäude der rechteckigen Bramburg ist heute die für ihr Alter insgesamt erstaunlich gut erhaltene Ruine des Bergfrieds. Obwohl weit oberhalb der Weser im Wald gelegen, ist der Turm mit seiner Höhe von 21,37 Meter, seinem Durchmesser von knapp zehn Metern und seinem bis zu dreieinhalb Meter dicken Mauerwerk schon von weither gut sichtbar. Nachdem sich jedoch dessen Fugenputz im Laufe der Jahrhunderte großflächig aufgelöst hatte, drohte auch der Bergfried zu verfallen.

„Weil es sich um eine der ältesten Burgruinen der Region handelt, und unsere Familie eine rund 680 Jahre währende Geschichte mit der Bramburg verbindet, fühle ich eine starke emotionale Verpflichtung, sie zu erhalten“, sagt der aktuelle Eigentümer Ernst von Stockhausen. Als erste Maßnahme hatte er deshalb bereits vor sieben Jahren eine Notsicherung veranlasst, bei der unter anderem Bewuchs entfernt wurde, der sich selbst im oberen Teil des Bergfrieds im Mauerwerk angepflanzt hatte. Außerdem wurde dem Turm ein schräges, hölzernes Dach mit einer Schutzfolie aufgesetzt, das bei Regen die Feuchtigkeit vom Turm ableitet. Nachdem das Gemäuer so reichlich Zeit hatte, komplett auszutrocknen, startete man im Juni vergangenen Jahres mit der eigentlichen Sanierung. Zunächst wurde ein Großteil des Bergfrieds eingerüstet und anschließend das Mauerwerk neu verfugt.

Ernst von Stockhausen Eigentümer der Bramburg

„Früher hätte man dafür normalen Zement benutzt, aber jetzt verwenden Spezialfirmen dafür Baumaterialien, die denen aus der Entstehungszeit des jeweiligen Bauwerkes sehr ähneln“, betont Ernst von Stockhausen. Diese Baumaterialien seien wesentlich langlebiger und würden auch von der Optik her dem Originalbild entsprechen. „Hauptziel der ganzen Aktion ist es dennoch, so viel wie möglich vom Originalputz zu erhalten“, sagt der 35-Jährige.

Da der neue Putz sechs frostfreie Wochen benötigt, um komplett durchzutrocknen, habe man im ersten Bauabschnitt nur etwa zwei Drittel der Gesamtfläche geschafft. „Der Plan ist, in diesem Jahr den verbleibenden Rest zu verfugen, die provisorische Dachkonstruktion wieder herunterzunehmen und die Bergfriedkrone wieder zu komplettieren“, sagt Ernst von Stockhausen. „Für unsere Familie alleine wäre die Sanierung nicht machbar gewesen“, sagt der Land- und Forstwirt, der die Gesamtkosten auf einen „mittleren sechsstelligen Betrag“ schätzt.

Daher sei er umso dankbarer, dass ein Großteil der Kosten als Förderung vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz getragen werden.

Dankbar ist von Stockhausen auch den Denkmalpflegern Kim Kappes (Hannover), Burkhard Klapp und Sabine Momm (beide Hann. Münden), die das Projekt mit ihren fachlichen Expertisen begleitet hätten. „Jetzt hoffe ich, dass auch der Förderantrag für den letzten Sanierungsabschnitt bewilligt wird“, sagt Ernst von Stockhausen. Dann nämlich könnten die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden und der Bergfried endgültig in neuem Glanz erstrahlen.

Pressebericht HNA 11.02.2021

Donnerstag, 11. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Titelseite

Biergarten im Winterschlaf an der Weser

Foto: Sabine Pape/nh

Auch im Gasthaus „Zur Fähre“ in Hemeln ist der Winter eingezogen. Dieses Bild hat uns Sabine Pape geschickt. Die dicke Schneeschicht auf Tischen und Stühlen hat sich innerhalb weniger Tage aufgetürmt, wie an vielen anderen Orten im Altkreis Münden seit dem Wintereinbruch zu Beginn der Woche. Im Hintergrund ist Veckerhagen zu erkennen. Dort liegt auch die Fähre, die die beiden Dörfer über die hessisch-niedersächsische Grenze verbindet. Der Betrieb ist derzeit aufgrund von Hochwasser eingestellt. Weitere Winterfotos aus der Region sehen Sie im Lokalteil. Senden Sie uns ihre Bilder per E-Mail an hann.muenden@hna.de. kim 

Pressebericht HNA 04.02.2021

Donnerstag, 4. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Titelseite

Kreis genehmigt Ganztag an Hemelner Schule

Hemeln – Die Kommunalaufsicht des Landkreises Göttingen hat grünes Licht für die Einführung einer offenen Ganztagsschule zum Schuljahr 2021/2022 an der Grundschule Hemeln gegeben. Der Rat der Stadt Hann. Münden hatte sich bereits für ein Ganztagsangebot in dem Mündener Ortsteil ausgesprochen. Mündens Bürgermeister Harald Wegener hatte daraufhin angekündigt, die Kommunalaufsicht mit einer Prüfung des Vorgangs zu beauftragen. Die Stadtverwaltung hatte die Einführung mit Verweis auf die schwierige Haushaltslage der Stadt nicht empfohlen. Auch im Finanzausschuss der Stadt wurde das Thema diskutiert. Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn freut sich, dass das Ganztagsangebot nun kommen kann. Zudem gebe es neue Finanzierungshilfen des Landes für den Ganztag an Grundschulen. tsz

Donnerstag, 4. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Grünes Licht für den Ganztag

Landkreis genehmigt Pläne für Grundschule Hemeln

VON THOMAS SCHLENZ

Die Grundschule Hemeln hat aktuell 30 Schüler. Archiv/Foto: Petra Siebert

Hemeln – Die Kommunalaufsicht des Landkreises Göttingen hat grünes Licht für die Einführung der offenen Ganztagsschule in Hemeln gegeben. Die Prüfung des Ratsbeschlusses habe ergeben, dass die Einführung nicht zu beanstanden sei. Das teilte Mündens Bürgermeister Harald Wegener in einem Schreiben an die Ratsmitglieder der Stadt mit.

Seine bislang fehlende Unterschrift habe er daher nun geleistet. Der Ortsbürgermeister und die Schulleitung seien bereits über die Entscheidung des Landkreises informiert worden, so Wegener. Zuvor hatte Mündens Bürgermeister in der Ratssitzung angekündigt, den mehrheitlich vom Rat gefassten Entschluss für den Ganztag in Hemeln zur Prüfung an die Aufsichtsbehörde weiterzuleiten. Die Stadtverwaltung hatte sich gegen die Einführung des offenen Ganztagsangebots ausgesprochen (wir berichteten).

„Wir freuen uns riesig, dass wir bald ein Ganztagsangebot bieten können. Das ist eine gute Nachricht, insbesondere für die Eltern“, sagt Daniela Banzhaf, Leiterin der Grundschule Hemeln. Die Schule gehe nun mit großen Schritten in der Planung voran: „Wir haben viele Aktive hier im Dorf, die wir für die Angebote mit ins Boot holen wollen, wie beispielsweise die Kinderfeuerwehr oder eine Imkerei“, sagt Banzhaf.

Ein Großteil der Eltern der aktuell 30 Schülerinnen und Schüler habe bereits eindeutiges Interesse an dem neuen Angebot bekundet. Wichtig sei es, auf die Wünsche der Kinder für die Gestaltung einzugehen.

Auch Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn begrüßt die Entscheidung der Kommunalaufsicht: „Ich finde es super, dass dieses Thema nun doch seinen Gang geht.“ Die Schule sei wichtig, für die Entwicklung des Ortes. Das zeige auch das rege Interesse an den neuen Bauplätzen im Dorf.

Da die regionalen Landesämter für Schule und Bildung in Niedersachsen die Einrichtung von Ganztagsangeboten fördere, seien zusätzliche Kosten für die Stadt als Schulträger gering. Bezogen auf seine Kritik an Mündens Bürgermeister, an der Verwaltung und der Gruppe um Dr. Bitz im Rat (wir berichteten) erklärte Alfred Urhahn, dass es ihm darum gegangen sei, beim Thema Einführung der Ganztagsschule voranzukommen.

Freitag, 5. Februar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

KORREKTUR : Ganztag an Schulen: Landesamt zuständig

Die Bewilligungsbehörde für den Ganztagsbetrieb an Grundschulen sei das Regionale Landesamt für Schule und Bildung und nicht der Landkreis. Die Kommunalaufsicht des Landkreises prüfe einzig die Rechtmäßigkeit von Beschlüssen oder Verfahren. Die Prüfung der Kommunalaufsicht habe sich im Fall der Grundschule Hemeln auf haushaltstechnische Aspekte der Einrichtung einer Ganztagsschule bezogen und nichts mit pädagogischen Fragen zu tun gehabt. Darauf weist der Landkreis Göttingen hin. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.  tsz

Pressebericht HNA 29.01.2021

Freitag, 29. Januar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Schwan wird in Praxis aufgepäppelt

Geschwächtes und verletztes Tier ist in Hemeln gefunden worden

VON PETRA SIEBERT

Schwan in der Praxis: Dr. Katharina Tiersch (rechts) und Tierarzthelferin Lea Eiter behandeln und betreuen den Schwan, damit er wieder zu Kräften kommt. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Es war Dienstagmittag. In der Grundschule am Anger war Pause, die Kinder waren auf dem Schulhof, beobachtet von einem Schwan, der sich dicht bei ihnen aufhielt. Zur gleichen Zeit kam eine Hemelner Familie mit dem Auto nach Hause. Die Pause ging zu Ende und als der Schwan die Familie sah watschelte er über die Kreuzung auf der Straße entlang zu ihnen.

Die Tochter lockte den Schwan in den Garten, damit er von der Straße runterkam. Sie animierte ihn zum Fliegen doch die Flugversuche misslangen, das Tier war sichtlich schwach. Drei Stunden und einige Anrufe später kam die Hemelner Feuerwehr, der Schwan wurde mit einer Decke eingefangen und so landete er in der Tierarztpraxis am Feuerteich.

Zwischenzeitlich kam ein Video bei Youtube in Umlauf, da lief dieser Schwan einen Tag zuvor auf dem Tanzwerder an der Scheibe einer Pizzeria auf und ab. „Bereits da muss schon etwas nicht in Ordnung gewesen sein mit ihm, denn das ist ja kein normales Verhalten für einen Schwan“, mutmaßte die Retterin. Die Menschen vor Ort hätten, anstatt zu fotografieren und ein Video zu produzieren, sich lieber der verirrten und hilflosen Kreatur annehmen können, sagt sie.

In der Tierarztpraxis stellte Dr. Sören Düvel eine bakterielle Infektion und eine Verletzung an der Zunge fest. Außerdem war der Höckerschwan sehr geschwächt und kraftlos. Er wog bei Einlieferung nur knapp sechs Kilogramm.

Für den ersten Winter hätte das Tier nach Aussagen der Tierärzte je nach Geschlecht bereits deutlich mehr wiegen müssen. Ein ausgewachsenes Tier wiegt rund 13 Kilogramm. Der Wasservogel bekam sofort Infusionen und Medikamente und am Mittwoch ging es ihm bereits etwas besser. Bei der Visite machte er schon die rassetypischen Fauchgeräusche. „Es scheint sich um einen in diesem Jahr geborenen Schwan zu handeln, denn das Gefieder ist teilweise noch grau-braun, noch nicht rein weiß“, erklärte Dr. Katharina Tiersch aus der Tierarztpraxis am Feuerteich.

„Ob der Höckerschwan männlich oder weiblich ist, kann schlecht bestimmt werden, denn sie haben keinen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus“, so Dr. Düvel. „Zudem ist das Tier noch nicht ausgewachsen, sodass der typischerweise stärker ausgeprägte Höcker der männlichen Tiere noch nicht ausgeprägt ist“.

Zu fressen bekommt der Schwan Gras, Wasserpflanzen und Getreide. Seinen täglichen Bedarf an Nährstoffen erhält er weiterhin über Infusionen, da er noch nicht ausreichend frisst.

Bis er wieder genesen ist, werden noch einige Tage vergehen. So lange wird er in der Tierarztpraxis versorgt. Danach kommt er in das Auswilderungsgehege und bleibt dort bis zum Frühjahr unter Beobachtung. Dann wird der Schwan an die Weser gebracht und kann sich seinen Artgenossen anschließen.

Auf die Frage, wer denn für die Behandlung eines Wildtieres die Kosten trägt, sagte Dr. Tiersch, dass im Normalfall das Ordnungsamt dafür zuständig sei oder gegebenenfalls Jagdpächter. „In diesem Fall wird die Tierarztpraxis die Kosten übernehmen“.

Pressebericht HNA 28.01.2021

Donnerstag, 28. Januar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Ganztagsangebot wird kritisch gesehen

Grundschule Hemeln: Finanzausschuss debattierte über freiwillige Leistungen

VON JENS DÖLL

Hann. Münden – Die freiwilligen Leistungen der Stadt Hann. Münden waren Thema in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses, die als Videokonferenz stattfand. Diese dürfen, so der Landkreis Göttingen, nur 3 Prozent der ordentlichen Gesamtaufwendungen der Stadt betragen. Im Klartext heißt das: Möglichkeiten zum Sparen finden. Leider komme man mit den momentan geplanten Leistungen auf etwa 5 Prozent, statt der geforderten 3 Prozent, so Bürgermeister Harald Wegener. Die geplanten Leistungen belaufen sich auf 2 374 100,55 Euro.

Beschlossen wurde, dass der Finanzausschuss die Fachausschüsse beauftragt, bei der Beratung der Teilhaushalte die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die Wahrnehmung freiwilliger Aufgaben für die Haushalsplanung 2021 zu senken. Dafür biete der Finanzausschuss auch an, so der Vorsitzende Ulrich Reichelt von der CDU-Ratsfraktion, sich mit den Fachausschüssen zu beraten und Hilfe anzubieten.

Hintergrund ist die weiterhin angespannte Finanzlage der Dreiflüssestadt. Anke Wilhelm, Leiterin des Bereichs Finanzen der Stadt, die aufseiten der Verwaltung an der Sitzung teilnahm, mahnte an, die freiwilligen Leistungen infrage zu stellen und ob man sie in der geplanten Höhe einbringen könne. Der Landkreis riet, sich kritisch mit den Positionen auseinanderzusetzen, so Wilhelm weiter.

Laut Harald Wegener gebe es keinen Spielraum mehr für weitere Leistungen. Allerdings, so rief er ins Gedächtnis, sei auch die Einführung einer offenen Ganztagsschule an der Grundschule Hemeln zum Schuljahr 2021/2022 eine freiwillige Leistung. „Wie der Verwaltungsvorlage zu entnehmen ist, würden zusätzliche Personalkosten von rund 7200 Euro und zusätzlich die laufenden Betriebskosten einer Mensa als weitere freiwillige Aufwendungen der Stadt Hann. Münden in den Haushaltsplan aufzunehmen sein“, heißt es in der Beschlussvorlage. Heiko Bete, stellvertretender Ausschussvorsitzender von der SPD-Ratsfraktion, stellte die Frage, warum die Ganztagsschule in Hemeln als freiwillige Leistung geführt werden müsse und nicht als Pflichtausgabe. Das gelte es zu Hinterfragen. Bürgermeister Wegener konterte allerdings, dass es dafür keinen Spielraum gebe.

Unverständnis darüber, dass die Ausgaben als freiwillige Leistungen geführt werden, zeigte auch Ortsbürgermeister Alfred Urhahn aus Hemeln. In einem Schreiben an unsere Redaktion drückte er seine Verärgerung aus. Die Verwaltung habe in der Sitzung „als letztes Argument gegen eine Einführung der Ganztagsschule die damit verbundene neue Schulform als freiwillige Leistung und somit als Totschlagargument vorgetragen“, so ist es zu lesen. Seit Jahren, so Urhahn weiter, versuche der Bürgermeister, die Verwaltung und die Gruppe um Dr. Franz Bitz (BFMÜ-Fraktion) die Grundschule Hemeln immer wieder mit neuen Argumenten zu schließen. „Als Teil der Infrastruktur und für die Zukunft unseres Dorfes, werden wir weiter für den Erhalt der Schule und die Einführung der Ganztagsschule kämpfen. Für junge Familien ist ein Kindergarten und die Grundschule das Hauptargument nach Hemeln zu ziehen“, so Urhahn.

Pressebericht HNA 21.01.2021

Donnerstag, 21. Januar 2021, Mündener Allgemeine / Titelseite

Straßensperrung zwischen Hemeln und Ellershausen

Hemeln/Ellershausen – Zur Verkehrssicherung werden Bäume an der Landesstraße 560 zwischen Hemeln und Ellershausen gefällt. Dafür wird die Straße von Montag, 25. Januar, bis Freitag, 12. Februar, gesperrt, wie die Niedersächsischen Landesforsten informieren.

Die Bäume seien durch Trockenheit bereits abgestorben oder stark beschädigt. Die Vollsperrung ermögliche eine schnelle und sichere Beseitigung von der Straße aus.

Die Landesforsten bitten um Verständnis und weisen darauf hin, das Waldgebiet um die Landstraße in den drei Wochen der Arbeiten aus Sicherheitsgründen nicht zu betreten.  kim

Pressebericht HNA 13.01.2021

Mittwoch, 13. Januar 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Das Schützenhaus ist endlich fertig

LESERBILDERALBUM

Foto: Ewald Lotze/nh

Das Foto unseres Lesers Ewald Lotze aus Hemeln zeigt das fertiggestellte Schützenhaus des KKSV Hemeln im Jahr 1968.

Für den Aufbau (von 1964 bis 1968) wurde für den Rohbau ausschließlich Abbruchmaterial benutzt, 1058 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. sta 

Ewald Lotze aus Hemeln

Szenen aus dem Dorfleben von einst können Sie senden an: HNA-Redaktion Hann. Münden, Tel. 0 55 41/ 98 39 15, hann.muenden@hna.de

Pressebericht HNA 11.01.2021

Montag, 11. Januar 2021, Mündener Allgemeine / Lokalsport

„Ich will die anderen mitziehen“

Spielführer – Sebastian Kühne (TSV Jahn Hemeln)

VON MANUEL BRANDENSTEIN

Hemeln – Er könnte sicherlich auch höherklassig Fußball spielen. Doch das Glück, auf sein Können bauen zu dürfen, hat mit dem TSV Jahn Hemeln ein Verein aus der 2. Kreisklasse. Im zweiten Anlauf scheint es für Mannschaftskapitän Sebastian Kühne so richtig zu funktionieren.

Einer der Hemelner Führungsspieler: Sebastian Kühne am Ball. Foto: Manuel Brandenstein

Im Sommer wählte ihn die Mannschaft zum Spielführer. Er hält zu Trainer Leonardo Marino, den älteren und auch den neuerdings vielen jungen Spielern engen Kontakt – das kommt an. Bereits sechs Tore hat der 25-Jährige in den bislang erst vier Saisonspielen in die gegnerischen Maschen gedroschen. Das ist beim TSV neben den ebenfalls sechs Treffern von Sönke Wenzel spitze.

Früher war ich der Erste, der sich über Entscheidungen des Schiedsrichters aufgeregt hat.

Sebastian Kühne

Mit seiner Verpflichtung vor zweieinhalb Jahren bescherten sich die Hemelner einen deutlichen Leistungssprung. Die Verantwortlichen waren froh, einen der talentiertesten gebürtigen Hemelner zurückgeholt zu haben. Der erste Versuch war schief gegangen: Schon vor sechseinhalb Jahren stellte ihn der Verein als Neuzugang von der SG Reinhardshagen vor. Dort hatte Kühne, dessen jüngerer Bruder Christoph ebenfalls auf dem Lohberg spielt, seine Jugendjahre verbracht. „Damals hat es aus unterschiedlichen Gründen nicht gepasst“, sagt Kühne, „aber mittlerweile haben wir hier eine gute Neustrukturierung hinbekommen.“

Und die wird seit vergangenem Sommer vom neuen Kapitän Sebastian Kühne angeführt. „Es ist für mich ein schönes Gefühl, mit der Binde am Arm aufzulaufen. Ich will die anderen Jungs mitziehen und sehe auch, dass das funktioniert“, sagt Kühne. Eine echte Veränderung hat er an sich ebenfalls festgestellt: „Früher war ich der Erste, der sich beispielsweise über Schiedsrichterentscheidungen aufgeregt und manchmal auch im Ton vergriffen hat. Das habe ich jetzt aber im Griff und versuche, mich vorbildlich zu verhalten.“ Das soll jedoch nicht bedeuten, dass er zum zahmen Lamm mutiert ist. Falls ein Gegner mal besonders aggressiv zu Werke geht, ist Sebastian Kühne einer derjenigen Hemelner, die dagegenhalten und für ihre Mannschaft ein Zeichen setzen können.

Seine kommunikative Art kommt dem TSV auch abseits des Spielfeldes zugute. Bei den Bauprojekten im Umfeld des Sportplatzes ist Kühne stets dabei. Besonders im Sommerhalbjahr ein großer Aufwand, denn dann ist Kühne beruflich als Mechatroniker für Landmaschinen besonders eingespannt. Nach 45 bis 50 Wochenstunden im Grebensteiner Betrieb kommen schließlich auch die Aufgaben in der elterlichen Landwirtschaft hinzu. Doch bislang hat es der Offensivspieler immer geschafft, alles unter einen Hut zu bekommen. Unter Volldampf soll es auch sportlich weitergehen. Und vielleicht sind Kühne und seine Hemelner ja das Team, dass selbst Meisterschaftsfavorit TSV Dramfeld mal ein Bein stellen kann.

Pressebericht HNA 22.12.2020

Dienstag, 22. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

1000 Euro für die Aktion Advent

„Hygge“ spendet an bedürftige Menschen in der Region

VON PETRA SIEBERT

Hemeln – Die coronabedingte Schließung der Gaststätten und jetzt auch vieler Einzelhandelsgeschäfte ist für viele bitter. Auch der HNA Aktion Advent kommen daher weniger Spenden zu, da sich die meisten Spendenboxen in den Gaststätten und Einzelhandelsgeschäften befinden. In den Lebensmittelmärkten kann weiter gespendet werden.

Das Quartett „Wir 4“ mit Peter Anhalt, Eva Becker, Katarina Urhahn und Martin Herzmann beim Lucia-Konzert im Vorjahr. Foto: Petra Siebert

Um die Aktion zu unterstützen, haben Kerstin und Joachim Dunkel und Detlev Heintze, 1000 Euro gespendet. Sie betreiben in Hemeln das Geschäft „Hygge“. Dort werden schöne Dinge wie Handgestricktes, Dekoratives, Nützliches und Wohnaccessoires im skandinavischen Design angeboten. Diese großzügige Zuwendung soll Ersatz für die Spenden sein, die in den vergangenen Jahren beim Lucia-Konzert in der Hemelner Marienkirche zusammengekommen sind. Im Rahmen des „lebendigen Adventskalenders“ hatte das A-capella-Quartett „Wir 4“ mit Katarina Urhahn, Eva Becker, Peter Anhalt und Martin Herzmann das Lucia-Konzert gestaltet. Gastgeber war das Ehepaar Dunkel und Detlev Heintze. Der Eintritt war frei und die Besucher wurden um eine Spende für die Aktion Advent gebeten. Im Vorjahr landeten über 700 Euro im Spendenhut.

Eigentlich war von Freitag bis Sonntag noch eine weitere Aktion geplant, das Geschäft „Hygge“ sollte in die Gasträume des Restaurants Reblaus verlegt werden und zehn Prozent der Einnahmen aller hyggeligen Artikel, die verkauft wurden, sollten ebenfalls der Aktion Advent zukommen. Doch durch den Lockdown musste dieses Vorhaben abgesagt werden.

Bereits am vergangenen Wochenende gastierte Hygge in der Reblaus, dort fand der Verkauf zugunsten des Hospizes statt. Es kamen dabei 1800 Euro zusammen. Auch einige Vereine und Einzelpersonen stellten dazu Handarbeiten und Dekoartikel zur Verfügung.

Pressebericht HNA 17.12.2020

Donnerstag, 17. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Weihnachtszeit im Altkreis

Straßen sind geschmückt

Weihnachtszeit ist Lichterzeit. Überall im Altkreis Münden funkelt, glitzert und blinkt es. Wir haben das zum Anlass genommen, einige weihnachtliche Schnappschüsse vorzustellen.

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Himmelsschlitten
Die beiden Rentiere, die den Weihnachtsmann auf dem Schlitten ziehen, stimmen Bewohner und Gäste in Hemeln auf das Weihnachtsfest ein. zpy Foto: petra siebert

[…]

Pressebericht HNA 17.12.2020

Donnerstag, 17. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Überraschung für Senioren

Kinder in Hemeln bastelten kleine Geschenke

VON PETRA SIEBERT

Die 91-jährige Edith Ludewig freute sich sehr über den unerwarteten Besuch. Mit Abstand durften die Geschwister Jannes, Lara und Hanna dabei sein Foto: Petra Siebert

Hemeln – Im Vorjahr haben die Mädchen und Jungen des Hemelner Kindergottesdienstes in der Vorweihnachtszeit bei den Senioren über 80 geklingelt und mit einer brennenden Kerze in der Hand Weihnachtslieder gesungen.

Da dies in diesem Jahr nicht möglich ist, musste sich etwas anderes ausgedacht werden. 20 Mädchen und Jungen des Kindergottesdienstes und 25 Kinder der Kita Sterne ausgeschnitten, Bilder gemalt und Flaschen mit einer Lichterkette versehen.

„Die Kinder waren mit großer Freude dabei und haben ganz toll mitgemacht“, erzählt Marion Richter, die mit ihrem Team den Kindergottesdienst leitet. Auch Tamara Koch, Erzieherin in der Kita berichtet, dass die Kinder Spaß am Sterne ausschneiden hatten. Am Dienstag trafen sich dann einige Kinder am Anger, um zuzuschauen, wie die Erwachsenen bei den Senioren geklingelt und die leuchtende Überraschung vor die Tür gestellt haben.

Pressebericht HNA 15.12.2020

Dienstag, 15. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ein Dankeschön an engagierte Hemelnerinnen

Foto: Andreas Noll/nh

„Sie sind da, wenn sie gebraucht werden“, schreibt Hemelns Bürgermeister Alfred Urhahn. Zehn „besonders engagierte“ Hemelnerinnen seien immer zur Stelle „ohne Anforderung, ohne Dienstplan“. Das gelte für ihren Einsatz bei der Pflege der Beete vor dem Gemeindebüro, für die Aktivitäten rund um den Dreschschuppen und ihre Arbeitseinsätze auf dem Hemelner Friedhof. Dafür hat Urhahn sich im Namen des Ortsrates kürzlich mit einem Geschenk bedankt. Eigentlich sei dies für den Neujahrsempfang vorgesehen gewesen, doch dieser falle aufgrund der aktuellen Situation wie alle weiteren Veranstaltungen im Dorf aus. Auf dem Foto sind zu sehen: Elli Knauf (von links), Heidi Ludewig, Gerlinde Dell, Elfriede Ludewig, Hildegard Scholl, Gudrun Klinner, Hella Baake, Irmtraud Rudolph, Anneliese Schucht und Alfred Urhahn. Es fehlt Roswitha Göbert. kim

Pressebericht HNA 14.12.2020

Montag, 14. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Grundschule Hemeln: Ganztag soll kommen

Angebot soll ab Schuljahr 2021/22 beginnen

Grundschule Hemeln: Der Mündener Rat sprach sich für die Einrichtung eines Ganztagsangebots aus. Archivfoto: Petra Siebert

Hann. Münden – Der Rat der Stadt Hann. Münden hat sich mehrheitlich für einen Änderungsantrag der SPD-Fraktion zur Einführung einer offenen Ganztagsschule an der Grundschule Hemeln zum Schuljahr 2021/2022 ausgesprochen. 16 Ratsmitglieder stimmten für den Änderungsantrag, vier dagegen. Es gab fünf Enthaltungen. Die Einführung der Ganztagsbetreuung in der Grundschule Hemeln sei zum Wohle der dortigen Schüler und ihrer Familien geboten und rechtlich unbedenklich, erklärte Dr. Wilfried Kraft, Mitglied der SPD-Fraktion im Rat.

