Hemeln – Zum letzten Mal in diesem Jahr hieß es in Hemeln: Schlager und Kuchen. Im Café-Stübchen und auf dem Hof des Gästehauses von Katja Weddig am Weser-Radweg gab es Sonntagnachmittag wieder einmal leckeren Kuchen und Torten sowie Kaffee und andere Getränke – mit live gesungener Schlagermusik. Die Frauen des Seniorenkreises der Kirchengemeinde des Ortes hatten diesmal das Backen und den Verkauf übernommen. Es wurde fünf Blechkuchen und drei Torten angeboten. Bereits nach zwei Stunden waren die Kuchenbleche fast leer.
Das Hemelner Gesangsduo Katja Weddig und Ramona Hirschel präsentierte dazu live Schlager. Es waren nicht nur Gäste aus Hemeln, sondern auch viele auswärtige Besucher gekommen. Aus dem Erlös des Kuchen- und Kaffeeverkaufs unternimmt die Seniorengruppe etwas Schönes, „je nachdem, wie viel wir eingenommen haben“, sagte Marion Richter, die zusammen mit Hella Lehmann den Kreis leitet. Im Vorjahr sind die 17 Senioren von den Einnahmen ins Kloster Dalheim bei Paderborn gefahren.
Dies war der letzte von vier Sonntagen im Café-Stübchen in diesem Jahr mit Kuchen, Torten und Schlagern. PETRA SIEBERT
Hemeln – Spukt es in Hemeln? Zumindest am ersten Septemberwochenende könnte man diese Frage bejahen. Denn dann heißt es wieder „Vorhang auf“ im Dreschschuppen. Der Theaterverein Bühnenfreunde Hemeln präsentiert die Komödie „Drei Geister für Charlène“ von Joel Müller, teilt der Verein mit.
Dabei wird die Bühne zur alten Villa, in der drei Geister (Sebastian Gerke, Janine Noll, Stefan Urhahn) seit Jahren alles daran setzen, mögliche Kaufinteressenten zu vertreiben. Mit Unterstützung ihrer Reinigungskraft (Reinhild Mönnikes-Meng) möchte die Besitzerin (Monika Gronemann) die Villa an die Investorin (Sandra Breitbarth) verkaufen. Ihre letze Hoffnung, das Haus von Geistern zu reinigen, setzt sie auf zwei Geisterjägerinnen (Melanie Henze, Janina Vorberg).
Dass Spuken auch eine Kunst ist und auch Geister eine Persönlichkeit haben – darum geht es in dem Stück. Eine zentrale Botschaft ist auch, dass manchmal ganz andere Wege zur Lösung führen, als ursprünglich gedacht und geplant.
Gleich nach der Stückauswahl wurde mit den Proben unter der Regie von Udo Isenberg zu Anfang des Jahres gestartet, heißt es in der Pressemitteilung. Mit Sandra Breitbarth wurde eine weitere Mitspielerin gewonnen und Sandra Huck unterstützt die Akteure als neue Souffleuse.
Vor dem etwa 100-minütigen Zweiakter präsentiert die Plattdeutschgruppe des Theatervereins den Sketsch „Der Lottogewinner“ in Hemelner Mundart.
Gespielt wird am Samstag, 6. September, ab 19 Uhr und am Sonntag, 7. September, ab 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Spenden gebeten. Es gibt freie Platzwahl. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. MIA
Hemeln – In seiner Heimatstadt Hofgeismar ist der frühere Oberstudienrat Dieter Dotzert eine Größe als Büttenredner. Im Hemelner Liederhof zeigte er am Sonntag in einer „Unterrichtsstunde“ seine Größe als Erzähler von Witzen – gewürzt mit Wissenswertem über die Struktur und das richtige Setzen von Pointen. Für Dieter Dotzert war sein einstündiges Solo-Programm eine Premiere und ebenso für das prächtig amüsierte Publikum.
