Weihnachts- und Neujahrsgruß des Ortsrats

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Hemeln, Bursfelde und Glashütte,

das Jahr 2021 neigt sich in wenigen Tagen dem Ende entgegen.
Die nun schon fast zwei Jahre anhaltende Corona-Pandemie, verursacht durch den COVID-19-Erreger und seinen immer wieder neu auftretenden Mutationen – jetzt die gefährliche Omikron-Variante – hat unser Leben in vielen Bereichen grundlegend verändert. Wann wir wieder den uns gewohnten Lebensalltag aufnehmen können und ob er dann so aussieht wie vor der Pandemie, kann aktuell keiner genau voraussagen.
Lassen sie uns positiv denken und vor allem die von Experten und medizinischen Fachleuten vorgegebenen Ratschläge befolgen. Nur so kommen wir alle gemeinsam aus dieser derzeitigen Situation wieder heraus.

Bei den Kommunalwahlen im September dieses Jahres wurden für die Räte neue ehrenamtlich engagierte Menschen als Ratsfrauen und -männer gesucht. Viele haben sich als Kandidaten*innen zur Verfügung gestellt um sich in unserem demokratischen Gemeinwesen für andere einzubringen und zu engagieren. Ich danke ganz herzlich all denjenigen, die sich hierfür bereit erklärt haben. Naturgemäß werden aber nicht alle aufgestellten Kandidaten*innen dann auch in die Gremien, hier Ortsrat, Stadtrat und/oder Kreistag, gewählt. So hat auch der Ortsrat in Hemeln einige neue Gesichter bekommen. Alfred Urhahn, der als Ortsratsmitglied seit November 1996 auch die Funktion des Ortsbürgermeisters ausgeübt hat, und der im Vorfeld der Kommunalwahlen erklärt hatte, für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung zu stehen, Danke ich an dieser Stelle im Namen aller Bürger*innen recht herzlich für seine gute Arbeit und seinen 25-jährigen hervorragenden Einsatz zum Wohle unserer drei Ortschaften.

Auf der Konstituierenden Ortsratssitzung am 18.November wurden Ämter und Funktionen im Ortsrat wie folgt neu besetzt:
Thomas Baake (Ortsbürgermeister), Alfred Urhahn und Nils Bade (gleichberechtigte Stellvertretende Ortsbürgermeister). Weiter gehören dem Ortsrat noch Sylvia Flohr-Gerth, Andrea Krumsiek, Werner Jatho, Frederick Rudolph, Christina Voß und Dirk Wedekind an.
Wir alle gemeinsam werden uns in den nächsten fünf Jahren dafür einsetzen, dass unsere drei Ortschaften Hemeln, Glashütte und Bursfelde Orte mit Zukunft für unsere jüngeren Generationen werden und weiterhin für Jung bis Alt lebens- und liebenswerte Heimatorte sind und auch bleiben.

Ihnen/Euch allen wünscht der Ortsrat Hemeln trotz coronabedingter Einschränkungen ein möglichst frohes sowie besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022.
Bleiben sie gesund!


Ihr/Euer Ortsrat Hemeln

Thomas Baake
Ortsbürgermeister

Über 2.000 Blumenzwiebeln in Hemeln gepflanzt

Alle reden vom Insektensterben und einer floristischen Verarmung unserer Gärten und öffentlichen Grünanlagen. Mitglieder des Kultur- und Naturfördervereins Hemeln e.V. wollen das ändern und pflanzten über 2000 verschiedene Blumenzwiebeln auf drei kleinen öffentlichen Grünflächen in Hemeln.

v.l. Frederick Rudolph, Nortrud Riemann, Volker Meng (Ortsheimatpfleger und Initiator der Aktion), Foto: Alfred Urhahn

Gepflanzt wurden Wildtulpen, Elfenkrokus, Puschkinien, Traubenhyazinthen und Blausterne. Weitere Pflanzungen sind für die Zukunft geplant. Allen Arten gemein ist, das sie sehr schön aussehen, das Dorfbild verschönern und den Insekten im Frühjahr als wichtige Nektar- und Pollenlieferanten für ihren Nachwuchs dienen. Des Weiteren handelt es sich um Arten, die sich später selber versamen und ausbreiten.

In Absprache mit den Kommunalen Diensten Hann. Münden sollen diese Flächen in Zukunft erst nach dem einziehen der letzten Blätter und später extensiv gemäht werden. Neben der Pflanzung der Blumenzwiebeln sollen sich so wieder insektenfreundliche Wildkräuter etablieren und die Insekten ebenfalls fördern.

Advent in Hemeln

Aktuelle Informationen (Stand: 16.12.2021) – bitte beachten:

Gottesdienste an Heiligabend:

16:00 Familiengottesdienst im Dreschschuppen (das Kinderkrippenspiel entfällt leider)

17:30 Christvesper im Dreschschuppen. Mit Pastorin Schweizer und dem Musikexpress.

Für die Gottesdienste an Heiligabend ist die Anmeldung online ab dem 16.12.2021 nötig. Bitte nutzen Sie diesen Link dazu: https://kgniemetalhemeln.gottesdienst-besuchen.de/
In Ausnahmefällen ist eine telefonische Anmeldung bei Familie Leppin möglich (05544/2679835).