Kein Grundschulkind solle schlechtere Voraussetzungen als andere Grundschulkinder in Hann. Münden haben, dazu gehöre auch der Besuch einer wohnortnahen Ganztags-Grundschule, heißt es in der Begründung des Änderungsantrages der SPD-Fraktion. Der Ganztagsbetrieb einer Grundschule gehöre zum heutigen Standard und trage dem ganztägigen Betreuungsbedarf der aufwachsenden Kinder in jungen Familien Rechnung.

Die Verwaltung hatte in ihrem Beschlussvorschlag nahegelegt, der Einführung einer offenen Ganztagsschule zum Schuljahr 2021/22 nicht zuzustimmen. Die Verwaltung gab an, dass aus ihrer Sicht die Einführung einer offenen Ganztagsschule in Hemeln auf Grund der derzeitigen Haushaltssituation nicht vertretbar sei.

Nachdem für das laufende Haushaltsjahr 2020 bis dato kein genehmigungsfähiger Haushalt aufgestellt worden sei, sei eine Finanzierung einer zusätzlichen Aufgabe, aus dem Umstand der vorläufigen Haushaltsführung heraus, nicht zulässig. Eine Entscheidung, ohne die Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel, sei somit nicht vertretbar.

Bürgermeister Harald Wegener sagte in der Ratssitzung, er werde den Beschluss zur Prüfung an die Kommunalaufsicht weiterleiten.  tsz

Pressebericht HNA 10.12.2020

Donnerstag, 10. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Meldezettel für den Gottesdienst am Heiligen Abend

Ablauf soll vereinfacht werden: Formulare können ab sofort in der Hemelner Marienkirche mitgenommen werden

Das Krippenspiel in der Marienkirche. Foto: Gabriele Leppin/nh

Hemeln – Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Hemeln-Bursfelde teilt mit, dass die Krippe in der Hemelner Marienkirche an der Marienkirchstraße aufgebaut ist. Die Kirche ist jeden Tag von 9 Uhr bis 17 Uhr für Andacht und stille Einkehr geöffnet. Die Besucher werden gebeten, sich an die Hygienevorschriften zu halten: also eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, die bereitgestellte Handdesinfektion zu benutzen und zu anderen Besuchern den entsprechenden Abstand zu halten. Außerdem liegen in der Kirche Meldezettel für den Gottesdienst am Heiligen Abend aus. Diese sollen ausgefüllt zum Gottesdienst am 24. Dezember mitgebracht werden können. Damit soll der Ablauf vereinfacht werden. Genaue Informationen zum Ablauf des Gottesdienstes am Heiligen Abend, der um die Kirche herum stattfinden soll, werden wenige Tage vorher veröffentlicht.

 Der nächste Gottesdienst in der Marienkirche findet am 3. Advent, Sonntag, 13. Dezember, ab 11 Uhr statt, teilt Gabriele Leppin vom Kirchenvorstand mit. Die Besucher werden gebeten zum Gottesdienst eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und sich nur auf die entsprechend markierten Plätze in der Kirche zu setzen. Auch an diesem Tag können Meldezettel für den Heiligabend-Gottesdienst mitgenommen werden.  sta

Pressebericht HNA 09.12.2020

Mittwoch, 09. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Nikolaus kam hoch zu Ross

In Hemeln gab es süße Überraschungen für Kinder

Der Nikolaus und sein Knecht erfreuten die Hemelner Kinder. Auf dem Foto sind zwei Geschwisterpaare zu sehen, die beeindruckt waren. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Da staunten die Hemelner Kinder nicht schlecht, als am frühen Samstagabend der Nikolaus zu Ross und sein Knecht zu Fuß mit Pony durch Hemeln schritten. Um sich an die Corona-Regeln zu halten, blieben die Kinder an den Haustüren stehen, winkten dem Gespann aus den Fenstern zu oder sie bewunderten den Nikolaus und seinen Knecht mit ausreichend Abstand. Süße Überraschungen wurden für die Kinder in die Gärten und vor die Türen gelegt. Mit dieser Aktion wollten die Reiterfreunde Hemeln den Kindern im Ort eine Freude bereiten, was ihnen auch gelungen ist.  zpy

Pressebericht HNA 08.12.2020

Dienstag, 12. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Nach dem Schock folgt langjährige Mitarbeit

Treue Seelen – Bis heute kann sich Jahn Hemeln auf Michael Rudolph verlassen

VON PER SCHRÖTER

Immer da, wenn es etwas zu tun gibt: Michael Rudolph, vom TSV Jahn Hemeln. Foto: Per Schröter

Hemeln – Wenn beim TSV Jahn Hemeln von langjährigem ehrenamtlichen Engagement gesprochen wird, fällt ein Name zwangsläufig: der von Michael Rudolph, dem langjährigen Trainer und jetzigen Teammanager der TSV-Fußballer.

Michael trat schon 1986 als Schüler unserem Verein bei“, erzählt der stellvertretende TSV-Vorsitzende Thomas Baake. Seine aktive Jugendfußballzeit in Hemeln sei allerdings nur von kurzer Dauer gewesen, da aufgrund von Personalmangel schon bald keine Jugendmannschaft mehr zum Spielbetrieb gemeldet werden konnte. „1991 wurde ich dann erneut auf Michael aufmerksam“, erinnert sich Baake zurück. Weil er in seiner damaligen Funktion als Spartenleiter Fußball immer auf der Suche nach Spielern für die beiden Seniorenmannschaften gewesen sei, habe er den damals 16-Jährigen angesprochen. „Nach der ersten Trainingseinheit mit den Herren wusste Michael, dass dies sein Ding ist und er hier weiter mitmachen will“, erzählt Baake. Der damalige Trainer Horst Munk habe schnell Rudolphs fußballerischen Fähigkeiten und seine Schnelligkeit erkannt und ihn hin und wieder schon bei Trainingsspielen in der Seniorenmannschaft eingesetzt. „Michael entwickelte sich rasch zu einer festen Größe im Hemelner Seniorenfußball und schon bald Stammspieler im damaligen Kreisligakader“, so Baake.

Eine schwere Verletzung in der Saison 1997/98 sorgte dann aber für das viel zu frühe Karriereende des damals erst 22-Jährigen. „Anstatt mich jedoch fallen zu lassen, hat mich Thomas Baake sofort in die Verantwortung genommen und mich zum stellvertretenden Spartenleiter gemacht“, erzählt Michael Rudolph. „Das hat mir in der schweren Situation unheimlich geholfen, weil ich dadurch meinen Mannschaftskameraden und dem Fußball weiter nahe sein konnte.“ Nur ein Jahr später übernahm Rudolph 1999 nach zuvor absolviertem Trainerlehrgang bei der Herrenmannschaft das Ruder als Coach. Erst 2015, also 16 Jahre später, zwangen ihn gesundheitliche Gründe, den Trainerposten aufzugeben. Da der Fußball aber „sein Ding“ ist und er seiner Sparte im TSV Jahn auch weiterhin verbunden bleiben wollte, nahm er ohne zu zögern das Angebot an, die neu geschaffene Funktion des „Teammanagers Fußball“ zu übernehmen. Nachdem er 2016 auch Betreuer der Altherrenmannschaft geworden war, übernahm er 2017 zudem erneut die Funktion des stellvertretenden Spartenleiters. Und als wäre das nicht schon genug, erklärte sich Rudolph im selben Jahr auch noch bereit, das vakant gewordene Amt des zweiten Vereinsvorsitzenden zu übernehmen.

„Michael ist aus dem Vereinsleben des TSV Jahn Hemeln nicht mehr wegzudenken“, sagt Thomas Baake. Dabei gehe es nicht nur um den aktiven Sport. Rudolph sei schließlich als „Einzelkämpfer“ für das vereinsinterne Fußballjournal „Lohberg Westkurve“ zuständig und bei anfallenden Arbeiten wie etwa der Sanierung des Umkleidehauses, dem Neubau des Sporthauses oder aber auch bei Pflege- und Verbesserungsarbeiten am und um den Sportplatz jederzeit zur Stelle oder sogar federführend tätig. „Wir vom Vorstand sind stolz, ein so engagiertes Mitglied wie ihn in unserem Verein zu haben“, sagt Baake.

„Der TSV Jahn Hemeln hat einen unheimlich hohen Stellenwert in meinem Leben“, begründet Rudolph selbst sein Engagement. „Es ist einfach ein toller Verein, in dem das Zwischenmenschliche passt und der Zusammenhalt sensationell ist.“ Das sei heutzutage etwas ganz Besonderes und Grund genug, sich auch weiterhin dort ehrenamtlich zu engagieren.

Pressebericht HNA 05.12.2020

Samstag, 5. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

De Adventskranz moat rund ssein

GESCHICHTEN AUF PLATT – Vorweihnachtszeit

Irmtraut Gralla aus Hemeln (Foto:Andreas Noll/nh)

In uiser Famailie chaff et jiedes Joahr aan Adventskranz, ümmer rund mie vier Kerzen. De Kranz mie Dannenchreun wurd meistens roat, witt oder oak moal lila eschmücket. In Joahre 2000 harre eck de Adventskranz wier mie Dannenchreun, vier Kerzen, oawer moal up moderne Oart länglich terechte emoaket. Eck hoa dat Joahr noch choat in Erinnerunge, denn meine Döchtere würn in Sommer „uteflugen“.

Weihnachten was denn wier Famailiendreepen un wie jiedes Joahr kamm de Adventskranz up’n Kaffeedisch. „Kaan Adventskranz sso wie freujer?“ froget meine Döchtere. Meck wurd doa kloar: In nächsten Joahr moat et wier aan runden Adventskranz ssein.

Niu hoat meine Döchtere eijene Famailien un jiedes Joahr schmücket ssa mie üre Kindere de Adventskranz „tradionell rund“ mie Dannenchreun un roaten Kerzen. Na kloar freue eck meck, dat ssa dütt Brauchtum sso pflejet.

An duisen 1. Adventssundagg hoa eck meinen Enkeldöchtern de Jeschichte von de „langen Adventskranz“ vertellt. Doa fröcht meine achtjärije Enkeldochter „Wer hett eijentlich de Adventskranz erfunden?“ Toam Chlücke harre eck an Sunnoabend de Jeschichte von de Adventskranz elesen un konne vertellen, dat et aan Pastur was, de in Joahre 1839 aan Wogenrad mie Kerzen fur arme Kindere schmücket hett, domie ssa sseck jieden Dagg mie dat Kerzenlicht up Weihnachten freuen konn.

In Joahre 2020 küünt viele Famailien wejen „Corona“ an Weihnachten nich toasamm ssein, doa is dat Kerzenlicht oak in duiser schwoaren Teidt bessonders wichtich un tröstlich. 

Info: Haben auch Sie eine amüsante Situation erlebt, die sie auf Platt erzählen möchten? Dann schicken Sie sie an hann.muenden@hna.de oder per Post an Mündener Allgemeine, Kirchstraße 3, 34346 Hann. Münden.

Pressebericht HNA 01.12.2020

Dienstag, 1. Dezember 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ein Gäste-WC wurde zur Brutstätte

Glucke versteckte auf dem Heuboden von Hemelner Familie ihre Eier

Hemeln – Da staunte Familie Mundt aus Hemeln nicht schlecht als sie kürzlich, im Schuppen auf dem Heuboden hinter Strohballen versteckt, 21 Hühnereier fand, die eine Glucke dort ausbrüten wollte. Denn das ist für diese Jahreszeit unüblich.

Normalerweise brüten Hühner, wenn die Tageslänge und die Umgebungstemperatur stimmen. Das heißt: Sie fangen an zu legen, sobald der Winter vorbei ist. Sie beginnen in den ersten warmen Frühlingstagen mit der Naturbrut, die 21 Tage dauert.

Als Naturbrut wird das Ausbrüten der Eier und das anschließende Aufziehen der Küken durch die Glucke bezeichnet. Diesem zufällig entdeckten Fund samt Henne gaben die Mundts sofort einen neuen Platz, denn auf dem Heuboden würde es zu kalt für die Küken. Kurzerhand funktionierten sie ein Gäste-WC zu einem Brutstall um. Eine Rotlichtlampe und ein Durchlauferhitzer bringen nun die nötige Wärme. Bereits am nächsten Tag schlüpften die ersten Küken. Aus den 21 Eiern sind letztlich sechs Küken geschlüpft, die sich zusammen mit der Glucke auf dem Heu in dem warmen Gäste-WC scheinbar sehr wohl fühlen. Gefüttert werden die Kleinen mit Aufzuchtfutter, das in einer Mandelmühle zerkleinert wird.

Glucke und Küken fühlen sich in der warmen und gemütlichen Notbehausung wohl. Fotos: Petra Siebert

Mit Leckereien werden alle Hühner der Familie Mundt verwöhnt. „Besonders gerne fressen sie Quark, Samen und Haferflocken“, erzählt Tanja Mundt. Während die Henne bald wieder im Freien bei den Mundts im Garten scharren kann, werden die Küken den Winter über im Warmen verbringen und erst im Frühjahr zu den anderen Hühnern kommen. „Das sind dann die teuersten Hühner aus Hemeln“ scherzt Mundt. Denn die Kükenbehausung muss den gesamten Winter warm gehalten werden. Es sei äußerst beeindruckend gewesen, mitzuerleben, wie die sorgsame Glucke die Eier ausbrütete, die Küken von innen an der Schale pickten und dann geschlüpft sind.

Die Hühner der Familie haben keine Namen, „aber ich glaube, die Kleinen bekommen nun doch Namen von uns“, so Tanja Mundt.  zpy

Pressebericht HNA 24.11.2020

Dienstag, 24. November 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Einsatz für den Friedhof

Hemelner Lindenbrüder bauten Kompostsammelstelle

Hemeln – Zwei Tage lang hat der Hemelner Freundschafts-club Lindenbrüder auf dem Friedhof in Hemeln gearbeitet. Zweck des kürzlich stattgefundenen Arbeitseinsatzes war es, eine befestigte Kompostsammelstelle für den anfallenden biologischen Grabschmuck zu bauen.

Einsatz für die Dorfgemeinschaft: Der Freundschaftsclub Lindenbrüder baute eine Kompoststelle. Von links: Uwe Leck, Bernd Bührmann, Thorben Götte, Philipp Grünewald, Torsten Scholl, Thomas Baake und Jürgen Schmidt. (Foto: Annette Schmidt/nh)

„Am ersten Einsatztag zeigte der liebe Gott kein großes Einsehen für die arbeitswilligen Lindenbrüder“, berichtet der stellvertretende Pressewart Thomas Baake. „Es regnete ununterbrochen.“ Das hielt Uwe Leck, Bernd Bührmann, Thorben Götte, Philipp Grünewald sowie Torsten Scholl, Thomas Baake, Jürgen Schmidt, Andreas Mosig und Markus Krumsiek aber nicht von ihrem Vorhaben ab.

Unterstützung bekamen sie dabei von der Hoch- und Tiefbaufirma F. W. Kirchner Baugeschäft, die Baumaterial und Maschinen stellte sowie der Zimmerei Grünewald. Ein Mitarbeiter der Firma Kirchner half zudem bei der Planung und bei der Kalkulation des nötigen Baumaterials. Die Zimmerei Grünewald stellte kurzfristig einen Teleskoplader bereit.

Erfolgreich: Am Ende des Arbeitseinsatzes der Lindenbrüder auf dem Friedhof in Hemeln stand die befestigte Kompoststelle. (Foto: Annette Schmidt/nh)

Den Anstoß für die Arbeiten gab der Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hemeln-Bursfelde. Dieser wandte sich mit der Bitte um Unterstützung bei dem Bau der Kompoststelle an die Lindenbrüder. Da „die Unterstützung der Hemelner Dorfgemeinschaft doch eines ihrer satzungsgemäßen Clubziele“ ist, überlegten die Lindenbrüder nicht lange, sagt Baake.

Um sie bei ihrem Einsatz auf dem Hemelner Friedhof zu unterstützen, sorgten dann auch Annette Schmidt und Ute Schmidt-Mackenroth vom Kirchenvorstand für Verpflegung und Getränke.  sdr

Pressebericht HNA 16.11.2020

Montag, 16. November 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Hier ist das anders – und das tut gut“

Im Kloster Bursfelde bilden junge Menschen eine Kommunität auf Zeit

VON JULIA PENNIGSDORF

Stattliche Anlage im 40-Seelen-Ort: Das Kloster Bursfelde im Landkreis Göttingen beherbergt auch eine Glaubensgemeinschaft auf Zeit. Dort treffen sich zwölf Jugendliche in Intervallen, um Klosterleben zu leben. Foto: Swen Pförtner/epd

Bursfelde – Sie tragen einen grauen Umhang, Albe genannt, und sind auf der Suche – nach Gott, ihrem Glauben, ihrem Platz im Leben. Zwölf junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 27 Jahren lassen sich vom klösterlichen Leben der Benediktinermönche inspirieren.

Das evangelische Kloster Bursfelde ist eine ehemalige Benediktinerabtei aus dem Jahr 1093. Viermal innerhalb von neun Monaten kommen die jungen Menschen für jeweils drei bis sieben Tage hier zusammen, bilden eine ökumenische „Kommunität auf Zeit“ – und halten auch zwischendurch Kontakt via sozialer Medien und E-Mails. In Bursfelde aber möchten sie Kraft schöpfen aus der Spiritualität des Klosters. Gemeinsam beten sie, schweigen, arbeiten, essen, reden, singen und lachen – geeint auf der Suche nach ihrem Glauben im Alltag.

Einer von ihnen ist Rumen Grabow. Der Greifswalder zog nach seinem Abitur ins Wendland, um dort eine Bäckerlehre zu beginnen. „Ich pendelte immer nur zwischen der Arbeit und meinem Zuhause und wusste: Es fehlt etwas. Ich sehne mich danach, mit anderen über tiefere Themen zu sprechen, zum Beispiel die Frage, wie ich zu Gott stehe“, erzählt der 19-Jährige. „Das Klosterprojekt kam wie gerufen.“ Klaas Grensemann ist 49 und Referent im Kloster, er hatte die Idee für das Projekt. Der Diakon ließ sich von Justin Welby inspirieren. Der Erzbischof von Canterbury gründete 2015 in England die „Community of St. Anselm“, um jungen Christen aus der ganzen Welt die Chance zu geben, in einem Kloster ein Gemeinschaftsleben auf Zeit zu erleben. Das liegt auch Grensemann am Herzen. „Kirche bietet viel für Kinder und Jugendliche und dann wieder für Familien und Ältere“, sagt er, „aber zu wenig für das Alter dazwischen“. Der 49-Jährige möchte diese Lücke schließen. Die Resonanz gibt ihm Recht: In drei Wochen war die „Kommunität auf Zeit“ ausgebucht.

Eine Platz hat Louis Janik aus Hannover bekommen. Der 26-Jährige studiert Theologie und Biologie und freut sich, dass er in Bursfelde praktisch das leben kann, was er im Studium lernt. „Hier bin ich kein Beobachter, hier bin ich mittendrin im Klosterleben“, sagt er. Das bestätigt Grensemann.

„Wir spielen hier nicht Kloster, wir sind eine echte Klostergemeinschaft.“ Wilko Sieberns ist 25 und studiert Mathe in Münster. Er sagt: „Es gibt immer mehr Individualisierung. Jeder möchte das größte Stück vom Kuchen. Hier ist das anders. Und das tut gut.“

„Ora et labora“ – Gebete und Gartenarbeit: Die Tage im Kloster sind strukturiert. Um zwölf Uhr versammeln sich alle im Innenhof zum Mittagsgebet. Unter den ausladenden Ästen einer Buche stehen sie im Kreis, in graue Alben gehüllt, die Köpfe gesenkt. Es ist still. Nur ein Brunnen plätschert leise. Dann läuten die Glocken und Klaas Grensemanns Stimme erhebt sich zum Gebet. „Es ist toll, was passiert, wenn man diese Albe anzieht“, sagt Anneke Gerken mit leuchtenden Augen, „es ist ein eindrucksvolles, irgendwie heiliges Gefühl. Man wächst ein Stück.“

Die 21-jährige Oldenburgerin hat viele Monate eines einsamen Onlinestudiums hinter sich. Doch auch ohne Pandemie sei es nicht leicht, Gesprächspartner für das zu finden, was sie bewegt. „Mit meinen Freunden kann ich jedenfalls nicht einfach mal so über Gott und Glauben sprechen.“ Nach dem Mittagsgebet, die grauen Alben sind ausgezogen, versammeln sich alle im Speisesaal. Stille und Nachdenklichkeit sind fröhlichem Gelächter und Small Talk gewichen.

In Jeans und Sweatshirt stehen Wilko, Anneke, Rumen und all die anderen am Büfett und füllen sich ihre Teller mit Tortellini. Am Tisch geht es um die gleichen Themen wie in der Uni-Mensa: um Corona, um die Vor- und Nachteile von Onlinevorlesungen und um die vielleicht wichtigste Frage: Ist das RTL-Dschungelcamp jetzt eigentlich abgesagt?  epd

Pressebericht HNA 10.11.2020

Dienstag, 10. November 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

De Cheldümmetiusch

GESCHICHTEN AUF PLATT – Landeszentralbank

Irmtraut Gralla aus Hemeln – Foto: Andreas Noll/nh

Heijer un doa find’ me noch aan Chroschen un sso harre sseck in den Joahren oak beii ösek aan bettchen wat anesammelt. Eijentlich woll eck mie meinen Enkeldöchtern in Oasterfeerjen dat Cheld in Euro ümmetiuschen, oaver doa was dat wejen „Lockdown“ nich möchlich. Wenn me noch DM hett und will datt in Euro wesseln, kann me nich sso aanfach toa Spoarkasse choan. Dat moaket niur de Landeszentralbank in Chöttingen.

In Ssommerfeerjen was et oaver sso weiit. Weii hoat ösek mie de prallen Leinnenbuil un uisen Schnutenpullis up’n Wech noah Chöttingen moaket.

De Mäkens harren Ssorje, datt weii bloat nich toa loate ankumet, denn die Bank hett nur bis Middaggs upen. Weii ssind toa rechten Teidt anekum’n un vur de Dür stunden all Luie mie Taschen un Leinnenbuils in de Reije. Et chaff oak heijer de „AHA-Regeln“ un sso diurde et noch ‘ne halwe Stunne, bis weii in de Bank an de Kasse würn. Eck hoa dat Cheld in de Schufloade schüttet, de Bankbeamte namm dat Cheld un hett de Kindere vertellt, wat mie de DM passiert. Ha kamm Minuten löter mie Euros wier. „De poar Euro-Scheinne fur sson Hucken Cheld? Hett sseck de Cheldmascheine oak nich verreeket?“ fröcht meine achtjärije Enkeldochter. „Dat würe dat ierste Moal“, lachede de Bankbeamte hinder de Chlassscheiwe.

„Wat moake weii mie de Euros? Up dat Spoarboak?“ froge eck meine Enkeldöchtere. Wat was de Antwurt? „In de Corona-Teidt mütet weii doch de Jeschäfte understützen!“

Info: Haben auch Sie eine amüsante Situation erlebt, die sie auf Platt erzählen möchten? Dann schicken Sie sie an hann.muenden@hna.de oder per Post an Mündener Allgemeine, Kirchstraße 3, 34346 Hann. Münden.

Pressebericht HNA 23.10.2020

Freitag, 23. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite und Lokales

Supermarkt auf Rädern ist in der Region unterwegs

Seit 45 Jahren fahren die Wagen der Firma Lemke durch das Dreiländereck Niedersachsen-Thüringen-Hessen. Die „rollenden Supermärkte“ halten auf dem Land und in der Stadt – überall, wo es die Kunden schwer haben, selbst einzukaufen. Unser Foto zeigt Marktleiter Michael Karl mit seiner langjährigen Kundin Emmi Bührmann in Hemeln. Sie ist froh, drei Mal die Woche vor der Haustür einkaufen zu können, sagt sie gegenüber unserer Zeitung. Auto fahre die 85-Jährige nicht mehr. Was sie sonst brauche, bringe die Familie vorbei. Mehr über den „rollenden Supermarkt“ erfahren Sie in unserer Reihe „Mobilität“ im Lokalteil. kim ➔ SEITE 3

Seit 45 Jahren rollt der Laden

MOBILITÄT – Lemke’s Supermarkt fährt bis ans Haus

VON KIM HENNEKING

Ob mit Auto, Rad, Flugzeug oder Zug: Die Menschen sind viel und ständig unterwegs. In unserer Herbstserie „Mobilität“ berichten wir über alle Facetten rund um dieses Thema. Heute: Lemke´s rollender Supermarkt.

Hemeln – Die beigen Wagen mit dem orangenen Streifen, der tanzenden Ananas und ihren schrillen Klingeln sind auf dem Dorf rund um Göttingen wohl bekannt. Seit 45 Jahren fahren Lemke’s rollende Supermärkte durch die Region. Wer nicht mobil ist, kann direkt vor der Haustür einkaufen.

So auch drei Mal die Woche in Hemeln. Hier hält Marktleiter Michael Karl dienstags, donnerstags und samstags ab 11 Uhr. Seine Tour führt den gelernten Bäcker von Göttingen über Hann. Münden nach Kassel. An anderen Tagen ist er in Richtung Duderstadt unterwegs.

„Als der Supermarkt in Hemeln zugemacht hat, hat man uns angerufen. Seitdem kommen wir“, erinnert sich Karl. Er arbeitet seit 15 Jahren als Fahrer, Verkäufer und Kassierer, sogenannter Marktleiter seines Wagens. An Bord hat er mehr als 2000 Artikel des täglichen Bedarfs. Was er nicht dabei hat, wird bestellt und beim darauf folgenden Besuch mitgebracht.

Karl hält in mehreren Straßen des Dorfs. Seine Ankunft kündigt er mit klingeln und hupen an. Für Kunden, die nicht gut zu Fuß unterwegs sind, hält der Wagen direkt vor der Haustür. Zum Einkaufen kämen alle Altersklassen. Die meisten Kunden seien Rentner oder hätten keinen Führerschein. „Sie sind froh, dass ich komme“, ist Karls Eindruck. Er kennt alle Kunden mit Namen. Und wenn sie einmal wegen privater Termine nicht einkaufen können, melden sie sich vorher ab.

Zur Stammkundschaft in Hemeln gehört die 90-jährige Gerda Jatho. Sie fährt kein Auto mehr und pflegt ihren Ehemann, erzählt sie. Drei Mal die Woche kaufe sie bei Lemke ein. „Wir sind froh, dass wir die haben“, sagt die Seniorin. Ihre Kinder kauften für sie in der Stadt ein. „Das ist sympathisch vor Ort“, sagt die 72-jährige Ingrid Weitner. Auf ihrer Einkaufsliste stehen Brot, Nudeln, Joghurt und mehr. Für den Großeinkauf fahre sie regelmäßig mit dem Auto in die Stadt. Willi Pape kommt mit dem Auto zur Haltestelle am Dorfplatz. Er kauft eine Zeitung und Lebensmittel. „Das meiste kaufen wir hier“, sagt der 82-Jährige. Der Supermarkt habe alles, was er brauche, halte direkt vor der Tür und sei günstig. Den Großeinkauf erledige auch er in der Stadt. Über den Fahrer sagt Pape: „Er ist die Freundlichkeit in Person. Hat immer ein nettes Wort.“

Pro Tag versorgt Karl etwa 70 Kunden, berichtet er. Sein Tag beginnt um 6.30 Uhr mit dem Befüllen der Kühlregale und endet um 17 Uhr mit der Abrechnung. Während Corona habe sich die Nachfrage stark erhöht. „Ältere trauen sich nicht mehr, in die Geschäfte zu fahren“, berichtet Karl. Nun kommen die Leute einzeln und mit Maske in den Wagen.

Seit Gründung des Geschäfts habe sich das Einkaufsverhalten der Kunden enorm verändert, berichtet Firmengründer Hans-Heinrich Lemke. Fertigprodukte seien beispielsweise stärker nachgefragt. Mit den Jahren habe sich auch die Kundenstruktur verändert: Senioren ziehen vom Dorf ins Altenheim, Jüngere arbeiten, während der Wagen unterwegs ist. So bedienten Lemke’s Supermärkte nun auch Seniorenheime. „Die Nachfrage ist riesengroß, auch in den Städten wie Hann. Münden und Göttingen“, sagt Lemke.