Voll besetzt war der Liederhof von Gabriele und Peter Leppin, die den Verein Kul-Türchen als Veranstalter vertreten. Sie hatten unter der Remise ein kleines Klassenzimmer inszeniert mit vier Stühlen für die „Schülerinnen und Schüler“, besetzt von Mitgliedern der Fuldataler Theatergruppe „Die Kulissenschieber“, einem Garderobenständer und drei hochkant aufgehängten Schreibtafeln.
Als Witze-Lehrer Dieter Dotzert, gerade mal 72 Jahre alt, die Bühne betrat, tat er dies „stilecht“ mit Brille, Hut und Sakko, darunter eine Weste. Als „Bruch“ dienten seine nackten Füße in Flip-Flops. Manch einer mag da an den braven Lehrer Lämpel gedacht haben, den Max und Moritz in Wilhelm Busches berühmter Geschichte nicht mochten und ihm üble Streiche spielten.
Doch weit gefehlt. Mit Dieter Dotzert betrat ein Sympathieträger eine Bühne. „Er erzählt Witze auf Stichwort“, hatte Peter Leppin seine Schauspielkollegen von den Kulissenschiebern eingeführt. Dortzert begann seine Unterrichtsstunde nicht sofort mit einer Ponte nach der anderen, sondern mit einer Mini-Einführung in die Literatur. Die Begriffe Lyrik, Epik und Dramatik gingen ihm als ehemaligen Deutschlehrer so flüssig über die Lippen wie die Kreide seiner Hand über die drei Tafeln glitt.
Danach startete er ein Feuerwerk mit prachtvollen Wort-Bouquets und überraschenden Pointen. Dabei zog er durch zahlreiche Themenwelten, deren Grundlagen Witze sein können – von Alltag, über Beziehungen, Sport (Golf) bis hin zur Politik. „Trump zu Gott: Ich glaub’, du sitzt auf meinem Stuhl.“
Selbst das Flachwitz-Genre über Blondinen, Opel-Mantas und über Ostfriesen sparte er nicht aus. Der als Erfinder der Ostfriesen-Witze geltende, in Göttingen lebende, Angstforscher Prof. Dr. Borwin Bandelow hätte sich sicherlich gefreut. Gefehlt haben da eigentlich nur noch ein paar Chuck-Norris-Witze aus den Nuller-Jahren.
Nach der Aufführung wartete noch eine Überraschung für Gäste, die in dem gemütlichen Innenhof noch einen Moment verweilen und miteinander sprechen wollten. Es gab Tüten gefüllt mit Butterbrot, dünnen Wurststangen, einem Ei und einer Süßigkeit. Und wer wollte, konnte von Dieter Dotzert auf Stichwort noch den einen oder anderen Witz hören. Und einen Vorsatz: „Ich würde gerne politisches Kabarett schreiben.“
Bei der nächsten Veranstaltung im Liederhof treten am Sonntag, 24. August, um 17 Uhr „Die Wundertyten“ mit ihrem Kabarett-Programm auf. HANS-PETER NIESEN
Hemeln – Der Verein Kul-Türchen im Liederhof, Trift 24, lädt für Sonntag, 3. August, zu der Veranstaltung „Das ist (k)ein Witz!“ zu einer kabarettistischen „Schulstunde“ ein.
In einer ausgesprochen kurzweiligen „Vertretungsstunde“ entführt der ehemalige Oberstudienrat Dieter Dotzert aus Hofgeismar, ab 17 Uhr, seine „Schüler“ anhand von humorvollen Beispielen aus verschiedenen Themenbereichen in die „Welt des Witzes“.
„Ein geistreicher, lebendiger und zum Mit-Lachen aller angelegter Nachmittag, bei dem es um die winzige literarische Gattung des Witzes gehen wird“, heißt es in einer Ankündigung. Dieter Dotzert wird zudem Tipps geben, welche Fehler man beim Witze-Erzählen tunlichst vermeiden sollte. Unterstützt wird er von Mitgliedern der Fuldataler Theatergruppe „Die Kulissenschieber“.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Veranstaltung findet überdacht im Freien statt. STA
Hemeln – Beim Pokalschießen der Hemelner Vereine auf dem Schießstand des Kleinkaliber-Schützenvereins (KKSV) Hemeln 1925 wurden auch die neuen Volksschützenkönige ausgeschossen und zur Eröffnung der Hemelner Kirmes von Ortsbürgermeister Thomas Baake proklamiert. Manuela Heer, André Hirschel und Miriam Noll sind die neue Volksschützenkönigsfamilie, teilt der Vorsitzende des KKSV Hemeln, Jörg Seefried, mit.
