Aktuelles

Pressebericht HNA 08.05.2021

Samstag, 8. Mai 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

SPD Hemeln gedenkt Walter Kühne

Er wäre 100 Jahre alt geworden

Walter Kühne 2010 gestorben (Foto: SPD Hemeln/nh)

Hemeln – Am Freitag, 7. Mai, wäre der Hemelner Walter Kühne 100 Jahre alt geworden. In Gedenken an den „engagierten Genossen und Bürger Hemelns“, hat der Vorstand des örtlichen SPD-Stadtbezirks an seinem Grab einen Blumenstrauß niedergelegt, wie Sprecher Thomas Baake berichtet.

Anlässlich des Geburtstags blickt der Ortsverein auf das Leben von Walter Kühne zurück.

Demnach war Walter Kühne bis zu seinem Tod im Jahr 2010 Mitglied in vielen Hemelner Vereinen und Verbänden und vielfach in den Vorständen aktiv.

Besonders engagierte er sich im TSV Jahn Hemeln. Gleich nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft und der Wiedergründung des Vereins übernahm er in Hemeln Verantwortung.

Unter anderem setzte er sich maßgeblich für den Bau des Sportplatzes am Lohberg und der Kleinturnhalle ein, die heute nach ihm benannt ist.

Seit 1968 war er Mitglied des Hemelner Gemeinderates und seit der Kommunal- und Gebietsreform 1973 Ortsbürgermeister. Er unterstützte den Umbau des örtlichen Dreschschuppens zu einer Festhalle.

In dem 1983 gegründeten SPD-Stadtbezirk Hemeln war Kühne Gründungsmitglied. Zudem war er Ratsherr der Stadt Münden und Mitglied im Ortsrat Hemeln.

Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen zeigen die öffentliche Anerkennung von Kühnes jahrzehntelangen ehrenamtlichen Schaffens: Er war Ehrenvorsitzender des TSV Jahn Hemeln, Ehrenmitglied des SPD-Stadtbezirks Hemeln, Träger der Goldenen Ehrennadel und Ehrenortsbürgermeister der Ortschaft Hemeln, Träger der Ehrenplakette der Stadt Hann. Münden und des Bundesverdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

„Der Vorstand des SPD-Stadtbezirk Hemeln würdigte mit Respekt und Anerkennung diesen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz, und das Wirken des bekennenden Sozialdemokraten Walter Kühne für seinen Heimatort, als vorbildliches bürgerschaftliches Engagement“, schreibt Thomas Baake. kim 

DRK Blutspende-Termin am 26. Mai 2021

Blutspendetermin in Hemeln am Mittwoch, den 26. Mai 2021 von 16:00 und 19:30 Uhr in der Walter-Kühne-Sporthalle.

Aktuelle Informationen aufgrund von Covid-19

„Die durch die Behörden erlassenen Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung von Blutspendeterminen sind mit strikt einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen verbunden. Die notwendigen Maßnahmen werden umgesetzt:

  • Rückstellung bei Reisen in Risikogebiete sowie Länder außerhalb Deutschlands
  • Möglichkeiten zur Handdesinfektion
  • Fieber messen an der Aufnahme
  • Sicherheitsabstände im Wartebereich und zwischen den Spendeliegen
  • Reduzierter Spenderimbiss
  • Tragen eines Mundschutzes

Bei Betreten des Spendelokals, werden alle Spender dazu angehalten, die Möglichkeiten zurt Handdesinfektion zu nutzen. Generell kommen nur Menschen zur Blutspende, die sich gesund und fit fühlen. Wir bitten ausdrücklich alle, die sich krank fühlen, das Spendelokal erst gar nicht zu betreten. Das Fiebermessen bereits an der Anmeldung gibt zusätzliche Sicherheit.“

Allgemeine Informationen zur Blutspende

Blutspender sind „Lebensretter“. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen.