Große Auswahl: Michael Karl ist Fahrer bei Lemke’s rollender Supermarkt, wo es Getränke, Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch, Brot und mehr gibt. Was fehlt, wird bestellt.
(Alle Fotos: Kim Henneking)

Pressebericht HNA 08.10.2020

Donnerstag, 08. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Topmodels“ hoat oak kaane Hoare

GESCHICHTEN AUF PLATT – Der Kopfschmuck

Irmtraut Gralla aus Hemeln – Foto: Andreas Noll/nh

De schwoare Teidt mie wiekenslangen Behandlungen in Krankenhiuse lagg hinder meck. Niu was eck wier truhiuse – oaver kaane Hoare mer up’n Kopp. Eck kamm domie kloar.

Et chaff doch moderne Koppdäukere un Mützen, womie eck meck jieden Dagg upehübschet hoa. Meine Enkeldöchtere hoat den Koppschmuck ümmer bechutachtet: „Oma, huite ssuihst du wier “cool“ uit“ oder „Wat is dat denn, ssuiht joa uit wie ‘ne Picknickdecke“. „Du kannst doch choat als “Topmodel“ choan, “Topmodels“ hoat oak kaane Hoare up’n Kopp“ ssecht meine feifjärije Enkeldochter. Niu was Inschoalunge (Einschulung) un eck konne doabeii ssein! Oaver als “Topmodel“ woll eck niu doch nich doahenne choan. An duisen bessonderen Dagg settede eck meine faane Perücke up.

De Inschoalungs-Chottesdienst was vorbeii un eck ssatt noch in de Kerkenbank. Doa kümmet meine Enkeldochter chanz upjerejet aneloapen: „Oma, et stürmet biuten, pass bloat up, dat deine Hoare nich wechfleijet!“ Un sso chaff et ümmer wat toa lachen un dat was choat fur meck.

Dat is twa Joahre her. Huite künt meine Hoare nich mer wechfleijen!

Info: Haben auch Sie eine amüsante Situation erlebt, die sie auf Platt erzählen möchten? Dann schicken Sie sie an hann.muenden@hna.de oder per Post an Mündener Allgemeine, Kirchstraße 3, 34346 Hann. Münden.

Pressebericht HNA 07.10.2020

Mittwoch, 07. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Volker Meng ist neuer Ortsheimatpfleger

Ehrenamt bis 2025

Hemeln – Nach dem Tod des bisherigen Ortsheimatpflegers hat Hemeln mit Volker Meng nun einen Nachfolger für das Ehrenamt. Ab 1971 war Walter Henckel Ortsheimatpfleger und hat in dieser Zeit einen reichen Fundus angesammelt, heißt es in einer Pressemitteilung. Um den wird sich nun sein Nachfolger Meng kümmern.

Volker Meng Ortsheimatpfleger Hemeln (Archiv, Foto: Theresa Lippe)

Bürgermeister Harald Wegener hat Meng auf Empfehlung des Ortsrates Hemeln zum Ortsheimatpfleger bestellt. Meng wird das Ehrenamt vorerst bis zum 30. September 2025 bekleiden. Neben Exponaten, Landkarten und Schriften, die sich im Gemeindebüro befinden, überlässt die Familie von Walter Henckel dem Nachfolger Meng auch das private Mobiliar. Zu Mengs Tätigkeiten zählt neben der Ortsheimatpflege auch der Austausch mit den Bewohnern und dem Ortsrat von Hemeln, heißt es in der Mitteilung weiter.

Einmal jährlich soll es außerdem eine Ortsrats- und Arbeitssitzung geben, auf der Volker Meng über seine Arbeit als Ortsheimatpfleger berichtet. sdr

Pressebericht HNA 06.10.2020

Dienstag, 06. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Der Wahnsinn des Alltäglichen

Lesung mit Daniel von Trausnitz am Sonntag im Liederhof

Hemeln – „Alles bleibt anders…“ heißt das aktuelle Programm von Daniel von Trausnitz, mit dem er am Sonntag, 11. Oktober, ab 17 Uhr in Hemeln gastiert.

Daniel von Trausnitz liest in Hemeln. Foto: Miriam Merke/nh

Der Schauspieler, Sprecher, Autor und Sänger kommt auf Einladung des Vereins Kul-Türchen im Liederhof nach Hemeln, Trift 24, teilt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins mit.

Mit seinem neuen Programm beweist Daniel von Trausnitz einmal mehr, dass der Wahnsinn des Alltäglichen mitunter auch recht amüsant sein kann. Ironisch, intelligent, aber immer auf seine Art charmant, erzählt er unter anderem von seiner Vorliebe für Strickstrümpfe. Trausnitz fragt nach den guten alten Vorsätzen und bekommt die Antwort, die Kirche mal lieber im Dorf zu lassen! „Wenn Sie das Loch aufhalten, drücke ich das Ding kräftig rein, und bums isser drin”, mag grenzüberschreitend sein, aber das ist auch gut so. Der nahtlose Wechsel von Problemen ins latent Erotische gelingt ihm ebenso, wie die Kunst, die Welt nicht immer nur aus einer Perspektive zu sehen, so heißt es in der Ankündigung. Das Programm dauert etwa eine Stunde. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um Spenden für den Künstler gebeten. Die Veranstaltung richtet sich nach den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen: also Mund-Nase-Schutz, Hygieneauflagen und Mindestabstand. Sie findet im Freien (überdacht) statt und nur bei halbwegs trockenem Wetter. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 9. Oktober, unter Tel. 0 55 44/2 67 98 35, per E-Mail an gabrieleppin@gmx.de, erforderlich.

Pressebericht HNA 02.10.2020

Freitag, 02. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Viel Platz für Familien

MEHR ZUM THEMA – Neues Baugebiet in Hemeln geplant

VON THOMAS SCHLENZ

Blick zum Sandweg in Hemeln: Neue Einfamilienhäuser könnten bald hier am Ortsrand entstehen. Foto: Petra Siebert

Hann. Münden – „Die Anhörung wurde einstimmig befürwortet“, sagt Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn zufrieden mit Blick auf den Bebauungsplan „Sandweg“ im Mündener Ortsteil Hemeln.

Die Bauplätze seien wichtig für die Entwicklung des Dorfes und auch ein gewichtiges Argument für den Erhalt der Grundschule im Ort. Vor 15 Jahren habe es zuletzt eine Baulückenerhebung in Hemeln gegeben, seitdem seien nur elf neue Häuser entstanden. Der Grund: Die Verkaufsbereitschaft der Flächeneigentümer hatte lange Zeit gefehlt.

Das hat sich nach langer Vorbereitungszeit in diesem geändert. Im Juni hätten alle 32* Eigentümer der Fläche, die bebaut werden soll, Verkaufsbereitschaft zugesichert. Zu den etwa neun Häusern, die der neue Bebauungsplan nun vorsehe, kämen nochmals vier weitere Baulücken im Ort, so Urhahn.

Die Bauplätze seien bereits jetzt sehr begehrt, vor allem bei jungen Einheimischen: „Drei Viertel der Interessenten sind junge Paare aus Hemeln“, betont Urhahn. „Es ist toll, wenn junge Leute sich entscheiden, hier zu bleiben oder wieder zurückzukommen“, freut sich Alfred Urhahn. Hemeln sei ein beliebter Wohnort: Es gebe praktisch keinen Leerstand. Im Gegenteil: Auf einem Schwarzen Brett im Ort fänden sich viele Gesuche.

Das Gelände am Sandweg sei auch deswegen gut für Wohnbebauung geeignet, weil die notwendigen Versorgungsleitungen bereits existierten. Eine Freileitung, die oberhalb von einigen der geplanten Grundstücke verlaufe, könne möglicherweise versetzt werden. Der Bedarf sei abgefragt worden: Das Gros der Interessenten habe vor, ein Einfamilienhaus zu errichten. Dafür seien Grundstücksgrößen zwischen 600 und 1000 Quadratmeter besonders gefragt, so Urhahn. Er hoffe nun, dass alles seinen Gang gehe und der Mündener Rat dem Bebauungsplan zustimme. Dann könnten ab dem Frühjahr 2021 die Bagger rollen und die ersten Baugruben ausgehoben werden. Im Zusammenhang mit den Bauplänen hofft Urhahn auch auf einen Ausbau der Kinderbetreuung: „Viele Eltern befürworten die Einführung eines Ganztagsschulangebotes im Ort“, betont Urhahn. Eine Erzieherin habe ihm gegenüber ausdrücklich bestätigt, dass junge Familien sich dort ansiedeln, wo es gute Betreuungsangebote gibt.

* Samstag, 03. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

KORREKTUR

Bezogen auf das geplante Baugebiet in Hemeln haben im Juni 2019 alle Eigentümer der Fläche, die bebaut werden soll, Verkaufsbereitschaft zugesichert. Wir hatten von 32 Eigentümern berichtet. Diese Zahl ist nicht korrekt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.  tsz

Pressebericht HNA 02.10.2020

Freitag, 02. Oktober 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite

Pläne für neues Baugebiet

In Hemeln sollen acht bis zehn Häuser entstehen

VON THOMAS SCHLENZ

Hemeln – Ein neues Baugebiet soll in der Ortschaft Hemeln entstehen. Der Ortsrat Hemeln hat den Bebauungsplan „Sandweg“ mit großer Zustimmung zur Kenntnis genommen. Am Sandweg, der am nordöstlichen Rand des Mündener Ortsteils Hemeln liegt, soll ein kleines Wohngebiet mit acht bis zehn Baugrundstücken erschlossen werden.

Die Aufstellung des Bebauungsplanes hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Hann. Münden bereits im Dezember 2019 beschlossen. Zudem entschied sich der Ausschuss, ein sogenanntes beschleunigtes Verfahren nach dem Baugesetzbuch anzustreben. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans werde im Westen vom Sandweg begrenzt und umfasse eine Fläche von etwa 45 Metern Tiefe parallel zu diesem, heißt es in der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung.

Nördlich ende es gegenüber der Bebauung am Ginsterweg Nummer 67. Insgesamt weise der Bereich eine Fläche von 0,97 Hektar auf. Die Entwicklung des neuen Baugebiets und damit verbunden die Planung und Erschließung soll von der Firma Kirchner aus Gimte übernommen werden.

Laut Beschlussvorlage der Stadt trägt die Planungs- und Erschließungskosten der Projektentwickler.

„Die bestehenden Infrastruktureinrichtungen des Gemeinwesens und die Dorfgemeinschaft profitieren von einer Stabilisierung der Bevölkerungszahlen“, heißt es in der Vorlage der Stadt.

Noch bis zum heutigen 2. Oktober ist der Entwurf des Bebauungsplanes auf den Webseiten der Stadt Hann. Münden für die Öffentlichkeit einsehbar. Zusätzlich dazu kann er nach telefonischer Voranmeldung im Verwaltungsgebäude der Stadt eingesehen werden. Die abschließende Entscheidung über den Bebauungsplan „Sandweg“ trifft der Mündener Rat.

Hemelns Ortsbürgermeister zeigte sich nach der Sitzung des Hemelner Ortsrates zufrieden über das Projekt.
➔ siehe auch folgender Artikel

Pressebericht HNA 26.09.2020

Samstag, 26. September 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

195 Jahre aktiver Chorgesang

Mitglieder von Concordia Hemeln werden geehrt

Hemeln – Der Männergesangverein „Concordia“ Hemeln von 1860 hat sich zu einem Grillabend getroffen. Dabei wurden drei der anwesenden Sänger, Hans-Werner Dell, Gerhard Voß und Karl-Heinz Peters für viele Jahrzehnte aktiven Chorgesanges geehrt, teilt Thomas Baake, stellvertretender Referent für Öffentlichkeitsarbeit, mit. Bei Hans-Werner Dell sind es 60 Jahre, bei Gerhard Voß 65 Jahre und bei Karl-Heinz Peters 70 Jahre. Die Ehrung nahm Dieter Mergard, Kreisvorsitzende des Sängerkreises Fulda-Werra-Weser (SK FFW) und Beisitzer im Vorstand des Mitteldeutschen Sängerbundes (MSB), vor.

Im Auftrag des Sängerbundes überreichte er Urkunden an die drei Sänger und jeweils eine Ehrennadel.

Pressebericht HNA 25.09.2020

Freitag, 25. September 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Lesung mit Harfenmusik

Anmeldung bis 26. September

Marie Anne Langefeld liest in Hemeln. (Archiv) Foto: Hans-Peter Niesen

Hemeln – Der Verein Kul-Türchen auf dem Liederhof, Trift 24, lädt für Sonntag, 27. September, ab 17 Uhr zu einer Lesung mit Marie Anne Langefeld ein. Sie liest aus dem Buch „Wenn Du geredet hättest“ von Christine Brückner In historischer Gewandung wird sie mal amüsant und frivol, mal nachhaltig und beschwörend Katharina Luther, die Hetäre Megara und Christiane von Goethe zu Worte kommen lassen. Bettina Kallausch spielt dazu zeitgenössische Musik auf der Harfe, teilt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins mit.

Durch Corona-Auflagen bedingt ist eine Reservierung unter Tel. 0 55 44/2 67 98 35 bis Samstag, 26. September (bis 16 Uhr), erforderlich. Die Anzahl der Plätze sind beschränkt. Die Hygieneregeln und auch der Mindestabstand werden eingehalten. Die Veranstaltung findet nur bei trockener Witterung und im Freien statt. Es wird darum gebeten, das bei der Kleidung zu beachten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.  sta

Pressebericht HNA 25.09.2020

Freitag, 25. September 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite

Weserfähre stellt wegen Trockenheit den Betrieb ein

Foto: Bärbel Bobrink/nh

Die Weserfähre steht still. Grund ist die Trockenheit, die den Wasserstand der Weser hat abflachen lassen. Wegen des Niedrigwassers kann sie nicht fahren, das wird auf der Internetseite des Fährbetreibers vermeldet. Von Hemeln nach Veckerhagen im Landkreis Kassel fährt sie normalerweise jeden Tag. Nicht nur Ausflügler, auch Berufspendler frequentieren sie. Der niedrige Wasserstand behindert den Schiffsverkehr über die Weser. Auch das Münder Ausflugsschiff „Weserstein“ kann die Weser momentan nicht befahren. jed

Pressebericht HNA 23.09.2020

Mittwoch, 23. September 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

De Ümmedrunk in Roathiuse

GESCHICHTEN AUF PLATT – Die Hochzeit

Wat was eck upjerejet- weii wolln an duisen Wiekenenne freijen. Niu was et sso weiit. Weii wolln ösek sso langsam mie uisen Truituijen – mein Broaer un mein Schwoger – up’n Wech moaken, domie weii bloat nich toa loate in Roathiuse ankumet.“Nix verchetten?“ froge eck meinen Mann, befur weii ösek in den chlänzenden Hochteidtswogen settet. „Nee,weii hoat alles. De Ringe sind doa un de Koarf fur’n Ümmedrunk stunt oak all in Kofferruume“ ssecht ha. Weii ssind denn oak pünktlich in Roathiuse anekum un de Standesbeamte hett ösek fründlich jechrüsset.

Niu was de Truizermonie vorbeii und weii würn jesetzlich Mann un Frue. Als de Standesbeamte un de Truituijen ösek alles Choate jewünschet harn, hett mein Mann de Inloadunge toam Ümmedrunk uitespruken. De Koarf stunt all doa, faan avjedecket mie en witten Dammastdooke. Mein Mann nümmt den Koarf, packet de Chläsere uit, gucket meck an un denn gucket ha toa mein Broaer.

Mein Broaer springet up un fix was ha wech dur de Dür. „Dat kann nich woar ssein, de Ssekt is nich in Koarf.. Dat fänget joa choat an“ denke eck. De Standesbeamte hett seck villichte jewundert, denn de Chläsere stun’n joa all up’n Dische. Ümme Teidt toa jewinn’n, hett mein Mann sseck wat mie üne ouver de choate Reede un dat historische Truizimmer in Roathiuse vertellt. Et würn kaane taan minuten verchoan, doa kamm mein Broaer mie de Ssektflaschen wier toar Dür rin. Man choat, datt me de Weinhandlunge in de Teigelstrooten kennt! Niu kunn’n weii up uise Ehechlücke drinken, de Ssekt was choat jekeult und schmeckede wunderboar.

Un als weii wier truhiuse in Hemmeln anekum ssind, stunt de Ssekt fur uise Truiunge noch in Keulschranke. Sso chaff et chleick noch en Ümmedrunk. Denn was joa oak boale Polteroabend un an nächsten Doge de kerkliche Truiunge un ne schöne Feijer mie achzich Chästen.

Joahre löter wurd eck öfter moal toam Ümmedrunk in dat Roathiuse inneloaen, ouver en Ümmedrunk in Standesamt chaff et nur aanmoal fur meck – dat was fur ouver virrzich Joahren!!

Irmtraut Gralla aus Hemeln – Foto: Andreas Noll/nh

Info: Haben auch Sie eine amüsante Situation erlebt, die sie auf Platt erzählen möchten? Dann schicken Sie sie an hann.muenden@hna.de oder per Post an Mündener Allgemeine, Kirchstraße 3, 34346 Hann. Münden.

Pressebericht HNA 07.09.2020

Montag, 7. September 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Mit Engagement und Fleiß“

NACHRUF – Feuerwehr trauert um Hemelner Heinrich Peters

Hemeln – Trauer herrscht bei der Feuerwehr und den Hemelner Vereinen, denn am 20. August verstarb überraschend Heinrich Peters, der in Feuerwehrkreisen auch weit über die Grenzen der Stadt und des Landkreises bekannt war.

Heinrich Peters ist am 20. August 2020 gestorben. Foto: Norbert Burkhardt/nh

1963 trat Heinrich Peters in die Freiwillige Feuerwehr Hemeln, zunächst als Zeugwart ein. Auf seine Mit-Initiative wurde im Oktober 1971 die Jugendfeuerwehr Hemeln gegründet. Peters übernahm das Amt des Jugendfeuerwehrwartes und übte dieses auf Ortsebene bis ins Jahr 1986 mit viel Engagement und Leidenschaft aus. Die Feuerwehrkameraden machen deutlich, dass Heinrich Peters die Jugendfeuerwehr und Feuerwehr Hemeln in besonderem Maße geprägt hat. Ohne sein Engagement und Fleiß, wäre diese nicht in diesem Maße gewachsen.

Zeitgleich zu den örtlichen Belangen hatte er die Aufgaben als Stadtjugendfeuerwehrwart übernommen, bis er 1987 die Geschicke der Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Göttingen für 16 Jahre leitete. Im Kreisfeuerwehrverband war Heinrich Peters ebenfalls 16 Jahre lang im Vorstand tätig. Hier wurde er im Jahre 2003 aus diesem Grunde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In Hemeln war er von 1983 bis 2001 als stellvertretender Ortsbrandmeister ehrenamtlich tätig.

Zusammen mit Erich Koch organisierte über viele Jahre hinweg den beliebten Volkslauf „Fest der Füße“. Weiterhin war Heinrich Peters im Freundschaftsclub Lindenbrüder aktiv. Hier war er Gründungsmitglied und Träger der „Diamantenen Vereinsnadel“. Im Jahr 2014 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Heinrich Peters stand bis zu seinem unerwarteten Tode immer als Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite, der gerne sein über die vielen Jahrzehnte gesammeltes Wissen preisgab und immer im Sinne der Feuerwehr gehandelt hat.  zpy

Pressebericht HNA 22.08.2020

Samstag, 22. August 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Hemeln: Pläne für Wohngebiet liegen aus

Hemeln – Am Sandweg in Hemeln sollen laut Informationen der Stadt Hann. Münden acht bis zehn Baugrundstücke entstehen. Der Bebauungsplan Nummer 076 „Sandweg“ wird vom 31. August bis 2. Oktober im Verwaltungsgebäude, Böttcherstraße 2, und auf der Homepage der Stadt einsehbar sein, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.

Das Neubaugebiet entsteht demnach an der Straße Sandweg am nordöstlichen Rand des Mündener Ortsteils. Im Westen wird das Gebiet vom Sandweg begrenzt, im Norden grenzt es an den Ginsterweg Nummer 67.

Das Gebiet umfasst eine Größe von etwa 0,97 Hektar. Insbesondere jungen Familien wolle man mit dem Wohnangebot das Bleiben ermöglichen, so die Stadt.

Die Unterlagen können auch während der Dienststunden im Verwaltungsgebäude, Böttcherstraße 3, 2. Stock, Zimmer 208/209, Fachdienst Stadtplanung und Fachdienst Umwelt, nach telefonischer Vereinbarung eingesehen werden.

Der Fachdienst Stadtplanung gibt die Möglichkeit, sich unabhängig von der Frist über das Vorhaben zu informieren. Stellungnahmen können während der Auslegungszeit schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen werden bei der Beschlussfassung nicht berücksichtigt.  kim

hann.muenden.de

Pressebericht HNA 22.08.2020

Samstag, 22. August 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite & Lokales

Nach Rettungsaktion: Minischwein Moses hat ein neues Zuhause gefunden

Foto: Theresa Lippe

Das etwa zwölf Wochen alte, rosafarbene Minischwein Moses wurde vergangene Woche von seinen Besitzern im Schedetal in einem Karton ausgesetzt. Der Tierschutzverein Hann. Münden hat das kleine Ferkel in einer knapp 90-minütigen Rettungsaktion nahe der Bundesstraße 3 auf Höhe der Klusteichen eingefangen. Das Ferkel ist kastriert, trägt keine Ohrmarke und hat keine Angst vor Menschen. Die neue Besitzerin geht deshalb davon aus, dass das Tier von einem Züchter stammt und seine Vorbesitzer ihn wie einen Hund im Haus halten wollten. Im Garten eines Bauernhofs in Hemeln hat Moses nun ein neues, artgerechtes Zuhause gefunden. tli

Minischwein Moses hat ein neues Zuhause

Zwölf Wochen altes Ferkel wurde im Schedetal ausgesetzt und vom Tierschutzverein gerettet

VON THERESA LIPPE

Happy End in Hemeln: Minischwein Moses hat auf dem Bauernhof bei Sarah Osenbrück in Hemeln ein neues, artgerechtes Zuhause gefunden. Foto: Theresa Lippe

Hemeln/Schedetal – „Ein Schwein allein im Wald“. So beschreibt Nicole Herthum vom Tierschutzverein Hann. Münden die prekäre Situation, in der sich ein Minischwein vorige Woche im Schedetal befand.

Moses, so wurde das kleine, etwa zwölf Wochen alte Ferkel inzwischen getauft, wurde von seinen Besitzern in einem Karton im Schedetal ausgesetzt. Donnerstag vor einer Woche wurde es nahe der Klusteiche gesichtet. Durch eine Meldung im sozialen Netzwerk Facebook wurde der Tierschutzverein Hann. Münden auf das Minischwein aufmerksam und rückte gegen 17 Uhr zur „schwierigen Einfangaktion“ aus, berichtet Herthum.

Nicole Herthum, Vorsitzende des Tierschutzvereins Münden, beschreibt die Rettungsaktion im Schedetal: Rund anderthalb Stunden habe es gedauert, das Tier einzufangen. „Zu unserem Entsetzen lief das Ferkel bereits an der verkehrsreichen B 3 herum.“

Mit vereinten Kräften, drei Bananen und einer Handvoll gespendeter Johannisbeeren eines Radfahrers ließ sich Moses schlussendlich unter lautem Quieken einfangen. „Kaum saß er in der Box, mampfte er glücklich weiter seine Bananen“, so Herthum.

Zunächst herrschte Unklarheit, ob das Schweinchen entlaufen war oder ausgesetzt worden sei, erklärt sie. „Aber es trägt keine Ohrmarke. Und nach zahlreichen Telefonaten war klar, dass jemand das Tier ausgesetzt haben muss.“

Bereits Donnerstagabend fand Moses sein neues Zuhause: Sarah Osenbrück nahm das kleine Ferkel auf. Sie und ihr Mann betreiben einen Bauernhof in Hemeln. „Wir haben den Kleinen Moses getauft, der wurde schließlich auch ausgesetzt“, erklärt Sarah Osenbrück die Namensgebung. Es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Direkt hätte sie gewusst, dass sie das Minischwein nicht nur übergangsweise zur Pflege aufnehmen würde, sondern ihm ein dauerhaftes Zuhause geben wollte.

„Das Tier ist kastriert und hat keine Angst vor Menschen, ich gehe davon aus, dass es von einem Züchter stammt und die Besitzer ihn als Haustier halten wollten“, sagt sie. Doch ein Schwein sei eben kein Hund. „Vermutlich haben sie das schnell gemerkt und ihn dann einfach ausgesetzt.“ Moses hatte Sonnenbrand, ein paar Kratzer an seinem Bauch und etwa 40 Zecken, die Sarah Osenbrück alle entfernt hat: „Ansonsten ging es ihm aber gut, er war nicht abgemagert“, sagt sie.

Die Frau aus Hemeln hat Erfahrung in der Haltung von Minischweinen. In ihrem Garten leben bereits die Schweine-Schwestern Elli und Ulla. Die beiden sind bereits vier Jahre alt und ausgewachsen: „Moses ist noch zu klein, um im selben Gehege zu wohnen“, erklärt sie die abgetrennten Bereiche. Häuschen, Planschbecken, Sonnensegel und eine Matschecke zum Suhlen hat das Ferkel jetzt zur freien Verfügung – Moses geht es bei Sarah Osenbrück sau gut.

Für Minischwein Moses gab es also ein Happy End: Er darf für den Rest seines Lebens auf dem Bauernhof der Familie Osenbrück leben. Zwar sei relativ eindeutig, dass Moses ein Minischwein sei, aber selbst wenn er sich irgendwann als Mastschwein entpuppen sollte, „geschlachtet wird Moses auf keinen Fall“, versichert Sarah Osenbrück.

Minischwein Moses freut sich über seine Leibspeise Weintrauben. Dafür klettert er sogar der Volontärin aufs Knie. Foto: Theresa Lippe

Pressebericht HNA 20.08.2020

Donnerstag, 20. August 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Musik vom Kollektiv

Anmeldung bis 22. August: Konzert am Sonntag im Liederhof

Duo Klas­sick mit Mal­te Me­kif­fer (Kla­vier) und Na­than Lan­ge (Flö­te) spielt in Hemeln. Fo­to: Wolf­ram Frei­ling/nh

Hemeln – Das Haus am Walde Kollektiv (HAWK) aus Bad Arolsen gastiert am Sonntag, 23. August, ab 17 Uhr im Liederhof in Hemeln, Trift 24.

Als „Duo Klassick“ präsentieren sie am Sonntag auf Einladung des Vereins Kul-Türchen im Liederhof ein Cross-over-Programm, mit eigenwilligen Interpretationen von Komponisten wie Fréderic Chopin, Sergej Prokofiev, und Johann Nepomuk Hummel, so heißt es in der Einladung. Die Veranstalter versprechen ein musikalisch-aufregendes Erlebnis. Das Programm dauert eine gute Stunde, teilt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins mit.

Zu dem Kollektiv HAWK heißt es vom Verein, dass die jungen Musiker zusammen unter einem Dach in den Wäldern Nordhessens wohnen würden. Zu ihrer musikalischen Bandbreite zählten Barock und Klassik. Dazu kommen Klezmer und Hip-Hop bis hin zu Ragtimes.

Beim Konzert werden die aktuellen Corona-Regeln geachtet und es findet im Freien und nur bei trockenem Wetter statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Künstler wird gebeten. Ein Besuch ist nur mit Anmeldung möglich, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen. Anmeldungen werden bis Samstag, 22. August, 14 Uhr, erbeten unter Tel. 0 55 44/2 67 98 35.  sta

Pressebericht HNA 13.08.2020

Donnerstag, 13. August 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Ein klarer Wettbewerbsnachteil“

Der Fußballförderverein Hemeln fordert den Bau eines Kunstrasenplatzes

Der Fußballförderverein Hemeln fordert den Bau eines Kunstrasenplatzes
Wünschen sich einen Kunstrasenplatz: Heiko Beuermann (von links), Nikolas Grimme (Kassenwart), Peter Schucht, Thomas Baake (erster Vorsitzender), Sebastian Kühne, Helmut Brossok, Michael Rudolph (Schriftführer), Philipp Pape (Beisitzer), Günter Schäfer (Ehrenmitglied), Monika Gronemann, Tobias Kühne (Spartenleiter Fußball des TSV „Jahn“ Hemeln) und Arnd Rode. Nicht auf dem Foto befindet sich Martin Neumann (Beisitzer). Foto: Martin Neumann/NH

Hemeln – „Braucht Hann. Münden einen Kunstrasenplatz?“ – diese Fragen stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Fußballfördervereins Hemeln (FFVH), zu der vor Kurzem auf dem Sportplatz eingeladen wurde.