Jugendkronprinzessin ist Isabell Mangels, 1. Ritter ist wieder Leon Natschke, Kronprinzessin der Damen ist Katja Pape, Prinzessin Jasmin Deutsch, 1. Ritter ist Adrian Schmidt, 2. Ritter ist Tobias Kühne.
Die weiteren Ergebnisse: Pokalschießen Jugend: 1. Musikexpress I, 2. Reiterfreunde I, 3. Jugendfeuerwehr III (von 12 Gruppen). Pokalschießen Damen: Förderverein Kinder- und Jugendfeuerwehr I, 2. Musikexpress, 3. Reiterfreunde I (von 18 Gruppen). Pokalschießen Herren: TSV Fußball I, 2. Musikexpress I, 3. Feuerwehr II (von 24 Gruppen).
Es nahmen 54 Gruppen aus 12 Vereinigungen teil. Die Teilnahme war mit 123 Teilnehmern am Pokalschießen und 64 Teilnehmern am Volkskönigsschießen gut, wofür sich der KKSV Hemeln und der Ortsrat bedanken. STA
Freitag, 18. Juli 2025, Mündener Allgemeine / Ausflugstipps
Schattige Pause am Weser-Radweg
Gasthaus „Zur Fähre“ bietet Strammen Max mit Blick auf den Fluss
Der Biergarten „Zur Fähre“ ist ein beliebtes Ausflugsziel für Radfahrer und Biker. Inhaberin Maniya Sapmaniyagun serviert den Kult: Strammer Max.
Hemeln – Auch in Hemeln lohnt es sich, bei einem Ausflug vorbeizuschauen. Wer auf dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, sollte im Restaurant „Zur Fähre“ einen Halt einlegen und bei leckerem Essen die Aussicht genießen. Dieses liegt direkt am Weser-Radweg, der als einer der beliebten gilt und von Hann. Münden Richtung Nordsee führt.
Das Restaurant hat einen Biergarten, der einen Blick auf den Fluss bietet. Unter großen Bäumen ist es dort selbst bei hohen Temperaturen angenehm und auch bei Regenschauern ist man geschützt.
Für eine kurze Auszeit der Rad- oder Wandertour hat der Biergarten von Inhaberin Maniya Sapmaniyagun viele Snacks zu bieten. Der Klassiker im Restaurant „Zur Fähre“, das bereits in der vierten Generation geführt wird, ist der Stramme Max. Den gibt es in verschiedenen Variationen, zusätzlich aber auch andere Kleinigkeiten wie belegte Brote oder Bockwurst. Wer es lieber süß mag, sollte den selbstgebackenen Kuchen probieren. Für Kinder gibt es einen kleinen Spielplatz und verschiedene Sorten Eis.
Wenn man schon in der Nähe ist, sollte man das Angebot nutzen und mit der Fähre einen Abstecher rüber ins hessische Veckerhagen machen. Für einen Euro wird man nur durch den Strom des Flusses und einem Hochseil ans andere Ufer geführt. Fahrräder kosten extra. Wer etwas länger bleiben möchte: In Hemeln gibt es auch einen Campingplatz.
Und wer weiß, vielleicht wird der Ausflug nach Hemeln besonders interessant, Altkanzler Gerhard Schröder ist im Restaurant ein beliebter Gast.
Öffnungszeiten: Das Restaurant und Biergarten „Zur Fähre“ in der Fährstraße hat dienstags bis samstags von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Sonntags ist bereits ab 10 Uhr Betrieb. Die Küche bereitet täglich bis 21 Uhr Speisen zu. Montags ist Ruhetag. JANA KESSLER
Hemeln – Vier Tage lang herrschte im Weserdorf Hemeln Ausnahmezustand, denn die Kirmes stand an. Dazu hatte der Verein der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Wochenende eingeladen.