Sitzgelegenheiten sind vorhanden und brauchen nicht mitgebracht zu werden.

Die Gottesdienste finden unter der 3G Regel statt. Das Einhalten von Abständen  und das Tragen von medizinischen Masken ist zwingend erforderlich. Familien werden gebeten, sich in den zugeordneten Sitzblöcken aufzuhalten.

Corona-bedingt wurden die folgenden Veranstaltungen abgesagt:

28.11.2021 1. Advent – Adventswanderung
03.12.2021 – Landfrauengottesdienst
05.12.2021 2. Advent – Vorweihnachtsprogramm auf der Fähre

12.12.2021 3. Advent – Adventsmusik auf dem Liederhof
18. und 19.12.2021 4. Advent – Adventskonzerte des Frauenchors und Musikexpress

Die Adventsandacht am 10.12.2021 findet statt.

(Bildnachweise: Hintergründe: www.unsplash.com/Unsplash Lizenz – Grafiken: publicdomainvectors.org/Public domain – Foto der Krippe: Andreas Noll)

Pressebericht HNA 16.12.2021

Donnerstag, 16. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Vergangenes für die Zukunft sichern

Volker Meng ist der neue Ortsheimatpfleger in Hemeln

VON PETRA SIEBERT

In seinem Büro im Hemelner Gemeindehaus wird Volker Meng viele ehrenamtliche Stunden am vom Landkreis gesponserten Laptop verbringen. Foto: Petra Siebert

Hemeln – In den Aufgaben der Ortsheimatpflege sieht Volker Meng mehr als nur das Archivieren und Beschriften von Dokumenten und Fotos. Für ihn ist der Austausch mit den Bewohnern aus Hemeln wichtig, besonders mit den Älteren, die aus vergangenen Zeiten berichten und vieles weiter geben können, was in Vergessenheit geraten ist. Volker Meng möchte Erinnerungen lebendig halten.

„Das, was wir haben, möchte ich in die Zukunft retten“, sagt er. Auf jedem Fall will er die Vereine und Menschen im Ort einbinden, um nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart für die Zukunft festzuhalten. Wie haben die Menschen vergangener Generationen, vielleicht sogar vor hunderten Jahren, in Hemeln gelebt, gearbeitet, gefeiert? Was hat sie bewegt, und was haben sie bewegt? Diese Fragen möchte er erforschen.

Immer wenn ihm etwas einfällt, was sein Dorf besonders prägt, macht er sich Stichpunkte für seine Ideensammlung. „Küche und Sprache steht für die Region, das ist Heimat“, sagt er. Besonders freut ihn, dass das ostfälische Platt in Hemeln gepflegt wird.

Dieses sprachliche Kulturerbe müsse erhalten und weiter ausgebaut werden. Es ist ihm ein Anliegen, das Wörterbuch, das der Hemelner Erich Koch in Platt veröffentlicht hat, zu ergänzen. Er kann sich vorstellen, Märchen und moderne Kinderbücher in Platt zu übersetzen sowie dazu eine Audio-Version erstellen.

Auch regionale Gerichte sollen für kommende Generationen zugänglich sein. Deshalb plant Meng, Kontakt mit Landfrauen aufnehmen und typische Hemelner Rezepte aufschreiben – Rezepte einzelner Familien, aber auch solche, die viele in Hemeln schätzten.

Da er selber gerne kocht, ist er fasziniert, wie Menschen mit denselben Zutaten unterschiedliche Gerichte kreieren. „Viele alte Gemüsesorten gibt es nicht mehr, dafür immer mehr Exoten“, stellt Volker Meng fest. „Wer kennt schon Kasseler Strünkchen?“

Die Besonderheit ist, dass der beim Treiben eines Blütenstandes entstehende kräftige Strunk sehr spät holzig und hohl wird und sich so gut verarbeiten lässt. Gemüsegärten wie früher gibt es in Hemeln nicht mehr viele, so Meng. Damals wurde beispielsweise Markstammkohl angebaut, den heute kaum noch jemanden kennt. Auch die Tierhaltung und die Landwirtschaft haben sich stark gewandelt. Deshalb sieht er es als Hauptaufgabe, zunächst in allen Bereichen Infos zu sammeln, diese zu dokumentieren und Fotos zu digitalisieren. Dafür spendete der Landkreis Göttingen kürzlich 500 Euro für die Anschaffung eines Laptops.

Bei der Ortsgeschichte geht es immer um Menschen. „Das Spannendste sind die Geschichten, die vor Ort erzählt werden“, so Meng. Viele nette Geschichten schlummern bei Familien. Jedes Dorf hat faszinierende Geschichten, die es einzigartig macht.

Er möchte außerdem Vorträge halten und Ortsheimatpflege mit Umweltschutz kombinieren. Auch die Themen Schottergarten und Mähroboter wären für einen Vortrag denkbar.

Auch eine jährliche Baumpflanzung mit Grenzwanderung kann er sich künftig vorstellen. Einmal jährlich soll es außerdem eine Ortsrats- und Arbeitssitzung geben, auf der Volker Meng über seine Arbeit als Ortsheimatpfleger berichtet.