Die 13 anwesenden Vereinsmitglieder waren sich einig, dass das Fehlen eines Kunstrasenplatzes ein klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mannschaften aus Göttingen und dem Umland sowie aus dem Eichsfelder und Harzer Bereich sei, da diese so einen Untergrund bereits nutzen könnten. Der Grund: Auf solch einem Platz könne ganzjährig und witterungsunabhängig dem Trainings- sowie Punktspielbetrieb nachgegangen werden. Es gebe damit eine Schieflage in Bezug auf die vorhandenen Kunstrasenplätze zu Ungunsten des südlichen Kreisgebietes.

So sehe der Förderverein laut Mitteilung dringenden Handlungsbedarf und fordert, die Stadt Hann. Münden dazu auf, einen Kunstrasenplatz in zentraler Lage – wie zum Beispiel auf dem Rattwerder – zu planen, es werde vom Verein als eins der wichtigsten zukünftigen sportpolitischen Ziele der Kommune angesehen. Der Platz solle dann allen in fußballspielenden Sportvereinen aus der Kernstadt und den Ortsteilen zur Verfügung stehen. Die Mitglieder des Fußballfördervereins schlagen den Entscheidungsträgern vor, mögliche Fördertöpfe auf Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebenen zu prüfen, sowie zu privaten Spenden aufzurufen, damit trotz „vorhandener kommunaler Verschuldung ein Kunstrasenplatz in Hann. Münden dennoch realisiert werden kann.“

Vorstandsmitglied Michael Rudolph stellte dazu fest, dass ein „Hand in Hand“ im Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Rat und den fußballspielenden Vereinen nötig sei. Im Verlauf der Jahreshauptversammlung bedankte sich Vorsitzender Thomas Baake bei seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit, die aufgrund der aktuellen Situation im vergangenen halben Jahr hauptsächlich über das Telefon und die Sozialen Medien ablief.

Darüber hinaus ging sein Dank an die Vereinsmitglieder die durch ihre Mitgliedschaft und den damit verbundenen Beiträgen dabei helfen, den Fußballsport in Hemeln zu unterstützen. Ein besondereres Lob ging dabei an Philipp Pape, der die vereinseigene Kleinfeldbande bei sich zu Hause eingelagert hat. Er wurde zudem für den kurzfristig aus dem Vorstand ausgeschiedenen Beisitzer Matthes Wolff einstimmig als neuer Beisitzer bis zu den satzungsgemäß anstehenden Neuwahlen nachgewählt. meb

Pressebericht HNA 10.08.2020

Montag, 10. August 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Einkehr am Weser-Radweg

GESCHICHTEN AUS DEM GASTHAUS – Die Klostermühle Bursfelde zieht Ausflügler an

VON PER SCHRÖTER

Inhaber Thomas Elmers hat dem Gasthaus Zur Klostermühle in den vergangenen 20 Jahren seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Fotos: Per Schröter

Bursfelde – Wer im Niemetal unterwegs ist und richtig gut essen gehen will, der kommt am Gasthaus „Zur Klostermühle“ in Bursfelde nicht vorbei. Dabei ist es nicht nur die exzellente Küche, die Einheimische und Ausflügler gleichermaßen anlockt, sondern auch die exponierte Lage direkt an der Weser.

Bereits 1899 erbaut, diente das rote Backsteingebäude zunächst dem gegenüberliegenden Klostergut als Kornmühle. Das Mühlrad, mit dem das in der Klosterbachstube verwendete Korn gemahlen wurde und von dem heute nichts mehr zu sehen ist, wurde von einem Nebenarm der Nieme angetrieben.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Mühle nicht mehr gebraucht und ab etwa 1920 hielt die Gastronomie Einzug in das Gebäude, das dann viele Jahrzehnte auch als Poststelle für das heute gerade einmal 40 Einwohner zählende Dörfchen diente.

1997 übernahm Thomas Elmers die Regie in der Klostermühle. „Damals habe ich noch studiert, war nebenbei in der Gastronomie tätig und in Göttingen Geschäftsführer eines Restaurants, das vor allem im Winter gut lief“, erzählt er. Auf der Suche nach einem zweiten Objekt, mit dem man in den Sommermonaten Geld verdienen konnte, seien er und sein damaliger Geschäftspartner auf die zuvor seit einem Dreivierteljahr leer stehende Klostermühle gestoßen.

Sie schlugen zu, zerstritten sich aber wenig später und gingen fortan getrennte Wege. Elmers blieb in Bursfelde und machte die Klostermühle alleine zu dem, was sie heute ist.

„Auch wenn wir ziemlich weit ab vom Schuss liegen, war mir eines von vornherein klar: Hier direkt an der Weser und am Weser-Radweg im Sommer die Terrasse voll zu bekommen, ist kein Kunststück“, sagt Thomas Elmers. Dafür würde es allein schon reichen, Kaffee, Kuchen und eine gute Currywurst mit Pommes anzubieten. Kopfzerbrechen habe ihm jedoch die kalte Jahreszeit bereitet. „Wenn man sich da nichts einfallen lässt, würde man hier stehen und nichts würde sich bewegen“, sagt er. Also musste die Speisekarte anders sein als in einem gewöhnlichen Landgasthaus. „In der ersten Zeit haben wir mit Spezialitätenwochen gearbeitet und in der Vorweihnachtszeit unsere inzwischen weithin bekannte halbe Ente angeboten“, erzählt der 52-Jährige.

Das rote Backsteingebäude war einst als Kornmühle für das gegenüberliegende Klostergut Bursfelde gebaut worden. Es liegt zwischen Glashütte und Oedelsheim.

Sei die Speisekarte anfangs noch „eher rustikal“ ausgerichtet gewesen, mutet sie inzwischen beinahe schon exotisch an. Von der asiatischen Currysuppe über gebackene Schafskäseröllchen und gefüllte Reispapiertaschen bis zum vegetarischen Tempeh-Burger ist hier für Freunde der ausgefallenen Küche alles dabei.

Currywurst, Holzfällersteak, Wildschweinbraten, diverse Schnitzelgerichte und andere Klassiker sorgen dafür, dass wirklich für jeden Gaumen etwas dabei ist. Und dabei versuche man, „wo immer es geht“ regionale und sogar bio-zertifizierte Produkte zu verwenden.

Damit es im Service rund läuft und die Gäste nicht allzu lange auf ihr Essen warten müssen (immerhin bietet die Klostermühle drinnen wie draußen jeweils rund 100 Plätze), beschäftigt Thomas Elmers ein ungewöhnlich großes Team von vier festangestellten Köchen, zwei festangestellten Servicekräften und zahlreichen Aushilfen. „Ich habe festgestellt, dass es einfach viel besser funktioniert, je mehr Menschen arbeiten“, sagt er.

Elmers selbst ist in der Klostermühle der „Hansdampf in allen Gassen“. Neben seiner Haupttätigkeit als Geschäftsführer mit den damit verbundenen Büroarbeiten ist er auch Hausmeister und hilft bei Bedarf in der Küche, hinter der Theke und auch im Service aus.

„Ich habe vor, das so lange zu machen, wie es mir noch Spaß macht“, sagt Elmers. Und dass er den hat, merkt man dem Klostermühlen-Chef deutlich an.

klostermuehle-bursfelde.de

Pressebericht HNA 25.07.2020

Samstag, 25. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Titelseite

Neue Serie: Gasthäuser im Altkreis Münden

Foto: Thomas Schlenz

Wenn draußen die Sonne scheint, ist es eines der Top-Ausflugsziele im Altkreis: das Gasthaus „Zur Fähre“ im Mündener Ortsteil Hemeln. Rad- und Motorradfahrer aus nah und fern geben sich auf der von alten Bäumen geschützten Terrasse mit Blick auf die Weserfähre nach Veckerhagen ein Stelldichein. Obwohl immer mehr Dorfgaststätten in Deutschland aufgeben, gehört ein Gasthaus nach wie vor fest zum Ortsbild vieler Dörfer in der Region. Aus diesem Grund haben wir einige der Gasthäuser im Altkreis besucht und stellen sie in loser Folge vor. Den Auftakt macht das Gasthaus „Zur Fähre“ in Hemeln (hinten rechts im Bild). tsz

Samstag, 25. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Das lauschige Plätzchen am Fluss

GESCHICHTEN AUS DEM GASTHAUS – Zur Fähre in Hemeln

VON THOMAS SCHLENZ

Führt den Betrieb in dritter Generation: Andreas Bohle vor dem Eingang des Gasthauses „Zur Fähre“ in Hemeln. Foto: Thomas Schlenz

Gasthäuser gehören zum Bild eines Dorfes dazu. Und doch sinkt die Zahl der Gaststätten im Land. In loser Folge stellen wir Gasthäuser aus dem Altkreis Münden vor. Heute: Zur Fähre in Hemeln.

Hemeln – An der schmalen Straße zur Weserfähre nach Veckerhagen steht ein altes Fachwerkhaus. „Zur Fähre“ heißt es dort schlicht in Frakturschrift über dem Eingang. Durch eine wuchtige Tür geht es hinein. Rechter Hand öffnet sich die Gaststube.

Mit den dunklen Holzmöbeln wirkt es fast, als sei hier die Zeit stehen geblieben. Gedanken an lange Kneipenabende, an lustige Gespräche und Geselligkeit werden wach. „Was darf es sein?“, fragt Andreas Bohle hinter dem Tresen.

Der 51-Jährige führt die Gaststätte bereits in dritter Generation. „Der Großvater hat das Haus 1933 gekauft“, erzählt Bohle stolz. Eigentlich habe er selbst gar nicht Gastwirt werden wollen, gesteht Bohle. „Ich bin als Kind da reingewachsen, habe Eis verkauft, das es damals nur in den Gasthäusern gab, Geschirr gespült.“ Später, als Jugendlicher, kam die Zubereitung von Eierspeisen und des Strammen Max, eine Spezialität des Hauses, hinzu.

Wer in dieser Gaststätte einkehrt, erwartet keinen Schnickschnack. „Bei uns finden alle etwas, auch Menschen, die nicht so viel Geld haben“, betont Bohle. Getränke und Essen in einer urigen Kulisse zu bezahlbaren Preisen: Gäbe es das Idealbild eines typischen Gasthauses nicht, dann würde man hier fündig werden. Und das kommt an: An schönen Sommertagen ist die Terrasse unter dem alten Baumbestand mit Blick auf die Weserfähre voll besetzt. „Viele Motorradfahrer, aber auch immer mehr Radfahrer, die auf dem Weserradweg unterwegs sind, kehren bei uns ein“, sagt Andreas Bohle. Aktuell helfen ihm zwei Festangestellte und sechs bis sieben Aushilfskräfte.

Früher war das Gasthaus insbesondere bei Studenten sehr beliebt, sogar Altkanzler Gerhard Schröder, bekannter Absolvent der Göttinger Universität, soll hier regelmäßig eingekehrt sein, erzählt man sich. Für die Dorfbewohner Hemelns dient das Gasthaus heute noch als beliebter Treffpunkt: Skat- und Doppelkopfspieler sind hier noch nicht ausgestorben, auch wenn die Zahl der Kartenspieler gesunken ist. Vor allem im Winter finden auch kleinere Vereinsfeiern statt: „Der Männergesangverein wurde 1860 hier gegründet, demnach muss es schon vor der Übernahme durch die Großeltern ein Gasthaus gegeben haben“, sagt Bohle, der schätzt, dass das Haus um 1750 erbaut wurde.

Da es sich um das am tiefsten gelegene Haus im Dorf handele, sei es dreimal vom Hochwasser heimgesucht worden. Wie andere Gastwirte auf dem Dorf habe die Familie früher auch von der Landwirtschaft gelebt, erzählt Bohle. Im Laufe der Jahre sei die aber immer unwichtiger geworden und zugunsten der Gastwirtschaft zurückgetreten, bis man sie ganz aufgegeben habe.

Die Corona-Pandemie ist am Gasthaus „Zur Fähre“ nicht vorübergegangen: „Wir haben am 20. März die letzten drei Stammgäste nach Hause geschickt und dann am 11. Mai wieder aufgemacht“, erklärt Andreas Bohle. Während andere Restaurants einen Lieferservice einrichteten, verzichtete Bohle darauf. „Das hätte sich nicht rentiert“, sagt er. Da seine Terrasse viel Platz bietet, hat er mit den notwendigen Abständen bisher wenig Probleme. So kann man es wieder genießen, das lauschige Plätzchen am Fluss.

Pressebericht HNA 23.07.2020

Donnerstag, 23. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Posaunentrio spielt im Liederhof

Hemeln – Zu einem Konzert mit dem Kasseler Posaunentrio „Zug um Zug“ lädt der Verein „Kul-Türchen“ im Liederhof, Trift 24, für Sonntag, 26. Juli, ein. Bereits um 12 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Trio, das schon vor zwei Jahren zu Gast beim Kul-Türchen war, teilt der Vorsitzende des Vereins Peter Leppin mit.

Seit 2014 spielen Martina, Drago Sandor und Helmut Schäfer hoch ambitioniert Bass- und Tenorposaunen, heißt es in der Ankündigung. Die Gäste erwartet ein buntes Programm mit bekannten Melodien: Evergreens, Popballaden, Volksmusik und jazziges.

In einer Pause gibt es Suppen, mit und ohne Fleisch. Durch die Coronapandemie gibt es nur eine begrenzte Anzahl Plätze. Die Hygieneregeln und auch der Mindestabstand werden eingehalten.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Eine Reservierung bis Samstag, 25. Juli, 16 Uhr, ist dringend erforderlich: Tel. 0 55 44/2 67 98 35 oder per Mail gabrieleppin@gmx.de. Das Konzert findet nur bei trockenem Wetter statt.  pgl

Pressebericht HNA 20.07.2020

Montag, 20. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Trauer um Multifunktionär

NACHRUF – Hemelner Roland Berndt war in vielen Vereinen aktiv

Roland Berndt ist am 26. Juni gestorben. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Die Hemelner Dorfgemeinschaft trauert um einen ihrer Engagiertesten. Am 26. Juni verstarb nach schwerer Krankheit der weit über die Hemelner Ortsgrenzen hinaus bekannte „Multifunktionär“ Roland Berndt im 79. Lebensjahr.

Bereits 1973 trat er in den TSV „Jahn“ Hemeln ein und wurde zwei Jahre später für zwölf Monate Sparten- und Übungsleiter Basketball. Gleichzeitig übernahm er das Amt des Vorsitzenden, 28 Jahre lang. In diese fast drei Jahrzehnte währende Amtszeit fiel unter anderem auch der Bau der neuen Hemelner Sporthalle am Sandweg, für deren Erstellung er sich stark einbrachte. Unter seiner Regie gründeten sich mehrere neue Sparten im Verein, die Mitgliederzahl stieg auf über 500 an.

Aber Berndt engagierte sich nicht nur für den Sport. So war er auch zehn Jahre Vorsitzender des Mündener Tanzclubs. Weiterhin führte er vier Jahre lang als Vorsitzender die berufliche Interessensvertretung, den Bund deutscher Forstleute im Deutschen Beamten Bund auf Landesebene. Auch dem Förderverein der heutigen Drei-Flüsse Realschule stand er als Vorsitzender zwölf Jahre lang zur Verfügung. Im DRK Ortsverein Hemeln war er aktives Mitglied und sechs Jahre lang im Vorstand. Im Sozialverband Deutschland, Ortsverband Hemeln führte er als stellvertretender Vorsitzender nach dem Tod des Vorsitzenden für eineinhalb Jahre kommissarisch den Verband und war bis zu seinem Tod zweiter Vorsitzender. Dem Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ Hemeln gehörte Roland Berndt ebenfalls als Mitglied an und war hier im Kreise seiner Clubkameraden ein immer gern gesehener Lindenbruder.

Nachdem er sich vom Vorsitz des TSV zurückgezogen hatte, wurde er beim Männergesangverein „Concordia“ Hemeln von 1860, dem er bereits 2001 beigetreten war, als Sänger aktiv. Kurze Zeit später übernahm er das Vorstandsamt des Schriftführers, 2011 wählten ihn seine Sangesbrüder dann zum Vorsitzenden. Dieses Ehrenamt bekleidete er neun Jahre lang, bis zu seinem Tod.

Er wirkte als Laienschauspieler beim Theaterverein Bühnenfreunde in einigen Theaterstücken mit. Weiterhin schloss er sich dem Kultur- und Naturförderverein Hemeln an, um dessen Vereinsziele zu unterstützen. Auch dem Trägerverein der Hemelner Dorfgemeinschaftsanlagen gehörte Berndt seit dessen Gründung an. Drei Jahre war er Vorsitzender des Kulturausschusses Hemeln, über 50 Jahre, bis zu seinem Tod gehörte er der SPD an, im SPD-Stadtbezirk Hemeln bekleidete er für einige Jahre die Ämter eines Beisitzers und des Kassenwartes. Als Dank für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und sein Wirken für die Allgemeinheit erhielt Roland Berndt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen: Ehrenvorsitzender und Goldene Verdienstnadel des TSV „Jahn“ Hemeln (eine der höchsten Auszeichnungen, die der Verein vergibt), Silberne Ehrennadel der Ortschaft Hemeln.

Auf Anregung des TSV wurde ihm für sein jahrzehntelanges gesellschaftliches Engagement im Oktober 2009 vom Bundespräsidenten Horst Köhler die höchste zivile Auszeichnung, die der Staat vergibt, das Bundesverdienstkreuz in der Stufe „am Bande“, verliehen.

Die Hemelner wissen, was Roland Berndt über Jahrzehnte in den Hemelner Vereinen, Verbänden und Gremien ehrenamtlich geleistet hat und sind ihm dankbar dafür. Sein Andenken wird allen Hemelnern in ehrenvoller Erinnerung bleiben.  zpy

Pressebericht HNA 16.07.2020

Donnerstag, 16. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Abschiedsfeier mit Abstand

Schulen im Altkreis Münden ziehen Schuljahres-Bilanz

Altkreis Münden – Heute beginnen für die Schüler in Niedersachsen die Sommerferien. Damit geht ein außergewöhnliches Schuljahr zu Ende. Im März suchten Schüler, Eltern und Lehrer nach Wegen, zu Hause zu lernen. Im April kehrten die ersten Klassen in die Schulen zurück. Seit Juni waren alle Schüler wieder anwesend. Nach den Ferien soll laut Kultusministerium ein weitestgehend normaler Unterricht stattfinden können. Die Schulen ziehen ein Fazit der vergangenen Monate und werfen einen Blick auf die Zeit nach den Sommerferien.

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Hemeln

In der Grundschule Hemeln werden nach den Ferien acht Erstklässler eingeschult. Wegen Corona läuft die Planung allerdings anders als gewohnt. „Der Gottesdienst wird bei gutem Wetter im Freien stattfinden“, sagt Daniela Banzhaf, Schulleiterin. Die Schüler und ihre Verwandten können so gemeinsam die Einschulung feiern.

Die Situation sei trotz Corona unproblematisch: „Wir haben große Klassenzimmer und wenige Kinder. Es können alle mit ausreichend Abstand sitzen“, sagt Banzhaf.

Insgesamt 36 fünf* Viertklässler wurden an der Grundschule Hemeln verabschiedet. Eine Abschlussfeier mit Tanz und Gesang gab es nicht. Stattdessen organisierte die Schulleiterin einen Eiswagen für die Kinder, zum Abschied wurden Luftballons steigen gelassen. „Gruppenfotos als Erinnerung konnten wir keine machen. Deshalb hat jedes Kind einen Bilderrahmen gehalten, mit dem es fotografiert wurde“, so die Schulleiterin. Daraus soll eine Collage entstehen.

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kim/til/jed

* Samstag, 18. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales
Weniger Viertklässler
KORREKTUR
Wir hatten am 16. Juli berichtet, dass in der Grundschule Hemeln 36 Kinder die vierte Klasse abgeschlossen hätten. Insgesamt bestand die vierte Klasse der Schule im jetzt abgeschlossenen Schuljahr aus fünf Kindern. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.  tli

Pressebericht HNA 16.07.2020

Donnerstag, 16. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Sein Herz schlägt für die Botanik

Volker Meng ist Hann. Mündens erster Klimaschutzbeauftragter

VON THERESA LIPPE

Im Grünen fühlt er sich am wohlsten: Mündens erster Klimaschutzbeauftragter Volker Meng im Interkultureller Garten am Tanzwerder. Foto: Theresa Lippe

Hann. Münden – Er sitzt zurückgelehnt, die Hände gefaltet und auf der Tischplatte abgelegt. Volker Meng ist Hann. Mündens erster Klimaschutzbeauftragter. An seinem rechtem Ringfinger glänzt ein schmaler goldener Ehering, am linken Ohrläppchen ein kleiner Ohrring.

Anfang Juli hat er sein Amt angetreten: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, sagt der Mann, der ein großes Herz für Botanik hat.

Seit 18 Jahren lebt Meng mit seiner Frau Reinhild in Hemeln. Die zwei erwachsenen Söhne Moritz und Constantin sind bereits ausgezogen. „Als wir damals das Haus gekauft haben, entschied sich meine Frau für das Gebäude, ich mich für den Garten“ scherzt er.

Auf 1550 Quadratmetern kann sich Meng seitdem verwirklichen. „Zu Beginn haben die Nachbarn häufig über meine blühende Wiese gescherzt und gefragt, ob mein Rasenmäher kaputt sei“, erzählt er grinsend. Aber ein perfekter Englischer Rasen sei einfach nicht nach seinem Geschmack.

Mündens Klimaschutzbeauftragter wurde in Höxter, Nordrhein-Westfahlen geboren. Seine Liebe für Grün- und Blühpflanzen begleitet ihn schon seit der Kindheit: „Ich habe mit meiner Oma Kräuter für Tee gesammelt, Wildäpfel für Gelee gepflückt und hatte meinen eigenen kleinen Gemüsegarten, in dem ich mich austoben konnte.“ Diese Erfahrungen haben ihn positiv geprägt und seinen Berufswunsch schon früh gefestigt. Und so absolvierte Meng von 1973 bis 1976 eine Gärtnerlehre.

Auf die Frage, ob er in seiner Schulzeit mal in Erwägung gezogen habe, beispielsweise Betriebswirtschaftslehre zu studieren, antwortet er lachend: „Nein, ich wusste schon als Kind, dass ich in die Botanik will. Um die BWL kümmert sich mein Sohn Constantin.“ Von 1980 bis 1984 studierte Meng Gartenbau in Weihenstephan, Oberbayern. 1993 wurde er dann Technischer Leiter vom Forstbotanischen Garten der Universität Göttingen, wo er inzwischen seit 27 Jahren tätig ist. Dort beschafft er beispielsweise Pflanzenmaterial für Lehre und Forschung, bearbeitet Anfragen zur Pflanzenbestimmung, unterrichtet auch Studenten in Pflanzenkunde.

Wenn Meng über Botanik spricht, leuchten seine Augen, man merkt ihm seine Begeisterung an. Als er nach seinen Lieblingspflanzen gefragt wird, gestikulieren die sonst ruhigen Hände: „Ich habe eine Geophyten-Macke“, sagt er und schmunzelt. Im nächsten Atemzug erklärt er im Detail, was das eigentlich ist. Die Kurzfassung: Blumen wie beispielsweise Schneeglöckchen und Krokusse. „Die liefern eine richtige Blütenshow ab“, schwärmt Meng.

In seiner Freizeit und für die Arbeit verreist er gerne: „Immer an verschiedene Orte, sonst wird es langweilig.“ Doch diesen Sommer fällt der Urlaub coronabedingt aus. Meng will die Zeit stattdessen in seinem Garten nutzen, um Dachbegrünung auf einem Schuppen anzubringen. „Den ein oder anderen Tagesausflug werden meine Frau und ich aber sicher trotzdem machen.“

In seiner zunächst sechsjährigen, ehrenamtlichen Position als Klimaschutzbeauftragter will der passionierte Kanufahrer seinen Fokus darauf legen, das Stadtklima zu verbessern. Er möchte dafür verschiedene Baumarten und mehr Straßenbegleitgrün pflanzen.

Pressebericht HNA 14.07.2020

Dienstag, 14. Juli 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Fei­er­stim­mung auch oh­ne Kir­mes

Musikexpress zog in Hemeln von Haus zu Haus und spielte für die Bewohner

Die Frau­en und Män­ner des Mu­sik­ex­press lie­ßen vor den Häu­sern in Hemeln Kir­mes­stim­mung auf­kom­men. Fo­to: Pe­tra Sie­bert

Hemeln – Ein wenig Feierlaune herrschte am Sonntag in Hemeln. Bereits beim Einfahren ins Dorf fielen die Ortsfahnen auf, die an vielen Häusern befestigt waren. Eigentlich hätte der Weserort an dem Wochenende Kopf gestanden, denn es wäre das traditionelle Kirmeswochenende gewesen, das coronabedingt abgesagt wurde. Doch um die Bewohner ein wenig in Stimmung zu bringen, hatten Vorstand und Mitglieder des Musikexpress Hemeln beschlossen, das Gesundheiten spielen trotzdem zu organisieren.

Unter Einhaltung der Vorgaben und Hygienevorschriften zogen die Musiker durch die Straßen, blieben an den Häusern stehen und brachten Ständchen. Anschließend ließen sie die Bewohner, die vor ihren Häusern standen, namentlich hochleben. Als Dankeschön wanderte so mancher Euro in die Spendenbox, die an einer Teleskopstange befestigt war. Und einen guten Schluck gab es außerdem an einigen Gartenzäunen. Vorher und hinterher kamen von Nachbar zu Nachbar nette Gespräche zustande und es wurden Neuigkeiten ausgetauscht. „Das ist besonders für unsere älteren Menschen eine gute Gelegenheit, mal wieder Kontakt zu finden“, sagte Ortsbürgermeister Alfred Urhahn.

Und die haben, wie alle anderen Menschen des Ortes auch, die lockere Atmosphäre, die Musik und die gute Stimmung genossen. Denn die Hemelner lassen sich nicht unterkriegen. Auch in Krisenzeiten halten die Menschen zusammen und machten das Beste draus. Einige Radler, die den Weserradweg nutzen, blieben stehen und äußerten ihre Freude über die Aktivität in Hemeln.

„Auch für die Musiker ist es wichtig, mal wieder gemeinsam zu musizieren, wenn auch unter anderen Bedingungen“, betonte Frank Baake, Vorsitzender des Musikexpress.  zpy

Pressebericht HNA 24.06.2020

Mittwoch, 24. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Hobbygärtner werden aufs Korn genommen

„Kul-Türchen“ lädt zu Gartenlesung

Hemeln – Der Verein „Kul-Türchen“ im Liederhof, Trift 24, lädt zu einer Gartenlesung für Sonntag, 28. Juni, ab 15 Uhr nach Hemeln ein, teilt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins, mit. „Hier wächst nichts“, heißt der Titel der Lesung mit Margret Jäckle und Nortrud Riemann, Die beiden Autoren Jörg Pfenningschmidt und Jonas Reif lassen kein gutes Hälmchen an den Hobby-Gärtnern und ihrem „grünen Elend“.

So ironisch, humorvoll und „böse“ wird laut Mitteilung selten diese verquere Welt aufs Korn genommen, politisch nicht immer korrekt, aber sehr unterhaltsam und anregend. Man könne gespannt sein auf „gesteinigte“ Vorgärten, „geföhnten“ Rasen und andere Kuriositäten aus der Welt der Menschen mit dem „grünen Daumen“. Der Veranstalter weist darauf hin, dass ein Besuch der Gartenlesung nur mit vorherige Anmeldung und Reservierung von Sitzplätzen möglich ist. Die Mindestabstände und Hygieneregeln müssen jederzeit eingehalten werden und nur am Platz kann auf das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes verzichtet werden. Die Lesung findet nur bei trockenem Wetter und unter freiem Himmel statt. Kaffee und Kuchen werden gegen Spende angeboten.

Der Eintritt zur Lesung ist frei, um eine Spende wird gebeten.  sta

Pressebericht HNA 22.06.2020

Montag, 22. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ziel: 1500 Kilometer mit dem Fahrrad

Frank Bade ist der Stadtradeln-Star vom Mündener Ruderverein

Hann. Münden/Hemeln – 1500 Kilometer – das ist das Ziel von Frank Bade aus Hemeln. Diese Strecke will er während der Aktion Stadtradeln mit dem Fahrrad zurücklegen. Die Hälfte hat er bereits geschafft, und für den Rest bleibt ihm noch Zeit bis zum 28 Juni.