Los ging es am Freitag im Dreschschuppen mit der Disco von DJ SevenT. Samstag ging es weiter mit dem Abholen der Majestäten und der Andacht vor der Marienkirche. Am Abend stand die Proklamation der Volksschützenkönige auf dem Programm und es wurde zur Musik der Weserberglandmusikanten getanzt.
Am Sonntag fand das Gesundheitenspielen mit dem Musikexpress Hemeln statt, am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen im Dreschschuppen und am Abend forderte die Band „Blue Birds“ zum Tanz auf, außerdem wurde eine Tombola organisiert.
Einer der Höhepunkte war der Kirmesumzug am Sonntagnachmittag, der unter dem Motto „Von der Weser bis ins All – Hemeln feiert überall“ stand. Vereine und Gruppen waren mit sechs Fußgruppen und neun Wagen unterwegs und stellten ihr Einfallsreichtum und ihre Kreativität mit aufwendig gestalteten Kostümen und Motivwagen zur Schau
Sprüche wie „Der MGV schickt ’ne Rakete, da kommen die Aliens auch zur Fete“ und „Unser Chor ist so genial, wir haben auch Mitglieder aus dem All“, waren auf den Bannern des Männergesangvereins zu lesen. Dahinter lugten geheimnisvolle Wesen in Grün hervor.
Die Lindenbrüder hatten eine Linde in eine Rakete gepackt, um den Fortbestand der Bäume zu sichern. Sie machten aber auch deutlich, dass sie gerne feiern: „Galaxien zittern, Sterne beben, wenn die Lindenbrüder Kirmes leben“.
Auch die Kinderfeuerwehr war mit dabei: „Wir sind die Kinder von heute und die Retter von morgen“. Um die braucht sich Hemeln keine Sorgen zu machen, im Ort sei sie nämlich gut aufgestellt.
Die Fußballsparte des TSV Jahn Hemeln hatte auf ihrem Banner festgehalten: „Auswärts im Weltall trafen wir auf seltsame Wesen. Doch statt Elf-Meter-Schießen ging es gleich an den Tresen“. Grüne, unheimliche Wesen beobachteten die Zuschauer vom Wagen aus.
Die Reiterfreunde hatten passend zum Motto für sich und die Pferde die Farbe Grün gewählt und ritten als galaktische Reiter durch Raum, Zeit und Hemeln.
Im silber-schwarzen Outfit zeigten sich die Frauen der Sparte „Fit 4 Fun“, des TSV Jahn Hemeln. „In den Galaxien wollten wir das Feiern testen, doch in Hemeln läuft’s am besten“, stellten sie fest.
Bodenständig traten die Mitglieder des Schützenvereins (KKSV) auf: „Heute steigen Leute in Raketen und verschwenden die Moneten. Wir Schützen machen unsere Sause im eigenen Schützenhause“.
Für den nötigen Schwung während des Umzugs sorgte der Spielmannszug Dransfeld und die Drum und Brass Band Kassel.
Mit grünen Kindern, grünen Erwachsenen und grünen Pferden präsentierten sich die Reiterfreunde Hemeln.Die Frauen der Sparte „Fit 4 fun“ des TSV Jahn Hemeln hatten bereits vor Umzugsbeginn Spaß am bunten Treiben.Die Lindenbrüder hatten auf ihrem Motivwagen eine Rakete mit einer Linde installiert, die ins Weltall geschossen werden soll.Die Fußballsparte des TSV Jahn Hemeln traf im All auf unbekannte Wesen und hat diese zur Kirmes mitgebracht.
Bei der Prämierung der Fußgruppen landete „ Fit4Fun“ auf dem ersten Platz, der KKSV Hemeln auf Platz zwei und das Gästehaus am Weserradweg auf dem dritten Platz. Der Motivwagen des Männergesangvereins Hemeln wurde von der unabhängigen Jury auf den ersten Platz gewählt, gefolgt von der Kinderfeuerwehr und dem TSV Jahn Hemeln Fußball.