Jeden Tag werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Dazu organisieren die DRK- Blutspendedienste in Deutschland rund 43.000 Blutspendetermine im Jahr. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt auf dieser Grundlage mehr als 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden. Mehrfachspender können nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienst NSTOB bis zu einem Alter von 72 Jahren (bis zum 73. Geburtstag) spenden. Frauen können 4-mal, Männer sogar 6-mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren gelben oder digitalen Unfallhilfe- und Blutspenderpass sowie einen amtlichen Lichtbildausweis. 

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Pressebericht HNA 03.05.2021

Montag, 03. Mai 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Baum des Jahres 2021 in Hemeln gepflanzt

Stechpalme wächst im Bramwald

Günter und Nortrud Riemann aus Hemeln haben den Baum des Jahres 2021 gespendet. Foto: Andreas Noll/nh

Hemeln – Günter und Nortrud Riemann aus Hemeln haben ihrem Dorf jetzt ein Exemplar des Baumes des Jahres 2021 gespendet. Die Stechpalme wurde am Heldenhain im Bramwald gepflanzt, wie Hemelns Ortsheimatpfleger Volker Meng berichtet. Die Stechpalme werde auch Hülse oder Winterbeere genannt, erläutert Meng. Die gesamte Pflanze sei aber giftig. Heute werde sie auch für Arzneien genutzt.

Nach seinen Angaben wurde das Holz früher für Drechsel- und Furnierarbeiten verwendet und die Zweige mit ihren roten Steinfrüchten für Weihnachtsbindereien. Die Stechpalme sei der einzige in Mitteleuropa vorkommende immergrüne Laubbaum und könne gut mit Wärme und Trockenheit umgehen, so Meng weiter.

Der Strauch oder Kleinbaum erreiche eine Höhe von bis zu 15 Metern, der Stamm einen Umfang von bis zu drei Metern. Etwa 200 Jahre alt könne die Stechpalme werden.  kim

Pressebericht HNA 29.04.2021

Donnerstag, 29. April 2021, Mündener Allgemeine / Aus der Region

Online-Angebote weniger gefragt

Corona-Krise und Sportvereine – Niedrige Beiträge in Hemeln bleiben

VON EDZARD KORTE

Hemeln – Mit dem ersten Corona-Lockdown im März vergangenen Jahres kam beim TSV Jahn Hemeln die sportliche Vereinsarbeit fast zum Erliegen. Hart traf es vor allem die Hallensportler.

Hier durfte auch in Pandemiezeiten mal der Ball rollen: Auf dem Hemelner Sportplatz auf dem Lohberg. Foto: Per Schröter

Die Vereinsvorsitzende Monika Gronemann berichtet: „Die Walter-Kühne-Sporthalle ist bis auf einen kurzen Zeitraum im Mai/Juni 2020 seit Beginn der Pandemie für eine Nutzung gesperrt.“ Besser hatten es da schon die Fußballer, die wenigstens zwischen Mai und Ende Oktober den Platz am Lohberg nutzen konnten. Auch weil der von Spartenleiter Tobias Kühne und Teammanager Michael Rudolph entwickelte Hygiene-Plan griff. Dank dieses Planes und eines für die Zuschauer eigens entwickelten Hygiene-Konzeptes bestritt der TSV Jahn vor dem erneuten Lockdown vier Punktspiele und zog ins Achtelfinale des Kreispokals ein. Die Hemelner nutzten die „sportfreie“ Zeit, um in freiwilliger Arbeit zusammen mit der Stadt Verbesserungen am Fußballplatz und im Außenbereich der Sporthalle zu verwirklichen. Mit dem zweiten Lockdown habe allerdings, so die Jahn-Vorsitzende Gronemann, die Bereitschaft, am „alternativen“ Sportbetrieb per Video und WhatsApp teilzunehmen, gelitten: „Auf gut Deutsch: Man hat mittlerweile die Nase voll davon!“ Dennoch sei die Bindung an den Verein nach wie vor intakt: „Alle Mitglieder haben weiterhin ihren Beitrag gezahlt. Und der Vorstand hat seine Überlegung, den ohnehin niedrigen Beitrag pandemiebedingt anzupassen, nicht weiter verfolgen müssen.“ Es sei nicht ein einziger Antrag auf Beitragsminderung eingegangen! Auf der Ausgabenseite schlug für den Vereinshaushalt natürlich positiv zu Buche, dass durch den ruhenden Sportbetrieb keine Zahlungen für Übungsleiterstunden anfielen. Doch was für die Vereinskasse erfreulich klingt, sei für die Arbeit an und mit der Jugend äußerst unerfreulich.