Bei 780 Kilometern stand der Kilometerzähler an seinem E-Bike am Donnerstag. Damit ist er bei seinen Mitstreitern vom Ruderverein, insgesamt 24 Mitglieder machen mit, der Stadtradeln-Star. Bereits am 7. Juni, zum Auftakt der diesjährigen Challenge, hatte Frank Bade, der Hauswart des Rudervereins ist, seinen Autoschlüssel an den Vereinsmanager Thomas Kossert übergeben. Der 58-Jährige kündigte an, drei volle Wochen auf sein Auto verzichten zu wollen. Bereits nach der Hälfte der Zeit habe er damit mehr als 100 Kilogramm des klimaschädlichen Kohlendioxids eingespart, hat Thomas Kossert ausgerechnet. „Da ich in Hemeln und nicht direkt in der Stadt wohne, war das Auto bislang das selbstverständliche Fortbewegungsmittel für mich“, sagt Bade. Lediglich im Sommerurlaub auf Fehmarn habe der gelernte Maschinenschlosser, der gerade eine Umschulung zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr macht, immer für zwei Wochen auf sein Auto verzichtet. „Ich wollte das auch zu Hause probieren und habe mir daher ein E-Bike angeschafft. Am Anfang war es eine ziemliche Umstellung, aber mittlerweile vermisse ich das Auto gar nicht mehr“, sagt der Radfahr-Neuling.

Lässt das Auto stehen: Frank Bade aus Hemeln radelt für den Mündener Ruderverein ganz vorne mit. Foto: Mündener Ruderverein

Es sei erstaunlich, wie viele Wege man mit dem Fahrrad erledigen könne, und auch im Geldbeutel mache sich die Umstellung bereits bemerkbar: „Ich habe schon eine ganze Tankfüllung gespart“, freut sich Bade.

Da momentan das Rudertraining ausfallen müsse, sei das Radfahren ein guter Ausgleich, findet Bade. „Außerdem helfe ich mit jedem Liter Benzin, den ich spare, der Umwelt, und ich habe festgestellt, dass ich manchmal mit dem Rad sogar schneller bin als mit dem Auto.“

Seit über einer Woche radelt Bade jetzt schon an der Spitze des Rudervereins. Aber auch seine Vereinskollegen schlagen sich wacker: Mit über 5000 geradelten Kilometern liegt der Ruderverein an der Spitze der Mündener Teilnehmer, beim Landkreis-Ranking schafft es der Verein auf den zweiten Platz.

Noch bis 28. Juni wollen Frank Bade und seine Mitradler aus dem Ruderverein möglichst viele Radkilometer sammeln, um damit ein Zeichen für einen Umstieg auf das Fahrrad im Alltag zu setzen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Eine Anmeldung ist bis zum Ende des Aktionszeitraumes noch unter www.stadtradeln.de/hann-muenden möglich. Die gesamte Aktion läuft noch bis Oktober, Hann. Münden beteiligt sich vom 7. bis 27. Juni.  hbk

Pressebericht HNA 16.06.2020

Dienstag, 16. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

TSV trauert um Ehrenmitglied

NACHRUF – Heinrich Wallbach wurde 83 Jahre alt

Hemeln – Der Turn- und Sportverein Jahn Hemeln trauert um sein langjähriges Mitglied Heinrich Wallbach. Wie der zweite Vorsitzende Michael Rudolph in einem Nachruf des Vereins mitteilt, ist Wallbach am 30. Mai im Alter von 83 Jahren gestorben.

Heinrich Wallbach lebte in Hemeln. Foto: Privat/nh

Heinrich Wallbach, genannt „Henner“, wurde demnach 2019 vom Kreissportbund Göttingen mit der Goldenen Ehrennadel für seine 70-jährige Mitgliedschaft in Sportvereinen geehrt. Er war 1983 Gründungsmitglied des SPD-Stadtbezirks Hemeln und wurde 1986 in den Ortsrat Hemeln gewählt, wo er bis 1991 die Interessen der Hemelner Bürger vertrat.

„Henner Wallbach war ein Mensch, der für seine Überzeugungen und seine Ideen einstand. Er war kein angepasster Typ, der um des lieben Friedens Willen mit der jeweiligen Mehrheitsmeinung mitschwamm. War er anderer Auffassung zu einem Sachverhalt, so erhob er hier auch seine Stimme und trat mit Vehemenz für seine Meinung ein“, schreibt Rudolph für den TSV.

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1948 trat er in seinem Heimatort Vaake in den dortigen TSV ein, um Fußball zu spielen. Nach seiner Übersiedlung nach Hemeln begann er im TSV Jahn Hemeln zunächst Feldhandball zu spielen, schloss sich jedoch schon bald der Tischtennissparte an, in der er viele Jahre als Spieler, Trainer und Betreuer aktiv war.

Schon 1970 versuchte er, beim TSV eine Fußballsparte zu gründen, was jedoch am damaligen Vorstand scheiterte. Als 1977 doch eine Fußballsparte im Verein gegründet wurde, schloss sich Wallbach kurze Zeit später ebendieser an. Von 1982 bis 1990 war er an der Spitze des Hemelner Fußballs als Spartenleiter mit verantwortlich für den Aufstieg der 1. Mannschaft bis in die Kreisliga. Von 1982 bis 1988 bekleidete er auch die Funktion des Mannschaftsbetreuers.

Schon früh nach seinem Eintritt in den TSV Jahn Hemeln 1959, übernahm Henner Verantwortung. So übte er von 1962 bis 1966 vier Jahre lang das Amt des Sportwarts aus. Im Anschluss hieran wurde er sieben Jahre lang 2. Vorsitzender des Vereins. Im gleichen Zeitraum bekleidete er auch das Vorstandsamt des Schriftführers.

Der TSV Jahn Hemeln trauert mit seiner Familie um einen engagierten Sportkameraden und Mitbürger, schreibt Rudolph. Der Verein bedauere es, aufgrund der aktuellen Situation seinen Sportkameraden Heinrich Wallbach nicht auf seinem letzten Weg begleiten und ihm die letzte Ehre erweisen zu können.  kim

Pressebericht HNA 11.06.2020

Donnerstag, 11. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Stadt übernimmt Anleger in Bursfelde

Naturpark verschenkt Schwimmsteg

Hann. Münden – „Mit einem Corona bedingten Spätstart ist der Paddelbootanleger in Bursfelde jetzt startklar für die Kanuwanderer“, das teilt Julia Bytom, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Stadt Hann. Münden, mit. Denn die wird sich künftig um den Anleger kümmern, sie übernimmt die Unterhaltung und Pflege vom Naturpark Münden. Der hatte der Stadt den schwimmenden Bootanleger geschenkt. Bereits im Januar habe es dazu erste Gespräche gegeben: „Es war für uns selbstverständlich diese Schenkung anzunehmen und künftig selbst die Betreuung dieser über LEADER-Förderung angeschafften touristischen Infrastruktur für unsere Gäste aufrecht zu erhalten“, so Bürgermeister Wegener. Der Auf- und Abbau wird durch den Bereich Kommunale Dienste der Stadt Han. Münden übernommen.

Wieder einsatzbereit: Mitarbeiter des Bereichs Kommunale Dienste der Stadt Hann. Münden haben den schwimmenden Bootsanleger jetzt in Bursfelde zu Wasser gelassen. Foto: Julia Bytom

Für das diesjährige verspätete Einsetzen des Anlegers bittet Bürgermeister Wegener Kanuten und Gäste um Verständnis. „Bis Ende Oktober ist der Anleger jetzt eine bessere Möglichkeit, den touristisch besonders reizvollen Ort Bursfelde an der Weser mit seiner Klosteranlage und der dortigen Gastronomie zu Wasser und zu Land erreichbar zu machen.“ Hintergrund: Der Landkreis Göttingen hat im Rahmen eines gemeinsamen Projekts „Natur erleben – Wasserwandern als Naturerlebnis auf Werra, Weser und Fulda“ im Jahr 2007 einen schwimmenden Paddelbootanleger für den Ortsteil Bursfelde beschafft. Die Förderung des Projekts sieht eine Zweckbindung bis Ende 2021 vor. Der „Schwimmsteg“ dient seitdem als touristische Infrastruktureinrichtung zur Förderung des Kanuwanderns und Natur-Erlebens auf der Weser.

Im Frühjahr 2017 wurde der Bootssteg umfassend saniert und bis Ende November 2019 wurde der schwimmende Paddelbootanleger vom Naturpark Münden betreut, unterhalten und jährlich zu Saisonbeginn im April ins Wasser gelassen und spätestens am 1. November wieder herausgenommen.

Die Schenkung umfasst nicht nur den Steg, sondern auch Zubehör, Zugangsbrücke inklusive Abspannseilen, sowie die dazu gehörende Infotafel des Weserberglands und eine am Ufer fest montierte Hinweistafel „Gelbe Welle“ zum Anleger Bursfelde. Die Weiternutzung soll nachhaltig und längerfristig als touristische Infrastruktur erfolgen.  hbk

Pressebericht HNA 05.06.2020

Freitag, 5. Juni 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Das Klosterleben testen

In Bursfelde gemeinsam auf der Suche nach Spiritualität

VON WIEBKE HUCK

Bursfelde – Zeit für Gott, Zeit für Gemeinschaft und Zeit, um sich selbst besser kennenzulernen. Beim Klosterprojekt in Bursfelde kommen zwölf junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren aus ganz Deutschland zusammen, um eine ökumenische Gemeinschaft zu bilden – auf Zeit. Im Juli startet die erste Runde. Innerhalb eines dreiviertel Jahres treffen sich die Teilnehmer zu vier Kurseinheiten im Kloster in Bursfelde. Aber auch darüber hinaus sollen sie Kontakt halten und sich trotz Distanz als Gruppe sehen, erklärt Projektleiter Diakon Klaas Grensemann: „Kommunikation ist beispielsweise in dieser Zeit per Videokonferenz oder Chat möglich.“

Klosterleben auf Zeit: Die graue Albe, ein schlichtes, weites Gewand, wird von den Teilnehmern zum Gebet getragen. Foto: Klaas Grensemann /nh

Anmeldungen für dieses besondere Experiment sind noch möglich. Los geht es mit einem einwöchigen Grundkurs im Juli: „Der Rhythmus der Gebetszeiten trägt uns durch den Tag“, erklärt Klaas Grensemann. „Wir beten, arbeiten und feiern miteinander“, so der Diakon weiter. Die Teilnehmer sollen sich in der Gruppe durch das klösterliche Leben der Benediktiner inspirieren lassen, aber auch genug Zeit für sich selbst haben. „Äußeres Zeichen unserer Gemeinschaft ist das Tragen einer schlichten Albe während der Gebetszeiten.“

In den Kurseinheiten soll es um verschiedene Ausdrucksformen von Spiritualität gehen, das Christsein im Alltag und die Grundzüge des benediktinischen Lebens. Die Teilnehmer werden im Kloster arbeiten und gemeinsam pilgern, Aufgaben lösen und Erfahrungen teilen. Auf den Grundkurs folgen ein verlängertes Wochenende im Oktober, ein fünftägiger Kurs über den Jahreswechsel sowie ein viertägiger Abschlusskurs im März des kommenden Jahres. Da das Projekt auf drei aufeinanderfolgende Durchgänge ausgelegt ist, werden die Teilnehmer bei dieser letzten Zusammenkunft auf die Teilnehmer der neuen Runde treffen, die sich dort zum ersten Mal begegnen.

Pro Kurseinheit beträgt die Teilnahmegebühr 25 Euro, insgesamt entstehen den Teilnehmern also Kosten in Höhe von 100 Euro inklusive Verpflegung und Unterkunft. Dies sei nur möglich dank der wesentlichen Förderung des Projekts durch die Heinrich-Dammann-Stiftung, erklärt Klaas Grensemann. Inspiriert wurde das Bursfelder Klosterprojekt durch die Londoner Community of St. Anselm, wo bereits von jungen Erwachsenen erfolgreich eine Klostergemeinschaft auf Zeit gelebt wird. Auch in Bursfelde kommen bereits seit vielen Jahren regelmäßig junge Menschen zusammen, um sich gemeinsam auf die Suche nach Spiritualität und ihrer Verbindung zu Gott zu begeben und das klösterliche Ora et labora et lege – beten und arbeiten und lesen beziehungsweise lernen zu leben.

Das Klosterprojekt soll ihnen jetzt die Möglichkeit geben, um noch tiefer einzutauchen und einen intensiveren Zugang zu den klösterlichen Themen im Sinne der Benediktiner und zu sich selbst zu finden.

Informationen zum Projekt sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter kloster-bursfelde.de/klosterprojekt

Klaas Grensemann Diakon  Foto: Privat/nh

Pressebericht HNA 25.05.2020

Montag, 25. Mai 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Kirmes in Hemeln fällt aus

Dorf sagt weitere Veranstaltungen ab

Hemeln – Nach der Absage einer Reihe von Veranstaltungen, darunter Konzerte vom Musikexpress und das Aufstellen des Maibaums, fallen in den nächsten Monaten in Hemeln weitere kulturelle Höhepunkte aus. Darauf hat jetzt Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn hingewiesen.

Dazu gehörten die vier Aufführungen „Modenschau im Ochsenstall“ des Theatervereins im Juni, für die die Schauspieler schon seit Wochen geübt hätten. „Auch die traditionelle Hemelner Kirmes am 2. Juliwochenende musste leider abgesagt werden“, so Urhahn. Das bedeute, dass in diesem Jahr erstmals seit 1975 kein Volksschützenkönig ausgeschossen werde. Die Weserbeleuchtung in Hemeln/Veckerhagen, eine der größten Freiluftveranstaltungen an der Oberweser, die für den 1. August geplant war, finde ebenfalls nicht statt. Abgesagt sei auch schon der Schützenball des KKSV am 5. September.

Darüber hinaus gebe es weitere Aktivitäten, die in Hemeln nicht stattfinden könnten. Urhahn nennt die Seniorennachmittage der Kirchengemeinde und des DRK, den Seniorentanz, die Veranstaltungen im Liederhof, das gemeinsame Essen im Pfarrhaus sowie „die zahlreichen sportlichen und musikalischen Aktivitäten und das Dorffest in Glashütte.“ Immerhin: Einen „Strammen Max“ oder eine Pizza könne man wieder in Hemeln verspeisen, so Urhahn.

Er hoffe, dass bald für alle Bereiche die Auflagen gelockert werden und alle Kinder wieder den Kindergarten und die Grundschule besuchen dürfen.  ems

Pressebericht HNA 09.05.2020

Samstag, 9. Mai 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ein kleines Stück Amerika in Hemeln

Kultur- und Naturförderverein pflanzte Baum des Jahres – Wahl der „Robinie“ ist umstritten

Hemeln – Wie in den Vorjahren wurde in Hemeln unter Federführung des Kultur- und Naturfördervereins Hemeln am Tag des Baumes wieder ein Exemplar des Baumes des Jahres gepflanzt. In diesem Jahr war es eine Robinie. Sie steht wie die Jahresbäume der Vorjahre am Dreisch, direkt am Weserradweg, unterhalb des Campingplatzes, teilte Volker Meng vom Kultur- und Naturförderverein mit. Gespendet habe den Baum Hartwig Nellissen.

Die Robinie mit dem Spender Hartwig Nellissen. Foto: Kultur- und Naturförderverein/nh

Während in den vergangenen Jahren die Baumpflanzaktion unter großer Beteiligung der Hemelner Bürger, insbesondere des Kindergartens, der Grundschule und der Jugendfeuerwehr stattgefunden habe, habe dies diesmal wegen der Corona-Schutzmaßnahmen ausfallen müssen. Nur wenige Personen hätten unter Wahrung aller Schutzmaßnahmen daran teilgenommen. Sie fand am 25. April statt. Die Pflanzung habe nicht verschoben werden können, da der Baum bereits vor langem bestellt und geliefert worden war.

Der Baum des Jahres, „Robinia pseudoacaia“, so berichtet Meng, wurde Ende Oktober vom „Kuratorium Baum des Jahres“ ausgewählt. Das Kuratorium sei ein Expertengremium in dem unter anderem auch der Deutsche Forstverein, der Nabu, der BUND und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft Mitglied seien. Die Wahl der Robinie sei ungewöhnlich, so Meng, der als Technischer Leiter des Forstbotanischen Gartens und des Arboretums der Universität Göttingen selbst ausgewiesener Baumexperte ist.

Erstmalig in der 32-jährigen Geschichte des Kuratoriums sei keine heimische, sondern mit der Robinie eine fremdländische Baumart ausgewählt worden, was zu kontroversen Diskussionen insbesondere bei Naturschützern und Forstleuten gesorgt habe. Wie Meng erläutert, stammt die Robinie aus dem nord- bis südöstlichen Raum der USA. Der Baum kann je nach Standort 15 bis 20 Meter in Ausnahmefällen auch mal 25 Meter hoch werden, und Stammumfänge können bis fünf Meter in Ausnahmefällen bis sieben Meter erreichen. „Das absolute Highlight im Jahresverlauf der Robinie ist ihre gegen Ende Mai stattfindende, mitunter spektakuläre Blüte. Die weißen Blüten hängen in reichblühenden Trauben und haben einen intensiven Duft. Da die Blüte erst nach dem Abblühen unserer letzten Obstbäume erfolgt, stellt sie für Hummeln und Bienen eine ganz wichtige Nektarquelle dar.“ Es ist aber auch Vorsicht geboten. „Die sich später entwickelnden Hülsenfrüchte sind giftig, weshalb der Baum auch nicht in die Nähe von Kindergärten und Spielplätzen gepflanzt werden sollte“, sagt Meng.

Bei der Bewertung aus ökologischer Sicht werde die Baumart sehr kritisch diskutiert. „Eine ökologische Betrachtung sollte aber den gesamten Baum einbeziehen. Das heißt, hier sind nicht nur seine negativen Auswirkungen durch Nährstoffanreicherung und sein potenziell invasives Verhalten vor allem für trockene Naturschutzgebiete zusehen. Daher darf der Baum auch auf keinen Fall in die Nähe derartiger Naturschutzräume gepflanzt werden. Positiv ist aber seine Eignung als Klimabaum, seine späte Blütetracht und die Möglichkeit zumindest teilweise Tropenholz durch Robinienholz zu ersetzen.“  ems

Pressebericht HNA 07.05.2020

Donnerstag, 7. Mai 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

90 000 Euro für die Bramburg

Förderung aus Denkmalschutzprogramm

Hann. Münden/Hemeln – 90 000 Euro fließen im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogramms IX für 2020 in die Instandsetzung des Bergfrieds Bramburg. Die Ruine steht im Oberwesertal und gehört zur Gemarkung von Hemeln sowie zur Stadt Hann. Münden.

Sie stammt wahrscheinlich bereits aus dem 11. Jahrhundert und befindet sich im Naturpark Münden, am rechten Weserufer auf einem Steilhang des Bramwalds. Insgesamt stellt das Programm in diesem Jahr 385 000 Euro für den Denkmalschutz in der Region Göttingen zur Verfügung.

Die Bramburg ist eines von vier Projekten in Südniedersachsen, dem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am gestrigen Mittwochnachmittag einen Zuschlag erteilte, wie die Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Fritz Güntzler (CDU) mitteilten. Weiterhin gehen 175 000 Euro an die Heldenburg in Einbeck. Bei der im Jahre 1320 erstmals erwähnten Burg können jetzt die wichtigen Instandhaltungsarbeiten vorgenommen werden. Der Ratskeller in Moringen wird mit 100 000 Euro gefördert, die St. Jacobi Kirche in Osterode ist mit 20 000 Euro dabei.

„Alte Bauwerke und Denkmäler sind Zeitzeugen und spiegeln die Lebensumstände und Gegebenheiten früherer Zeiten wider. Es ist wichtig, diese für weitere Generationen zu erhalten. Daher sind wir froh und glücklich, dass mit dem Geld auch der Denkmalschutz in Südniedersachsen gefördert wird und die Schätze der Geschichte so für die Nachwelt erhalten werden können“, so die Bundestagsabgeordneten.  hbk

Pressebericht HNA 07.05.2020

Donnerstag, 7. Mai 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Abstandhalten klappt bei uns gut“

Viertklässler der Grundschule Hemeln lernen wieder im Klassenraum

VON THOMAS SCHLENZ

Hann. Münden – „Das mit dem Abstandhalten klappt bei uns gut“, sagt Daniela Banzhaf, die die Grundschule Hemeln leitet. Seit einigen Tagen dürfen, wie in ganz Niedersachsen, die Viertklässler wieder in die Schule gehen. In Hemeln sind das momentan fünf Kinder. Louis, Maximilian, Leonie, Miriam und Enya freuen sich, dass sie wieder gemeinsam lernen. „Wir haben vor allem unsere Freunde vermisst“, sagen sie.

Auf dem Schulflur sind momentan Abstände mit Markierungen abgesteckt, eine Tafel mit Strichmännchen erläutert die Abstandsregel, und ein Spender mit Desinfektionsmittel steht bereit.

Die Viertklässler dürfen wieder in die Grundschule Hemeln. Auf dem Foto sind zu sehen: Die pädagogische Mitarbeiterin Nadine Korf. Die Kinder 1. Reihe von links nach rechts: Louis, Maximilian, Leonie, 2. Reihe: Miriam, Enya. Foto: Thomas Schlenz

Gerne wäre sie mit der gesamten Kombiklasse 3 und 4 wieder an den Start gegangen, verrät Daniela Banzhaf: „Das wären 14 Schülerinnen und Schüler gewesen, es dürfen aber laut Erlass aktuell nur die Viertklässler in die Schule kommen.“ Die Drittklässler sollen nun nach jetzigem Stand ab dem 18. Mai folgen. Durch die kleine Lerngruppe von derzeit fünf Schülern sei es aber möglich, die Viertklässler zusammen zu unterrichten, während andere Schulen Klassen teilen müssten: „Hier sind wir als kleine Schule vor Ort im Vorteil“, so Banzhaf.

Für die anderen Schüler habe die Schule Lernmappen mit Aufgaben zusammengestellt. Dazu gibt es strukturierte Wochenpläne für die Eltern mit Zeitangaben. „Wir haben zum Beispiel festgelegt, dass die Kinder zuhause an einem Tag 45 Minuten Mathe machen sollen“, erklärt Banzhaf weiter. Die Aufgaben- und Arbeitsblätter würden entweder eingescannt und zum Beispiel per Mail versendet oder die Schüler könnten diese über ein persönliches Fach an der Schule austauschen.

Der Unterricht für die Viertklässler laufe indes etwas anders als sonst: Kooperative Lernformen, wie beispielsweise Gruppenarbeitsphase seien wegen der Abstandsregeln nicht möglich. „Die Kinder sitzen einzeln auf ihren Plätzen“, so Banzhaf. Da auch der Sportunterricht derzeit nicht erlaubt sei, versuche die Schule die ungewohnte Situation mit kreativen Aufgaben und Arbeitsformen am Platz auszugleichen. Dabei sei das soziale Lernen eigentlich sehr wichtig für die Schüler: „Der Kontakt mit Gleichaltrigen ist eigentlich nicht ersetzbar“, betont Banzhaf.

Dass zuerst die älteren Schüler in die Schule zurückkehren hält Daniela Banzhaf grundsätzlich für richtig: „Für die Erstklässler wäre es sicher nicht ganz so leicht, die Abstände einzuhalten“, ist sie überzeugt. Unklar sei noch, in welcher Form genau die Einschulung im nächsten Schuljahr stattfinden könne: „Wir alle erinnern uns noch an unseren ersten Schultag. Das ist doch etwas Besonderes, das normalerweise auch mit den Familienangehörigen groß gefeiert wird“, sagt Banzhaf nachdenklich. Sie hoffe daher, dass sich die Situation bis zur Einstellung im August weiter entspanne, damit auch die neuen Erstklässler später positiv an ihren ersten Tag in ihrer Schule zurückdenken könne. Trotz der Reglen und Einschränkung lobt Banzhaf die ihrer Meinung nach gute Unterstützung des Schuldezernats in Göttingen: „Die waren sogar sonntags erreichbar, darüber war ich sehr erstaunt“, so Banzhaf.

Abstandsregeln einhalten: Diese Tafel im Flur der Grundschule Hemeln zeigt, wie das geht.

Pressebericht HNA 27.04.2020

Montag, 27. April 2020, Mündener Allgemeine / Aus der Region

TSV Jahn Hemeln nach drei Jahren wieder oben

Tischtennisspieler schaffen nach zwei vergeblichen Anläufen den Aufstieg

Das erfolgreiche Team des TSV Jahn Hemeln: Holger Wallbach (von links), Werner Fenner, Thorsten Junker, Siegfried Grünewald und Heinz Ludewig. Foto: privat

Hemeln – Zweimal hatte es für die Tischtennis-Herren des TSV Jahn Hemeln in der 2. Kreisklasse West-Südwest „nur“ zur Vizemeisterschaft gereicht. Diesmal erreichte das Team um Mannschaftsführer Siegfried Grünewald sein Ziel und sicherte sich mit nur einer Niederlage souverän den Staffelsieg.

„Wir hätten schon im vergangenen Jahr an der Aufstiegsrelegation teilnehmen können, haben aber seinerzeit darauf verzichtet“, sagt Grünewald. Grund war eine anstehende Operation von Heinz Ludewig, bei der nicht abzusehen war, wann der TSV-Spitzenspieler wieder ins Geschehen würde eingreifen können. „Hätten wir geahnt, dass Heinz schon ein Vierteljahr später wieder dabei ist, dann hätten wir sicher nicht freiwillig für die 2. Kreisklasse gemeldet“, so Grünewald.

In der Hinrunde noch mit Werner Fenner an Position eins angetreten (Ludewig spielte vorsichtshalber an Nummer zwei), sah es für die Hemelner zunächst so aus, als würden sie wie schon im Vorjahr gegenüber ihrem ärgsten Konkurrenten TSV Speele/Nienhagen II erneut das Nachsehen haben. Ausgerechnet beim direkten Aufeinandertreffen der beiden bis dahin ungeschlagenen Teams musste Werner Fenner krankheitsbedingt passen und die Partie ging klar mit 7:2 an die gastgebenden Obergerichtler. Während sich Hemeln dann aber in der Rückserie (jetzt wieder mit Heinz Ludewig an Position eins) keine Blöße mehr gab und auch das Rückspiel gegen den (diesmal allerdings personell geschwächt angetretenen) TSV Nienhagen/Speele II klar mit 7:12 für sich entschied, leisteten sich die Speeler in der Rückrunde noch zwei Unentschieden und mussten sich so am Ende mit Platz zwei begnügen.

Mit diesem verdienten Meistertitel meldet sich der TSV Jahn Hemeln nun drei Jahre nach dem Abstieg in der 1. Kreisklasse zurück. Obwohl die Spieler nicht mehr die jüngsten sind (der Altersdurchschnitt liegt bei über 60 Jahren), wollen sie dort nicht der neue Punktelieferant sein. „Wir wollen auf jeden Fall mitspielen und die Klasse halten“, sagt Siegfried Grünewald. Und das ist den Hemelnern nach dieser starken Saison auch zuzutrauen.

Die Einzelstatistik: Heinz Ludewig (23:3 Punkte), Werner Fenner (12:8), Siegfried Grünewald (17:4), Holger Wallbach (5:5), Thorsten Junker (12:3).

Doppel: Grünewald/Wallbach 10:4, Ludewig/Junker 6:2, Ludewig/Fenner 7:0, Fenner/Grünewald 1:0.  per

Pressebericht HNA 18.04.2020

Samstag, 18. April 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Hochgeschätzter Mensch und Freund“

NACHRUF – auf Hemelner Walter Henckel

VON PETRA SIEBERT

Walter Henckel starb am 7. April. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Der langjährige Hemelner Ortsheimatpfleger Walter Henckel ist im Alter von 87 Jahren am Dienstag, 7. April, gestorben. Durch seine große Fachkunde und die Liebe zu seinem Dorf hat er maßgeblich zur Entwicklung des heutigen Dorfbildes beigetragen.

Für den Erhalt und Ausbau des Dreschschuppens sowie vieler Fachwerkhäuser hat sich Henckel engagiert eingesetzt. Seine Fachwerkführungen durch das Dorf werden unvergesslich bleiben.