Für die Hemelner war es nicht nur ein Umzug bei schönem Sommerwetter, sondern ein gemütliches Miteinander. Schon vor Beginn saßen sie in kleineren und größeren Gruppen in Vorgärten oder am Straßenrand bei Getränken, Kaffee und Kuchen zusammen. Das Zusammensein erstreckte sich bis in die späten Nachmittagsstunden.
Beim Frühschoppen mit den Eichenberger Musikanten ging es am Montag noch einmal rund und am Abend wurde mit Tanz zu den „Blue Birds“ die Hemelner Kirmes beendet. PETRA SIEBERT
– Es war ein gelungenes Jubiläum, das die Reiterfreunde Hemeln aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens mit vielen Besuchern feiern konnten. In ihrer Begrüßungsansprache dankte die erste Vorsitzende des Vereins, Jasmin Deutsch, der Gründungsvorsitzenden Tanja Mundt sowie dem Ehepaar Dr. Katharina Tiersch und Dr. Sören Düwel für ihr Engagement und ihre Unterstützung bei vielen Aktivitäten des Vereins. Ihr Dank galt ebenso allen Ehrenamtlichen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt waren.
Bei strahlendem Sonnenschein boten die Reiterinnen und Reiter ein buntes Programm und zeigten ihr sportliches Können auf dem Rücken der Pferde. Jasmin Mangels, zweite Vorsitzende des Vereins, berichtete von dem erfreulichen Zuwachs der Mitglieder auf 112 Personen, davon sind 67 Kinder. Den Wunsch vieler Reiter nach Aufnahme in die Reitschule könne man zurzeit bedauerlicherweise nicht nachkommen, da diese mit 35 Personen gut belegt sei und bereits jetzt schon eine lange Warteliste bestehe. Kinder haben aber dennoch die Möglichkeit auf die Warteliste gesetzt zu werden und dann bei spontanen Ausfällen einzuspringen.
Seit 2024 bietet der Verein für Kinder und Jugendliche das sogenannte Hobby-Horsing an. Dabei handelt es sich um eine Reitsportart auf einem speziell konstruierten Steckenpferd, bei der Bewegungsabläufe sich denen ähneln, wie sie zum Beispiel beim Springreiten oder Dressur durchgeführt werden. Interessenten an dieser Art des Reitens erhalten Informationen oder können sich direkt unter der Mobilnummer 0171/ 6984065 melden.
Das Geschicklichkeitsturnier für Kinder bot neben der sportlichen Seite auch Spaß, galt es doch in Verkleidung einen Slalom-Parcours fehlerfrei zu durchreiten oder einen Apfel aus dem Wasser zu fischen. Das lief nicht immer problemlos, gab aber auch Anlass zu manchem Lacher. Gäste der Veranstaltung waren Reiter des Hofs Fürstenhagen mit einer Sulky-Vorstellung und Alina Stichweh aus Hildesheim, die mit ihrer Stute Moonlight eine mit viel Applaus bedachte Freiheitsdressur zeigte.
Die Reitanlage in Hemeln verfügt über eine Halle und eine Offenstallhaltung mit Bewegungsanreizen für die Pferde, um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten.
Neben vielen Aktionen boten Mitglieder verschiedener Vereine Informationen über ihre Arbeit, unter anderem dabei war der Tierschutzverein Hann. Münden, der Katzenschutz Göttingen und die Rehkitz-Rettung Bramwald, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Tieren in Notsituationen zu helfen. So sieht es vor allem die Rehkitz-Rettung als ihren Auftrag an, Landwirte in den frühen Morgenstunden mithilfe einer Drohne und einer Wärmebildkamera bei der Suche nach Jungwild auf Wiesen und Äckern zu unterstützen, um diese so vor dem Mähtod zu retten.
Ein tolles Fest, so das Urteil vieler Gäste, die sich insgesamt, aber auch durch die flotte Musik von Tim Schnabel, gut unterhalten fühlten. MARIE ANNE LANGEFELD