DER VEREIN

Das bietet der TSV Jahn Hemeln

Hemeln ist einer der elf Ortsteile der Stadt Hann. Münden (23 600 Einwohner). Das an der Weser zwölf Kilometer nördlich der Mündener Kernstadt liegende Dorf mit seinen 992 Einwohnern hat einen einzigen Sportverein: den TSV Jahn, der seinen 498 Mitgliedern (Stichtag: 1. Januar 2021; am 1. Januar 2020: 502) Betätigungsmöglichkeiten in zehn Sparten anbietet – der Größe nach: Fußball (als die größte Sparte), Tischtennis, Gymnastik (Damen, Herren, Senioren), Wandern, Nordic Walking und Badminton (als kleinste Sparte). Hinzu kommen: Jugendsparten im Kickboxen, im Eltern-Kind-Turnen und – saisonal – Hallencurling (ca. 30 Personen in zwei Gruppen) sowie eine Jugendfußballspielgemeinschaft mit Gimte und dem hessischen Veckerhagen. Mit Corona begründete Austritte gab es beim TSV Jahn nicht. Die genutzten Sportstätten sind in städtischem Besitz. (zdz)

Pressebericht HNA 21.04.2021

Mittwoch, 21. April 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

Mit den Blüten kommen die Bienen

ENDLICH FRÜHLING – Imker aus Hemeln gibt Tipps für Neueinsteiger

VON WILLIAM ABU EL-QUMSSAN

In unserer Frühlingsserie „Endlich Frühling“ berichten wir täglich über Frühlingsgefühle und Frühlingsboten, über Tipps und Trends in der schönsten Jahreszeit. Heute: der Imker.

Hemeln – Mit der Kirsch- und Rapsblüte werden auch die Bienen wieder aktiv. Bienen im eigenen Garten zu halten ist einem Trend geworden. Doch Imkern bedeutet nicht einfach nur, sich eine Bienenkiste anzuschaffen, sagt Klaus-Peter Sikora aus Hemeln, der bereits seit mehr als 30 Jahren imkert.

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass ein Honigbienenvolk ohne die Unterstützung von Menschen häufig nicht überlebensfähig ist, erklärt der Hobby-Imker. Wenn man die Bienen sich selbst überlässt, kommt es früher oder später dazu, dass das Volk ausschwärmt, um einen neuen Unterschlupf zu suchen. „Hohle Bäume gibt es hier aber kaum noch“, sagt der 70-Jährige. Das Resultat: Die Bienen sterben. Daher ist es laut Sikora eine „Unsitte“, die Bienen im Garten einfach nur sich selbst zu überlassen. Das sei verantwortungslos gegenüber den Tieren und obendrein noch teuer.

Im Vergleich: Klaus-Peter Sikora zeigt eine neue, unbewohnte Wabe (rechts) und eine bereits bewohnte Brutwabe (links). Elf Waben kommen in eine Zarge der Bienenkiste. Fotos: William Abu El-Qumssan

Wie steigt man also am besten ein, wenn es mit Imkern richtig machen möchte?