Er und seine Familie kauften sich 1967 im Heimatdorf seiner Vorfahren ein Grundstück an der Weser und bauten dort ein Wohnhaus. Er war in Iserlohn als Geschäftsführer eines Architekturbüros tätig. Am 4. Februar 1971 bestellte ihn die Gemeinde Hemeln zum Ortsheimatpfleger. Mit dem Renteneintritt 1997 wurde Hemeln zu seinem Lebensmittelpunkt.

Als Vorstandsmitglied des Kultur- und Naturfördervereins Hemeln brachte sich Walter Henckel mit seinem großen Fachwissen, unter anderem als geprüfter Baumschutzexperte, mit Rat und Tat ein. Für den Verein war er Autor der Bücher „Die Marienkirche Hemeln“, das „Historische Fachwerkdorf Hemeln“ und „Am Weserradweg bei Hemeln“.

Seine Beiträge in der Hemelner Chronik 1984 und der Festschrift von 2009 sind von unschätzbarem Wert. Das Dorferneuerungsprogramm und die Wettbewerbe „Unser Dorf soll schöner werden“ (Goldmedaille im Bundeswettbewerb) und „Unser Dorf hat Zukunft“ (1. Platz im Regionalwettbewerb) hat Henckel engagiert begleitet und zum Erfolg geführt.

Seine Ideen und Ratschläge waren für alle Hemelner, die Vereine, den Kulturausschuss und den Ortsrat eine Bereicherung. Beim Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden engagierte sich Henckel 43 Jahre, davon zwölf Jahre als Vorsitzender. Für den Verein schrieb er das Buch „Werkzeuge und Geräte alter Berufe im Oberwesertal“. Ihm wurde die Ehrennadel in Gold sowie die Ehrenmitgliedschaft mit Ehrenvorsitz verliehen.

In Anerkennung seiner Verdienste zeichnete der Ortsrat Hemeln Henckel 2011 mit der höchsten Ehrung des Dorfes, der „Goldenen Ehrennadel der Ortschaft Hemeln“ aus. Als größte Auszeichnung wurde ihm das „Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland“ verliehen. „Wir haben mit Walter Henckel einen hochgeschätzten Menschen und Freund verloren“, sagt Ortsbürgermeister Alfred Urhahn.

Pressebericht HNA 27.03.2020

Freitag, 27. März 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Baake seit 40 Jahren mit dabei

Jahreshauptversammlung der Sozialdemokraten aus Hemeln

Ehrensache: SPD-Vorsitzender Frederick Rudolph, Kassenwart Rolf Klinner, Schriftführer und Geehrter Thomas Baake sowie der stellvertretende Vorsitzende Dirk Wedekind (von links). Das Bild entstand, bevor die Abstandsregel in Kraft trat. Foto: SPD-Stadtbezirk/nh

Hemeln – Besondere Ehre für Thomas Baake vom SPD-Stadtbezirk Hemeln. Der Sozialodemokrat wurde jetzt von Frederick Rudolph, Vorsitzender des SPD-Stadtbezirks, für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. In einer kurzen Laudation berichtete Rudolph über parteipolitische sowie kommunalpolitische Aktivitäten des Jubilars.

So war Thomas Baake nach seinem Eintritt in die Partei bereits 1983 Gründungsmitglied des SPD-Stadtbezirks Hemeln, wo er vier Jahre als Beisitzer agierte, ehe er 2001 die Funktion des Schriftführers und Pressewartes übernahm. Weiterhin fungierte er einige Jahre als Beisitzer im Unterbezirks-Vorstand Göttingen und somit auch stimmberechtigtes Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion. Seit 2016 ist er Beisitzer im Vorstand des SPD-Ortsvereins Hann. Münden und Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion. Kommunalpolitisch engagiert er sich für die SPD seit 1983, fast 34 Jahre, als Mitglied des Ortsrats Hemeln und ist hier seit 2001 Stellvertretender Ortsbürgermeister. Ab 1996 war er acht Jahre Kreistagsabgeordneter des Landkreises Göttingen. Der Zweckverbandsversammlung der Kreis- und Stadtsparkasse Münden, der er von 2011 bis 2014 als Vorsitzender vorstand, gehört er ebenfalls seit 1996 an.

Als kleine Anerkennung und Dank überreichte Rudolph Baake eine „Dankes-Urkunde“ des SPD-Stadtbezirks Hemeln sowie ein kleines Präsent. Die Ehrennadel mit Urkunde der Partei hatte er bereits auf dem Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Hann. Münden überreicht bekommen. Stadtratsmitglied Dirk Wedekind berichtete der Versammlung unter anderem über folgende aktuelle Themen: Das Haushaltsdefizit 2020 beträgt trotz Neuberechnung der Verwaltung aktuell immer noch 1,67 Millionen Euro.

Sollte der Verwaltung kein schuldenfreier Haushaltsentwurf gelingen, müsste erneut ein Haushaltssicherungskonzept aufgestellt werden. Weiterhin sprach er kurz das Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Hemeln und Reinhardshagen an.

Die Ortsvereins-Vorsitzende Gudrun Surup berichtete über die Vorbereitungen zu den im Jahr 2021 anstehenden Wahlen auf kommunaler und Bundesebene. Weiterhin berichtete sie als Kreistagsabgeordnete unter anderem über den Sachstand der Erstellung des neuen Regionalen Raumordnungsprogramms und über finanzielle Zuweisungen an die Stadt.

Zum Thema Bürgermeisterwahl in Hann. Münden betonte Ortsratsmitglied Thomas Baake, dass es ihm äußerst wichtig sei, dass eine Kandidatin oder ein Kandidat gefunden wird, der oder die „über eine ausreichende fachliche Kompetenz für dieses Amt verfügt“.  kmn

Pressebericht HNA 11.03.2020

Mittwoch, 11. März 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Mythologie, Vampire und Dämonen

Antonia Barke alias Lexi Raven veröffentlicht erstes Buch

VON PETRA SIEBERT

Die Autorin Antonia Barke präsentiert ihr Buch, das zu Jahresbeginn erschienen ist. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Fantasie, Spannung, und ein wenig Romantik hat Lexi Raven aus Hemeln in ihren Fantasy-Roman „Mysteria – Der Weg zur Unterwelt“ eingebracht. Lexi Raven, das ist die 18-jährige Antonia Barke, die gerne reitet, zurzeit als FsJlerin in der Kita Hemeln arbeitet, ab und zu mal in der Gaststätte am Campingplatz jobbt, gerne den Kindergottesdienst mitgestaltet und auch schon im Jugendchor mitgesungen hat. „Schon mit zwölf Jahren habe ich begonnen, Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben“, erzählt sie.

Zum Inhalt des Buchs: Obwohl in einer magischen Welt geboren, wachsen die Zwillinge Harmonia und Nathan in der Menschenwelt auf. Und da ist noch Alex, der große Bruder der Zwillinge, der von Schattendämonen gefangen genommen wurde, die ihn zum Anführer brachten. Dieser stellte ihn vor eine schwierige Wahl: Entweder er geht mit ihm oder er würde die Zwillinge holen –Alex opferte sein Wohl für seine Geschwister.

Für ihr Werk hat die Autorin viel recherchiert, aber sie ließ teilweise auch ihre Alltagsgefühle miteinfließen. Gestalten der ägyptischen Mythologie, Schattendämone und Vampire, Geheimnisse und Lügen, Leben in der Unterwelt und Leben bei den Menschen, dies alles hat Antonia Barke mit viel Herzblut liebevoll in 21 Kapitel auf 152 Seiten gepackt.

Der Traum, ein eigenes Buch zu schreiben, habe schon lange in ihr geschlummert. An dem jetzigen hat sie immer mal wieder geschrieben, dann pausiert bis sie im vergangenen Jahr ganz intensiv daran zu arbeiten anfing. „Wenn ich schreibe, ist es für mich Entspannung, wie ein Ventil kann ich alles ablassen“, so Antonia Barke.

Früher habe sie nie etwas zu Ende geschrieben. „Mein Vater hat sich schon lustig darüber gemacht“, erinnert sich Barke. Aus Trotz hat sie dann im September vorigen Jahres das fertige Buch an den Romeon-Verlag geschickt. Die haben eine positive Rückmeldung gegeben, Formalitäten wurden erledigt und einen Tag nach Heiligabend hat die Autorin per Mail die Druckfreigabe erteilt. Bereits am 3. Januar kam die Rückmeldung, dass das Buch auf dem Markt ist.

„Da war ich etwas zwiegespalten,“ erzählt sie. „Auf der einen Seite war die Freude groß, dass ich es geschafft habe, auf der anderen Seite war es mir peinlich. Der Gedanke, ich gehe durch Mündens Innenstadt und viele die mir begegnen wissen, dass ich ein Buch geschrieben habe -– irgendwie peinlich“. Sie weiß aber auch von einigen Bekannten, dass sie das Buch gekauft haben.

„Das hat mir den Mut gegeben, dass ich ein weiteres Buch begonnen habe, das erste Kapitel ist in Arbeit, zwölf Kapitel sollen es werden.“ Der rote Faden, Anfang und Ende existieren bereits. Und wenn ihr zwischendurch zum Inhalt etwas einfällt, werden Notizen gemacht, aus denen dann die Geschichte entsteht. „Allerdings baue ich mein Leben nicht darauf auf, ich möchte das Fachabitur im Bereich Wirtschaft machen“.

Doch sie würde sich freuen, wenn vom Verkauf der Bücher etwas bleibt, denn den Unterhalt für ihr Pferd muss sie selber finanzieren, deshalb arbeitet sie auch zusätzlich als Kellnerin.

Gerne würde sie auch in Schulen, bei Vereinen, Gruppen oder auch öffentlich aus ihrem Buch vorlesen.

Info: Interessierte können ihr eine E-Mail schicken: antonia.lexa07@gmail.com. Erhältlich ist das Buch „Mysteria – Der Weg zur Unterwelt“ im Handel und im Internet (ISBN: 978-3-96229-138-9).

Pressebericht HNA 06.03.2020

Freitag, 6. März 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Talkshow auf dem Sofa

Werner Baus erzählte auf dem Liederhof von seinen Begegnungen mit Stars

VON PETRA SIEBERT

Erlebte viel mit berühmten Persönlichkeiten: Unser Bild zeigt Werner Baus (links) zusammen mit Peter Leppin auf dem Hemelner Sofa. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Zur ersten Talk-Show in Hemeln hatte der Verein Kul-Türchen kürzlich auf den Liederhof eingeladen. Das Motto: „Hemelner Sofa – Talk mit Werner Baus“. Als Moderator wirkte der Vereinsvorsitzende Peter Leppin.

Werner Baus, ein Rentner im Unruhestand, ist ein leidenschaftlicher Sammler von selbstspielenden Musikinstrumenten. Dazu gehörten auch 20 000 Schallplatten. Außerdem ist er ein Oldtimer-Fan. „In acht Scheunen hatte ich meine Sammlungen untergebracht, zu der auch Borgwards gehörten“, erzählte er. Vor einem Jahr gab er sein Privatmuseum in Helsa-Eschenstruth auf.

In einer humorvollen Art nahm Baus die Besucher mit auf eine Zeitreise und stellte nicht nur einige seiner Exponate vor, sondern sprach über interessante Begegnungen mit Prominenten aus Film und Fernsehen.

Doch zuerst erzählte er, was den Ausschlag seiner Sammelleidenschaft gab: Zu seiner Konfirmation 1957 holte er vom Dachboden des Hauses seiner Eltern eine Spieluhr aus dem Jahr 1895, die bereits seine Großeltern besessen hatten.

Den Konfirmationsgästen spielte er, genau wie den Gästen auf dem Liederhof, etwas vor. Daraus entstand zunächst eine Sammlung mit 400 Spieluhren. Auf einem Phonographen, eine Fortentwicklung von Thomas Edison, demonstrierte Baus, dass schon 1877 Sprache oder Gesang über eine Wachswalze abgespielt werden konnten.

Werner Baus gab seinen sicheren Beruf als Versicherungskaufmann und Rentenberater auf und arbeitete nach einer freiwilligen Lehre als Orchestrien-Restaurator. Mit diesem Beruf war er 1970 Gast in der Fernsehsendung „Was bin ich?“, ein heiteres Beruferaten mit Robert Lembke. „Guido der Fuchs hat mich geraten“, berichtete Baus.

Doch am liebsten schwelgt der Rentner in Erinnerungen an Begegnungen aus der Filmgeschichte Kassels. Zahlreiche bekannte deutsche Schauspieler der 50er und 60er Jahre hat er persönlich kennengelernt.

Denn eine Zeit lang half er im Ufa-Palast in Kassel aus, als Platzanweiser und später hat er den Ton gesteuert. Und zur Filmpremiere der in Kassel gedrehten Streifen, sind die Hauptdarsteller immer gekommen.

Er kannte Geschichten über die Filmstars, die nie an die Öffentlichkeit gelangt sind. So erzählte er, dass Dieter Thomas Heck Autoverkäufer war und sich sehr für die Borgward-Sammlung von Baus interessierte. Zur Premiere des Films „Ein Thron für Christine“ mit Christine Kaufmann in der Hauptrolle konnte er sich erinnern, dass die damals 16-Jährige schrecklichen Hunger hatte, aber nichts essen durfte, weil sonst ihr Kleid zu eng gewesen wäre.

„Meine Mutter, damals auch im Ufa-Palast beschäftigt, zog sie mit auf die Damentoilette und gab der Kaufmann ihr Pausenbrot, was diese gerne annahm“. Marika Rökk, Hauptdarstellerin im Revuefilm „Nachts im grünen Kakadu“, habe sich ihren eigenen Schnaps mitgebracht. Als Dieter Borsche ihr diesen weggetrunken habe, sei für die Rökk eine Welt zusammengebrochen, und es habe eine Zeit gedauert, bis sie sich beruhigt habe. „Willy Millowitsch und sein Sohn Peter klingelten eines Tages unangemeldet bei mir und wollten mein Museum besichtigen, von dem ich ihnen bei einer Begegnung erzählt habe“, schilderte Baus. „Und ich war noch im Schlafanzug als ich ihnen die Tür öffnete“.

Baus legte bei seinen Erzählungen eine Pause ein und um eine echte Kinoatmosphäre zu schaffen, ging Gabriele Leppin durch die Besucherreihen und bot Eiskonfekt, Nüsse und Chips an.

Danach erzählte Baus weiter von Begegnungen mit Peter Kraus, Marlene Dietrich, Heinz Ehrhardt, Peter Frankenfeld und Lonni Heuser, Gunther Emmerlich und Claus Biederstaedt.  

Pressebericht HNA 25.02.2020

Mittwoch, 25. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Nachwuchsnarren sorgen für gute Laune in den Dörfern

Die Arge Karneval Gimter Vereine und der TSV Jahn Hemeln luden Kinder zu Tänzen und Spielen ein

Auch in Hann. Münden wurde den Kindern ein abwechslungsreiches Programm geboten:

Gimte

[…]

Hemeln

Tanz mit Luftballons: Die Kinder in Hemeln waren bei den Spielen Feuer und Flamme (Foto: Petra Siebert)

Tanzen, spielen und toben stand am Samstagnachmittag beim Kinderkarneval in Hemeln an. Gastgeber war der TSV Jahn Hemeln. Für die 40 jüngeren Kinder des Ortes startete die Party bereits am Nachmittag, die 25 Älteren feierten am frühen Abend. Die Kinder waren in bunten Kostümen erschienen. Ob Pirat oder Schmetterling, Spider-Man oder Marienkäfer, Polizistinnen oder Ninja Kämpfer, der Fantasie bei der Kostümwahl waren keine Grenzen gesetzt. Die Mitglieder des Sportvereins sorgten für Kaffee und Kuchen, Musik und für die Unterhaltungsspiele. Nur gute Laune mussten die Kinder liefern. Luftballontanz, Bobbycar-Rennen, Stopptanz und ein Hutspiel kamen bei den jüngsten Narren gut an. Die Älteren zogen Discotanz vor, hatten aber auch Freude an einem Schätzspiel.  zpy

Pressebericht HNA 20.02.2020

Mittwoch, 20. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Mein Freiheitsdrang war zu groß“

GESCHICHTEN AUF PLATT – De Kinderchorn

Ewald Lotze Erinnert sich an seine Kindheit (Foto: KKS Hemeln/privat)

Hemeln – Eck was chaut dra Joahre oalt, do mande meine Mutter eck mößte so langsom in nen Kinderchorn chron. Denn se harre mit meiner klanen Schwestere chenauch to daun, un eck würe nen halven Dach undern Feuten weg.

De Hemmelsche Kinderchorn was uwern Anger wu jez de Schoale staat. Dat Huus is in den dertiger Joahren als Fachwerkhuus chebuet un was nich chroade chroat. Meine Mutter hät meck an de Hand num und to den Tanten hennebroacht. Wat da alles kommandiert hout, was nich so no meiner Mütze.

En poar Doche hou eck meck dat annekucket. Wie meine Mutter meck an ennen Morchen wir hennebrochte, hou eck meck rasch wir na Hous emoket. Do se irst noch bei Kocks innekoft hät, was eck eher Tahus wei meine Mutter. Dat chaf an Theater. Auk chauet Tourieden het nix chebrocht. Se het et noch en poarmal probiert. Mein Freiheitsdrang woas to chroat. Eck bin immerwür outerieten. Domi harre seck de Kinderchorn erledichet. Bei Chrußvoder upn Timmerplatz konne me seck viel better beschäftigen.

Ewald Lotze, Hemeln

Pressebericht HNA 19.02.2020

Mittwoch, 19. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Auszeichnung für Wolfgang Bury

DRK-Ausbilder erhält Henry-Dunant-Medaille

VON PETRA SIEBERT

Wolfgang Bury war 40 Jahre lang Ausbilder für die Erste-Hilfe-Ausbildung beim DRK und erhielt dafür kürzlich die Henry-Dunant-Medaille. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Wenn jemandem durch den DRK Landesverband Niedersachsen die Henry-Dunant-Medaille verliehen wird, dann muss er etwas Besonderes geleistet haben. Denn diese Auszeichnung wird selten vergeben. Wolfgang Bury aus Hemeln ist einer, der mit der Medaille ausgezeichnet wurde, für besondere Dienste im Roten Kreuz.

Seit September 1980 ist er als Ausbilder für die Erste-Hilfe-Ausbildung beim DRK, damals noch Kreisverband Münden, tätig. Allerdings wird er nur noch bis Ende März diese Aufgaben wahrnehmen, dann möchte er sich zurückziehen „Ich denke, mit 70 Jahren kann ich das mit ruhigem Gewissen tun“, sagt er.

In den 40 Jahren hat er pro Monat zwischen zwei und drei Lehrgänge mit durchschnittlich 10 bis 15 Teilnehmern geleitet.

Das sind insgesamt 1200 Lehrgänge mit 15000 Absolventen. Das waren nicht nur offene Lehrgänge in den Räumen des DRK, sondern bei Feuerwehren und in vielen Betrieben unterschiedlicher Größe hat Wolfgang Bury Erste Hilfe gelehrt und das nicht nur in Münden, sondern auch Hofgeismar, Witzenhausen und Göttingen.

„Es waren immer sehr interessierte Teilnehmer dabei, aber auch solche, die den Lehrgang nur abgesessen haben“.

Auch die Ausbildung von Schulsanitätern hat der DRK-Ausbilder übernommen. „Alle drei Jahre findet eine zweitägige Weiterbildung durch Moderatoren des DRK Landesverbandes statt. Durch die Teilnahme wird die Lehrberechtigung für drei Jahre verlängert“, erklärt Bury. Bis zu seiner Pensionierung hat er ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet. Seit 2012 macht er das als geringfügig Beschäftigter, um seine Kosten zu decken.

Sein Faible für die Erste Hilfe Ausbildung hat er bei der Polizeischule entdeckt, denn da war Erste Hilfe ein Unterrichtsfach. Der gebürtige Cuxhavener ist nach der Schulausbildung zur See gefahren, hat die Seemannsschule besucht und war dann auf den Meeren in Nordamerika, der südamerikanischen Westküste, in Westindien und Deutschlands unterwegs. Nach drei Jahren Ausbildung hat er nach der Prüfung zum Matrosen den Matrosenbrief in der Seeschifffahrt erhalten.

Dann kehrte er dem Wasser den Rücken und verrichtete als Polizeianwärter bei der damaligen Polizeischule Münden seinen Dienst, danach zwei Jahre bei der Bereitschaftspolizei Braunschweig und seit 1972 zunächst im technischen Dienst, dann Ausbilder für Grund- und Laufbahnlehrgänge an der Landespolizeischule Münden. Dort qualifizierte er sich zum Erste-Hilfe Ausbilder und hospitierte beim DRK Münden. 1997, nach Auflösung der Polizeischule in Münden, wurde er zur Göttinger Polizei versetzt und 2007 wechselte er zum Polizeikommissariat Hann. Münden. „Die Erste Hilfe hat sich im Laufe der Jahre verändert“, berichtet Bury. Bis in die 90er Jahre spielten in der Ausbildung viel Theorie, Verbände und Brüche, Schussverletzungen, Schlangenbisse und Umgang mit der Trage eine große Rolle.

Herz-Lungen Wiederbelebung ist heute der wichtigste Bestandteil der Ausbildung, dazu gehört auch eine Einweisung in den Umgang mit einem Defibrillator. Atmung, Puls und Bewusstsein des Patienten stehen oben an.

Als zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Hemeln ist er auch dort sehr aktiv, diese Tätigkeit wird er beibehalten.

Ansonsten wird Bury die gewonnene Freizeit nutzen, um sein Hobby Schiffsmodellbau zu intensivieren, seinen drei Enkelkindern mehr Zeit zu schenken und Urlaube in seinem Geburtsort Cuxhaven zusammen mit seiner Frau zu genießen.

Pressebericht HNA 14.02.2020

Freitag, 14. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ehrenmitgliedschaft für Dieter Schucht

KKSV Hemeln will Mitglieder fördern

Dieter Schucht (Mitte) wird vom Ersten Vorsitzenden Jörg Seefried (rechts) und Zweitem Vorsitzenden Ewald Lotze für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Foto: KKSV Hemeln/nh

Hemeln – Er war viele Jahre Kassenwart und Mitorganisator vieler früherer Schützenbälle: Dieter Schucht. Dafür und für 50 Jahre im Verein erhielt er als Fördermitglied bei der Jahreshauptversammlung die goldene Vereinsehrennadel. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Giesela Osenbrück und Maniya Bohle für jeweils 15 Jahre Mitgliedschaft. Beide konnten nicht anwesend sein, ihnen wurden die Auszeichnungen nachgereicht.

Derzeit bietet der Schützenverein 65 aktiven und 35 fördernden Mitgliedern die Möglichkeit, Schießsport zu betreiben. Um in Zukunft weiter gut aufgestellt zu sein, hat der KKSV eine stärkere Förderung der zwölf Kinder- und Jugendschützen beschlossen.

Ein herausragendes Ereignis war im vergangenen Jahr der Schützenball mit gut 120 Teilnehmern, wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt. 2020 ist der Ball für Samstag, 5. September, geplant. Außerdem will sich der Verein um die Kirmes 2021 und das 100-jährige Vereinsjubiläum 2025 kümmern.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde bereits ein Festausschuss für beide Ereignisse gewählt.

Schießsportleiter Markus Linnenkohl berichtete bei der Versammlung vom Schießen auf Orts- und Kreisebene. Nachdem rückläufigen Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren sei die Beteiligung 2019 beim Pokalschießen der Vereine und beim Volkskönigsschießen wesentlich besser gewesen.

Der Verein trifft sich donnerstags von 17 bis 19 Uhr zum Schießen im Schützenhaus an der Trift in Hemeln. Gäste sind willkommen.  jes

Wer beim Schützenverein in Hemeln mitwirken möchte, kann sich an den Ersten Vorsitzenden, Jörg Seefried, wenden, per Mail an ja-seefried@t-online.de oder unter der Nummer 0 55 44/ 76 75.

Pressebericht HNA 14.02.2020

Freitag, 14. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Ingo Koch für 40 Jahre Dienst geehrt

Freiwillige Feuerwehr Hemeln ehrt und befördert Mitglieder


Blickten zurück: Ortsbürgermeister Alfred Urhahn (vorne, links), Ortsbrandmeister Martin Koch, Thorben Götte, stellvertretender Brandabschnittsleiter Stefan Kuhn, Jerome Meurer, Mark Plessmann, Fabian Franke, Yvonne Kühne, Michelle Mangels, Ingo Koch, Daniel Henke, Volker Ludwig, Stadtbrandmeister Dieter Röthig und stellvertretender Ortsbrandmeister Karsten Mangels (hinten, links), Dennis Weidner, Märten Franke, Florian Seefried. Foto: FFW Hemeln

Hemeln – Umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller, Brände und ein Motorradunfall – die Freiwillige Feuerwehr Hemeln wurde im vergangenen Jahr 14 Mal alarmiert. Bei der Jahreshauptversammlung wurde kürzlich auf das Jahr 2019 zurückgeblickt, wie aus einer Mitteilung des Vereins hervorgeht. Dabei gab es auch Beförderungen und Ehrungen: Mark Plessmann und Dennis Weidner wurden zu Feuerwehrmännern befördert. Märten Franke wurde zum Oberfeuerwehrmann und Yvonne Kühne und Michelle Mangels zu Oberfeuerwehrfrauen befördert. Hauptfeuerwehrmänner wurden Florian Seefried und Jerome Meurer und Löschmeister wurde Fabian Franke. Mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen geehrt wurden Thorben Götte für 25 Jahre aktive Dienstzeit sowie Ingo Koch für 40 Jahre aktive Dienstzeit.

Innerhalb des vergangenen Jahres leisteten sieben Feuerwehrfrauen und 45 Feuerwehrmänner 2700 Stunden Dienst, unter anderem durch Einsätze und Übungen aber auch durch zahlreiche Ausbildungsstunden. Zwei Kameraden nahmen zum Beispiel an der Truppmannausbildung 1 in Staufenberg teil, ein weiterer absolvierte die Truppmannausbildung 2. Außerdem wurden drei Feuerwehrleute zu Sprechfunkern und jeweils zwei zu Atemschutzgeräteträgern sowie Truppführern ausgebildet.

In der Jugendfeuerwehr engagieren sich derzeit zehn Kinder und Jugendliche. Ein umfangreiches Lehrprogramm und interessante Freizeitaktivitäten sorgen hier für den erforderlichen Feuerwehrnachwuchs, heißt es in der Mitteilung.

Als neuer Jugendfeuerwehrwart wurde Mark Plessmann aufgestellt. Daniel Henke wurde als sein Stellvertreter gewählt.  jes

Pressebericht HNA 07.02.2020

Freitag, 7. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Baus erzählt von Promis

Hemelner „Kul-Türchen“ lädt für Sonntag ein

Hemeln – Der Verein Kul-Türchen auf dem Liederhof, Trift 24, lädt für Sonntag, 9. Februar, ab 17 Uhr unter dem Motto „Hemelner Sofa – Talk mit Werner Baus“ nach Hemeln ein, teilt Vorsitzender Peter Leppin mit.

Werner Baus: Das Bild zeigt ihn in seinem Musik-Radio und Kinomuseum in Helsa-Eschenstruth. Das Museum ist dauerhaft geschlossen. Foto: Brigitte Baus/nh

Werner Baus wird über seine Begegnungen mit zahlreichen Prominenten aus Film und Fernsehen erzählen. Seit 1957 sammelt er selbstspielende Musikinstrumente wie Spieluhren, Drehorgeln, elektrische Klaviere und Tonmöbel sowie Exponate der Kasseler Kinogeschichte.

Von sich selbst erzählt Baus, dass er anlässlich seiner Konfirmation im Jahr 1957 vom elterlichen Dachboden die großelterliche Spieluhr, aus dem Jahr 1895 holte, um sie den Gästen vorzuführen. Diese Spieluhr war sozusagen die Initialzündung zu seiner Sammlerleidenschaft. Erst im April 2019 wurde sein letztes Privatmuseum in Helsa-Eschenstruth geschlossen. Hunderte Dokumente der Kasseler Kinogeschichte sind in seinem Besitz. Im Laufe der letzten 47 Jahre als „Museumsmann“ sind über 300 Presseartikel über ihn erschienen. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.  sta

HINWEIS vom Verein Kul-Türchen: Die Veranstaltung wurde aufgrund der Unwetterwarnungen auf den 1. März 2020 verschoben. Uhrzeit und Ort bleiben unverändert.