Pressebericht HNA 15.12.2021

Mittwoch, 15. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Harte Arbeit mit der Feldbahnlore

Foto: Ewald Lotze/NH

Seit fast 90 Jahren arbeiten die Hemelner Zimmerleute mit dieser Feldbahnlore. Seit 1932 werden die Rundholzstämme zum Vollgatter zurückgefahren. Bis 1970 wurden die Stämme auf die Lore gerollt, dann übernahm ein Kran die Aufgabe. Mussten die Loren mit Gewicht von bis zu 4 Tonnen geschoben werden, übernahm eine Seilzuganlage die schwere Arbeit. Das Foto schickte uns unser Leser Ewald Lotze aus Hemeln.

Ewald Lotze aus Hemeln

Szenen aus dem Dorfleben von einst können Sie senden an: HNA-Redaktion Hann. Münden, Tel. 0 55 41/ 98 39 15, hann.muenden@hna.de
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Pressebericht HNA 10.12.2021

Freitag, 10. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Sso uprejent wie jiedes Joahr

GESCHICHTEN AUF PLATT – Festtage während der Pandemie

Irmtraut Gralla aus Hemeln (Foto: andreas noll/nh)

Kaan Weihnachtsmarkt, kaane Konzerte, kaane Weihnachtsfeijern… un niu würn oak de Chottesdienste vur de Kerke an Weihnachten wejen „Lockdown“ afesecht. Krippenspiel un Flötenkonzert an Heilichoabend mie de Kindere in de Kerke – alles dat was in düser Corona-Teidt nich möchlich.

Oawer wei harrn dat Chlücke, dat wei mie use Kindere un Enkelkindere sso wie ümmer toasamm Weihnachten feijern konn’n. Wei würn froah un dankbar doafur!

An Heilichoabend in de Dämmerunge ssind Musikanten von de Hemmelsche Musikexpress in de Stroate ekumen un hoat Weihnachtsliedere spielt. De Kerkenvurstand verdelde Kerzen. Use chanze Famailie was biuten un hett sseck uwer dat bessondere Weihnachtskonzert efreuet. Mein drajärijer Enkel hett oak becheistert mie esungen und chleick allen Luijen „Frohe Weihnachten“ ewünschet.

De Bescherunge under de jeschmücketen Dannenboam was fur de Kindere sso uprejent wie jiedes Joahr. Oawer denn was düse Heilichoabend doch anders. Ümme Sesse (18 Uhr) ssind alle Noabers mie Kerzen vur de Hiusdür choan un hoat toasamm „O du fröhliche ..“ ssungen. Dat was aane chanz wunderboare Stimmunge, oak wenn me sseck „Frohe Weihnachten“ bloat toaroapen konne.

Un aan Joahr löter in Dezembere 2021 – Wei ssind ümmer noch in de Corona-Teidt! Wie wei Weihnachten feijern küünt, dat wiete wei noch nich. Oawer an Heilichoabend will use Famailie wier mie Kerzen vur de Dür choahn un „O du fröhliche …“ ssingen. 

Info: Haben auch Sie eine amüsante Situation erlebt, die sie auf Platt erzählen möchten? Dann schicken Sie sie an hann.muenden@hna.de oder per Post an Mündener Allgemeine, Kirchstraße 3, 34346 Hann. Münden.

Pressebericht HNA 08.12.2021

Mittwoch, 08. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

In Hemeln werden Grünflächen bald bunter

Hemeln – Insekten sterben und in Gärten und Grünanlagen gibt es weniger Blumen – das wollen die Mitglieder des Kultur- und Naturfördervereins Hemeln e.V. ändern. Deshalb pflanzten sie 2000 verschiedene Blumenzwiebeln auf drei kleinen öffentlichen Grünflächen in Hemeln, teilt der Verein mit. Wildtulpen, Elfenkrokus, Puschkinien, Traubenhyazinthen und Blausterne seien gepflanzt worden. Weitere solcher Aktionen seien für die Zukunft geplant. Die Blumen verschönern das Dorf und dienen als Nektar- und Pollenlieferanten für Insekten im Frühjahr, heißt es weiter. Zudem könnten sich wieder insektenfreundliche Wildkräuter etablieren. Des Weiteren handele es sich um Arten, die sich später selbst versamen und ausbreiten.  ter

Pressebericht HNA 08.12.2021

Mittwoch, 08. Dezember 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Heuernte in Hemeln

Das Foto unseres Lesers Werner Jatho zeigt die Heuernte in Hemeln im Jahr 1958. Zu sehen sind: Hermann Jatho, der die Kühe führt, und auf dem Heuwagen Erich Jatho. Zudem Woldemar Seefried, der das Heu forkt sowie Gerda Jatho mit Sohn Volker und Helene Seefried mit der Harke. Szenen aus dem Dorfleben von einst können Sie senden an: HNA-Redaktion Hann. Münden, Tel. 0 55 41/ 98 39 15, hann.muenden@hna.de
sta Foto: Werner Jatho/NH

Werner Jahto aus Hemeln