Vorkenntnisse

Sikora empfiehlt als erstes, sich auf verschiedene Wege Wissen über Bienenvölker und das Imkern anzueignen. Man könne Vereinen beitreten und sich Fachzeitschriften sowie Bücher zu dem Thema zulegen. „Eine Imkerausbildung ist nicht unbedingt nötig“, sagt Sikora weiter, aber Lehrgänge, die ein bis zwei Wochen dauern, seien sehr hilfreich, „damit man auch die Praxis mal gesehen hat.“

Bienenkauf

Für den Einstieg rät der Imker zum Kauf von nicht mehr als zwei bis drei Bienenvölkern. Über Imker-Vereinsmitglieder könne man leicht an welche kommen, sagt Sikora. In den Zeitschriften gebe es auch über mehrere Seiten Anzeigen. „120 bis 150 Euro pro Volk muss man schon einplanen“, sagt der Imker, und verrät: „Im Herbst sind die Bienenvölker günstiger, da viele Imker und Züchter Ableger und Völker vor der Winterruhe über haben.“ Da bekomme man ein Bienenvolk bereits für 50 bis 70 Euro.

Ausrüstung

Mit dem Kauf der Bienen ist der Anfang gemacht. Für diese braucht man dann natürlich die Bienenkisten. Bei Imker Sikora besteht eine Kiste für ein Volk aus zwei Etagen, sogenannten Zargen, die als Bruträume dienen. Denn: „Eine Biene lebt fünf bis sechs Wochen. Das heißt, es gibt dauerhaft Nachwuchs“, erklärt Sikora. In jede Zarge kommen elf Waben. Über die Brutzargen kommen mit einem Gitterrahmen abgetrennt die Honigräume, ebenfalls ein oder zwei Zargen mit je elf Waben. Wichtig ist außerdem ein Gitterboden unter den Kisten, damit die Luft in den Waben zirkuliert, betont der Imker. Zur Grundausstattung der Bienenpflege gehören außerdem ein Schutzanzug sowie Handschuhe und ein Rauchgerät (Smoker), um die Bienen kurzzeitig ruhig zu stellen.

Blick in die Bienenkiste: Der Imker lässt die Waben in der Kiste, um die Tiere nicht zu stören. Das Bienenvolk befindet sich momentan im „Frühlingserwachen“.

Honigernte

Wer Honig ernten möchte, braucht allerdings noch weiteres Equipment. Neben einem speziellen Werkzeug zur Bearbeitung der Waben braucht man vor allem eine Honigschleuder. Für Anfänger, die zunächst im kleinen Stil imkern, empfiehlt Sikora eine Handschleuder. „Die sind im Vergleich zu elektronischen Schleudern günstiger.“

Zweimal im Jahr erntet Sikora Honig. „Den ersten Honig gibt es Ende Mai, wenn der Raps verblüht ist.“ Aktuell seien die Bienen die ersten Tage seit der Winterruhe wieder unterwegs. Eine wichtige Übergangsphase, in denen die Tiere möglichst wenig gestört werden sollten, betont Sikora. Die zweite Ernte gibt es dann meist Ende Juli. Der Honig, den die Bienen danach noch produzieren, verzehren sie selbst, als Reserven für den Winter. Sikoras Tipp für die erste Ernte: Sich einen Imkerpaten suchen. „In Imker-Vereinen macht das jedes Mitglied gern.“

Pressebericht HNA 21.04.2021

Mittwoch, 21. April 2021, Mündener Allgemeine / Lokales

LESERBILDERALBUM

Pferde waren Arbeitskräfte

Foto: Ewald Lotze/NH

Das Foto unseres Lesers Ewald Lotze aus Hemeln entstand im Jahr 1964. Landwirt Karl Koch ist mit zwei Pferdestärken auf dem Acker am Steimkebach unterwegs. Im Hintergrund sind die jungen Bäume der Landesstraße nach Ellershausen zu erkennen. sta 

Ewald Lotze aus Hemeln

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