Pressebericht HNA 06.02.2020

Donnerstag , 06. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

FILMDREH Kloster Bursfelde ist Schauplatz für Dokudrama „Wann darf man schießen?“

VON KIM HENNEKING

Hann. Münden – „Soll ich schießen?“, fragt Werner von Haeften. Es ist still im Raum. Dietrich Bonhoeffer, Wolf Dieter Zimmermann und seine Ehefrau blicken den Offizier wie erstarrt an. Er könnte Adolf Hitler ermorden. Aber das spräche gegen die christliche Überzeugung der Widerstandskämpfer, die in einem Pfarrhaus bei Potsdam im Jahr 1942 beisammensitzen. Doch sie ahnen, wenn sie nichts tun, könnte Schlimmeres passieren.

Bei den Dreharbeiten im Kloster Bursfelde: Dietrich Bonhoeffer (Matthias Koeberlin), Werner von Haeften (Philippe Goos), Wolf-Dieter Zimmermann (Jacob Benkhofer) und Ehefrau Zimmermann (Patrizia Ilies) stellen sich die Frage: Darf man schießen, um Schlimmeres zu vermeiden? Fotos: Kim Henneking

Diese Szene spielt im Film mit dem Arbeitstitel „Mit Gott gegen Hitler“. Der Raum befindet sich im Kloster Bursfelde, dort wird zurzeit ein Dokudrama über den christlichen Widerstand gegen das NS-Regime gedreht. Die Hauptrollen spielen Matthias Koeberlin, der den evangelischen Pfarrer Dietrich Bonhoeffer verkörpert, und der Göttinger Theaterschauspieler Nikolaus Kühn, als katholischer Prior Laurentius Siemer.

In dem Widerstandskämpfer Bonhoeffer, der 1945 in einem KZ ermordet wurde, sieht Matthias Koeberlin einen mutigen und vorausschauenden Mann. „Ich freue mich, dass ich ihm ein Gesicht geben darf.“ In Zeiten, wo Menschen mit vergiftenden Tendenzen wieder Gehör finden, müsse man sich mit solchen Personen und Geschichten auseinandersetzen „und dem rechten Geschmeiß Kante zeigen“, sagt Koeberlin. Die Schuldfrage sei ein Dilemma für Bonhoeffer, sagt der Schauspieler: „Er versteht, es gibt Situationen, da kann ich nicht schuldfrei rauskommen.“

Weniger bekannt als Bonhoeffer ist Laurentius Siemer. Nikolaus Kühn, Schauspieler am Deutschen Theater Göttingen, spielt den Provinz-Prior, der den Krieg überlebte. „Für mich ist er ein wunderbarer stiller Held“, sagt Kühn über Siemer. Er habe sich nicht korrumpieren oder einengen lassen. „Was das ausgerichtet hat, sei dahingestellt“, sagt der Göttinger, der in Leipzig geboren und aufgewachsen ist. „Ich bin ein Wendekind, da gab es viele stille Helden.“ Für die Gesellschaft sei es wichtig, neben Bonhoeffer und Stauffenberg auch so jemanden zu hören.

In der Tat soll der Film nicht die Geschichte Dietrich Bonhoeffers erzählen, sagt Würzberg. Im Fokus stehe der christliche Widerstand und die zentrale Frage „Soll ich schießen?“. In 45 Minuten spannt die Dokumentation einen Bogen von 1929 bis Kriegsende 1945. „Es ist eine innere Reise vom preußischen Gehorsam zum Widerstand“, beschreibt Neumann den Konflikt der historischen Figuren.

Die Schauspieler mit dem Produktionsteam: Jacob Benkhofer (von links), Patrizia Ilies, Philippe Goos, Jochen Coldewey (Nordmedia), Tom Bresinsky (Kamera), Matthias Koeberlin, Ingo Helm (Regie), Anja Würzberg (NDR), Nikolaus Kühn, Thorsten Neumann (Produzent) und Harald Wegener (Komparse).

Die Dreharbeiten werden diese Woche abgeschlossen. Als Drehort habe sich das Kloster Bursfelde wunderbar geeignet, so Würzberg. „Die Räume wurden scheinbar nicht verändert“, sagt die Redakteurin. Für das Set wurden keine weiteren Möbel in das Geistliche Zentrum im Mündener Ortsteil transportiert. Außerdem werden dort täglich Gebete von Bonhoeffer gesprochen.

In den letzten Drehtagen herrscht im Kloster ein reges Treiben. Die Komparsen aus der Region – zu ihnen gehört auch Mündens Bürgermeister Harald Wegener – beobachten den Filmdreh und warten in Anzügen aus den 40er-Jahren im Eingangsbereich auf ihren Einsatz. Während der Aufnahmen im oberen Stockwerk herrscht Stille im ganzen Haus. Auf der Treppe steht eine Frau mit Mikrofon und ruft streng um Gehorsam, wenn jemand das Gebäude betritt: „Ruhe, wir drehen!“.

Dann ist ein Klatschen aus dem ersten Stock zu hören. Zwei Darsteller haben ihre letzte Szene abgedreht. Bald sind die Freiwilligen aus dem Raum Münden dran. Vielleicht erkennen die Zuschauer sie bei der Ausstrahlung im Hintergrund der Handlung.

Service: Der Film wird für den NDR produziert und dauert 45 Minuten. Er wird am 4. Mai um 23.30 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Pressebericht HNA 06.02.2020

Donnerstag, 06. Februar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Seit Jahrzehnten engagiert

TSV Jahn Hemeln hat verdiente Mitglieder ausgezeichnet

Ehrung für Monika Gronemann zusammen mit Günter Lehne, Kassenwart des NFV-Kreises. Foto: Michael Rudolph/nh

Hemeln – Der TSV Hemeln hat bei seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung langjährige Mitglieder, die sich als Funktionäre verdient gemacht haben, geehrt oder mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt. Die Silberne Verdienstnadel des TSV Jahn Hemeln haben erhalten:

■   Siegfried Grünewald für viele Jahre als Spartenleiter Handball und 16 Jahre als stellvertretender Vorsitzender

■  Tobias Kühne für einige Jahre im Amt des Vereins-Jugendwartes, seit 2000 als stellvertretender Spartenleiter Fußball, seit 2017 als Spartenleiter

■   Martin Neumann für acht Jahre im Amt des Schriftführers, seit 2014 als Spartenleiter Jugendfußball aktiv und zwischenzeitlich zwei Jahre Mannschaftsbetreuer der zweiten Herren

■   Ellen Schucht für diverse Funktionen: Sie war mehrere Jahre als Sparten- und Übungsleiterin Mutter- und Kindturnen, Kinderturnen und Jugendtischtennis tätig. Außerdem steht sie bei Veranstaltungen immer zur Verfügung

Die Auszeichnung mit der Goldenen Verdienstnadel des Vereins haben folgende Mitglieder erhalten:

■  Susanne Jatho für jahrzehntelange Arbeit in diversen Sparten als Leiterin, Stellvertreterin und Übungsleiterin. Ihr Steckenpferd ist die Gesundheitsvorsorge

■  Fredi Müller für bereits über 30 Jahre als Gerätewart des Vereins, 20 Jahre als Mannschaftsbetreuer der 1. Seniorenmannschaft, rund 10 Jahre als Betreuer der Altherren-Fußballer und vier Jahre als Jugendbetreuer

■    Thomas Baake unter anderem für rund 30 Jahre in Leitung und Stellvertretung im Bereich Altherren-Fußball sowie bereits 15 Jahre Tätigkeit als Vereinsehrenamtsbeauftragter im NFV-Kreis Göttingen-Osterode. Am Abend konnte Jürgen Bühler, seit 56 Jahren Mitglied des TSV, zum Ehrenmitglied ernannt werden. Bühler war 1977 Mitinitiator und Gründungsmitglied der Sparte Fußball. 1995 übernahm er dort vier Jahre das Amt des Betreuers und Trainers. Zehn Jahre war Jürgen Bühler als Vize-Vorsitzender tätig.

Die Silberne Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen erhielt Angelika Seefried für jahrzehntelange Arbeit im Bereich der Damengymnastik als Übungsleiterin, Spartenleiterin und stellvertretende Spartenleiterin.

Die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes bekam Monika Gronemann überreicht. Sie stand als aktive Tischtennisspielerin von 1997 bis 2006 fast ein Jahrzehnt als Spartenleiterin an der Spitze der Tischtennisspieler. Nach dem plötzlichen Tod ihres Amtsvorgängers hat Gronemann im Jahr 2005 das Amt der Vorsitzenden übernommen und übt dieses seit 15 Jahren aus, teilt Vereinsehrenamtsbeauftragter Thomas Baake mit. Außerdem gab es für Gronemann die Silberne Ehrennadel des NFV-Kreises Göttingen-Osterode. Diese Ehre gab es für langjährige Vorstandsarbeit im Verein.

Da Gronemann im Vorfeld die Auszeichnung für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft in Form der Goldenen Treue-Ehrennadel erhalten hatte, gab es so drei Ehrungen für die Funktionärin.  kmn

Pressebericht HNA 28.01.2020

Dienstag, 28. Januar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Kampf um Sportler und Übungsleiter

TSV Jahn Hemeln blickt zurück auf ein ereignisreiches Jahr

Sportlich engagiert: Rüdiger Gerke (hinten von links), Michael Bischoff, Regina Gerke, Thomas Baake, Angelika Seefried, Frederick Rudolph, Angela Mechmershausen, Fredi Müller, Eleonore Schucht, Simone Kühne, Siegfried Grünewald, Tobias Kühne, Günter Lehne, Klaus Dressler sowie vorne von links Michael Rudolph, Monika Gronemann, Gerhard Herbig, Rolf Baake, Martin Neumann. Foto: Wibke Rudolph/nh

Hemeln – Der TSV Jahn Hemeln hat bei seiner Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Sportjahr 2019 zurückgeblickt. So hat der Verein im vergangenen Jahr sein Angebot erweitern können.

In der Sparte Kickboxen habe sich die Teilnehmerzahl auf einem guten Niveau gefestigt, berichtete die erste Vorsitzende, Monika Gronemann, die neben 44 Teilnehmern aus dem Verein und den Ehrenmitgliedern auch Ortsbürgermeister Alfred Urhahn, Klaus Dreßler vom Kreissportbund (KSB) und Günter Lehne vom NFV-Kreis Göttingen-Osterode begrüßte. Zwei Kickboxer nehmen im Frühjahr an einem Turnier teil. Die anderen Sparten würden sich über neue Teilnehmer freuen.

Zudem berichtete die Vorsitzende Gronemann von einem Sportforum des KSB zum Thema „Zukunft der Vereine“. Bei der dortigen Diskussion sei schnell klar geworden, dass viele Vereine um Ehrenamtliche, um Übungsleiter und um neue Mitglieder kämpften.

Bei den Vorstandswahlen wurden Monika Gronemann als erste Vorsitzende, Michael Rudolph als zweiter Vorsitzender, Wibke Rudolph als Kassenwartin, Katharina Schucht als Schriftführerin und Pressewartin sowie Fredi Müller als Gerätewart im Amt bestätigt.

Für den nach 16 Jahren aus dem Amt des zweiten Vorsitzenden ausgeschiedenen Siegfried Grünewald wurde Thomas Baake neu gewählt. tsz

Zahlreiche Mitglieder wurden geehrt

Die Ehrungen der Mitglieder : Für ihre 70-jährige Vereinsmitgliedschaft wurden Rolf Baake, Erich Beuermann, Friedrich Dannhauer, Gerhard Herbig und Rolf Koch ausgezeichnet.

Die Goldene Ehrennadel des Kreissportbundes für 50 Jahre Vereinstreue erhielten: Frank Baake, Michael Bischoff, Regina Gerke, Gisela Grünewald, Karin Henne, Uwe Jatho, Horst Scheidemann, Norbert Schröder und Michael Wilusz.

Die goldene Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen ging an Monika Gronemann, Angelika Seefried erhielt die silberne Ehrennadel.

Zudem erhielt Monika Gronemann die silberne Ehrennadel des NFV-Kreis Göttingen-Osterode für ihren Einsatz im Vereinsvorstand und für besondere Verdienste um den Fußballsport. Seit 40 Jahren Vereinsmitglieder und damit Träger der goldenen Ehrennadel sind: Iris Baake, Monika Gronemann, Simone Kühne, Martin Neumann, Frederick Rudolph, Anke Seeger sowie Klaus-Peter Sikora. Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft bekamen überreicht: Anke Brandes, Norman Brüller, Thomas Brüller, Philipp Grünewald, André Hirschel, Kai Lotze, Laura Ludewig und Angela Mechmershausen. Die goldene Verdienstnadel des TSV „Jahn“ Hemeln erhielten: Susanne Jatho, Fredi Müller und Thomas Baake. Die silberne Verdienstnadel des TSV „Jahn“ Hemeln bekamen außerdem: Eleonore Schucht, Tobias Kühne, Martin Neumann und Siegfried Grünewald. tsz

Pressebericht HNA 20.01.2020

Montag, 20. Januar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

Stolz auf das Sportabzeichen

25 Kinder waren mit „Hoppel und Bürste“ aktiv

VON PETRA SIEBERT


Volle Konzentration: An dieser Station müssen die Kinder über unterschiedlich hohe und breite „Mooshaufen“ hüpfen. Tabea Zieseniß, Jano Kelzewski mit Hase Hoppel und Lucas Nguyen mit Igel Bürste leiten die Kinder an. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Kindern auf spielerische Weise Lust auf Sport und Bewegung machen. Das ist das Ziel des Mini-Sportabzeichens, initiiert vom Landessportbund Niedersachsen und hier unterstützt vom Kreissportbund (KSB) Göttingen-Osterode.

Wie das genau geht, erfuhren jetzt 25 Kinder von zwei bis sechs Jahren der evangelischen Kindertagesstätte in Hemeln. Denn sie alle legten, in drei Gruppen aufgeteilt, das Mini-Sportabzeichen erfolgreich ab. Übungen mit laufen, rollen, balancieren oder werfen standen an. Die Erzieherinnen Andrea Jahnke und Tamara Koch sowie Ellen Schucht vom TSV Hemeln unterstützten Tabea Zieseniß, Koordinatorin Integration im und durch Sport, des Kreissportbundes.

Um alles ein wenig spielerisch zu gestalten, begleiten die Kinder den Hasen Hoppel (Praktikant Jano Kelzewski) und den Igel Bürste (FSJler Lucas Nguyen) auf ihrem Weg auf die andere Seite des Waldes zu der Freundin Frau Eule, denn sie hat Geburtstag. Doch unterwegs warten einige aufregende Abenteuer auf die Kinder und dabei können sie unter Beweis stellen, wie fit sie sind.

Eicheln und Nüsse sammeln die Kinder als Verpflegung, doch da kommt das Wildschwein Grunz, das die gesammelte Verpflegung haben möchte, also werfen sie die Nüsse und Eicheln in Form von Bällen ganz weit weg. Sie müssen dann über Mooshaufen hüpfen, einen Fluss über einen Baumstamm überqueren, an einem Apfelbaum hochspringen, um Äpfel zu pflücken, denn es hat sich Hunger eingestellt. Ein Sumpf wird an einem Ast schwingend überquert und auf seinem Rollboard sitzend, ziehen sie sich mit einem Seil über trockenen Boden. Nun noch einen Hügel runter rollen und schon haben sie das Haus von Frau Eule erreicht, um mit ihr zu feiern.

Erst standen die Kinder der fantasievollen Bewegungsgeschichte ein wenig skeptisch gegenüber, doch schnell hatten sie Spaß an den Übungen für das Mini-Sportabzeichen. Ziel der Aktion ist es, Kindern im Kindergartenalter Übungen anzubieten, die ihrem natürlichen Bewegungsdrang entsprechen und Lust auf mehr machen. „Das sind alles Übungen, die dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder entsprechen“, sagte dazu KSB-Geschäftsführer und Vorstandssprecher Klaus Dreßler, der als Gast gekommen war. Bewegung sei schon im frühesten Alter wichtig, weil sich die Gelegenheit zur ausgiebigen Bewegung vielen Kindern heute nur noch selten biete. So wird das natürliche Bedürfnis, den eigenen Körper und die Umwelt durch Bewegungsaktivitäten zu entdecken, stark eingeschränkt.

Am Ende bekamen alle Kinder eine Urkunde und einen Aufkleber, worauf sie sehr stolz waren. „Unser Ziel ist es, alle Kindertagesstätten im Landkreis Göttingen zu erreichen und so vielleicht auch eine Grundlage bilden, um eine Kindersportgruppe im Verein zu besuchen“, begründete Dreßler das Angebot.

Pressebericht HNA 09.01.2020

Donnerstag, 9. Januar 2020, Mündener Allgemeine / Lokales

„Hier stimmt die Chemie“

Beim Neujahrsempfang in Hemeln wurde Freundschaft betont

VON PETRA SIEBERT

Mit zahlreichen Kassenbons, die ihr auch noch aus der Handtasche fielen, stolperte Erna (Irmtraud Gralla) ins Hemelner Feuerwehrgerätehaus, in dem in diesem Jahr der Neujahrsempfang stattfand.

Ließ das Jahr Revue passieren: Erna alias Irmtraud Gralla.

Von dieser verordneten Papierflut hält sie gar nichts. Das machte sie auch ganz deutlich und das alles natürlich wie jedes Jahr in Platt. Ihren Wilhelm (Thomas Baake) hatte sie diesmal nicht mitgebracht. Er hatte sich Silvester verkühlt und war krank.

Erna plauderte über dies und das und erwähnte dabei in äußerst humorvoller Art jede Veranstaltung die im vergangenen Jahr in Hemeln stattgefunden hat. Angefangen beim Neujahrsempfang, dem Osterfeuer und der Maibaumaufstellung, über die Kirmes, die Gesundheitswoche und die Theatervorstellungen bis hin zur Halloweenparty, dem Weihnachtsmarkt und dem lebendigen Adventskalender und alles was noch dazwischen lag. Dabei lobte sie den Zusammenhalt der Hemelner in den vielen Vereinen. Ein wenig ärgerte sie sich darüber, dass zeitgleich zum Neujahrsempfang nach Münden eingeladen wurde. 

Denn seit Jahrzehnten finde der Neujahrsempfang in Hemeln am ersten Sonntag im Januar statt, und der in Münden an einem Freitag. „Aber die Gäste in Münden werden enttäuscht sein, wenn sie in der Ansprache näheres zum Haushalt der Stadt Münden erfahren“, meinte Erna. „Das haben sich Bürgermeister Fred Dettmar aus Reinhardshagen und Mitglieder der Gemeindevertretung auch gesagt und sind hierhergekommen“, äußerte sie schelmisch. Die zurzeit herrschende Umwelthysterie könne sie nicht mehr nachvollziehen, und das Lied von der Oma als Umweltsau nannte sie derbe und schaurig.

Für Ortsbürgermeister Alfred Urhahn blieb nach dem ausführlichen Rückblick von Erna noch der Ausblick für das begonnene Jahr. Doch zunächst dankte er allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement und nahm einige Ehrungen vor. Außerdem begrüßte er die rund 30 Neubürger, von denen einige gekommen waren.

Alfred Urhahn (zweiter von links) ehrte auch Hemelner für besonderes Engagement: Karin Berndt (links), Andreas Noll (rechts), Willi Pape (zweiter von rechts), Ingelore Habenei (dritte von links), Friedel Ludewig (Mitte) und Nortrud Riemann (dritte von rechts).

Im neuen Jahr soll die Breitbandversorgung in Hemeln abgeschlossen werden. Außerdem berichtete er, dass der obere Sandweg als neues Baugebiet erschlossen wird. Man werde in dem Ort auch weiter um die Grundschule kämpfen.

Im Namen von Mündens Bürgermeister Harald Wegener richtete die stellvertretende Bürgermeisterin Nortrud Riemann Grüße aus. „Landesgrenze und Fluss können uns nicht trennen“, betonte Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar in einem Grußwort. Damit bestärkte er die enge Verbindung von Hemeln und Reinhardshagen. Auch begrüße er es, dass das Frühjahrs-Konzert des Musikexpress Hemeln diesmal in der Wesertalhalle in Reinhardshagen veranstaltet wird. „Hier stimmt die Chemie“, sagte er. Er machte in dem Zusammenhang deutlich, dass er sich in diesem Jahr wieder zur Bürgermeisterwahl aufstellen lässt. Denn die länderübergreifenden Maßnahmen und die Zusammenarbeit würden ihn dazu motivieren. 

Feuerwehr und DRK stellten ihre Arbeit vor

Martin Koch, Ortsbrandmeister Hemeln

Ortsbrandmeister Martin Koch informierte an dem Tag die Gäste über die Freiwillige Feuerwehr in Hemeln. Abgedeckt werden 25000 Quadratmeter Fläche mit den Ortschaften Hemeln, Glashütte und Bursfelde von 52 aktiven Feuerwehrleuten – davon sieben Frauen – die über drei Fahrzeuge verfügen. 

In Theorie und Praxis leisteten die Feuerwehrleute im Vorjahr 12700 Arbeitsstunden, davon 40 Prozent Praxis. Hinzu kommen noch 750 Stunden, die in das Ortsleben investiert wurden. Zehn Jugendliche – davon zwei Mädchen – gehören zur Jugendfeuerwehr, sie haben 1500 Stunden geleistet. Auch Ortsvereinsvorsitzende Angelika Seefried berichtete einiges zum DRK Ortsverein Hemeln, der seit 1952 besteht und derzeit 96 Mitglieder hat. Insgesamt leistet das DRK Helferteam jährlich rund 1800 ehrenamtliche Stunden. 

Angelika Seefried, DRK-Ortsvereinsvorsitzende

Das 17-köpfige Helferteam engagiert sich besonders in der Seniorenarbeit mit regelmäßigen Spielenachmittagen, Seniorentanz und -gymnastik. Hinzu kommen die Blutspendetermine und die Erste-Hilfe-Ausbildungen. Dies sei nur möglich, da Wolfgang Bury mit seiner 40-jährigen Erfahrung als DRK-Ausbilder zur Verfügung steht. Da Hemeln seit einiger Zeit über einen Außen-Defibrillator verfügt werden von Bury auch Einweisung angeboten.

Pressebericht HNA 18.12.2019

Mittwoch, 18. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Lucia hilft beim Spenden

MOMENTE IM ADVENT – Auftritt von „Wir4“ in St. Blasius

VON PETRA SIEBERT

Ob beim lebendigen Adventskalender oder anderen stimmungsvollen Momenten: In einer Serie öffnen wir bis Weihnachten symbolisch Türchen. Heute: Lucia-Fest in Hemeln, mit Spendensammlung für die Aktion Advent.

Das Quartett „Wir4“ mit Peter Anhalt, Eva Becker, Katarina Urhahn und Martin Herzmann widmete sein Programm der Heiligen Lucia, die besonders in Skandinavien als „Lichtträgerin“ verehrt wird. Fotos: Petra Siebert

Hemeln – „Ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich kann gar nicht beschreiben, wie schön das war“, sagte eine Besucherin am Ende des Lucia-Konzertes in der Hemelner Marienkirche.

Im Rahmen des „lebendigen Adventskalenders“ hatte das A-capella-Quartett „Wir 4“ das Lucia-Konzert, das Licht in die dunkle Jahreszeit brachte, gestaltet. Gastgeber waren Kerstin und Bobby Dunkel sowie Detlev Heintze vom Hemelner Lädchen Hygge.

Der Einladung waren 150 Besucher gefolgt. Wie auch im Vorjahr war der Eintritt frei, dafür wurden die Besucher, wenn es ihnen gefallen hat, um eine Spende für die Aktion Advent gebeten. Dabei kamen über 700 Euro zusammen.

Die Spendendose reichte nicht aus, so wurde der Hut einer Besucherin hinzugenommen.

Gehofft haben die Gastgeber, dass wie im vergangenen Jahr, auch wieder 300 Euro gespendet werden. Mit über dem Doppelten hatten sie nicht gerechnet, da war die Freude groß.

Freuten sich: die Gastgeber Kerstin und Bobby Dunkel.

Die musikalische Reise durch die Welt der Weihnachtslieder begann, als die von Katarina Urhahn symbolisch dargestellte Lichterkönigin Lucia, gefolgt von den drei anderen Ensemble-Mitgliedern Eva Becker, Peter Anhalt und Martin Herzmann, das Santa Lucia-Lied singend, in die Kirche einzog. Sie trugen weiße Gewänder, die Heilige dazu eine rote Schärpe und eine Lichterkrone auf dem Kopf.

Es wurde ganz still in der dunklen Kirche, die nur durch den Gesang und die Kerzen erleuchtete. Neben den traditionellen, schwedischen Lucia-Liedern kamen auch Klassiker und moderne weihnachtliche Kompositionen vieler Länder nicht zu kurz. Bei den Werken „Heilige Nacht“, „Tochter Zion“, und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“, verzauberte das Ensemble die Zuhörer mit seinen wunderbaren Stimmen und dem Charme. Peppiger ging es bei den Songs „Winter-Wonderland“, Driving home for Christmas“, „Joy to the world“ und „Imagine all the people“ zu. Es wurde deutlich, wie viel Spaß die Frauen und Männer am Gesang haben, und dass es ihnen immer gelingt, das Publikum zu begeistern. Die Ensemble-Mitglieder meisterten alle Schwierigkeitsgrade und verloren dabei nie die harmonische Spur. Als eine auf die Vier zugeschnittene Version des „Halleluja“ ertönte, ging der einzigartige Klang des A- capella-Gesangs durch und durch, dafür gab es Riesenapplaus.

Zum Auszug erklang noch einmal „Santa Lucia“, zu dem sich die Besucher ehrfurchtsvoll erhoben.

Pressebericht HNA 17.12.2019

Dienstag, 17. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Mehr als Max und Moritz

Andreas Jeßig spielte über Leben und Werk von Wilhelm Busch

VON PETRA SIEBERT

Andreas Jeßig verstand es, dem Publikum Ausgewähltes aus Wilhelm Buschs Schaffen zu präsentieren und ihn für eine kurze Zeit erlebbar zu machen. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Zu einer Reise durch unwegsames Buschland hatte der Kultur- und Natur-Förderverein Hemeln im Rahmen des lebendigen Adventskalenders eingeladen. Schauspieler Andreas Jeßing, der auch am Deutschen Theater in Göttingen spielt, präsentierte Geschichten, Gedichte, Briefe und Aphorismen von Wilhelm Busch mit Titel „ein Querkopf im Dorf“.

Zwischendurch sang er etwas aus Buschs Schatztruhe und begleitete sich auf dem Akkordeon. Im Gasthause zur Fähre begeisterte Jeßing die Besucher nicht nur mit dem Vortragen der Geschichten und Reime, die feinsinnige und kreative Mimik und Gestik erfüllten die Texte mit Leben. Schnell wurde den Gästen klar, dass Busch als Dichter und Zeichner nicht nur der Erfinder von „Max und Moritz“ war.

Jeßing brachte auch weniger bekannte Werke ans Licht. Mit warmer Stimme zog er das Publikum in seinen Bann. „Hinter jedem Busch sah Busch eine Gestalt, deren Konturen er veränderte und sie zum Leben für seine Werke erweckte“, erzählte Andreas Jeßing.

Durch seine enorme Beobachtungsgabe entdeckte Busch immer wieder menschliche Schwächen und baute sie in seine Erzählungen ein. So hatte er ein Faible für Nasen. Die Geschichte „Die alte Slüksche“, war nur wenigen Besuchern bekannt, kam aber gut an, genauso wie das Loblied auf Onkel Kaspars rote Nase, die zu allen Zeiten blüht. Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: Dass Busch über Galgenhumor verfügte, ließ sich nicht verbergen, so zum Beispiel das Gedicht vom Vogel auf der Leimrute, der auch im Angesicht des Todes immer noch tirilierte. Ein Gedicht von fast fünf Minuten Länge trug Andrea Jeßing in schneller Folge, völlig frei, ohne Versprecher in wechselnden Tonlagen vor. Das war eine Glanzleistung. Schlag auf Schlag servierte der Schauspieler die turbulenten Geschichten, feinsinnigen Verse und skurrilen Pointen. Nebenbei ließ er auch noch viele interessante Anekdoten und Episoden aus Buschs Leben einfließen.

So beispielsweise, dass Wilhelm Busch als dreijähriger Bub seine einjährige Schwester im Teich ertränken wollte. Dank aufmerksamer Nachbarn wurde sie gerettet, später war sie seine Lieblingsschwester. Auch beleuchtete der Schauspieler die künstlerische Ader Buschs. Er malte ab und zu, weil er seinen eigenen Ansprüchen nie gerecht wurde, verbrannte er einen Großteil seiner Bilder.

Pressebericht HNA 10.12.2019

Dienstag, 10. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Musik im Kerzenschein

MOMENTE IM ADVENT – Auftritt des Frauenchors Hemeln

VON MARGITTA HILD

Stimmungsvoll: Der Auftritt des Frauenchors Hemeln. Fotos: Margitta Hild
Spielte Weihnachtliches: Der Flötenchor der Kirchengemeinde Hemeln mit Katharina Schucht (von links), Sandra Krull-Ludewig, Jil Krüger, Annika Bührmann und Christiane Brandes.

Hemeln – Funkelnde Teelichter in Gläsern standen auf dem Fußboden. Zahlreiche weitere Kerzen waren in der Kirche entzündet worden und tauchten sie in ein heimeliges Licht. Mit Sternen dekorierte Tannenzweige hingen an den Wänden, wo man hinblickte, war geschmackvoll dekoriert worden. Sehr gut besucht war das Konzert am Samstagabend im Rahmen des lebendigen Adventskalenders. Eingeladen hatte der Frauenchor Hemeln und Organistin Ute Schmidt-Mackenroth startete mit dem Intro „Böhmische Weihnachten“ um 18 Uhr.

Der Frauenchor hatte sich zuerst im hinteren Teil der Kirche aufgestellt und stimmte das erste Lied „Fröhliche Weihnacht“ an, bevor sie sich im Altarraum aufstellten. Es folgte unter der Chorleitung von Heike Zimmermann ein einstündiges, abwechslungsreiches und gelungenes Konzert, bei dem die Konzertgäste nach jedem Stück applaudierten. Ein Wechselspiel aus Liedern wie „Luleise Gottessohn“, „ Es kam ein Engel“ , „Tochter Zion“oder auch „ Heidschi bumbeidschi“, bei denen es schwerfiel nicht selbst mitzusummen, brachten die Konzertgäste zum Lächeln. Im Wechsel mit dem Flötenchor, der unter der Leitung von Christiane Brandes in der Kombination aus Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassflöten „Weihnachtspastorale“, „Ohr Betlehem du kleine Stadt“, „Der Winter“ und „Den Hirten lobeten sehre“ zur Freude der Konzertbesucher spielten. Ilse Weitemeyer las die Kurzgeschichte „Gedanken einer Kerze“. Eine entzündete Kerze, die Wärme und Licht spendet, doch ständig kürzer wird. Sie vergleicht sich mit den Menschen, denn nur wer Freude, Lachen und Herzlichkeit verschenkt, wird reicher. Hildegard Scholl (Erste Vorsitzende, Frauenchor Hemeln) moderierte den Abend, erfreute die Gäste mit den beiden Gedichten „In Weihnachtszeiten“ (Hermann Hesse) und „Punschlied“ (Friedrich Schiller) mit dem sie dann auch gleich die Gäste nach dem Konzert auf diesen einlud. So heißt es in der letzten Strophe des Textes: Eh es verdüftet, schöpfet es schnell, nur wenn er glühet, labet der Quell.

Doch bevor es diesen gab, sorgte die Organistin erneut mit einem grandios gespielten, letzten Orgellied „So this is Christmas“ (John Lennon) für Gänsehaut. Der Chor beendete das Konzert mit dem Lied „Stille Nacht“, das gemeinsam mit den Gästen gesungen wurde.

Ohne zwei Zugaben und Standing Ovation wurde der Chor von den Konzertbesuchern dennoch nicht so schnell aus dem Konzert entlassen, bevor es zum versprochenen Punsch ging. Ein absolut kurzweiliges, schönes, gelungenes, sehr harmonisches Konzert am Tag des 7. Türchens des Hemelner Adventskalenders.

Pressebericht HNA 03.12.2019

Dienstag, 03. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Schauen, staunen und genießen

Zahlreiche Besucher zog es auf den Hemelner Weihnachtsmarkt

VON PETRA SIEBERT

Amelie, Elias und Miriam hatten Spaß am weihnachtlichen Basteln mit viel Glitter. Fotos: Petra Siebert
Der Hemelner Eierpunsch bleibt ein streng gehütetes Geheimnis von Ilona Grünewald, Simone Kühne, Angela Mechmershausen, Ellen Schucht und Antje Baake.

Hemeln – Gemütlichkeit und ein harmonisches Miteinander: Der 23. Weihnachtsmarkt im Hemelner Dreschschuppen präsentierte sich sehr stimmungsvoll und zog Jung und Alt in seinen Bann, wofür auch der Hemelner Musikexpress sorgte.

Schauen, staunen und genießen war an den über 20 Ständen mit Weihnachtsdekorationen, Weihnachtsaccessoires, Glückwunschkarten, Bastel- und Holzarbeiten, Marmeladen, Kekse und sehr schönen und nützlichen Handarbeiten angesagt. Gestrickte Strümpfe, Schals, Mützen, Stirnbänder und Handschuhe fanden reißend Abnehmer.

Am Stand des Hemelner Seniorenwohnheims gab es Hand- und Bastelarbeiten, Modeschmuck, Weihnachtsschmuck und Kerzen. Der Erlös kommt den Senioren in der Einrichtung zugute. „Mitarbeiter und Angehörige handarbeiten und basteln das ganze Jahr über für den Basar“, berichtete Gabriele Schiller, Inhaberin der Einrichtung.

Großes Interesse herrschte an wetterfesten Engeln, Weihnachtsmännern, Sternen, Wichteln, Tannenzapfen und kleinen Häuschen aus Beton. Nicole Schulz und Franziska Mernjak haben seit Oktober Beton in Formen gegossen und die fertigen Elemente sparsam verziert, sodass diese durch ihre Schlichtheit bestechen.

Auch zum inneren Aufwärmen wurde einiges geboten, auch wenn das Rezept des Hemelner Eierpunsches streng geheim bleibt. Ilona Grünewald, Simone Kühne, Angela Mechmershausen, Ellen Schucht und Antje Baake haben den Punsch selber kreiert und landeten damit einen Treffer.

Aber auch andere kulinarische Köstlichkeiten wie beispielsweise das reichhaltige Kuchenbuffet, Schlachtesuppe, Gegrilltes, Fischbrötchen, Punsch und Glühwein sorgten dafür, dass kein Besucher hungrig oder durstig den Weihnachtsmarkt verlassen musste. Für die jüngsten Gäste kam am Nachmittag der Weihnachtsmann, der einige Überraschungen für die Kinder parat hatte.

Bis es so weit war, konnten sie sich im Spielbereich, organisiert vom Kindergarten, mit weihnachtlichen Bastelarbeiten und Geschicklichkeitsspielen beschäftigten. „Wir haben die Aktionen für die Kinder auch angeboten, damit die Eltern in Ruhe über den Weihnachtsmarkt stöbern können“, sagte Kindergartenleiterin Sabine Grünewald.

Pressebericht HNA 03.12.2019

Dienstag, 03. Dezember 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Feier mit schwedischen Songs

Lucia-Fest am 13. Dezember – Spenden für „Aktion Advent“


Das Quartett „Wir 4“ mit Peter Anhalt, Eva Becker, Katarina Urhahn und Martin Herzmann (von links), wird auch in diesem Jahr für eine ganz besondere Stimmung in der Marienkirche sorgen. Foto: petra siebert

Hemeln – Zum „Lebendigen Adventkalender“ in Hemeln wird das Quartett „Wir 4“ zusammen mit Kerstin und Bobby Dunkel sowie Detlev Heintze vom Hemelner Lädchen Hygge das Lucia-Fest am Freitag, 13. Dezember, ab 18 Uhr in der Hemelner Marienkirche feiern.

Das Konzert ist eintrittsfrei, es wird jedoch, wie auch im Vorjahr, um Spenden für die HNA-Aktion Advent gebeten. Dabei sind über 300 Euro zusammen gekommen. Die Veranstalter hoffen, dass in diesem Jahr ein ähnlicher Betrag gespendet wird.

Die Besucher sollen einen stimmungsvollen Beginn in die Weihnachtszeit mit A-capella-Gesang genießen. „Es werden natürlich die traditionellen, schwedischen Lucialieder gesungen, aber auch deutsche und englische Klassiker kommen nicht zu kurz“, verspricht Katarina Urhahn vom Quartett. „Diesen wunderschönen Moment sich zu fangen und einfach genießen zu dürfen, möchten wir wieder schenken, in der doch etwas stressigen Vorweihnachtszeit“.

Einer der Legenden zufolge wurde ein junges christliches Mädchen mit dem Namen Lucia im Jahr 304 auf Sizilien ermordet, weil sie ihren Reichtum an die Armen und nicht an ihren römischen Ehemann verschenkt hat. In Schweden ist es Tradition am 13. Dezember, dies ist der kürzeste Tag des Jahres laut dem alten gregorianischen Kalender, zu feiern.

Lucia kommt in Schweden in jede Schule, Vorschule, Kirche, ins Altenheim und ins Krankenhaus, um etwas Freude zu bringen. Im weißen Kleid mit einem roten Band um die Taille und einer Lichterkrone auf dem Kopf kommt die Lichtkönigin zusammen mit ihrem Gefolge, um vor allem Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen. Singend und mit Safrangebäck im Gepäck machen sie sich auf den Weg. zpy

Pressebericht HNA 12.11.2019

Dienstag, 12. November 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Gruseliges im Dreschschuppen

Hemelner feierten mit originellen Kostümen

Unheimlich, schaurig und gruselig waren die Verkleidungen der Besucher der Hemelner Halloweenparty. Foto: Petra Siebert

Hemeln – Die dunklen Tage im Herbst stehen auch in Deutschland mittlerweile bei vielen Horror- und Gruselfans ganz hoch im Kurs. Auch in Hann Münden erfreut sich Halloween wachsender Beliebtheit.

So versammelten sich kürzlich wieder unzählige Geisterbräute, dunkle Fürsten, Horrorclowns, Hexen, Untote, Vogelscheuchen und viele andere aufwendig kostümierte und geschminkte Halloween-Freunde im Dreschschuppen in Hemeln. Wie bereits im vergangenen Jahr hatten die Reiterfreunde Hemeln e.V. zu dieser tollen Grusel-Veranstaltung eingeladen.

„Der Dreschschuppen wurde über mehrere Tage mit vielen Helfern sehr detailreich in die perfekte Horrorszenerie verwandelt“, berichtete die erste Vorsitzende des Vereins Tanja Mundt. Die Partygäste erlebten den ersten Gruselmoment bereits beim Betreten des Veranstaltungsorts. Über einen Gruseltunnel der ähnlich einer Geisterbahn beleuchtet und dekoriert wurde, gelangten die Gäste in die Halle.

Es wurde groß gestaunt über die unzähligen Requisiten, Lichteffekte und Gruselschocker. Sogar eine Friedhofsszenerie wurde im Garten des Dreschschuppens errichtet. Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Preises für die beste Verkleidung und geschminkten Gesichter.

Diese teilweise hollywoodreifen Outfits wurden durch eine Jury mit Preisen geehrt. Der erste Platz ging an Sabine Nolte. Es folgten Klaus Barke und Petra Vollack. Die Gäste waren begeistert und feierten bei Musik von DJ Sadi und Dudels noch bis die Nacht. Langsam schwand dann der ein oder andere, sicher aus Angst, durch die ersten Sonnenstrahlen zu Staub zu zerfallen.  zpy

Pressebericht Mündener Rundschau 06.11.2019

5050-Knobelturnier des Freundschaftsclub „Lindenbrüder“ Hemeln

Pressebericht HNA 06.11.2019

Mittwoch, 06. November 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Lesung mit Texten von Günter Grass

Hemeln – Zu einem kommunikativen Lesenachmittag lädt der Verein Kul-Türchen im Liederhof für Sonntag, 10. November, ab 17 Uhr nach Hemeln, Trift 24, ein, teilt Gabriele Leppin vom Verein mit.
Wir sind mittendrin, täglich (er-)leben wir unsere eigene Geschichte, von der unsere Enkelkinder in ihren Büchern lesen werden, sagt Peter Leppin, Vorsitzender des Vereins.
In diesem wirklich denkwürdigen Jahr 2019 und zu einer geschichtsträchtigen Jahreszeit lesen Peter und Gabriele Leppin Texte von Günter Grass, die Erinnerungen an eigene oft persönliche Geschichten wecken sollen.
Der Eintritt ist frei. Ein kleiner Imbiss wird den Gästen angeboten. sta

Pressebericht HNA 06.11.2019

Mittwoch, 06. November 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Kränze binden und Backen

Landfrauen Oberweser mit neuem Programm

Landfrauen wickeln Kränze. Mit dabei waren 2016: Halina Guicking, Ilse Weitemeyer, Heide Westheide (Foto von links). Foto: landfrauenverein Oberweser/nh

Hemeln – Das neue Programm des Arbeitskreises „Landfrauen“ Oberweser steht fest.
Alle Veranstaltungen und die Stammtische sind öffentlich, Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.
Wie die Vorsitzende Marika Wedekind mitteilt, werden die monatlichen Treffen nicht mehr, wie gewohnt, jeden zweiten Mittwoch im Monat stattfinden, sondern jeden zweiten Donnerstag oder Dienstag im Monat.
Der Grund ist, dass einige Mitglieder bislang nie mittwochs an den Veranstaltungen teilnehmen konnten.
Das genaue Datum und der Wochentag stehen in der folgenden Programmübersicht.
■  Die Stammtische beginnen immer um 20 Uhr: 9. Januar, 11. Juni, 9. Juli, 13. August, jeweils im Gasthaus „Zur Fähre“. Am 13. Februar und 16. April, im Gasthaus auf dem Campingplatz.
■   Dienstag, 12. November, ab 19 Uhr werden im Reiterstübchen (Sandweg) Weihnachtsdekorationen und Kränze mit Petra Wallbach hergestellt.
■   Dienstag, 26. November: Gemeinsam Kekse backen mit den Kindergartenkindern, ab 8.30 Uhr im Kindergarten.
■   Freitag, 29. November: Um 18 Uhr geht es zum Northeimer Theater der Nacht, Aufführung „Der Mond“, mit vorherigem Restaurantbesuch.
■   Freitag, 6. Dezember: Ab 18 Uhr ist ein Landfrauengottesdienst in der Hemelner Marienkirche geplant.
Anschließend, ab 19.45 Uhr, wird zur Weihnachtsfeier im Gasthaus auf dem Campingplatz mit den „Landmännern“ eingeladen.
■   Freitag, 31. Januar: Mädelsabend bei Birte heißt es ab 19 Uhr.
■   Donnerstag, 12. März: „Vom Kopftuch bis zur Burka in Deutschland, politische Provokation oder religiöses Recht“, ist der Titel eines Vortrags mit Diskussion, den Pastor Matthias Lüskow am 20 Uhr, im Gasthaus auf dem Campingplatz, hält.
■  Freitag, 8. bis Sonntag, 10. Mai: Ein Landfrauenwochenende im Kloster Bursfelde findet von statt.
■   Dienstag, 12. Mai: Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes ist für 20 Uhr im Pfarrhaus vorgesehen. Programmänderungen und aktuelle Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben. zpy

Kontakt: 0 55 44/74 75, marika.wedekind@t-online.de

Pressebericht HNA 04.11.2019

Montag, 04. November 2019, Mündener Allgemeine / Lokales

Jagdhörner im Glockenklang

Hubertusmesse in der Klosterkirche Bursfelde mit dem Jagdhornbläserchor der Uni Göttingen

VON CHRISTIAN MÜHHAUSEN

Im „Wald“ rund um den Altar: Unser Bild zeigt den Jagdhornbläserchor der Forstlichen Fakultät der Uni Göttingen zusammen mit Pastor Klaus-Gerhard Reichenheim. Foto: Christian Mühlhausen

Bursfelde – Der Samstag um den Hubertustag am 3. November ist ein Pflichttermin für alle Freunde der klassischen Parforcehornmusik: Der Jagdhornbläserchor der Forstlichen Fakultät der Uni Göttingen spielt in der Klosterkirche Bursfelde die Hubertusmesse und zieht zu dieser Veranstaltung Besucher aus dem weiten Umkreis an – und das bereits seit Mitte der 80er Jahre. So auch am Samstag. Für Viele, die von weiter her anreisen, ist es ein Wiedersehen unter Freunden, das einem gewissen Ritual folgt: früh da sein für einen guten Sitzplatz, Herbststimmung genießen in der festlich mit Laub sowie Bäumen geschmückten Kirche und einige Momente innehalten, bis es endlich losgeht.

Beleuchtet ist die schummerige Kirche nur von einigen wenigen Scheinwerfern, die den „Wald“ rund um den Altar beleuchten sowie später vom Schein der Kerzen, die ein jeder Besucher in den Händen hält. Die Bläser um ihren Chorleiter Andreas BuckGramcko, die schon stundenlang zuvor die Kirche herbstlich geschmückt haben, geben sich alle Mühe, die Besucher regelrecht mitzunehmen auf einen Ausflug in den Wald, in dem sich ja schließlich auch die Hubertuslegende zugespielt hat, die später intoniert wurde und zur geblasenen Hubertusmesse geführt hat.

Die Geschichte ist hinlänglich bekannt, wobei sich seit jeher Geschichte und Legende, Bewiesenes und Vermutetes, miteinander verbinden: Hubertus, vor über 1300 Jahren geboren als ältester Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse und später zum Pfalzgrafen erhoben, verliert bei der Geburt des ersten Kindes seine geliebte Frau und stürzt sich aus Kummer in allerlei weltliche Vergnügungen.

Als er einst mal wieder in den Ardennen auf Jagd war, einen Hirsch vor sich hatte und den Bogen spannte, erschien ihm ein Kreuz zwischen dem Geweih des Hirsches. Hubertus sank auf die Knie und wandelte fortan sein Leben. Pastor KlausGerhard Reichenheim, der in seiner Predigt die Hubertuslegende der Legende des Heiligen Eustachius – einem ebenfalls per Hirschkreuz bekehrten römischen Heerführer – gegenüberstellte, zog Parallelen: Beide Male finden die Betroffenen im Wald zu ihrer Berufung, beide Male wird der Wald beschrieben, der symbolisch als diffuser Ort für die innerseelische Situation des Suchens steht. Beide Heilige wenden über die erlernte Kunst des Jagens ihr Leben in eine andere Richtung und verändern ihren Wertehorizont.

Auch heute sei der Wald Stätte der Erholung und der Stille, in dem stressgeplagte Menschen wieder entschleunigen könnten. „Dass wir alle in diesem Sinne unseren Hochstand finden, wünsche ich uns“, so Pastor Reichenheim. Die Stimme Gottes werde nur in der Stille gehört – und das sei die Wahrheit der Legenden, die wir uns erzählten.

Nach dem traditionellen Schlusslied „Der Mond ist aufgegangen“ klingt die Hubertusmesse mit dem „Carillon“ aus: Ein ergreifender Moment, bei dem die Parforcehornbläser das Geläut von Kirchenglocken imitieren und das Kircheninnere dabei regelrecht in Schwingung bringen, bis das Geläut langsam ausklingt.

17. Oktober 2019: HNA-Bericht: Hemelner besuchen Fußball-Länderspiel

17. Oktober 2019: HNA-Bericht: Plattdeutsch AG der Grundschule Hemeln zu Besuch beim Heimatverein Wiensen

16. Oktober 2019: HNA-Bericht zur Lesung „Männergrippe“ von Autor Frank Rossbach im Liederhof

16. Oktober 2019: HNA-Bericht zur Spende eines Rauchvorhangs für die Feuerwehr Hemeln

02. Oktober 2019: HNA-Bericht zur Oktoberfest-Einladung des MGV Concordia

02. Oktober 2019: HNA-Bericht zum Königsball des KKSV Hemeln

24. September 2019: HNA-Bericht aus der Herbstserie Ernährung: „Gemeinsam schmeckt’s besser“ im Hemelner Pfarrhaus

21. September 2019: HNA-Bericht zur Grundschule Hemeln: Stadtrat lehnt Antrag des BFMÜ zur Schließung der Grundschule ab

20. September 2019: HNA-Bericht zum Betrieb der Weser-Fähre

08. September 2019: HNA-Bericht zum 1. Schützenball des KKSV in Hemeln

06. September 2019: HNA-Bericht über Bemühungen zum Erhalt der Grundschule Hemeln

06. September 2019: HNA-Bericht zum Fazit der 1. Gesundheitswoche in Hemeln

04. September 2019: HNA-Bericht zum Besuch des Umweltministers Olaf Lies in Hemeln

04. September 2019: Die Mündener Rundschau berichtet über die Gesellschaftsausschuss-Sitzung vom 29.08.2019 zum Grundschulentwicklungskonzept

31. August 2019: HNA-Bericht über die Gesellschaftsausschuss-Sitzung vom 29.08.2019 zum Grundschulentwicklungskonzept

28. August 2019: Die Mündener Rundschau berichtet über die Gesundheitswoche in Hemeln

28. August 2019: HNA-Bericht über Bemühungen zum Erhalt der Grundschule Hemeln

27. August 2019: HNA-Bericht zum Kampf der Hemelner zum Erhalt der Grundschule

27. August 2019: HNA-Bericht zur Gesundheitswoche in Hemeln

24. August 2019: HNA-Bericht zum Start der Gesundheitswoche mit einem Vortrag über die Schüßler-Salze

24. August 2019: Der Extra-Tip berichtet über das Heimat-Projekt der Grundschule Hemeln

22. August 2019: HNA-Bericht zum Kabarett-Nachmittag im Liederhof mit dem Kasseler Organtheater

21. August 2019: HNA-Bericht zur Spende des Ortsverband Hemeln des Sozialverbandes Deutschland an das Mündener Hospiz

21. August 2019: HNA-Bericht zum kommenden Konzert der Hot Docs im Rahmen der Gesundheitswoche

21. August 2019: HNA-Bericht über den Kampf der Bürgerinitiative Oberweser-Bramwald gegen die Versalzung von Werra und Weser

20. August 2019: HNA-Bericht zur DRK Frühschoppen

19. August 2019: HNA-Bericht zur Einweisung in den Defribrillator beim Gemeindebüro

17. August 2019: HNA-Bericht zum Barfußpfad des Volksgesundheitsvereins

3. August 2019: HNA-Bericht zur Einladung des Volksgesundheitsvereins zur ersten Gesundheitswoche in Hemeln

3. August 2019: HNA-Bericht über das Waldbaden-Angebot des Volksgesundheitsvereins

30. Juli 2019: HNA-Bericht zum Anger-Cup des TSV Hemeln

24. Juli 2019: HNA-Bericht über die neuen Pokal- und Volksschützenkönige

23. Juli 2019: HNA-Bericht über den Auftritt der Gruppe „Wortfluss“ im Liederhof

16. Juli 2019: HNA-Bericht über die Kirmes und den Kirmes-Festzug

15. Juli 2019: HNA-Bericht über die neuen Ehrenmitglieder des Fußball-Förder-Vereins Hemeln

04. Juli 2019: HNA-Bericht über das Sommerfest des TSV Jahn Hemeln

04. Juli 2019: HNA-Bericht zum Start der Sommerferien

03. Juli 2019: HNA-Bericht zur anstehenden Kirmes

03. Juli 2019: HNA-Bericht über aktuelle Aktionen der Grundschule Hemeln

29. Juni 2019: HNA-Bericht über das Sommerprogramm des Landrauenverein Oberweser

27. Juni 2019: HNA-Bericht über Spenden für die Fußballer des TSV Jahn Hemeln

27. Juni 2019: HNA-Bericht über Spende des Landfrauenvereins an die Mündener Tafel

20. Juni 2019: HNA-Bericht über die Aufführungen von „Pension Mama“ des Theatervereins Bühnenfreunde Hemeln

19. Juni 2019: HNA-Bericht über den Stadtwettbewerb der Feuerwehren in Hemeln

12. Juni 2019: HNA-Bericht über die bevorstehenden Aufführungen des Theatervereins Bühnenfreunde Hemeln

6. Juni 2019: HNA-Bericht: Und plötzlich waren die Blüten weg

5. Juni 2019: HNA-Bericht zum Flohmarkt der Reiterfreunde am 16.06.2019

5. Juni 2019: HNA-Bericht zur Theateraufführung & Spendenaktion der Kulissenschieber

1. Juni 2019: HNA-Bericht zur Auszeichnung von Susanne Jatho durch den Turnerbund

28. Mai 2019: HNA-Bericht zur Stadionjacken-Spende des FFVH

22. Mai 2019: HNA-Bericht zur Theateraufführung der Kulissenschieber im Liederhof am 26.05.2019

18. Mai 2019: HNA-Bericht zur geplanten Gesundheitswoche des Volksgesundheitsverein Hemeln im August 2019

16. Mai 2019: HNA-Bericht über die Aktion von Landwirten (u.a. aus Hemeln), Blühflächen im Altkreis anzulegen.

10. Mai 2019: HNA-Bericht zum Start des Vorverkaufs für die diesjährigen Theateraufführungen der Bühnenfreunde Hemeln

4. Mai 2019: HNA-Bericht zur Teilnahme der Grundschule Hemeln am Plattdeutsch-Kreisentscheid

23. April 2019: HNA-Bericht zur ehrenamtlichen Sanierung der Hemelner Grill- und Schutzhütte

23. April 2019: HNA-Bericht zum Tag des Baumes 2019 in Hemeln: Jahresbaum Flatterulme

23. April 2019: HNA-Bericht zum Hemelner Osterfeuer

18. April 2019: HNA-Bericht zum Ehrung des Imkers Willi Pape

16. April 2019: HNA-Bericht zum Aktionstag „Putzmunter“

10. April 2019: HNA-Bericht zum Fachwerkhaus-Umbau des ehemaligen Hemelner Spar-Markts

10. April 2019: HNA-Bericht zur Öffnung der Pilgerherberge Kloster Bursfelde

8. April 2019: HNA-Bericht zum Hemelner Fest der Jahrzehnte

29. März 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des Sozialverband Deutschland Ortsverband Hemeln

25. März 2019: HNA-Bericht: Hemeln bekommt einen Defibrillator

22. März 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsverein Hemeln

19. März 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des SPD-Stadtbezirks Hemeln

19. März 2019: HNA-Bericht zum Treffen mit Landtagsabgeordneten

18. Februar 2019: HNA-Bericht über das Volksschießen vom KKSV

13. Februar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des TSV Jahn Hemeln

11. Februar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des Frauenchores Hemeln

9. Februar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung des Kleinkaliber-Schützenvereins Hemeln

6. Februar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Hemeln

24. Januar 2019: HNA-Bericht über Spende aus Hemeln für das Mündener Hospiz

11. Januar 2019: HNA-Bericht zum Neujahrsempfang

8. Januar 2019: HNA-Bericht zum Neujahrsempfang – mit Beitrag auf der 1. Seite der HNA

5. Januar 2019: HNA-Bericht zur Jahreshauptversammlung der Lindenbrüder

28. Dezember 2018: HNA-Bericht: Chormusik im Kindergarten

21. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

20. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lucia-Fest im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders

19. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

18. Dezember 2018: HNA-Bericht: Spende für den Kindergarten

15. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

14. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

6. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

5. Dezember 2018: HNA-Bericht: Hemeln setzt ein Zeichen zum Erhalt der Grundschule 

5. Dezember 2018: HNA-Bericht zum Lebendigen Adventskalender

4. Dezember 2018: HNA Bericht zum Hemelner Weihnachtsmarkt

03. November 2018 : HNA-Berichte zur Halloween-Party im Dreschschuppen

18. September 2018: HNA-Bericht: Herbstmarkt in Hemeln

12. September 2018: HNA-Bericht: Herbstmarkt in Hemeln

11. Juni 2018: HNA-Bericht: Deutsches Theater Göttingen auf der Fähre in Hemeln

11. Juni 2018: Die HNA berichtet über die Premiere von „Finger weg von Erna Zeck“ des Theatervereins

02. Juni 2018: HNA-Berichte: Die Jury von „Unser Dorf soll schöner werden“ besucht Hemeln